Keep calm and take photos

25. August 2017



Das Schöne an einer neuen Umgebung ist: es gibt viel zu entdecken. Seit wir umgezogen sind – von der Großstadt in eine Kleinstadt umringt von Naturschutzgebieten – bin ich schon unzählige Male losgezogen und habe die neue Heimat erkundet, meist dabei: meine Kamera (oder eben einfach das Smartphone).
Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn fast immer vergessen habe, etwas zu fotografieren, weil es einfach so schön ist, (fast) mitten in der Natur zu leben und Herr Otto und ich haben die Umgebung einfach erst einmal so erkundet (wer einen Hund hat, weiß was ich meine). Und das war auch okay so. Denn hin und wieder erlebe und genieße ich Neues oder besondere Momente oftmals ganz bewusst ohne meine Kamera; ich möchte sie – all die schönen Eindrücke und Gefühle – einfach in mir abspeichern, auf meiner eigenen, internen Festplatte sozusagen. Das ist für mich eine ganz andere Art des Erlebens.
Wieder andere Momente möchte ich unbedingt mit der Kamera einfangen, festhalten und teilen. Besonders dann, wenn ich mal wieder dabei bin, meinen Fokus zu verlieren, mein Kopf einfach zu laut ist. Gerade hier in der neuen Heimat habe ich gemerkt, dass es mir ungemein hilft, die Kamera in die Hand zu nehmen und mich zu konzentrieren. Es wird stiller in mir, ich werde ruhiger, entspannter und komme schneller wieder bei mir an. Fotografieren hilft mir sozusagen dabei, mich wieder in der Realität zu verankern. Und wenn das Ergebnis auch noch ein schönes Bild ist, dann freue mich darauf, es mit anderen Teilen zu können. Ich schicke die Bilder Freunden von uns, die fast alle (noch) in einer Großstadt leben, die kaum glauben können, wie schön es hier ist und dass aus uns „Städtern“ richtige Kleinstadtliebhaber geworden sind (die sich mittlerweile sogar vorstellen können, in einem klitzekleinen Dorf mitten im Wald zu leben). Oder ich teile meine Bilder mit Euch, auf Instagram oder hier auf dem Blog; es werden also noch einige Bilderreihen folgen.

Aber ganz gleich, ob ich nun mit oder ohne Kamera losziehe: Oftmals wünsche ich mir, dass meine Augen Fotos machen könnten. Denn es ist doch so: Entweder man ist gar nicht schnell genug, um den Moment mit der Kamera festzuhalten oder man genießt ihn so sehr, dass er schon wieder vorbei ist. Kennt Ihr das?

Als ich heute endlich mal Zeit hatte, um meine ganzen Fotos auf der Festplatte zu sortieren, kam mir die Idee zu den Freebies, die ich heute mit Euch teilen möchte: ein „Poster“ und ein Desktop-Wallpaper. Die Downloadmöglichkeit findet Ihr jeweils unter dem Vorschaubild.



Ich habe die Desktop Wallpaper wie immer in verschiedenen Größen erstellt und zum jeweiligen Download gelangt Ihr, wenn Ihr auf die entsprechende Größe klickt:



Wie immer gilt: Die Freebies sind nur für den privaten Gebrauch bestimmt.



Kommentare

  1. Liebe Nicole,

    du sprichst mir aus der Seele. Ich fotografiere auch sehr gerne, dennoch ist das bewusst erleben und den Moment in sich aufnehmen ein unglaubliches Gefühl, das ich oft einfach nur genieße. Wenn dann meine Augen ein Foto machen könnten wäre das sensationell. Doch ich denke mir auch mancher Augenblick gehört dann einfach nur mir und ich kann ihn mir immer wieder ins Gedächtnis rufen. Daneben bin ich aber auch mega happy wenn ich den Moment mit der Kamera so einfangen kann wie ich es mir vorstelle. Da schöpfe ich auf einmal aus einem Topf voller Kreativität, Ruhe und Gelassenheit, die ich nicht oft erlebe. Verrückt, dass wir da offensichtlich ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

    Ganz liebe Grüße, Silke

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    1. Und wieder kann ich Dir nur zustimmen, vor allem was den "Topf voller Kreativität, Ruhe und Gelassenheit" angeht. Der steht bei mir leider auch oft "zu weit oben im Regal" und ich komme nicht heran. Aber ich habe da (im übertragenen Sinne) eine "kleine Leiter", die macht es schon einfacher. Von der erzähle ich bald hier auf'em Blog und mache sogar eine Verlosung daraus, denn so eine "Leiter" können sicherlich viel brauchen.

      Liebe Grüße
      Nicole

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