Da bin ich wieder! Meiner Hand geht es besser und die Schmerzen halten sich mittlerweile in Grenzen. Ich freue mich, endlich wieder schreiben zu können, wenngleich ich es noch langsam angehen muss. Einen ganzen Post in einem Rutsch zu schreiben? Das funktioniert noch nicht; ich übe mich jetzt in der Kunst des "Etappenschreibens" und fühle mich wieder wie bei meiner ersten Seminararbeit an der Uni; da habe ich mehrere Tage für die zweiseitige (!) Einleitung gebraucht. Ich gebe es zu: Ich bin ungeduldig und kann nicht gut damit umgehen, dass ich durch meine Hand eingeschränkt bin. Aber ich sehe die Sache positiv und nehme die Herausforderung als Test für meine Selbstdisziplin an.

Wie dem auch sei: Ich melde mich heute zurück und zwar mit einem kleinen Oktober-Rückblick. Wenngleich ich gestehen muss, dass der Oktober - gerade zum Ende hin - ein anstrengender und kräftezehrender Monat war. Ruhige Momente waren selten im Oktober. Die meiste Zeit benahm ich mich wie der Märzhase, fühlte mich gehetzt und gestresst. Meine To-do-Liste war randvoll und ich habe mich selbst ein wenig zu sehr vernächlässigt. Ganz bewusst im Hier und Jetzt war ich selten, zu sehr waren meine Gedanken schon wieder weit in der Zukunft. Umso dankbarer bin ich für die kleinen wunderbaren und ruhigen Momente, die mir der Oktober - trotz allem - geschenkt hat. Auf fünf besondere Momente möchte ich heute zurückblicken.

1:: Wäre ich nicht schon längst in Herbststimmung, so wäre ich es spätestens nach diesem Post auf Ronjas Blog goodiys gewesen. Der Post ist so zauberhaft und hat mich noch einmal daran erinnert, warum ich den Herbst so liebe, was ich vor lauter Stress und Schneeregenschauer fast vergessen habe.

2:: Und zum Herbst gehören - neben vielen anderen Dingen - für mich: Cookies. Eines meiner liebsten Cookie-Rezepte habe ich Euch HIER letzte Woche vorgestellt. Cookies machen einfach glücklich. Was ich allerdings nicht geahnt habe: Wie glücklich es mich macht, wenn andere meine Cookies nachbacken und sie genauso mögen wie ich. Ronja hat gleich einen ganzen Post dazu verfasst (HIER) und Kirsten hat aus ihnen Halloween-Cookies gezaubert (HIER). Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich darüber freue.

3:: Nicht nur ich habe im Oktober Geburtstag (und es war ein schöner Tag), sondern auch unser kleiner Pelziger und das haben wir natürlich gefeiert. Acht Jahre pure Liebe und Freude - dafür sind wir unendlich dankbar. Jeder Tag mit ihm ist ein Geschenk.

#moments II

Da bin ich wieder! Meiner Hand geht es besser und die Schmerzen halten sich mittlerweile in Grenzen. Ich freue mich, endlich wieder schreiben zu können, wenngleich ich es noch langsam angehen muss. Einen ganzen Post in einem Rutsch zu schreiben? Das funktioniert noch nicht; ich übe mich jetzt in der Kunst des "Etappenschreibens" und fühle mich wieder wie bei meiner ersten Seminararbeit an der Uni; da habe ich mehrere Tage für die zweiseitige (!) Einleitung gebraucht. Ich gebe es zu: Ich bin ungeduldig und kann nicht gut damit umgehen, dass ich durch meine Hand eingeschränkt bin. Aber ich sehe die Sache positiv und nehme die Herausforderung als Test für meine Selbstdisziplin an.

Wie dem auch sei: Ich melde mich heute zurück und zwar mit einem kleinen Oktober-Rückblick. Wenngleich ich gestehen muss, dass der Oktober - gerade zum Ende hin - ein anstrengender und kräftezehrender Monat war. Ruhige Momente waren selten im Oktober. Die meiste Zeit benahm ich mich wie der Märzhase, fühlte mich gehetzt und gestresst. Meine To-do-Liste war randvoll und ich habe mich selbst ein wenig zu sehr vernächlässigt. Ganz bewusst im Hier und Jetzt war ich selten, zu sehr waren meine Gedanken schon wieder weit in der Zukunft. Umso dankbarer bin ich für die kleinen wunderbaren und ruhigen Momente, die mir der Oktober - trotz allem - geschenkt hat. Auf fünf besondere Momente möchte ich heute zurückblicken.

1:: Wäre ich nicht schon längst in Herbststimmung, so wäre ich es spätestens nach diesem Post auf Ronjas Blog goodiys gewesen. Der Post ist so zauberhaft und hat mich noch einmal daran erinnert, warum ich den Herbst so liebe, was ich vor lauter Stress und Schneeregenschauer fast vergessen habe.

2:: Und zum Herbst gehören - neben vielen anderen Dingen - für mich: Cookies. Eines meiner liebsten Cookie-Rezepte habe ich Euch HIER letzte Woche vorgestellt. Cookies machen einfach glücklich. Was ich allerdings nicht geahnt habe: Wie glücklich es mich macht, wenn andere meine Cookies nachbacken und sie genauso mögen wie ich. Ronja hat gleich einen ganzen Post dazu verfasst (HIER) und Kirsten hat aus ihnen Halloween-Cookies gezaubert (HIER). Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich darüber freue.

3:: Nicht nur ich habe im Oktober Geburtstag (und es war ein schöner Tag), sondern auch unser kleiner Pelziger und das haben wir natürlich gefeiert. Acht Jahre pure Liebe und Freude - dafür sind wir unendlich dankbar. Jeder Tag mit ihm ist ein Geschenk.

Würde mich jemand fragen, welche Jahreszeit der Inbegriff von Gemütlichkeit ist, so würde meine Antwort lauten: Definitiv der Herbst. Ich liebe es, unser Zuhause im Herbst so gemütlich wie möglich zu gestalten und es noch mehr als üblich zu einem kuschelig-geborgenen Zuhause zu machen. Überall liegen kuschelig-warme Decken, überall strahlen Kerzen um die Wette, an der Wand hängt ein herbstliches Moodboard und ständig duftet es nach frisch gebackenen Cookies.

Eines meiner liebsten Cookie-Rezepte möchte ich heute mit Euch teilen: Mandel-Schoko-Cookies, die es bei uns ständig gibt. Sie sind schnell und einfach gemacht und schmecken unheimlich gut.

#coziness

Würde mich jemand fragen, welche Jahreszeit der Inbegriff von Gemütlichkeit ist, so würde meine Antwort lauten: Definitiv der Herbst. Ich liebe es, unser Zuhause im Herbst so gemütlich wie möglich zu gestalten und es noch mehr als üblich zu einem kuschelig-geborgenen Zuhause zu machen. Überall liegen kuschelig-warme Decken, überall strahlen Kerzen um die Wette, an der Wand hängt ein herbstliches Moodboard und ständig duftet es nach frisch gebackenen Cookies.

Eines meiner liebsten Cookie-Rezepte möchte ich heute mit Euch teilen: Mandel-Schoko-Cookies, die es bei uns ständig gibt. Sie sind schnell und einfach gemacht und schmecken unheimlich gut.

Im Hier und Jetzt bleiben - klingt simpel und leicht, ist es aber ganz und gar nicht. Zumindest nicht für einen Menschen wie mich, der (ob ich es will oder nicht) instinktiv eher so "funktioniert": Warum das Heute genießen, wenn du dir Sorgen um das Morgen machen kannst. Eine ziemlich bescheuerte Einstellung, aber so bin ich nun mal programmiert und das zu ändern, ist wahrlich nicht leicht.

Denn anders als bei einem Computer kann ich dieses Programm nicht einfach deinstallieren und ein neueres, ein besseres installieren und alles ist gut. Nein, meine Programmierung zu ändern, bedarf harter Arbeit - aber jede Minute dieser Arbeit ist es wert. Denn ich kenne mein Ziel genau und weiß, dass das neue Programm (das Hier und Jetzt genießen) deutlich besser für mich ist und mich glücklicher macht.

Und da StreifenLiebe nun mal Teil meines BUGfixing-Prozesses ist, habe ich mich entschieden, diese kleinen, aber so unheimlich wichtigen und wertvollen Momente (Erlebnisse & Co.) im Hier und Jetzt auf StreifenLiebe festzuhalten. Denn das hilft mir dabei, diesen Momenten (nochmals) meine volle Aufmerksamkeit zu widmen und sie durch die Dokumentation festzuhalten, eine Art von Erinnerungsschatzkiste zu schaffen. Und folge damit dem Gedanken von Cesare Pavese:

We do not remember days, 
we remember moments. 

#moments I

Im Hier und Jetzt bleiben - klingt simpel und leicht, ist es aber ganz und gar nicht. Zumindest nicht für einen Menschen wie mich, der (ob ich es will oder nicht) instinktiv eher so "funktioniert": Warum das Heute genießen, wenn du dir Sorgen um das Morgen machen kannst. Eine ziemlich bescheuerte Einstellung, aber so bin ich nun mal programmiert und das zu ändern, ist wahrlich nicht leicht.

Denn anders als bei einem Computer kann ich dieses Programm nicht einfach deinstallieren und ein neueres, ein besseres installieren und alles ist gut. Nein, meine Programmierung zu ändern, bedarf harter Arbeit - aber jede Minute dieser Arbeit ist es wert. Denn ich kenne mein Ziel genau und weiß, dass das neue Programm (das Hier und Jetzt genießen) deutlich besser für mich ist und mich glücklicher macht.

Und da StreifenLiebe nun mal Teil meines BUGfixing-Prozesses ist, habe ich mich entschieden, diese kleinen, aber so unheimlich wichtigen und wertvollen Momente (Erlebnisse & Co.) im Hier und Jetzt auf StreifenLiebe festzuhalten. Denn das hilft mir dabei, diesen Momenten (nochmals) meine volle Aufmerksamkeit zu widmen und sie durch die Dokumentation festzuhalten, eine Art von Erinnerungsschatzkiste zu schaffen. Und folge damit dem Gedanken von Cesare Pavese:

We do not remember days, 
we remember moments. 

Ich habe viel über Vergleiche nachgedacht. Im Zuge meines Geburtstagsposts ist mir noch einmal bewusst geworden, wie sehr ich StreifenLiebe in den ersten Monaten mit anderen Blogs verglichen habe, und wie auch ich mich hin und wieder selbst mit anderen vergleiche. Im Grunde ist vergleichen auch nichts Problematisches. Im Grunde...

Denn es ist doch so: Vergleiche sind an und für sich in Ordnung. Sie bringen uns dazu, über uns selbst nachzudenken, uns selbst zu hinterfragen, die Perspektive zu wechseln und den Status quo zu analysieren. Wir können uns daraufhin entscheiden, ob alles gut ist und so bleiben kann, wie es ist, oder ob wir etwas ändern möchten. Also eigentlich eine gute Sache. Eigentlich...
Doch leider ist das bloße Theorie. Denn sind wir mal ehrlich: Vergleiche sind selten realistisch. Wenn ich z.B. einen Vergleich anstelle, dann nicht mit jemandem, der mir ähnlich ist (ähnliche Voraussetzungen, ähnliche Umstände, Fahigkeiten etc.), sondern mit jemandem, der ganz, ganz anders ist als ich. Bildlich gesprochen: Ich, der Apfel, vergleiche mich mit einer Birne. Klar, wir sind beide Obst, wir schmecken beide gut, aber das war's dann auch schon mit den Parallelen. Äpfel mit Birnen zu vergleichen, geht einfach nicht - das habe ich schon im Naturkundeunterricht in der Grundschule gelernt. Und dennoch: Ich mache es trotzdem.
Hinzukommt, dass in den Jahren die Ansprüche an mich selbst gestiegen sind. Grundsätzlich auch eine gute Sache, schließlich heißt das, dass ich mich entwickle und nicht auf der Stelle trete. Aber auch das ist wieder bloße Theorie. Denn praktisch bedeutet das, dass ich (der Apfel) mich heute nicht mehr mit einer einfachen Birne vergleiche. Nein! Wenn schon ein abstruser Vergleich, dann so richtig: Ich vergleiche mit mit einer Avocado.

Im Grunde ist es gleich, mit welchem (exotischen) Obst ich mich auch vergleiche: Der Vergleich hinkt gewaltig. Er ist schon im Ansatz falsch. Aus einem Apfel wird keine Birne, Avocado oder irgendeine andere Frucht (Genetiker würden mir vielleicht jetzt widersprechen). Das ist einfach so. Warum also die abstrusen Vergleiche? Das ist doch eigentlich DIE Frage. 

Und jetzt wird's kompliziert. Denn die einfache Antwort würde lauten: Ich bin mit meinem Dasein als Apfel nicht zufrieden und möchte eben lieber eine Avocado (oder was auch immer) sein. Doch - und das ist ganz wichtig: Bei genauem Hinsehen stimmt das überhaupt nicht. Ich bin nämlich glücklich als Apfel. Klar, hier und da gibt's die ein oder andere Druckstelle und etwas, das man verbessern kann, was ich ja auch mache.. Aber ich habe ja auch nicht behauptet, dass ich ein perfekter Apfel bin. Bin ich nämlich ganz und gar nicht. Aber - und das ich elementar! - ich bin glücklich und zufrieden als Apfel. Punkt.

Doch leider muss ich mir das von Zeit zu Zeit erneut bewusstmachen, da mein Gedächtnis leider sehr selektiv funktioniert und genau solche Gedanken (Ich bin ein glücklicher Apfel) werden im Laufe der Zeit einfach in die hinterste Schublade gelegt und somit schnell vergessen. Aber dass ich in der dritten Klasse böse von einer Holzbank aufs Gesicht gefallen bin und die halbe Schule mich auslachte, weil mein Gesicht aussah wie das von Frankenstein vor dem Zusammennähen der einzelnen Hautstücke, das weiß ich immer noch ganz genau! Mein Gedächtnis ist seltsam und manchmal glaube ich, es kann mich nicht leiden.

Ich habe eine Erinnerungshilfe an einem Ort in der Wohnung aufgehängt, an dem ich sie zwangsläufig immer sehe (um genau zu sein: neben der Kaffeemaschine). Und was soll ich sagen: Sie hilft mir sehr und erinnert mich daran, dass ich im Grunde meines Herzens ein glücklicher und zufriedener Apfel bin. (Und falls sich jetzt jemand fragt, was für ein Apfel ich eigentlich bin bzw. welcher Sorte ich angehöre, hier meine Antwort: Royal Gala. Fröhlich rund und süß.) 


Credits: Photo by Foto T on Unsplash

Ich, der Apfel (Über Vergleiche)

Ich habe viel über Vergleiche nachgedacht. Im Zuge meines Geburtstagsposts ist mir noch einmal bewusst geworden, wie sehr ich StreifenLiebe in den ersten Monaten mit anderen Blogs verglichen habe, und wie auch ich mich hin und wieder selbst mit anderen vergleiche. Im Grunde ist vergleichen auch nichts Problematisches. Im Grunde...

Denn es ist doch so: Vergleiche sind an und für sich in Ordnung. Sie bringen uns dazu, über uns selbst nachzudenken, uns selbst zu hinterfragen, die Perspektive zu wechseln und den Status quo zu analysieren. Wir können uns daraufhin entscheiden, ob alles gut ist und so bleiben kann, wie es ist, oder ob wir etwas ändern möchten. Also eigentlich eine gute Sache. Eigentlich...
Doch leider ist das bloße Theorie. Denn sind wir mal ehrlich: Vergleiche sind selten realistisch. Wenn ich z.B. einen Vergleich anstelle, dann nicht mit jemandem, der mir ähnlich ist (ähnliche Voraussetzungen, ähnliche Umstände, Fahigkeiten etc.), sondern mit jemandem, der ganz, ganz anders ist als ich. Bildlich gesprochen: Ich, der Apfel, vergleiche mich mit einer Birne. Klar, wir sind beide Obst, wir schmecken beide gut, aber das war's dann auch schon mit den Parallelen. Äpfel mit Birnen zu vergleichen, geht einfach nicht - das habe ich schon im Naturkundeunterricht in der Grundschule gelernt. Und dennoch: Ich mache es trotzdem.
Hinzukommt, dass in den Jahren die Ansprüche an mich selbst gestiegen sind. Grundsätzlich auch eine gute Sache, schließlich heißt das, dass ich mich entwickle und nicht auf der Stelle trete. Aber auch das ist wieder bloße Theorie. Denn praktisch bedeutet das, dass ich (der Apfel) mich heute nicht mehr mit einer einfachen Birne vergleiche. Nein! Wenn schon ein abstruser Vergleich, dann so richtig: Ich vergleiche mit mit einer Avocado.

Im Grunde ist es gleich, mit welchem (exotischen) Obst ich mich auch vergleiche: Der Vergleich hinkt gewaltig. Er ist schon im Ansatz falsch. Aus einem Apfel wird keine Birne, Avocado oder irgendeine andere Frucht (Genetiker würden mir vielleicht jetzt widersprechen). Das ist einfach so. Warum also die abstrusen Vergleiche? Das ist doch eigentlich DIE Frage. 

Und jetzt wird's kompliziert. Denn die einfache Antwort würde lauten: Ich bin mit meinem Dasein als Apfel nicht zufrieden und möchte eben lieber eine Avocado (oder was auch immer) sein. Doch - und das ist ganz wichtig: Bei genauem Hinsehen stimmt das überhaupt nicht. Ich bin nämlich glücklich als Apfel. Klar, hier und da gibt's die ein oder andere Druckstelle und etwas, das man verbessern kann, was ich ja auch mache.. Aber ich habe ja auch nicht behauptet, dass ich ein perfekter Apfel bin. Bin ich nämlich ganz und gar nicht. Aber - und das ich elementar! - ich bin glücklich und zufrieden als Apfel. Punkt.

Doch leider muss ich mir das von Zeit zu Zeit erneut bewusstmachen, da mein Gedächtnis leider sehr selektiv funktioniert und genau solche Gedanken (Ich bin ein glücklicher Apfel) werden im Laufe der Zeit einfach in die hinterste Schublade gelegt und somit schnell vergessen. Aber dass ich in der dritten Klasse böse von einer Holzbank aufs Gesicht gefallen bin und die halbe Schule mich auslachte, weil mein Gesicht aussah wie das von Frankenstein vor dem Zusammennähen der einzelnen Hautstücke, das weiß ich immer noch ganz genau! Mein Gedächtnis ist seltsam und manchmal glaube ich, es kann mich nicht leiden.

Ich habe eine Erinnerungshilfe an einem Ort in der Wohnung aufgehängt, an dem ich sie zwangsläufig immer sehe (um genau zu sein: neben der Kaffeemaschine). Und was soll ich sagen: Sie hilft mir sehr und erinnert mich daran, dass ich im Grunde meines Herzens ein glücklicher und zufriedener Apfel bin. (Und falls sich jetzt jemand fragt, was für ein Apfel ich eigentlich bin bzw. welcher Sorte ich angehöre, hier meine Antwort: Royal Gala. Fröhlich rund und süß.) 


Credits: Photo by Foto T on Unsplash
Vor langer Zeit habe ich einen Post (HIER) über meinen Lieblingsort geschrieben und wenn Ihr meine "Über mich"-Seite (HIER) kennt, dann wisst Ihr es: Ich liebe Zwergesel und hätte gerne einen oder zwei oder noch mehr. Ich fühle mich in ihrer Nähe einfach rundum wohl und bin glücklich.


Vor Kurzem waren wir nach längerer Zeit wieder in unserem heimischen Tierpark und haben dort einen herrlich entspannten Tag verbracht. Und auch wenn es im Tierpark viel zu sehen gibt und der ganze Park zum Verweilen und Entspannen einlädt, so verbringe ich doch die meiste Zeit bei "meinen" Zwergeseln. Ich vergesse alles um mich herum, wenn ich Zeit mit ihnen verbringe und bin ein Happy Girl. 

#happygirl

Vor langer Zeit habe ich einen Post (HIER) über meinen Lieblingsort geschrieben und wenn Ihr meine "Über mich"-Seite (HIER) kennt, dann wisst Ihr es: Ich liebe Zwergesel und hätte gerne einen oder zwei oder noch mehr. Ich fühle mich in ihrer Nähe einfach rundum wohl und bin glücklich.


Vor Kurzem waren wir nach längerer Zeit wieder in unserem heimischen Tierpark und haben dort einen herrlich entspannten Tag verbracht. Und auch wenn es im Tierpark viel zu sehen gibt und der ganze Park zum Verweilen und Entspannen einlädt, so verbringe ich doch die meiste Zeit bei "meinen" Zwergeseln. Ich vergesse alles um mich herum, wenn ich Zeit mit ihnen verbringe und bin ein Happy Girl. 

Die neue Lust am Einfachen: Aufgrund des Titels (und auch weil das Cover so unheimlich schön gestaltet ist) kaufte ich die SLOW. Denn diese Lust am Einfachen (Leben) empfinde ich auch und so gestalte ich mein Leben. 


Mein Leben war anders geplant – wesentlich komplexer. Ich wusste, was ich wollte: eine Karriere, ein großes Haus, ein „dickes“ Auto und was sonst halt noch dazu gehört. Und die Sterne standen gut, dass ich all dies auch erreichen würde. Schon während meines Grundstudiums bot mir mein Professor an, nach meinen Studium zu promovieren. Mir gefiel der Gedanke und so studierte ich schnell. Direkt (und das meine ich wörtlich) nach meinem Abschluss begann ich an der Uni zu arbeiten und zu promovieren; ich bastelte fleißig an meiner Karriere. Ich hatte i.d.R. eine 7-Tage-Woche, habe immer gerarbeitet, es gab immer etwas zu tun. Pausen gönnte ich mir kaum, denn ich hatte ja Spaß beim dem, was ich tat. Ich war eine Art Workaholic und es fühlt sich sich richtig und gut an.

Alles lief nach Plan. Eigentlich hätte ich glücklich sein müssen. War ich aber nicht. Der Traum von der Karriere (der Stück für Stück mehr zum Greifen nah war), dem großen Haus, dem „dicken“ Auto und alles, was sonst noch dazu gehört – all‘ das fühlte sich mehr und mehr nicht mehr nach mir an. Dieses Gefühl war enorm verstörend und verunsicherte mich. Dennoch hielt ich an meinem Plan fest. Eine Zeit lang zumindest und wurde immer unglücklicher. 
Eines Tages musste ich mir selber eingestehen, dass ich mich verändert hatte. Ich wollte dieses komplexe Leben nicht mehr. Ich spürte, dass mir all diese Dinge, von denen ich dachte, dass sie mich glücklich machen, nicht gut für mich waren und ich sie auch nicht mehr erreichen wollte. Also setzte mich mit dem diffusen Gefühl auseinander, fragte mich, ob der Weg, den ich eingeschlagen hatte, noch der richtige war. Und umso mehr ich das tat, umso mehr merkte ich, dass mein Plan eigentlich gar nicht mehr zu mir passte.

Der Prozess war schleichend, aber die Veränderung gewaltig. Ich bin heute nicht mehr dieselbe Person wie vor ein paar Jahren. Ich habe mein Leben geändert, einen anderen Weg eingeschlagen und habe heute andere Pläne und Ziele. Ich lasse meinen Leben und mir heute viel mehr Raum. Ich strebe nicht mehr nach etwas, das zwar für mich erreichbar ist, aber mich nicht glücklich macht.

Ich entdeckte die Lust am Einfachen. Okay, ich lebe nicht in einem Tiny House auf Rädern, habe nicht meinen ganzen Besitz verschenkt und habe immer noch einen Fernseher. Aber all‘ das meine ich auch gar nicht, wenn ich davon spreche, dass ich diese Lust am Einfachen verspüre. Für mich bedeutet dies, dass ich den kleinen Dingen im Leben wahre Bedeutung zumesse und mich darauf konzentriere, was mir wirklich guttut und was mich glücklich macht. Sei es ein Spaziergang im Wald, ein schlumpfiges Wochenende mit meiner kleinen Familie, ein gutes Buch, frische Blumen, Zeit für meine Lieben und mich oder das Gefühl ein echtes Zuhause zu haben, in dem ich mich sicher und geborgen fühle, eines das ich von Herzen liebe (auch wenn es nur 53qm klein ist) und noch nicht bereit bin, zu verlassen (bis es soweit ist, rücken wir einfach alle etwas zusammen, die Bücher stört das nicht und ich kuschel sowieso gerne).  

Ich möchte heute viel weniger erreichen oder besitzen (total unmodern für eine Frau von heute, ich weiß), lebe insgesamt bewusst reduzierter. Aber ich verzichte auf nichts mehr, was mich glücklich und zufrieden macht, sondern genieße das Leben. Das ist für mich die Lust am Einfachen und danach gestalte ich mein Leben mit Freude.




Anmerkung: Nach derzeitiger Rechtsauffassung gelten jegliche Marken-, Menschen- und Produktnennungen und auch Verlinkungen in einem Beitrag als Werbung; aus diesem Grund sehe ich mich gezwungen, diese Beitrag als Werbung zu bezeichnen. Dieser Beitrag enthält nur meine persönliche Meinung und ist nicht bezahlt. 

Die Lust am Einfachen

Die neue Lust am Einfachen: Aufgrund des Titels (und auch weil das Cover so unheimlich schön gestaltet ist) kaufte ich die SLOW. Denn diese Lust am Einfachen (Leben) empfinde ich auch und so gestalte ich mein Leben. 


Mein Leben war anders geplant – wesentlich komplexer. Ich wusste, was ich wollte: eine Karriere, ein großes Haus, ein „dickes“ Auto und was sonst halt noch dazu gehört. Und die Sterne standen gut, dass ich all dies auch erreichen würde. Schon während meines Grundstudiums bot mir mein Professor an, nach meinen Studium zu promovieren. Mir gefiel der Gedanke und so studierte ich schnell. Direkt (und das meine ich wörtlich) nach meinem Abschluss begann ich an der Uni zu arbeiten und zu promovieren; ich bastelte fleißig an meiner Karriere. Ich hatte i.d.R. eine 7-Tage-Woche, habe immer gerarbeitet, es gab immer etwas zu tun. Pausen gönnte ich mir kaum, denn ich hatte ja Spaß beim dem, was ich tat. Ich war eine Art Workaholic und es fühlt sich sich richtig und gut an.

Alles lief nach Plan. Eigentlich hätte ich glücklich sein müssen. War ich aber nicht. Der Traum von der Karriere (der Stück für Stück mehr zum Greifen nah war), dem großen Haus, dem „dicken“ Auto und alles, was sonst noch dazu gehört – all‘ das fühlte sich mehr und mehr nicht mehr nach mir an. Dieses Gefühl war enorm verstörend und verunsicherte mich. Dennoch hielt ich an meinem Plan fest. Eine Zeit lang zumindest und wurde immer unglücklicher. 
Eines Tages musste ich mir selber eingestehen, dass ich mich verändert hatte. Ich wollte dieses komplexe Leben nicht mehr. Ich spürte, dass mir all diese Dinge, von denen ich dachte, dass sie mich glücklich machen, nicht gut für mich waren und ich sie auch nicht mehr erreichen wollte. Also setzte mich mit dem diffusen Gefühl auseinander, fragte mich, ob der Weg, den ich eingeschlagen hatte, noch der richtige war. Und umso mehr ich das tat, umso mehr merkte ich, dass mein Plan eigentlich gar nicht mehr zu mir passte.

Der Prozess war schleichend, aber die Veränderung gewaltig. Ich bin heute nicht mehr dieselbe Person wie vor ein paar Jahren. Ich habe mein Leben geändert, einen anderen Weg eingeschlagen und habe heute andere Pläne und Ziele. Ich lasse meinen Leben und mir heute viel mehr Raum. Ich strebe nicht mehr nach etwas, das zwar für mich erreichbar ist, aber mich nicht glücklich macht.

Ich entdeckte die Lust am Einfachen. Okay, ich lebe nicht in einem Tiny House auf Rädern, habe nicht meinen ganzen Besitz verschenkt und habe immer noch einen Fernseher. Aber all‘ das meine ich auch gar nicht, wenn ich davon spreche, dass ich diese Lust am Einfachen verspüre. Für mich bedeutet dies, dass ich den kleinen Dingen im Leben wahre Bedeutung zumesse und mich darauf konzentriere, was mir wirklich guttut und was mich glücklich macht. Sei es ein Spaziergang im Wald, ein schlumpfiges Wochenende mit meiner kleinen Familie, ein gutes Buch, frische Blumen, Zeit für meine Lieben und mich oder das Gefühl ein echtes Zuhause zu haben, in dem ich mich sicher und geborgen fühle, eines das ich von Herzen liebe (auch wenn es nur 53qm klein ist) und noch nicht bereit bin, zu verlassen (bis es soweit ist, rücken wir einfach alle etwas zusammen, die Bücher stört das nicht und ich kuschel sowieso gerne).  

Ich möchte heute viel weniger erreichen oder besitzen (total unmodern für eine Frau von heute, ich weiß), lebe insgesamt bewusst reduzierter. Aber ich verzichte auf nichts mehr, was mich glücklich und zufrieden macht, sondern genieße das Leben. Das ist für mich die Lust am Einfachen und danach gestalte ich mein Leben mit Freude.




Anmerkung: Nach derzeitiger Rechtsauffassung gelten jegliche Marken-, Menschen- und Produktnennungen und auch Verlinkungen in einem Beitrag als Werbung; aus diesem Grund sehe ich mich gezwungen, diese Beitrag als Werbung zu bezeichnen. Dieser Beitrag enthält nur meine persönliche Meinung und ist nicht bezahlt. 

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