Vor langer Zeit habe ich einen Post (HIER) über meinen Lieblingsort geschrieben und wenn Ihr meine "Über mich"-Seite (HIER) kennt, dann wisst Ihr es: Ich liebe Zwergesel und hätte gerne einen oder zwei oder noch mehr. Ich fühle mich in ihrer Nähe einfach rundum wohl und bin glücklich.


Vor Kurzem waren wir nach längerer Zeit wieder in unserem heimischen Tierpark und haben dort einen herrlich entspannten Tag verbracht. Und auch wenn es im Tierpark viel zu sehen gibt und der ganze Park zum Verweilen und Entspannen einlädt, so verbringe ich doch die meiste Zeit bei "meinen" Zwergeseln. Ich vergesse alles um mich herum, wenn ich Zeit mit ihnen verbringe und bin ein Happy Girl. 

#happygirl

Vor langer Zeit habe ich einen Post (HIER) über meinen Lieblingsort geschrieben und wenn Ihr meine "Über mich"-Seite (HIER) kennt, dann wisst Ihr es: Ich liebe Zwergesel und hätte gerne einen oder zwei oder noch mehr. Ich fühle mich in ihrer Nähe einfach rundum wohl und bin glücklich.


Vor Kurzem waren wir nach längerer Zeit wieder in unserem heimischen Tierpark und haben dort einen herrlich entspannten Tag verbracht. Und auch wenn es im Tierpark viel zu sehen gibt und der ganze Park zum Verweilen und Entspannen einlädt, so verbringe ich doch die meiste Zeit bei "meinen" Zwergeseln. Ich vergesse alles um mich herum, wenn ich Zeit mit ihnen verbringe und bin ein Happy Girl. 

Die neue Lust am Einfachen: Aufgrund des Titels (und auch weil das Cover so unheimlich schön gestaltet ist) kaufte ich die SLOW. Denn diese Lust am Einfachen (Leben) empfinde ich auch und so gestalte ich mein Leben. 


Mein Leben war anders geplant – wesentlich komplexer. Ich wusste, was ich wollte: eine Karriere, ein großes Haus, ein „dickes“ Auto und was sonst halt noch dazu gehört. Und die Sterne standen gut, dass ich all dies auch erreichen würde. Schon während meines Grundstudiums bot mir mein Professor an, nach meinen Studium zu promovieren. Mir gefiel der Gedanke und so studierte ich schnell. Direkt (und das meine ich wörtlich) nach meinem Abschluss begann ich an der Uni zu arbeiten und zu promovieren; ich bastelte fleißig an meiner Karriere. Ich hatte i.d.R. eine 7-Tage-Woche, habe immer gerarbeitet, es gab immer etwas zu tun. Pausen gönnte ich mir kaum, denn ich hatte ja Spaß beim dem, was ich tat. Ich war eine Art Workaholic und es fühlt sich sich richtig und gut an.

Alles lief nach Plan. Eigentlich hätte ich glücklich sein müssen. War ich aber nicht. Der Traum von der Karriere (der Stück für Stück mehr zum Greifen nah war), dem großen Haus, dem „dicken“ Auto und alles, was sonst noch dazu gehört – all‘ das fühlte sich mehr und mehr nicht mehr nach mir an. Dieses Gefühl war enorm verstörend und verunsicherte mich. Dennoch hielt ich an meinem Plan fest. Eine Zeit lang zumindest und wurde immer unglücklicher. 
Eines Tages musste ich mir selber eingestehen, dass ich mich verändert hatte. Ich wollte dieses komplexe Leben nicht mehr. Ich spürte, dass mir all diese Dinge, von denen ich dachte, dass sie mich glücklich machen, nicht gut für mich waren und ich sie auch nicht mehr erreichen wollte. Also setzte mich mit dem diffusen Gefühl auseinander, fragte mich, ob der Weg, den ich eingeschlagen hatte, noch der richtige war. Und umso mehr ich das tat, umso mehr merkte ich, dass mein Plan eigentlich gar nicht mehr zu mir passte.

Der Prozess war schleichend, aber die Veränderung gewaltig. Ich bin heute nicht mehr dieselbe Person wie vor ein paar Jahren. Ich habe mein Leben geändert, einen anderen Weg eingeschlagen und habe heute andere Pläne und Ziele. Ich lasse meinen Leben und mir heute viel mehr Raum. Ich strebe nicht mehr nach etwas, das zwar für mich erreichbar ist, aber mich nicht glücklich macht.

Ich entdeckte die Lust am Einfachen. Okay, ich lebe nicht in einem Tiny House auf Rädern, habe nicht meinen ganzen Besitz verschenkt und habe immer noch einen Fernseher. Aber all‘ das meine ich auch gar nicht, wenn ich davon spreche, dass ich diese Lust am Einfachen verspüre. Für mich bedeutet dies, dass ich den kleinen Dingen im Leben wahre Bedeutung zumesse und mich darauf konzentriere, was mir wirklich guttut und was mich glücklich macht. Sei es ein Spaziergang im Wald, ein schlumpfiges Wochenende mit meiner kleinen Familie, ein gutes Buch, frische Blumen, Zeit für meine Lieben und mich oder das Gefühl ein echtes Zuhause zu haben, in dem ich mich sicher und geborgen fühle, eines das ich von Herzen liebe (auch wenn es nur 53qm klein ist) und noch nicht bereit bin, zu verlassen (bis es soweit ist, rücken wir einfach alle etwas zusammen, die Bücher stört das nicht und ich kuschel sowieso gerne).  

Ich möchte heute viel weniger erreichen oder besitzen (total unmodern für eine Frau von heute, ich weiß), lebe insgesamt bewusst reduzierter. Aber ich verzichte auf nichts mehr, was mich glücklich und zufrieden macht, sondern genieße das Leben. Das ist für mich die Lust am Einfachen und danach gestalte ich mein Leben mit Freude.




Anmerkung: Nach derzeitiger Rechtsauffassung gelten jegliche Marken-, Menschen- und Produktnennungen und auch Verlinkungen in einem Beitrag als Werbung; aus diesem Grund sehe ich mich gezwungen, diese Beitrag als Werbung zu bezeichnen. Dieser Beitrag enthält nur meine persönliche Meinung und ist nicht bezahlt. 

Die Lust am Einfachen

Die neue Lust am Einfachen: Aufgrund des Titels (und auch weil das Cover so unheimlich schön gestaltet ist) kaufte ich die SLOW. Denn diese Lust am Einfachen (Leben) empfinde ich auch und so gestalte ich mein Leben. 


Mein Leben war anders geplant – wesentlich komplexer. Ich wusste, was ich wollte: eine Karriere, ein großes Haus, ein „dickes“ Auto und was sonst halt noch dazu gehört. Und die Sterne standen gut, dass ich all dies auch erreichen würde. Schon während meines Grundstudiums bot mir mein Professor an, nach meinen Studium zu promovieren. Mir gefiel der Gedanke und so studierte ich schnell. Direkt (und das meine ich wörtlich) nach meinem Abschluss begann ich an der Uni zu arbeiten und zu promovieren; ich bastelte fleißig an meiner Karriere. Ich hatte i.d.R. eine 7-Tage-Woche, habe immer gerarbeitet, es gab immer etwas zu tun. Pausen gönnte ich mir kaum, denn ich hatte ja Spaß beim dem, was ich tat. Ich war eine Art Workaholic und es fühlt sich sich richtig und gut an.

Alles lief nach Plan. Eigentlich hätte ich glücklich sein müssen. War ich aber nicht. Der Traum von der Karriere (der Stück für Stück mehr zum Greifen nah war), dem großen Haus, dem „dicken“ Auto und alles, was sonst noch dazu gehört – all‘ das fühlte sich mehr und mehr nicht mehr nach mir an. Dieses Gefühl war enorm verstörend und verunsicherte mich. Dennoch hielt ich an meinem Plan fest. Eine Zeit lang zumindest und wurde immer unglücklicher. 
Eines Tages musste ich mir selber eingestehen, dass ich mich verändert hatte. Ich wollte dieses komplexe Leben nicht mehr. Ich spürte, dass mir all diese Dinge, von denen ich dachte, dass sie mich glücklich machen, nicht gut für mich waren und ich sie auch nicht mehr erreichen wollte. Also setzte mich mit dem diffusen Gefühl auseinander, fragte mich, ob der Weg, den ich eingeschlagen hatte, noch der richtige war. Und umso mehr ich das tat, umso mehr merkte ich, dass mein Plan eigentlich gar nicht mehr zu mir passte.

Der Prozess war schleichend, aber die Veränderung gewaltig. Ich bin heute nicht mehr dieselbe Person wie vor ein paar Jahren. Ich habe mein Leben geändert, einen anderen Weg eingeschlagen und habe heute andere Pläne und Ziele. Ich lasse meinen Leben und mir heute viel mehr Raum. Ich strebe nicht mehr nach etwas, das zwar für mich erreichbar ist, aber mich nicht glücklich macht.

Ich entdeckte die Lust am Einfachen. Okay, ich lebe nicht in einem Tiny House auf Rädern, habe nicht meinen ganzen Besitz verschenkt und habe immer noch einen Fernseher. Aber all‘ das meine ich auch gar nicht, wenn ich davon spreche, dass ich diese Lust am Einfachen verspüre. Für mich bedeutet dies, dass ich den kleinen Dingen im Leben wahre Bedeutung zumesse und mich darauf konzentriere, was mir wirklich guttut und was mich glücklich macht. Sei es ein Spaziergang im Wald, ein schlumpfiges Wochenende mit meiner kleinen Familie, ein gutes Buch, frische Blumen, Zeit für meine Lieben und mich oder das Gefühl ein echtes Zuhause zu haben, in dem ich mich sicher und geborgen fühle, eines das ich von Herzen liebe (auch wenn es nur 53qm klein ist) und noch nicht bereit bin, zu verlassen (bis es soweit ist, rücken wir einfach alle etwas zusammen, die Bücher stört das nicht und ich kuschel sowieso gerne).  

Ich möchte heute viel weniger erreichen oder besitzen (total unmodern für eine Frau von heute, ich weiß), lebe insgesamt bewusst reduzierter. Aber ich verzichte auf nichts mehr, was mich glücklich und zufrieden macht, sondern genieße das Leben. Das ist für mich die Lust am Einfachen und danach gestalte ich mein Leben mit Freude.




Anmerkung: Nach derzeitiger Rechtsauffassung gelten jegliche Marken-, Menschen- und Produktnennungen und auch Verlinkungen in einem Beitrag als Werbung; aus diesem Grund sehe ich mich gezwungen, diese Beitrag als Werbung zu bezeichnen. Dieser Beitrag enthält nur meine persönliche Meinung und ist nicht bezahlt. 

ni.cole.ma.ri@instagram

moments of mine 2015-2019. Design by Fearne.