Zunächst einmal: Entschuldigt bitte die langandauerende Stille hier auf StreifenLiebe. Kräftezehrende Wochen liegen hinter mir, aber es geht aufwärts und jetzt kann es hier weitergehen. Bitte seht mir nach, dass ich noch ein Weilchen brauche, um all Eure Kommentare und Emails zu beantworten. An dieser Stelle aber schon einmal ein herzliches Dankeschön an Euch für all Eure lieben Worte.

So, nun aber endlich zu den eigentlichen Themen: Yoga und Meditation.

Wer hier auf StreifeLiebe schon länger mitliest, der weiß es bereits: Bis vor ein paar Jahren hatte ich keine wirkliche Ahnung von Yoga und Meditation und das bisschen, was ich wusste, schreckte mich ab. Dachte ich an Yoga, so dachte ich an gertenschlanke, unheimlich fitte Personen, die irgendwo in Venice Beach leben und die über eine übermenschliche Gelenkigkeit verfügen. Und dachte ich an Meditation, so ploppte vor meinem geistigen Auge immer gleich das Bild von tibetanischen Mönchen auf, die ausreichend Zeit und Geduld für sowas haben, da sie außer der Pflege des Gemüsegartens und der Bonsaibäume keine Verpflichtungen haben. 

Oberflächlich, ich weiß. Aber so dachte ich nun mal. Ich konnte mir weder Yoga noch Meditation für meine Lebenswirklichkeit vorstellen. Und dennoch ließen mich beide Themen nicht los; ich war neugierig. Also recherchierte ich, sprach mit Experten und Ärzten und erkannte schnell, dass mein Bild von Yoga und auch Meditation wirklich eindimensional war. Ich musste umdenken - und noch viel wichtiger: Ich wollte beides unbedingt ausprobieren, da die Vorzüge auf der Hand lagen. 

Ich gebe es zu: Ich bin von Natur aus kein Yogi und weit von der inneren Ruhe eines tibetanischen Mönchs entfernt. Also fiel mir beides zu Beginn sehr schwer. Vor allem aus einem Grund: Ich war in einem - nennen wir es - "binären Denkmodus" gefangen. Es gab immer nur das eine oder das andere, nichts dazwischen. Wenn ich schon Sport mache, dann muss er auch sofort (!) etwas bringen. Und wenn ich schon meditiere, dann muss das Ergebnis sofort spürbar sein. Und so fiel es mir sehr schwer, mich auf Yoga und Meditation einzulassen, denn weder Yoga noch Meditation sind auf Leistung und Schnelligkeit angelegt. Die positiven Effekte sind nicht so unmittelbar messbar, wie ich es von anderen Dingen gewohnt war. Und vor allem: Man muss sich auf beides einlassen, sonst funktioniert es nicht. 

Yoga & Meditation


Zunächst einmal: Entschuldigt bitte die langandauerende Stille hier auf StreifenLiebe. Kräftezehrende Wochen liegen hinter mir, aber es geht aufwärts und jetzt kann es hier weitergehen. Bitte seht mir nach, dass ich noch ein Weilchen brauche, um all Eure Kommentare und Emails zu beantworten. An dieser Stelle aber schon einmal ein herzliches Dankeschön an Euch für all Eure lieben Worte.

So, nun aber endlich zu den eigentlichen Themen: Yoga und Meditation.

Wer hier auf StreifeLiebe schon länger mitliest, der weiß es bereits: Bis vor ein paar Jahren hatte ich keine wirkliche Ahnung von Yoga und Meditation und das bisschen, was ich wusste, schreckte mich ab. Dachte ich an Yoga, so dachte ich an gertenschlanke, unheimlich fitte Personen, die irgendwo in Venice Beach leben und die über eine übermenschliche Gelenkigkeit verfügen. Und dachte ich an Meditation, so ploppte vor meinem geistigen Auge immer gleich das Bild von tibetanischen Mönchen auf, die ausreichend Zeit und Geduld für sowas haben, da sie außer der Pflege des Gemüsegartens und der Bonsaibäume keine Verpflichtungen haben. 

Oberflächlich, ich weiß. Aber so dachte ich nun mal. Ich konnte mir weder Yoga noch Meditation für meine Lebenswirklichkeit vorstellen. Und dennoch ließen mich beide Themen nicht los; ich war neugierig. Also recherchierte ich, sprach mit Experten und Ärzten und erkannte schnell, dass mein Bild von Yoga und auch Meditation wirklich eindimensional war. Ich musste umdenken - und noch viel wichtiger: Ich wollte beides unbedingt ausprobieren, da die Vorzüge auf der Hand lagen. 

Ich gebe es zu: Ich bin von Natur aus kein Yogi und weit von der inneren Ruhe eines tibetanischen Mönchs entfernt. Also fiel mir beides zu Beginn sehr schwer. Vor allem aus einem Grund: Ich war in einem - nennen wir es - "binären Denkmodus" gefangen. Es gab immer nur das eine oder das andere, nichts dazwischen. Wenn ich schon Sport mache, dann muss er auch sofort (!) etwas bringen. Und wenn ich schon meditiere, dann muss das Ergebnis sofort spürbar sein. Und so fiel es mir sehr schwer, mich auf Yoga und Meditation einzulassen, denn weder Yoga noch Meditation sind auf Leistung und Schnelligkeit angelegt. Die positiven Effekte sind nicht so unmittelbar messbar, wie ich es von anderen Dingen gewohnt war. Und vor allem: Man muss sich auf beides einlassen, sonst funktioniert es nicht. 

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