Unser Weihnachtsfest war ruhig, entspannt und einfach wunderbar. Ganz besonders wertvoll war es, weil Herr Otto nun Teil unserer Familie ist, er macht unsere Familie vollständig (wenngleich ohne diese unsinnige Rasseliste noch Pitbull unsere Familie bereichern würde) und wir könnten darüber nicht glücklicher sein. Ihn und Artus zu beobachten, wie respekt- und liebevoll sie miteinander umgehen und wie sie glücklich und zufrieden die Anwesenheit des jeweils anderen genießen: für uns ein Weihnachtswunder. Es gab viele schöne Lieblingsmomente rund um die Weihnachtszeit, ein paar möchte ich heute mit Euch teilen.

Für alle, die neu hier sind: Jeden Tag notiere ich mir die schönsten Momente, die kleinen Freuden des Tages. Ganz gleich wie klein und unbedeutend sie mir (oder auch anderen) manchmal erscheinen mögen, im Rückblick sind es genau diese Momente, genau diese kleinen Freuden und Dinge des Alltags, die mich wirklich glücklich machen. Das schriftliche (oder manchmal auch bildliche) Festhalten dieser Momente und das spätere Erinnern daran ist wie ein kleiner Gute-Laune-Booster und irgendwie auch mein Realitätsanker, der mir gerade in nicht so guten Zeiten zeigt, wie schön mein Leben ist, wenn ich es nur „richtig“ betrachte, nämlich mit meinen Augen, nicht mit den Augen anderer. Und auf moments of mine sammel und dokumentiere ich viele dieser Momente und teile sie mit Euch.


// Ein morgendlicher Spaziergang im Schnee und Ottos "Freude" darüber (HIER)
// Abendliche Hunderunden: Die machen in der Weihnachtszeit besonders viel Freude, da fast überall wunderschöne Lichter in den Straßen und an den Häusern zu sehen sind.
// Burgweihnacht: Es ist sowieso schon toll neben einer wunderschönen Burg zu wohnen (der Ausblick!), aber zur Weihnachtszeit ist es besonders schön. Die Burg und der Burghof sind festlich dekoriert und am letzten Wochenende vor Weihnachten gibt es die Burgweihnacht, ein kleiner, aber feiner Weihnachtsmarkt mit heimischem Kunsthandwerk, Livemusik und wunderschönen Lichtinstallationen (siehe Bild). Es war das erste Mal seit knapp zwanzig (!) Jahren, dass ich einen Weihnachtsmarkt besucht habe. Normalerweise meide ich soetwas, da es mir schnell mit allem zu viel wird. Aber die Burgweihnacht ist etwas ganz besonderes und ich freue mich schon auf das nächste Jahr.
// Ottos Besuch bei seiner besten Freundin, einem spanischen Wasserhund. Wir wussten nicht so recht, wie Otto sich verhalten wird, wenn er das erste Mal in einer fremden Wohnung (dem Territorium eines anderen Hundes) freilaufen und spielen darf, schließlich hat er so seine "Problemchen" (an denen wir täglich arbeiten). Aber er war fabelhaft: Etwas aufgeregt und neugierig, aber dennoch höflich. Guter Hund!
// Honig-Dinkel-Plätzen und Mokka-Busserl: Wurden hier beinahe täglich morgens gebacken - allein der Duft, der in der ganzen Wohnung verströmte, herrlich! - und kiloweise genossen.
// Wunderschöne Worte von Alizeti auf Instagram über diesen Post - Danke #youmademyday
// Unser Rottweilerrentier 💕





moments V


Unser Weihnachtsfest war ruhig, entspannt und einfach wunderbar. Ganz besonders wertvoll war es, weil Herr Otto nun Teil unserer Familie ist, er macht unsere Familie vollständig (wenngleich ohne diese unsinnige Rasseliste noch Pitbull unsere Familie bereichern würde) und wir könnten darüber nicht glücklicher sein. Ihn und Artus zu beobachten, wie respekt- und liebevoll sie miteinander umgehen und wie sie glücklich und zufrieden die Anwesenheit des jeweils anderen genießen: für uns ein Weihnachtswunder. Es gab viele schöne Lieblingsmomente rund um die Weihnachtszeit, ein paar möchte ich heute mit Euch teilen.

Für alle, die neu hier sind: Jeden Tag notiere ich mir die schönsten Momente, die kleinen Freuden des Tages. Ganz gleich wie klein und unbedeutend sie mir (oder auch anderen) manchmal erscheinen mögen, im Rückblick sind es genau diese Momente, genau diese kleinen Freuden und Dinge des Alltags, die mich wirklich glücklich machen. Das schriftliche (oder manchmal auch bildliche) Festhalten dieser Momente und das spätere Erinnern daran ist wie ein kleiner Gute-Laune-Booster und irgendwie auch mein Realitätsanker, der mir gerade in nicht so guten Zeiten zeigt, wie schön mein Leben ist, wenn ich es nur „richtig“ betrachte, nämlich mit meinen Augen, nicht mit den Augen anderer. Und auf moments of mine sammel und dokumentiere ich viele dieser Momente und teile sie mit Euch.


// Ein morgendlicher Spaziergang im Schnee und Ottos "Freude" darüber (HIER)
// Abendliche Hunderunden: Die machen in der Weihnachtszeit besonders viel Freude, da fast überall wunderschöne Lichter in den Straßen und an den Häusern zu sehen sind.
// Burgweihnacht: Es ist sowieso schon toll neben einer wunderschönen Burg zu wohnen (der Ausblick!), aber zur Weihnachtszeit ist es besonders schön. Die Burg und der Burghof sind festlich dekoriert und am letzten Wochenende vor Weihnachten gibt es die Burgweihnacht, ein kleiner, aber feiner Weihnachtsmarkt mit heimischem Kunsthandwerk, Livemusik und wunderschönen Lichtinstallationen (siehe Bild). Es war das erste Mal seit knapp zwanzig (!) Jahren, dass ich einen Weihnachtsmarkt besucht habe. Normalerweise meide ich soetwas, da es mir schnell mit allem zu viel wird. Aber die Burgweihnacht ist etwas ganz besonderes und ich freue mich schon auf das nächste Jahr.
// Ottos Besuch bei seiner besten Freundin, einem spanischen Wasserhund. Wir wussten nicht so recht, wie Otto sich verhalten wird, wenn er das erste Mal in einer fremden Wohnung (dem Territorium eines anderen Hundes) freilaufen und spielen darf, schließlich hat er so seine "Problemchen" (an denen wir täglich arbeiten). Aber er war fabelhaft: Etwas aufgeregt und neugierig, aber dennoch höflich. Guter Hund!
// Honig-Dinkel-Plätzen und Mokka-Busserl: Wurden hier beinahe täglich morgens gebacken - allein der Duft, der in der ganzen Wohnung verströmte, herrlich! - und kiloweise genossen.
// Wunderschöne Worte von Alizeti auf Instagram über diesen Post - Danke #youmademyday
// Unser Rottweilerrentier 💕






Traditionell nutze ich die Tage zwischen dem neuen und dem alten Jahr dazu, um auf das (fast) vergangene Jahr zurückzuschauen. Ich erinnere mich an die großen und kleinen, die schönen und weniger schönen Momente des Jahres und schaue sie mir bewusst noch einmal genauer an. Was ist mir gut gelungen, was weniger? Was habe ich gelernt? Woran möchte ich festhalten und was kann auf den (emotionalen) Müll? Worauf bin ich stolz und was kann ich in Zukunft noch besser machen?

Wichtig ist mir, dass diese Rückschau positiv bleibt und ich nicht im Vergangenen verharre. Dabei sage ich mir immer: Ich kann die Vergangenheit nicht ändern, aber meine Zukunft kann ich aktiv  mitgestalten. 

Das Ende dieser Rückschau bildet jedes Jahr mein Dankbarkeits-ABC. Wenngleich es etwas sperrig klingt, ist es eine wunderbare Möglichkeit, all das festzuhalten, für das man dankbar ist: Menschen, Begegnungen, Momente, Alltägliches, was auch immer, alles findet hier seinen Platz, wenn man möchte. Und es ist so einfach: Alles, was man braucht ist ein Blatt Papier (oder wie in meinem Fall mein Kalender, den ich auch als Bullet Journal nutze), einen Stift und ein wenig Zeit. Dann schreibt man alle Buchstaben des ABCs (ich verzichte allerdings auf die Umlaute) z.B. in zwei Spalten nebeneinander auf, lässt etwas Platz zwischen den beiden Spalten und notiert zu jedem Buchstaben mind. drei Dinge, Momente, Menschen (was auch immer), für die man dankbar ist. Alles ohne groß darüber nachzudenken, sondern einfach spontan sein. Das war's auch schon; wie gesagt, ganz einfach.

Das Dankbarkeits-ABC (übrigens eine Interpretation des "ABC-Spiels der Dankbarkeit" von Bruder David Steindl-Rast) ist eine wunderbare Möglichkeit, das vergangene Jahr positiv abzuschließen, sich in Dankbarkeit zu üben und den Fokus auf die kleinen, aber so wichtigen Momente, Dinge etc. des Lebens zu richten.

Ich mag diese kleine, aber feine Tradition sehr, denn sie hilft mir, klarer zu sehen, die einfachen Dinge des Lebens achtsamer wahrzunehmen und letztlich macht es mich zufriedener mit dem, was ist. Nicht der schlechteste Start ins neue Jahr, oder?!



Anmerkung: Nach derzeitiger Rechtsauffassung gelten jegliche Marken-, Menschen- und Produktnennungen und auch Verlinkungen in einem Beitrag als Werbung; aus diesem Grund sehe ich mich gezwungen, diese Beitrag als Werbung zu bezeichnen. Dieser Beitrag enthält nur meine persönliche Meinung und ist nicht bezahlt. 

Mein Dankbarkeits-ABC


Traditionell nutze ich die Tage zwischen dem neuen und dem alten Jahr dazu, um auf das (fast) vergangene Jahr zurückzuschauen. Ich erinnere mich an die großen und kleinen, die schönen und weniger schönen Momente des Jahres und schaue sie mir bewusst noch einmal genauer an. Was ist mir gut gelungen, was weniger? Was habe ich gelernt? Woran möchte ich festhalten und was kann auf den (emotionalen) Müll? Worauf bin ich stolz und was kann ich in Zukunft noch besser machen?

Wichtig ist mir, dass diese Rückschau positiv bleibt und ich nicht im Vergangenen verharre. Dabei sage ich mir immer: Ich kann die Vergangenheit nicht ändern, aber meine Zukunft kann ich aktiv  mitgestalten. 

Das Ende dieser Rückschau bildet jedes Jahr mein Dankbarkeits-ABC. Wenngleich es etwas sperrig klingt, ist es eine wunderbare Möglichkeit, all das festzuhalten, für das man dankbar ist: Menschen, Begegnungen, Momente, Alltägliches, was auch immer, alles findet hier seinen Platz, wenn man möchte. Und es ist so einfach: Alles, was man braucht ist ein Blatt Papier (oder wie in meinem Fall mein Kalender, den ich auch als Bullet Journal nutze), einen Stift und ein wenig Zeit. Dann schreibt man alle Buchstaben des ABCs (ich verzichte allerdings auf die Umlaute) z.B. in zwei Spalten nebeneinander auf, lässt etwas Platz zwischen den beiden Spalten und notiert zu jedem Buchstaben mind. drei Dinge, Momente, Menschen (was auch immer), für die man dankbar ist. Alles ohne groß darüber nachzudenken, sondern einfach spontan sein. Das war's auch schon; wie gesagt, ganz einfach.

Das Dankbarkeits-ABC (übrigens eine Interpretation des "ABC-Spiels der Dankbarkeit" von Bruder David Steindl-Rast) ist eine wunderbare Möglichkeit, das vergangene Jahr positiv abzuschließen, sich in Dankbarkeit zu üben und den Fokus auf die kleinen, aber so wichtigen Momente, Dinge etc. des Lebens zu richten.

Ich mag diese kleine, aber feine Tradition sehr, denn sie hilft mir, klarer zu sehen, die einfachen Dinge des Lebens achtsamer wahrzunehmen und letztlich macht es mich zufriedener mit dem, was ist. Nicht der schlechteste Start ins neue Jahr, oder?!



Anmerkung: Nach derzeitiger Rechtsauffassung gelten jegliche Marken-, Menschen- und Produktnennungen und auch Verlinkungen in einem Beitrag als Werbung; aus diesem Grund sehe ich mich gezwungen, diese Beitrag als Werbung zu bezeichnen. Dieser Beitrag enthält nur meine persönliche Meinung und ist nicht bezahlt. 

An dem Tag, an dem ich meinen Post Minimalismus und Weihnachten schrieb, telefonierte ich mit einer Freundin. Wir sprachen darüber, wie wir Weihnachten verbringen werden und ihre Antwort fiel knapp, aber sehr deutlich aus: "Ich bin einfach nur froh, wenn es endlich vorüber ist. Ich habe jetzt schon keine Lust mehr!" Sie erklärte mir, dass sie schon den ganzen Dezember über schlecht gelaunt sei, weil das Weihnachtsfest für sie nur ein bedeutet: Stress. Zu viele Termine, zu viel von dem, was sie eigentlich gar nicht möchte, zu viele faule Kompromisse ("man kann ja gerade an Weihnachten niemanden die Wahrheit sagen, des lieben Friedens willen", so ihre genauen Worte) und einfach zu wenig Zeit für sich selbst. 

Ich habe lange über dieses Telefonat nachgedacht und mich mal umgehört. Und es erstaunte mich nicht wirklich, dass viele ihrer Meinung teilten. Schade und traurig zugleich. Aber - in meinem Augen - auch absolut nachvollziehbar. Auch ich kenne dieses diffuse Gefühl (diesen emotinalen Vorschlaghammer, der konstant gegen den Kopf hämmert) aus meiner Vergangenheit nur zu gut und bin glücklich, dass ich durch Achtsamkeit mein Leben geändert habe. 

Nun ist es natürlich zu viel verlangt, vier Tage vor Weihnachten mal eben sein Leben zu ändern, nur damit es ein Fest wird, auf das man sich freut - und nebenbei bemerkt: So funktioniert Achtsamkeit auch nicht. Sie ist kein Kleid, das man sich überstreift (wie eine Rüstung) und plötzlich ist alles gut (was allerdings manchmal wünschenswert wäre, wenn Ihr mich fragt). Achtsamkeit bedeutet fortwährende Arbeit an sich, aber der Lohn ist es allemal wert. Aber schon mit kleinen Veränderungen kann man beginnen und sie sind wirkungsvoll, gerade jetzt so kurz vor dem Fest und natürlich auch während der Festtage.


Achtsamkeit und Weihnachten (10 Tipps für die Feiertage)


An dem Tag, an dem ich meinen Post Minimalismus und Weihnachten schrieb, telefonierte ich mit einer Freundin. Wir sprachen darüber, wie wir Weihnachten verbringen werden und ihre Antwort fiel knapp, aber sehr deutlich aus: "Ich bin einfach nur froh, wenn es endlich vorüber ist. Ich habe jetzt schon keine Lust mehr!" Sie erklärte mir, dass sie schon den ganzen Dezember über schlecht gelaunt sei, weil das Weihnachtsfest für sie nur ein bedeutet: Stress. Zu viele Termine, zu viel von dem, was sie eigentlich gar nicht möchte, zu viele faule Kompromisse ("man kann ja gerade an Weihnachten niemanden die Wahrheit sagen, des lieben Friedens willen", so ihre genauen Worte) und einfach zu wenig Zeit für sich selbst. 

Ich habe lange über dieses Telefonat nachgedacht und mich mal umgehört. Und es erstaunte mich nicht wirklich, dass viele ihrer Meinung teilten. Schade und traurig zugleich. Aber - in meinem Augen - auch absolut nachvollziehbar. Auch ich kenne dieses diffuse Gefühl (diesen emotinalen Vorschlaghammer, der konstant gegen den Kopf hämmert) aus meiner Vergangenheit nur zu gut und bin glücklich, dass ich durch Achtsamkeit mein Leben geändert habe. 

Nun ist es natürlich zu viel verlangt, vier Tage vor Weihnachten mal eben sein Leben zu ändern, nur damit es ein Fest wird, auf das man sich freut - und nebenbei bemerkt: So funktioniert Achtsamkeit auch nicht. Sie ist kein Kleid, das man sich überstreift (wie eine Rüstung) und plötzlich ist alles gut (was allerdings manchmal wünschenswert wäre, wenn Ihr mich fragt). Achtsamkeit bedeutet fortwährende Arbeit an sich, aber der Lohn ist es allemal wert. Aber schon mit kleinen Veränderungen kann man beginnen und sie sind wirkungsvoll, gerade jetzt so kurz vor dem Fest und natürlich auch während der Festtage.




Darauf freue ich mich in der Weihnachtszeit immer sehr: die Weihnachtspost. Ich liebe es, Karten zu gestalten, sie mit lieben, persönlichen Weihnachtsgrüßen zu versehen und sie kurz vor dem Fest zur Post zu bringen. 

Dieses Jahr wird es jemanden geben, den das besonders freuen wird: Herr Otto. Jedes einzelne Mal, wenn er sieht, dass ich einen Brief einstecke, ist er ganz wibbelig und freut sich, denn er weiß, nun geht es zur Post. Er liebt unsere kleine Poststelle, die Angestellten, die ihn immer ausgiebig kuscheln, und die Waage, auf die er immer hüpfen möchte (aber noch nie durfte, schließlich ist er ja kein Paket). Es ist wirklich wunderbar zu sehen, wie Otto sich über solch kleinen Momente freuen kann - und er erinnert mich daran, wie einfach "glücklich-sein" sein kann, wenn man den kleinen Dingen, Momenten des Lebens nur die nötige Aufmerksamkeit schenkt.

Aber ich bin abgeschweift: Weihnachtspost war das Thema. Auch in diesem Jahr habe ich wieder Weihnachtskarten "gebastelt", habe sie auf "dickerem" Papier (200gr) ausgedruckt und nun warten Sie darauf, mit lieben Weihnachtswünschen versehen zu werden. Das ist immer etwas Besonderes für mich. Ein wirklich schöner Moment.

Zeit für die Weihnachtspost (Freebies)



Darauf freue ich mich in der Weihnachtszeit immer sehr: die Weihnachtspost. Ich liebe es, Karten zu gestalten, sie mit lieben, persönlichen Weihnachtsgrüßen zu versehen und sie kurz vor dem Fest zur Post zu bringen. 

Dieses Jahr wird es jemanden geben, den das besonders freuen wird: Herr Otto. Jedes einzelne Mal, wenn er sieht, dass ich einen Brief einstecke, ist er ganz wibbelig und freut sich, denn er weiß, nun geht es zur Post. Er liebt unsere kleine Poststelle, die Angestellten, die ihn immer ausgiebig kuscheln, und die Waage, auf die er immer hüpfen möchte (aber noch nie durfte, schließlich ist er ja kein Paket). Es ist wirklich wunderbar zu sehen, wie Otto sich über solch kleinen Momente freuen kann - und er erinnert mich daran, wie einfach "glücklich-sein" sein kann, wenn man den kleinen Dingen, Momenten des Lebens nur die nötige Aufmerksamkeit schenkt.

Aber ich bin abgeschweift: Weihnachtspost war das Thema. Auch in diesem Jahr habe ich wieder Weihnachtskarten "gebastelt", habe sie auf "dickerem" Papier (200gr) ausgedruckt und nun warten Sie darauf, mit lieben Weihnachtswünschen versehen zu werden. Das ist immer etwas Besonderes für mich. Ein wirklich schöner Moment.


„Weihnachten und Minimalismus? Ich dachte, dass das nicht zusammenpasst. Ich dachte, das Weihnachten nix für Minimalisten ist.“ Diesen und ähnliche Sätze habe ich oft gehört. Und jedes einzelne Mal haben sie mich erstaunt und das gleich aus zwei Gründen: Zum einem scheint Minimalismus für viele Menschen immer noch ein Mysterium und wenn man überhaupt eine Vorstellung davon hat, dann läuft es letztlich auf etwas hinaus, das mit einer Art spaß- und genussfreien Askese gleichgesetzt wird; zum anderen werden Minimalismus und Weihnachten als zwei gegensätzliche Pole betrachtet, die einander abstoßen, sollten sie versuchen, sich zu nähern.

Um es ganz klar zu sagen: Ich halte beides für Unsinn, zumindest in meinem Fall. Ja, ich bin Minimalistin. Ja, ich feiere Weihnachten. Und ja, ich genieße auch die Vorweihnachtszeit. Schockierend, ich weiß. Allerdings weniger, wenn ich es den Menschen erkläre. Im Grunde ist es ganz einfach: Minimalismus gehört zu meinem alltäglichen Leben, ich denke gar nicht daran, es ist einfach (m)eine Einstellung zum Leben und für mich nichts, das ich in wohldosierten Dosen zu mir nehme und auch mal „weglasse“, wenn es gerade passt.

Minimalismus und Weihnachten? Für mich passt das gut zusammen, sehr gut sogar, konzentriert man sich auf das Wesentliche rund um Weihnachten (den religiösen Aspekt lasse ich jetzt einmal bewusst außen vor): Die Vorfreude auf das Fest zelebrieren, eine besinnliche Zeit mit seinen Lieben zu verbringen, sich der einfachen Dinge zu erfreuen (z.B. gutes Essen, sich Zeit für andere und sich zu nehmen), sich zu entspannen, zu genießen und dankbar zu sein.

Minimalismus und Weihnachten


„Weihnachten und Minimalismus? Ich dachte, dass das nicht zusammenpasst. Ich dachte, das Weihnachten nix für Minimalisten ist.“ Diesen und ähnliche Sätze habe ich oft gehört. Und jedes einzelne Mal haben sie mich erstaunt und das gleich aus zwei Gründen: Zum einem scheint Minimalismus für viele Menschen immer noch ein Mysterium und wenn man überhaupt eine Vorstellung davon hat, dann läuft es letztlich auf etwas hinaus, das mit einer Art spaß- und genussfreien Askese gleichgesetzt wird; zum anderen werden Minimalismus und Weihnachten als zwei gegensätzliche Pole betrachtet, die einander abstoßen, sollten sie versuchen, sich zu nähern.

Um es ganz klar zu sagen: Ich halte beides für Unsinn, zumindest in meinem Fall. Ja, ich bin Minimalistin. Ja, ich feiere Weihnachten. Und ja, ich genieße auch die Vorweihnachtszeit. Schockierend, ich weiß. Allerdings weniger, wenn ich es den Menschen erkläre. Im Grunde ist es ganz einfach: Minimalismus gehört zu meinem alltäglichen Leben, ich denke gar nicht daran, es ist einfach (m)eine Einstellung zum Leben und für mich nichts, das ich in wohldosierten Dosen zu mir nehme und auch mal „weglasse“, wenn es gerade passt.

Minimalismus und Weihnachten? Für mich passt das gut zusammen, sehr gut sogar, konzentriert man sich auf das Wesentliche rund um Weihnachten (den religiösen Aspekt lasse ich jetzt einmal bewusst außen vor): Die Vorfreude auf das Fest zelebrieren, eine besinnliche Zeit mit seinen Lieben zu verbringen, sich der einfachen Dinge zu erfreuen (z.B. gutes Essen, sich Zeit für andere und sich zu nehmen), sich zu entspannen, zu genießen und dankbar zu sein.


Es ist eine liebgewonnene Tradition, dass ich kurz vor dem 1. Dezember unsere Wohnung weihnachtlich dekoriere. Dieses Jahr ist es etwas ganz Besonderes: Es wird das erste Weihnachtsfest in unserer neuen Wohnung, an einem neuen Ort (eine wunderschöne Kleinstadt mitten im Grünen) und mit einem neuen Familienmitglied, Herrn Otto.

Nun, da wir eine deutlich größere Wohnung haben und somit mehr Platz an den Wänden, dachte ich mir, dass auch unsere Wände ein wenig Weihnachten vertragen können. Also habe ich mir zwei weihnachtliche Wallpaper erstellt und stehe nun vor der Qual der Wahl, welches Bild in welchen Rahmen an welche Wand wandert. Und dann noch: Welches Desktop-Wallpaper wähle ich?  Wieder einmal merke ich: Ich bin wahrlich nicht gut darin, mich zu entscheiden.

Während ich nun hin und her überlege, Bilder von Wand A zu Wand B trage, aufhänge und schaue, wo nun welches Bild seinen Platz bekommt, kam mir spontan die Idee zu einem Adventskalender für Instagram. Jeden Tag ein weihnachtliches Bild und... Nun ja, mit Schokolade kann ich ihn leider (!) nicht füllen, dafür aber z.B. mit Lieblingsworten und vielleicht  auch mit der ein oder anderen kleinen Überraschung. Und da heute schon der erste Dezember ist, geht auch schon los: HIER.

Instagram Adventskalender & weihnachtliche Wallpaper


Es ist eine liebgewonnene Tradition, dass ich kurz vor dem 1. Dezember unsere Wohnung weihnachtlich dekoriere. Dieses Jahr ist es etwas ganz Besonderes: Es wird das erste Weihnachtsfest in unserer neuen Wohnung, an einem neuen Ort (eine wunderschöne Kleinstadt mitten im Grünen) und mit einem neuen Familienmitglied, Herrn Otto.

Nun, da wir eine deutlich größere Wohnung haben und somit mehr Platz an den Wänden, dachte ich mir, dass auch unsere Wände ein wenig Weihnachten vertragen können. Also habe ich mir zwei weihnachtliche Wallpaper erstellt und stehe nun vor der Qual der Wahl, welches Bild in welchen Rahmen an welche Wand wandert. Und dann noch: Welches Desktop-Wallpaper wähle ich?  Wieder einmal merke ich: Ich bin wahrlich nicht gut darin, mich zu entscheiden.

Während ich nun hin und her überlege, Bilder von Wand A zu Wand B trage, aufhänge und schaue, wo nun welches Bild seinen Platz bekommt, kam mir spontan die Idee zu einem Adventskalender für Instagram. Jeden Tag ein weihnachtliches Bild und... Nun ja, mit Schokolade kann ich ihn leider (!) nicht füllen, dafür aber z.B. mit Lieblingsworten und vielleicht  auch mit der ein oder anderen kleinen Überraschung. Und da heute schon der erste Dezember ist, geht auch schon los: HIER.

Was mir früher spontan in den Sinn kam, wenn ich an Dänemark und Schweden dachte? Die wunderschönen Landschaften, der Sinn für Ästhetik, lächelnde Menschen und Mücken. Ja genau, richtig gelesen: Mücken. Meine liebste Schulfreundin Bettina fuhr nämlich mit ihren Eltern jedes Jahr im Sommer entweder nach Dänemark oder nach Schweden. Und jedes einzelne Mal, wenn sie aus dem Urlaub zurückkam, war sie komplett zerstochen, aber auch entspannt und glücklich. Bis heute ist es mir ein Rätsel, wie sie das geschafft hat, aber sie sprach nie über die Mückenstiche, das Brennen und Jucken, sondern schwärmte nur in einer Tour von den "vier traumhaften Wochen" wahlweise in Dänemark oder eben Schweden. Ich war als Kind fest davon überzeugt, dass irgendwas nicht stimmen konnte mit ihr oder vielleicht lag es an der Luft im hohen Norden, vielleicht macht sie immun gegen juckende und brennende Mückenstiche. Nur so konnte ich mir ihren "Zustand" einigermaßen plausibel erklären.

Einfach leben mit Hygge & Lagom

Was mir früher spontan in den Sinn kam, wenn ich an Dänemark und Schweden dachte? Die wunderschönen Landschaften, der Sinn für Ästhetik, lächelnde Menschen und Mücken. Ja genau, richtig gelesen: Mücken. Meine liebste Schulfreundin Bettina fuhr nämlich mit ihren Eltern jedes Jahr im Sommer entweder nach Dänemark oder nach Schweden. Und jedes einzelne Mal, wenn sie aus dem Urlaub zurückkam, war sie komplett zerstochen, aber auch entspannt und glücklich. Bis heute ist es mir ein Rätsel, wie sie das geschafft hat, aber sie sprach nie über die Mückenstiche, das Brennen und Jucken, sondern schwärmte nur in einer Tour von den "vier traumhaften Wochen" wahlweise in Dänemark oder eben Schweden. Ich war als Kind fest davon überzeugt, dass irgendwas nicht stimmen konnte mit ihr oder vielleicht lag es an der Luft im hohen Norden, vielleicht macht sie immun gegen juckende und brennende Mückenstiche. Nur so konnte ich mir ihren "Zustand" einigermaßen plausibel erklären.


Jeden Tag notiere ich mir die schönsten Momente, die kleinen Freuden des Tages. Ganz gleich wie klein und unbedeutend sie mir (oder auch anderen) manchmal erscheinen mögen, im Rückblick sind es genau diese Momente, genau diese kleinen Freuden und Dinge des Alltags, die mich wirklich glücklich machen. Das schriftliche (oder manchmal auch bildliche) Festhalten dieser Momente und das spätere Erinnern daran ist wie ein kleiner Gute-Laune-Booster und irgendwie auch mein Realitätsanker, der mir gerade in nicht so guten Zeiten zeigt, wie schön mein Leben ist, wenn ich es nur „richtig“ betrachte, nämlich mit meinen Augen, nicht mit den Augen anderer.

Auf moments of mine sammel und dokumentiere ich diese Momente und hier nun eine neue, kleine Auswahl an Lieblingsmomenten der letzten Wochen:

// Die leuchtende Flasche. Könnte Licht kuschelig sein, so wäre diese Lampe der Beweis dafür.
// Ein Spaziergang mit Otto und zwei seiner Lieblinge: zwei Chihuahuas, Luna und Jack (den könnt Ihr HIER sehen). Das Lächeln, der Menschen die uns entgegengekommen sind: herzerwärmend!
// Artis (HIER) zehnter Geburtstag. Für Kaninchen ein echtes Methusalem-Alter.
// Den Helden nach einer Geschäftsreise endlich wieder im Arm halten zu können. 
// Durch Herbstblätter tanzen. 
// Der beste Krankenpfleger der Welt: Herr Otto. Kranksein ist nicht schön, aber mit einem Rottweiler doch umso vieles erträglicher.
// Meine Kinderkaffee-Zeit am Nachmittag.
// Ein vorweihnachtliches Innenhoffest am Freitagabend mit den besten Nachbarn. Wunderbar!
// Total verdreckt (verschlammt trifft es besser) aus dem Wald kommen, aber unheimlich glücklich. Jedes einzelne Mal. 
// Die schönsten Herbstgeschenke: HIER, HIER und mein Favorit HIER.

Und im WWW:

// Dieses Tiny House. Hach!
// Dieser Text von Frauke. Ehrlich, intensiv und berührend.
// Diese Adventskalenderidee. Toll!
// Dieses Lied. Immer und immer wieder. (Mehr Lieblingslieder gibts HIER)
// Dieses Minivideo: Füchse, Winter, Happy End. 
// Und noch ein wenig mehr Winter HIER.




moments IV


Jeden Tag notiere ich mir die schönsten Momente, die kleinen Freuden des Tages. Ganz gleich wie klein und unbedeutend sie mir (oder auch anderen) manchmal erscheinen mögen, im Rückblick sind es genau diese Momente, genau diese kleinen Freuden und Dinge des Alltags, die mich wirklich glücklich machen. Das schriftliche (oder manchmal auch bildliche) Festhalten dieser Momente und das spätere Erinnern daran ist wie ein kleiner Gute-Laune-Booster und irgendwie auch mein Realitätsanker, der mir gerade in nicht so guten Zeiten zeigt, wie schön mein Leben ist, wenn ich es nur „richtig“ betrachte, nämlich mit meinen Augen, nicht mit den Augen anderer.

Auf moments of mine sammel und dokumentiere ich diese Momente und hier nun eine neue, kleine Auswahl an Lieblingsmomenten der letzten Wochen:

// Die leuchtende Flasche. Könnte Licht kuschelig sein, so wäre diese Lampe der Beweis dafür.
// Ein Spaziergang mit Otto und zwei seiner Lieblinge: zwei Chihuahuas, Luna und Jack (den könnt Ihr HIER sehen). Das Lächeln, der Menschen die uns entgegengekommen sind: herzerwärmend!
// Artis (HIER) zehnter Geburtstag. Für Kaninchen ein echtes Methusalem-Alter.
// Den Helden nach einer Geschäftsreise endlich wieder im Arm halten zu können. 
// Durch Herbstblätter tanzen. 
// Der beste Krankenpfleger der Welt: Herr Otto. Kranksein ist nicht schön, aber mit einem Rottweiler doch umso vieles erträglicher.
// Meine Kinderkaffee-Zeit am Nachmittag.
// Ein vorweihnachtliches Innenhoffest am Freitagabend mit den besten Nachbarn. Wunderbar!
// Total verdreckt (verschlammt trifft es besser) aus dem Wald kommen, aber unheimlich glücklich. Jedes einzelne Mal. 
// Die schönsten Herbstgeschenke: HIER, HIER und mein Favorit HIER.

Und im WWW:

// Dieses Tiny House. Hach!
// Dieser Text von Frauke. Ehrlich, intensiv und berührend.
// Diese Adventskalenderidee. Toll!
// Dieses Lied. Immer und immer wieder. (Mehr Lieblingslieder gibts HIER)
// Dieses Minivideo: Füchse, Winter, Happy End. 
// Und noch ein wenig mehr Winter HIER.




Normalerweise nenne ich Posts aus meiner moments-Reihe auch genauso: moments. Doch diesem Post habe ich bewusst einen anderen Titel verpasst, den um genau diesen „angstumwitterten“ Novemberblues soll es hier gehen bzw. wie ich ihm entgegenwirke. Denn er ist – obwohl der November noch jung an Tagen ist – schon allgegenwärtig. Statt einem verschmitzten Herbstlächeln sehe ich nun immer öfter trübe Gesichter und diese Woche merkte ich, wie auch mir das trüb-triste Novemberwetter allmählich zusetzt. Also genau der richtige Zeitpunkt, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen.


Tipps gegen den Novemberblues

Normalerweise nenne ich Posts aus meiner moments-Reihe auch genauso: moments. Doch diesem Post habe ich bewusst einen anderen Titel verpasst, den um genau diesen „angstumwitterten“ Novemberblues soll es hier gehen bzw. wie ich ihm entgegenwirke. Denn er ist – obwohl der November noch jung an Tagen ist – schon allgegenwärtig. Statt einem verschmitzten Herbstlächeln sehe ich nun immer öfter trübe Gesichter und diese Woche merkte ich, wie auch mir das trüb-triste Novemberwetter allmählich zusetzt. Also genau der richtige Zeitpunkt, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen.



Ich hab da diese Sache mit Füchsen: Ich bin ganz verrückt nach ihnen, sammle unzählige Bilder (z.B. HIER) und das mit großer Leidenschaft besonders im Herbst. Das war schon immer so: Schon als Kind hatte ich selbstgemachte Alben voller Fuchsbilder und jedes Märchen, das auch nur im weitesten Sinne von Füchsen handelte, mochte ich besonders gerne. So recht erklären kann ich mir das nicht, aber muss ich auch nicht. Ich freue mich einfach darüber und genieße meine Sammelleidenschaft. 

Als mir heute Morgen, ich war gerade auf der Suche nach neuen Fuchsbildern, auffiel, dass der November schon angekommen ist, war für mich sofort klar: Ich möchte ein Desktop-Wallpaper mit einem Fuchs. Und genau das teile ich heute mit Euch, nur falls Ihr auch so verrückt nach Füchsen seid wie ich. 

Große Fuchsliebe


Ich hab da diese Sache mit Füchsen: Ich bin ganz verrückt nach ihnen, sammle unzählige Bilder (z.B. HIER) und das mit großer Leidenschaft besonders im Herbst. Das war schon immer so: Schon als Kind hatte ich selbstgemachte Alben voller Fuchsbilder und jedes Märchen, das auch nur im weitesten Sinne von Füchsen handelte, mochte ich besonders gerne. So recht erklären kann ich mir das nicht, aber muss ich auch nicht. Ich freue mich einfach darüber und genieße meine Sammelleidenschaft. 

Als mir heute Morgen, ich war gerade auf der Suche nach neuen Fuchsbildern, auffiel, dass der November schon angekommen ist, war für mich sofort klar: Ich möchte ein Desktop-Wallpaper mit einem Fuchs. Und genau das teile ich heute mit Euch, nur falls Ihr auch so verrückt nach Füchsen seid wie ich. 
Vor einigen Wochen bekam ich eine Email von einem Social Media-Manager, der mir erklärte, dass meine "Social-Media-Aktivitäten" (damit meinte er meinen Blog, Instagram, Pinterest) wirklich Potential haben und ich es nutzen solle, um "erfolgreicher" zu werden. Zunächst dachte ich, dass wäre jetzt einfach jemand, der mir etwas verkaufen möchte; wollte er aber nicht. Er zeigte wirkliches Interesse und gab mir in seiner Email diverse Tipps, wie ich die Reichweite meiner Social Media-Kanäle erhöhen könnte und somit mehr Follower "generiere". Ich bedankte mich in meiner Antwort bei ihm und erklärte ihm gleichzeitig, dass diese Tipps nichts für mich sind, da ich Erfolg für mich anderes definiere.  

Ich hatte diese Email schon fast vergessen. Aber als ich vor Kurzem von einer Bloggerfreundin erfuhr, dass sie ihren Blog schließt, erinnerte ich mich wieder daran. Sie schrieb mir, dass sie mit ihrem Blog bestimmte Ziele erreichen wollte und dass sie ihren Blog nun schließen werde, da der erhoffte Erfolg sich trotz ihrer Bemühungen nicht einstellte. Obwohl ich ihre "Kosten-Nutzen-Rechnung" verstanden habe, macht mich ihr Entschluß traurig und nachdenklich. Ich fragte mich: Was ist Erfolg? Wovon hängt er ab? Und vor allem: Wer definiert ihn? 

Erfolg einfach mal anders definieren

Vor einigen Wochen bekam ich eine Email von einem Social Media-Manager, der mir erklärte, dass meine "Social-Media-Aktivitäten" (damit meinte er meinen Blog, Instagram, Pinterest) wirklich Potential haben und ich es nutzen solle, um "erfolgreicher" zu werden. Zunächst dachte ich, dass wäre jetzt einfach jemand, der mir etwas verkaufen möchte; wollte er aber nicht. Er zeigte wirkliches Interesse und gab mir in seiner Email diverse Tipps, wie ich die Reichweite meiner Social Media-Kanäle erhöhen könnte und somit mehr Follower "generiere". Ich bedankte mich in meiner Antwort bei ihm und erklärte ihm gleichzeitig, dass diese Tipps nichts für mich sind, da ich Erfolg für mich anderes definiere.  

Ich hatte diese Email schon fast vergessen. Aber als ich vor Kurzem von einer Bloggerfreundin erfuhr, dass sie ihren Blog schließt, erinnerte ich mich wieder daran. Sie schrieb mir, dass sie mit ihrem Blog bestimmte Ziele erreichen wollte und dass sie ihren Blog nun schließen werde, da der erhoffte Erfolg sich trotz ihrer Bemühungen nicht einstellte. Obwohl ich ihre "Kosten-Nutzen-Rechnung" verstanden habe, macht mich ihr Entschluß traurig und nachdenklich. Ich fragte mich: Was ist Erfolg? Wovon hängt er ab? Und vor allem: Wer definiert ihn? 


Einfach und entschleunigt leben. Klingt gut, oder?! Aber was genau bedeutet das? Genau diese Frage stellte mir kürzlich eine Freundin und ich war überrascht. Denn eigentlich dachte ich, dass es selbsterklärend sei. 

Aber im Laufe unseres Gesprächs stellte sich heraus, dass sie dabei ein ganz bestimmtes Bild im Kopf hatte, das wohl viele haben, wenn sie an ein einfaches und entschleunigtes Leben denken: Man lebt – weit ab von der Zivilisation – in einem einfachen Haus, am besten mitten im Wald, hackt das Holz für den Kamin, holt Wasser aus dem Brunnen, füttert die Schafe, kocht nur das, was der eigene Garten hergibt, liest abends Bücher (Internet und Co. gibt es ja nicht) bei Kerzenschein (Strom gibts ja auch nicht) oder sitzt strickend und Tee trinkend vor dem Kamin.

Ich muss schmunzeln, wenn ich an unser Gespräch und ihre idyllische Vorstellung vom einfachen, entschleunigten Leben denke, vor allem auch, weil ich genau diese Idylle selbst lange Zeit im Kopf hatte. Und das auch nicht ohne Grund, denn schließlich ist Henry David Thoreaus Buch „Walden oder Leben in den Wäldern“ schon seit Kindheitstagen eines meiner liebsten Werke und ich habe schon als Kind davon geträumt, irgendwann einmal genauso zu leben.

Kurzum: Es stimmt, dass diese Idylle das einfache, entschleunigte Leben in Perfektion ist (wenn man so will). Aber mit der Realität der meisten Menschen hat das wohl nichts gemein. Auf jeden Fall nicht mit meiner Realität.

Ich wohne nicht in einem Haus mitten im Wald (obwohl das toll wäre, mit dem entsprechenden Alarmsystem), sondern in einer Kleinstadt, die umgeben ist von Wäldern. Das Wasser kommt bei uns aus dem Wasserhahn. Eigene Schafe habe ich auch nicht, aber gehe zumindest fast täglich an einer Wiese voller Schafe vorbei. Mein Gemüse kommt auch nicht aus dem eigenen Garten (haben wir nicht), sondern vom Biogemüsehändler auf dem wöchentlichen Dorfmarkt oder eben aus dem Biofach im Supermarkt. Und ich sitze auch abends nicht strickend und Tee trinkend vor dem Kamin, denn ich trinke weder Tee noch kann ich stricken und einen Kamin haben wir auch nicht, sondern eine stinknormale Heizung. 

Und dennoch lebe ich ein einfaches und entschleunigtes Leben.


So kommen wir zurück zu dem Gespräch mit meiner Freundin. Oder anders ausgedrückt: Ihrem „Problem“, diese Idylle in ein normales Leben zu übertragen, in dem man einen Job hat, Miete zahlen muss, diverse Verpflichtungen hat und das oftmals einfach nur eines ist: ebenso hektisch wie die Zeit, in der wir leben; in einer Gesellschaft, in der Erfolg in der Regel durch Besitz und den Satz „habe keine Zeit, bin so beschäftigt“ definiert wird.
Und genau das ist mein Ausgangspunkt: Ich habe Nein gesagt zu solch einem Leben; darüber habe ich bereits im Sommer 2015 einen Post (HIER) geschrieben. Ich habe mich für anderes Leben entschieden. Oder anders ausgedrückt: Ich habe mich für mich entschieden und für ein Leben, das zu mir passt.

Was ich unter einem einfachen, entschleunigten Leben verstehe, lässt sich sehr gut mit einem meiner Lieblingszitate von Dieter Rams erklären, in dem es eigentlich um Produktdesign geht, sich aber – ersetzt man Design durch Leben – wunderbar auf das einfache, entschleunigte Leben übertragen lässt. 

Good design is as little as possible. Less, but better, because it concentrates on the essential aspects, and the products are not burdened with non-essentials. Back to purity, back to simplicity.

Dieter Rams Zitat bezieht sich auf die berühmten Aphorismus von Mies van der Rohe, der ebenfalls perfekt zum einfachen, entschleunigten Leben passt:

weniger ist mehr (less is more)

Es geht also nicht darum, den Job zu kündigen oder nicht mehr am sozialen Leben teilzuhaben und wie ein Eremit im Wald zu wohnen. Ebenso wie beim Minimalismus (HIER) gibt es auch hier keine festen Regeln, kein richtig oder falsch. Jeder kann selbst entscheiden, wie (s)ein einfaches, entschleunigtes Leben aussieht, wie er es gestalten möchte. Und was für den gelebten Minimalismus gilt, gilt auch für ein einfaches, entschleunigtes Leben: die Veränderung beginnt im Kopf.

Für mich bedeutet das, dass ich Entscheidungen treffe, wie ich leben möchte und auf was ich mich konzentriere. Es geht um die Frage: Was ist für mich und mein Leben wirklich wichtig? Wenn ich das für mich geklärt habe, dann schenke ich mir selbst die Möglichkeit, Zeit und Raum für all dies zu schaffen, für die (für mich) wichtigen Dinge im Leben. Ein einfaches, entschleunigtes Leben zu führen, ist kein Zustand, sondern ein fortwährender Prozess, eine Reise sozusagen. Und auf Kurs halten mich dabei zwei essentielle Hilfsmittel: Achtsamkeit und Minimalismus.

Was das nun alles für mein tägliches Leben bedeutet, wie das im Einzelnen alles aussieht und wie ich mein Leben vereinfacht und entschleunigt habe, verrate ich Euch in den nächsten Posts.


Einfach, entschleunigt leben: eine Einführung


Einfach und entschleunigt leben. Klingt gut, oder?! Aber was genau bedeutet das? Genau diese Frage stellte mir kürzlich eine Freundin und ich war überrascht. Denn eigentlich dachte ich, dass es selbsterklärend sei. 

Aber im Laufe unseres Gesprächs stellte sich heraus, dass sie dabei ein ganz bestimmtes Bild im Kopf hatte, das wohl viele haben, wenn sie an ein einfaches und entschleunigtes Leben denken: Man lebt – weit ab von der Zivilisation – in einem einfachen Haus, am besten mitten im Wald, hackt das Holz für den Kamin, holt Wasser aus dem Brunnen, füttert die Schafe, kocht nur das, was der eigene Garten hergibt, liest abends Bücher (Internet und Co. gibt es ja nicht) bei Kerzenschein (Strom gibts ja auch nicht) oder sitzt strickend und Tee trinkend vor dem Kamin.

Ich muss schmunzeln, wenn ich an unser Gespräch und ihre idyllische Vorstellung vom einfachen, entschleunigten Leben denke, vor allem auch, weil ich genau diese Idylle selbst lange Zeit im Kopf hatte. Und das auch nicht ohne Grund, denn schließlich ist Henry David Thoreaus Buch „Walden oder Leben in den Wäldern“ schon seit Kindheitstagen eines meiner liebsten Werke und ich habe schon als Kind davon geträumt, irgendwann einmal genauso zu leben.

Kurzum: Es stimmt, dass diese Idylle das einfache, entschleunigte Leben in Perfektion ist (wenn man so will). Aber mit der Realität der meisten Menschen hat das wohl nichts gemein. Auf jeden Fall nicht mit meiner Realität.

Ich wohne nicht in einem Haus mitten im Wald (obwohl das toll wäre, mit dem entsprechenden Alarmsystem), sondern in einer Kleinstadt, die umgeben ist von Wäldern. Das Wasser kommt bei uns aus dem Wasserhahn. Eigene Schafe habe ich auch nicht, aber gehe zumindest fast täglich an einer Wiese voller Schafe vorbei. Mein Gemüse kommt auch nicht aus dem eigenen Garten (haben wir nicht), sondern vom Biogemüsehändler auf dem wöchentlichen Dorfmarkt oder eben aus dem Biofach im Supermarkt. Und ich sitze auch abends nicht strickend und Tee trinkend vor dem Kamin, denn ich trinke weder Tee noch kann ich stricken und einen Kamin haben wir auch nicht, sondern eine stinknormale Heizung. 

Und dennoch lebe ich ein einfaches und entschleunigtes Leben.


So kommen wir zurück zu dem Gespräch mit meiner Freundin. Oder anders ausgedrückt: Ihrem „Problem“, diese Idylle in ein normales Leben zu übertragen, in dem man einen Job hat, Miete zahlen muss, diverse Verpflichtungen hat und das oftmals einfach nur eines ist: ebenso hektisch wie die Zeit, in der wir leben; in einer Gesellschaft, in der Erfolg in der Regel durch Besitz und den Satz „habe keine Zeit, bin so beschäftigt“ definiert wird.
Und genau das ist mein Ausgangspunkt: Ich habe Nein gesagt zu solch einem Leben; darüber habe ich bereits im Sommer 2015 einen Post (HIER) geschrieben. Ich habe mich für anderes Leben entschieden. Oder anders ausgedrückt: Ich habe mich für mich entschieden und für ein Leben, das zu mir passt.

Was ich unter einem einfachen, entschleunigten Leben verstehe, lässt sich sehr gut mit einem meiner Lieblingszitate von Dieter Rams erklären, in dem es eigentlich um Produktdesign geht, sich aber – ersetzt man Design durch Leben – wunderbar auf das einfache, entschleunigte Leben übertragen lässt. 

Good design is as little as possible. Less, but better, because it concentrates on the essential aspects, and the products are not burdened with non-essentials. Back to purity, back to simplicity.

Dieter Rams Zitat bezieht sich auf die berühmten Aphorismus von Mies van der Rohe, der ebenfalls perfekt zum einfachen, entschleunigten Leben passt:

weniger ist mehr (less is more)

Es geht also nicht darum, den Job zu kündigen oder nicht mehr am sozialen Leben teilzuhaben und wie ein Eremit im Wald zu wohnen. Ebenso wie beim Minimalismus (HIER) gibt es auch hier keine festen Regeln, kein richtig oder falsch. Jeder kann selbst entscheiden, wie (s)ein einfaches, entschleunigtes Leben aussieht, wie er es gestalten möchte. Und was für den gelebten Minimalismus gilt, gilt auch für ein einfaches, entschleunigtes Leben: die Veränderung beginnt im Kopf.

Für mich bedeutet das, dass ich Entscheidungen treffe, wie ich leben möchte und auf was ich mich konzentriere. Es geht um die Frage: Was ist für mich und mein Leben wirklich wichtig? Wenn ich das für mich geklärt habe, dann schenke ich mir selbst die Möglichkeit, Zeit und Raum für all dies zu schaffen, für die (für mich) wichtigen Dinge im Leben. Ein einfaches, entschleunigtes Leben zu führen, ist kein Zustand, sondern ein fortwährender Prozess, eine Reise sozusagen. Und auf Kurs halten mich dabei zwei essentielle Hilfsmittel: Achtsamkeit und Minimalismus.

Was das nun alles für mein tägliches Leben bedeutet, wie das im Einzelnen alles aussieht und wie ich mein Leben vereinfacht und entschleunigt habe, verrate ich Euch in den nächsten Posts.



Anfang September habe ich auf Instagram verkündet, dass ich meinen ersten gedeckten Apfelkuchen gebacken habe. Ja, meinen ersten! Obwohl ich Apfelkuchen liebe, hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt kein Rezept gefunden, was mich nachhaltig begeistert hat.

Gedeckter Apfelkuchen


Anfang September habe ich auf Instagram verkündet, dass ich meinen ersten gedeckten Apfelkuchen gebacken habe. Ja, meinen ersten! Obwohl ich Apfelkuchen liebe, hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt kein Rezept gefunden, was mich nachhaltig begeistert hat.

Wäre ich eine professionelle Sängerin, so würde ich definitiv zu jeder Jahreszeit ein eigenes Album aufnehmen. Denn jede Jahreszeit löst in mir die Sehnsucht nach bestimmten Tönen, Melodien, kurz Klangwelten aus. Dementsprechend findet man in meinen CD-Regal auch diverse CDs zu den verschiedenen Jahreszeiten.

Herbstmusik


Wäre ich eine professionelle Sängerin, so würde ich definitiv zu jeder Jahreszeit ein eigenes Album aufnehmen. Denn jede Jahreszeit löst in mir die Sehnsucht nach bestimmten Tönen, Melodien, kurz Klangwelten aus. Dementsprechend findet man in meinen CD-Regal auch diverse CDs zu den verschiedenen Jahreszeiten.
Ich genieße diese ruhigen Tage am Wochenende. Alles kann, nichts muss. Einfach im Moment leben und genießen.

Morgens das Fenster öffnen, dem Wind lauschen und die kühle Herbstluft spüren. Den ersten Cappuccino in aller Ruhe genießen, während die beiden großen Männer noch träumen. Dem kleinen Pelzigen beim Frühstücken zusehen und Schmetterlinge im Bauch spüren, weil er so glücklich und genussvoll schmatzt. Und ich dabei die ganze Zeit selig lächle.
Die tapsigen Schritte des Rottweilers im Flur hören und dabei zusehen, wie er langsam und noch verschlafen auf mich zukommt. Während seiner "Guten-Morgen-Massage" seinem wohligen (Rotti-)Grummeln lauschen und mich danach fest an ihn kuscheln, bis wir beide fast wieder einschlafen.

Ein heißes Bad und ein gutes Buch genießen. Ausgedehnte Spaziergänge mit Herrn Otto. Kuschelnd und träumend an unseren Lieblingsorten verweilen, die Gedanken schweifen lassen. Den Tag zuhause im Schlafanzug verbringen. Zusammen mit dem Helden kochen. Cappuccino mit selbstgebackenen Cookies genießen. In Bilderwelten abtauchen. Sich inspirieren lassen. Kreativ sein. Die neue Woche in aller Ruhe planen.

Meine Nase in warmes Fell vergraben. Den Abend entspannt mit meinen Männern verbringen und wieder Schmetterlinge im Bauch spüren, weil alle glücklich und zufrieden sind. In mein vorgewärmtes Bett schlüpfen und mich sicher und geborgen fühlen. Selig einschlafen. 

Ja. Ich liebe diese ruhigen Tage, die wohltuende Entschleunigung, die einfachen Momente. Und das entspannte Gefühl, das mit ihnen einhergeht, das ich mit in die neue Woche, den Alltag nehme. Das ist für mich #slowliving.



Credits: Photo by Annie Spratt on Unsplash

Anmerkung: Nach derzeitiger Rechtsauffassung gelten jegliche Marken-, Menschen- und Produktnennungen und auch Verlinkungen in einem Beitrag als Werbung; aus diesem Grund sehe ich mich gezwungen, diese Beitrag als Werbung zu bezeichnen. Dieser Beitrag enthält nur meine persönliche Meinung und ist nicht bezahlt. 

Slow Weekend

Ich genieße diese ruhigen Tage am Wochenende. Alles kann, nichts muss. Einfach im Moment leben und genießen.

Morgens das Fenster öffnen, dem Wind lauschen und die kühle Herbstluft spüren. Den ersten Cappuccino in aller Ruhe genießen, während die beiden großen Männer noch träumen. Dem kleinen Pelzigen beim Frühstücken zusehen und Schmetterlinge im Bauch spüren, weil er so glücklich und genussvoll schmatzt. Und ich dabei die ganze Zeit selig lächle.
Die tapsigen Schritte des Rottweilers im Flur hören und dabei zusehen, wie er langsam und noch verschlafen auf mich zukommt. Während seiner "Guten-Morgen-Massage" seinem wohligen (Rotti-)Grummeln lauschen und mich danach fest an ihn kuscheln, bis wir beide fast wieder einschlafen.

Ein heißes Bad und ein gutes Buch genießen. Ausgedehnte Spaziergänge mit Herrn Otto. Kuschelnd und träumend an unseren Lieblingsorten verweilen, die Gedanken schweifen lassen. Den Tag zuhause im Schlafanzug verbringen. Zusammen mit dem Helden kochen. Cappuccino mit selbstgebackenen Cookies genießen. In Bilderwelten abtauchen. Sich inspirieren lassen. Kreativ sein. Die neue Woche in aller Ruhe planen.

Meine Nase in warmes Fell vergraben. Den Abend entspannt mit meinen Männern verbringen und wieder Schmetterlinge im Bauch spüren, weil alle glücklich und zufrieden sind. In mein vorgewärmtes Bett schlüpfen und mich sicher und geborgen fühlen. Selig einschlafen. 

Ja. Ich liebe diese ruhigen Tage, die wohltuende Entschleunigung, die einfachen Momente. Und das entspannte Gefühl, das mit ihnen einhergeht, das ich mit in die neue Woche, den Alltag nehme. Das ist für mich #slowliving.



Credits: Photo by Annie Spratt on Unsplash

Anmerkung: Nach derzeitiger Rechtsauffassung gelten jegliche Marken-, Menschen- und Produktnennungen und auch Verlinkungen in einem Beitrag als Werbung; aus diesem Grund sehe ich mich gezwungen, diese Beitrag als Werbung zu bezeichnen. Dieser Beitrag enthält nur meine persönliche Meinung und ist nicht bezahlt. 

Hallo Oktober! Mein Lieblingsmonat ist angekommen und ich freue mich darüber. Für mich ist der Oktober DER Herbstmonat schlechthin und der - wenn Ihr mich fragt - auch schönste aller Monate. 
Und wie jeden Monat gibt es auch zum Oktober ein neues Wallpaper für meinen Computer, mit all dem, was ich an diesem Monat so sehr mag. Nunja, fast allem. Denn da ist noch so viel mehr, aber das "passte" nicht auf ein Wallpaper. Hier also die "abgespeckte" Version, ein Best-of sozusagen, die ich heute mit Euch teilen möchte. Alles andere zeige ich Euch in einem anderen Post...


Oktober Wallpaper Freebie


Hallo Oktober! Mein Lieblingsmonat ist angekommen und ich freue mich darüber. Für mich ist der Oktober DER Herbstmonat schlechthin und der - wenn Ihr mich fragt - auch schönste aller Monate. 
Und wie jeden Monat gibt es auch zum Oktober ein neues Wallpaper für meinen Computer, mit all dem, was ich an diesem Monat so sehr mag. Nunja, fast allem. Denn da ist noch so viel mehr, aber das "passte" nicht auf ein Wallpaper. Hier also die "abgespeckte" Version, ein Best-of sozusagen, die ich heute mit Euch teilen möchte. Alles andere zeige ich Euch in einem anderen Post...



Eigentlich ist der Titel des Posts nicht ganz korrekt, zumindest nicht in meinem Fall. Denn ich habe Das 7-Tage-offline-Projekt des Flow-Magazins gleich in zweierlei Hinsicht angepasst: 1. Nicht nur mein Smartphone wurde - bis auf den eigentlichen Sinn eines Mobiltelefons - von mir ignoriert, sondern auch mein Laptop. Und das bringt mich zu 2.: Ich hatte mit den Ignorieren meines Laptops, genauer gesagt, dem "Nicht-privat-online-gehen"-Aspekt so meine Schwierigkeiten.

Aber zunächst einmal: Was ist Das 7-Tage-offline-Projekt eigentlich? Um es kurz zu machen: Das Projekt möchte dabei helfen, einen besseren, gesünderen Umgang mit dem Smartphone zu ermöglichen. So stehen in dem kleinen Büchlein Fragen, die dabei helfen, Gewohnheiten zu erkennen und Anregungen für die Zeit ohne Smartphone.

Das Projekt war ein toller Motivationsschub, denn ich hatte in letzter Zeit mehr und mehr das Gefühl, das ich den Weiten des WWW zu viel Aufmerksamkeit schenke. So las ich beispielsweise fast täglich diverse Blogs, doch ich kommentierte nichts. Ich kam vom bekannten Hölzchen (Links) auf Stöckchen (noch mehr Links), entdeckte immer mehr, aber wirklich Substanz hatte das Alles nicht. Kurzum: Ich genoss weniger, sondern konsumierte. Etwas, das mir gar nicht gefällt. Und mir auch nicht gut tut. Also beschloss ich, dass ich neben meinem Smartphone auch mein Laptop ignorieren möchte.

Das 7 Tage offline-Projekt


Eigentlich ist der Titel des Posts nicht ganz korrekt, zumindest nicht in meinem Fall. Denn ich habe Das 7-Tage-offline-Projekt des Flow-Magazins gleich in zweierlei Hinsicht angepasst: 1. Nicht nur mein Smartphone wurde - bis auf den eigentlichen Sinn eines Mobiltelefons - von mir ignoriert, sondern auch mein Laptop. Und das bringt mich zu 2.: Ich hatte mit den Ignorieren meines Laptops, genauer gesagt, dem "Nicht-privat-online-gehen"-Aspekt so meine Schwierigkeiten.

Aber zunächst einmal: Was ist Das 7-Tage-offline-Projekt eigentlich? Um es kurz zu machen: Das Projekt möchte dabei helfen, einen besseren, gesünderen Umgang mit dem Smartphone zu ermöglichen. So stehen in dem kleinen Büchlein Fragen, die dabei helfen, Gewohnheiten zu erkennen und Anregungen für die Zeit ohne Smartphone.

Das Projekt war ein toller Motivationsschub, denn ich hatte in letzter Zeit mehr und mehr das Gefühl, das ich den Weiten des WWW zu viel Aufmerksamkeit schenke. So las ich beispielsweise fast täglich diverse Blogs, doch ich kommentierte nichts. Ich kam vom bekannten Hölzchen (Links) auf Stöckchen (noch mehr Links), entdeckte immer mehr, aber wirklich Substanz hatte das Alles nicht. Kurzum: Ich genoss weniger, sondern konsumierte. Etwas, das mir gar nicht gefällt. Und mir auch nicht gut tut. Also beschloss ich, dass ich neben meinem Smartphone auch mein Laptop ignorieren möchte.

Mehr als die Hälfte des Jahres ist nun schon vergangen und wenn ich zurückblicke, dann muss ich sagen,  sehr aufregende, schöne, nervenaufreibende und von Umbrüchen gezeichnete Monate liegen hinter mir: Die spontane, aber gut überlegte Adoption von Herrn Otto und der damit verbundene ebenso spontane Umzug von einer Groß- in eine Kleinstadt - und das waren die positiven Veränderungen. Leider gab es auch Negatives, das zu meistern oder oftmals einfach nur hilflos mit anzusehen war. Es war wahrlich nicht leicht, den berühmten "kühlen Kopf" zu bewahren, alles zu schaffen und sich bei allem auch nicht selbst aus den Augen zu verlieren. Kurzum: Es war schwer, die richtige Balance zu finden.

Ich habe immer mein Bestes gegeben und versucht, alles zu meistern, oftmals alles gleichzeitig. Meine beste Freundin sagt seit unserer gemeinsamen Unizeit über mich: "Wenn es richtig stressig wird, läuft Nicole zu Höchstleistungen auf." Und ich muss ihr zustimmen, allerdings sehe ich das nicht zwingend als Kompliment, denn ich sehe auch die Kehrseite: Um alles zu schaffen und das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, gehe ich an meine Grenzen und oftmals auch darüber hinaus. Kurzum: Ich achte nicht mehr auf mich und meine Bedürfnisse.
Wenn dies ein temporärer Zustand wäre (wie ich mir gerne einrede), dann wäre es in meinen Augen nicht weiter tragisch. So ist das Leben halt manchmal. Aber leider neige ich dazu, die Altlasten mitzuschleppen und merke dies erst, wenn es fast zu spät ist. Und das ist nichts Positives oder etwas, worauf ich stolz sein möchte.

Die richtige Balance finden

Mehr als die Hälfte des Jahres ist nun schon vergangen und wenn ich zurückblicke, dann muss ich sagen,  sehr aufregende, schöne, nervenaufreibende und von Umbrüchen gezeichnete Monate liegen hinter mir: Die spontane, aber gut überlegte Adoption von Herrn Otto und der damit verbundene ebenso spontane Umzug von einer Groß- in eine Kleinstadt - und das waren die positiven Veränderungen. Leider gab es auch Negatives, das zu meistern oder oftmals einfach nur hilflos mit anzusehen war. Es war wahrlich nicht leicht, den berühmten "kühlen Kopf" zu bewahren, alles zu schaffen und sich bei allem auch nicht selbst aus den Augen zu verlieren. Kurzum: Es war schwer, die richtige Balance zu finden.

Ich habe immer mein Bestes gegeben und versucht, alles zu meistern, oftmals alles gleichzeitig. Meine beste Freundin sagt seit unserer gemeinsamen Unizeit über mich: "Wenn es richtig stressig wird, läuft Nicole zu Höchstleistungen auf." Und ich muss ihr zustimmen, allerdings sehe ich das nicht zwingend als Kompliment, denn ich sehe auch die Kehrseite: Um alles zu schaffen und das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, gehe ich an meine Grenzen und oftmals auch darüber hinaus. Kurzum: Ich achte nicht mehr auf mich und meine Bedürfnisse.
Wenn dies ein temporärer Zustand wäre (wie ich mir gerne einrede), dann wäre es in meinen Augen nicht weiter tragisch. So ist das Leben halt manchmal. Aber leider neige ich dazu, die Altlasten mitzuschleppen und merke dies erst, wenn es fast zu spät ist. Und das ist nichts Positives oder etwas, worauf ich stolz sein möchte.


Ich bin ein Herbstkind. Ich habe im Herbst Geburtstag und ich liebe ihn (ob da ein Zusammenhang besteht, weiß ich nicht); er ist und bleibt einfach meine liebste Jahreszeit. Und heute ist er da, zwar "nur" meteorologisch (offizieller Herbstanfang ist der 22.9.), aber das ist für mich Grund genug, um ihn mit einem "Herzlichen willkommen" zu begrüßen. Ich freu mich, dass er da ist.

Seit gestern hat mich auch schon das Herbstfieber gepackt: Ich habe mir ein herbstliches Moodboard erstellt (zeige ich Euch bald), schon meinen Kleiderschrank herbsttauglich gemacht, die Herbstdeko geplant, Kürbisrezepte zusammengetragen und herbstliche "Kleider" für die Küche (Bild) und meinen Rechner (Wallpaper) erstellt. Und dass mich im September immer das Kürbisfieber packt, kann man anhand der Freebies, die ich heute für Euch habe, wohl unschwer erahnen. Wie beim letzten Freebie (HIER) teile ich heute wieder ein „Poster“ und verschiedene Desktop-Wallpaper mit Euch. Die Downloadmöglichkeit findet Ihr jeweils unter dem Vorschaubild.

Herbstkind


Ich bin ein Herbstkind. Ich habe im Herbst Geburtstag und ich liebe ihn (ob da ein Zusammenhang besteht, weiß ich nicht); er ist und bleibt einfach meine liebste Jahreszeit. Und heute ist er da, zwar "nur" meteorologisch (offizieller Herbstanfang ist der 22.9.), aber das ist für mich Grund genug, um ihn mit einem "Herzlichen willkommen" zu begrüßen. Ich freu mich, dass er da ist.

Seit gestern hat mich auch schon das Herbstfieber gepackt: Ich habe mir ein herbstliches Moodboard erstellt (zeige ich Euch bald), schon meinen Kleiderschrank herbsttauglich gemacht, die Herbstdeko geplant, Kürbisrezepte zusammengetragen und herbstliche "Kleider" für die Küche (Bild) und meinen Rechner (Wallpaper) erstellt. Und dass mich im September immer das Kürbisfieber packt, kann man anhand der Freebies, die ich heute für Euch habe, wohl unschwer erahnen. Wie beim letzten Freebie (HIER) teile ich heute wieder ein „Poster“ und verschiedene Desktop-Wallpaper mit Euch. Die Downloadmöglichkeit findet Ihr jeweils unter dem Vorschaubild.

Kennt Ihr dieses Gefühl: Man hat ein bestimmtes (oder eben unbestimmtes) Problem und denkt, jeder Schritt, den Du jetzt gehst, könnte der falsche sein und vor lauter Unsicherheit möchte (kann) man sich eigentlich gar nicht mehr bewegen? Dieses Gefühl redet dir ein, die Sache, das Problem etc. wäre viel zu schwierig für dich, lösen kannst Du es sowieso nicht, also lass es lieber gleich. Dieses Gefühl hat nichts mit gewolltem Stillstand gemein, der dir Zeit und Raum lässt, nach anderen möglichen Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Dieses Gefühl, das dir einredet, dass "Nichthandeln", also Passivität, die beste und einzige Entscheidung wäre.

Wie auch immer man dieses Gefühl nun auch nennen mag, ich kenne es gut und ich mag es ganz und gar nicht. Denn nichts an diesem Gefühl ist positiv und in keinster Weise konstruktiv. Es verengt und vernebelt die eigene Sichtweise und möchte eigentlich nur, dass du aufgibst oder eben auch gar nicht erst anfängst.
Ich hatte schon so einige Begegnungen mit diesem Gefühl und habe im Laufe der Zeit und mit Hilfe von Achtsamkeit gelernt, wie ich diesem Gefühl auf angemessene und konstruktive Weise begegnen kann. Ich habe eine Art "Notfallkoffer" mit diversen "Werkzeugen", die mir dabei helfen, mich von diesem Gefühl zu distanzieren, es zu relativieren und es in sinnvollere Bahnen zu lenken. Kurzum: Ich werde aktiv - und das ist etwas, was dieses Gefühl so gar nicht mag. 

Meine drei Lieblingswerkzeuge sind nichts besonderes, aber sie helfen mir:

// Bewegung: Ob es nun Sport, Yoga oder einfach nur eine Runde um den Block ist, im Grunde ist es egal. Hauptsache, ich lenke meine Aufmerksamkeit auf etwas anderes und bewege mich. Am liebsten mache ich einen langen Spaziergang im Wald oder am Wasser, das macht meinen Kopf schon viel klarer. 
// Mind Mapping (etwas anders als gedacht): Ich widme mich dem Problem und zwar zu meinen Bedingungen. Das bedeutet für mich, dass ich mir ein leeres Blatt Papier nehme, dass Problem in die Mitte schreibe und dann alles, was mir dazu einfällt - Positives wie Negatives -, drumherum notiere. Das können einfache Worte sein oder auch ganze Sätze, ganz gleich. Wichtig ist nur, dass es aus meinem Kopf kommt. Danach markiere ich alles Positive und Konstruktive mit einem Textmarker in meiner Lieblingsfarbe. All das schreibe ich dann auf ein gesondertes Blatt und meist ergibt sich daraus eine Art "Fahrplan", wie es weitergehen kann. 
Übrigens: Auch das Negative aus der Mind Map lasse ich nicht außer Acht, sondern widme mich all dem - mit etwas Abstand - erneut und versuche es durch Positives zu ersetzen (z.B. "Ich schaffe das eh nicht." ersetze ich durch "Ich werde es machen und mein Bestes geben.")
// Inspiration: Das mag etwas seltsam klingen, aber ich schaue mir in solchen Situationen unheimlich gerne schöne Bilder an, d.h. in meinen Fall ich stöbere bei Instagram, Pinterest oder tumblr. Ich tauche dann ganz in diese Bilderwelten ab und lasse mich inspirieren. Mit dem Problem oder der Lösung an sich stehen diese Bilder in keinem Zusammenhang (d.h. wenn ich ein Computerproblem habe, schaue ich mir keine Bilder von Computern an), aber sie lenken mich ab, beruhigen mich und stimmen mich positiv. Wieso dieser positive Effekt zustande kommt, weiß ich nicht, aber ich nutze ihn sehr gerne.

Habt Ihr auch einen solchen Notfallkoffer? Was befindet sich darin? 


Meinen Werkzeugkoffer kam an den vergangenen Tagen wieder zum Einsatz (leider). Vielleicht hat es der ein oder andere ja mitbekommen, dass moments of mine am Wochenende immer mal wieder offline war. Wir dachten zunächst, wir hätten das Problem identifiziert und dann sehe ich gestern, dass der Blog schon wieder offline ist. Also haben wir weiterhin versucht, die Ursache zu finden und dementsprechende Lösungen, aber so richtig funktionierte nichts. 
Ich muss gestehen, dass ich kurz darüber nachgedacht habe, es einfach zu lassen und zu sagen, dass wars dann halt mit dem Blog. Ich war frustriert. So habe ich mir den Neustart mit einem neuen Blog nicht vorgestellt. Der Gedanke erschreckte mich, denn er entspricht mir so gar nicht. Also: Notfallkoffer raus und Abstand gewinnen... Meine Lösung am Ende des Tages: Alles, wirklich alles (nicht nur das Template) wird jetzt komplett neu aufgesetzt, Tabula rasa sozusagen und ein kompletter Neustart gewagt. 

Ich bin jetzt ziemlich geschafft, aber erleichtert und zufrieden, dass ich mich der Aufgabe gestellt habe. Denn: Aufgeben gilt nicht! 

Aufgeben gilt nicht

Kennt Ihr dieses Gefühl: Man hat ein bestimmtes (oder eben unbestimmtes) Problem und denkt, jeder Schritt, den Du jetzt gehst, könnte der falsche sein und vor lauter Unsicherheit möchte (kann) man sich eigentlich gar nicht mehr bewegen? Dieses Gefühl redet dir ein, die Sache, das Problem etc. wäre viel zu schwierig für dich, lösen kannst Du es sowieso nicht, also lass es lieber gleich. Dieses Gefühl hat nichts mit gewolltem Stillstand gemein, der dir Zeit und Raum lässt, nach anderen möglichen Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Dieses Gefühl, das dir einredet, dass "Nichthandeln", also Passivität, die beste und einzige Entscheidung wäre.

Wie auch immer man dieses Gefühl nun auch nennen mag, ich kenne es gut und ich mag es ganz und gar nicht. Denn nichts an diesem Gefühl ist positiv und in keinster Weise konstruktiv. Es verengt und vernebelt die eigene Sichtweise und möchte eigentlich nur, dass du aufgibst oder eben auch gar nicht erst anfängst.
Ich hatte schon so einige Begegnungen mit diesem Gefühl und habe im Laufe der Zeit und mit Hilfe von Achtsamkeit gelernt, wie ich diesem Gefühl auf angemessene und konstruktive Weise begegnen kann. Ich habe eine Art "Notfallkoffer" mit diversen "Werkzeugen", die mir dabei helfen, mich von diesem Gefühl zu distanzieren, es zu relativieren und es in sinnvollere Bahnen zu lenken. Kurzum: Ich werde aktiv - und das ist etwas, was dieses Gefühl so gar nicht mag. 

Meine drei Lieblingswerkzeuge sind nichts besonderes, aber sie helfen mir:

// Bewegung: Ob es nun Sport, Yoga oder einfach nur eine Runde um den Block ist, im Grunde ist es egal. Hauptsache, ich lenke meine Aufmerksamkeit auf etwas anderes und bewege mich. Am liebsten mache ich einen langen Spaziergang im Wald oder am Wasser, das macht meinen Kopf schon viel klarer. 
// Mind Mapping (etwas anders als gedacht): Ich widme mich dem Problem und zwar zu meinen Bedingungen. Das bedeutet für mich, dass ich mir ein leeres Blatt Papier nehme, dass Problem in die Mitte schreibe und dann alles, was mir dazu einfällt - Positives wie Negatives -, drumherum notiere. Das können einfache Worte sein oder auch ganze Sätze, ganz gleich. Wichtig ist nur, dass es aus meinem Kopf kommt. Danach markiere ich alles Positive und Konstruktive mit einem Textmarker in meiner Lieblingsfarbe. All das schreibe ich dann auf ein gesondertes Blatt und meist ergibt sich daraus eine Art "Fahrplan", wie es weitergehen kann. 
Übrigens: Auch das Negative aus der Mind Map lasse ich nicht außer Acht, sondern widme mich all dem - mit etwas Abstand - erneut und versuche es durch Positives zu ersetzen (z.B. "Ich schaffe das eh nicht." ersetze ich durch "Ich werde es machen und mein Bestes geben.")
// Inspiration: Das mag etwas seltsam klingen, aber ich schaue mir in solchen Situationen unheimlich gerne schöne Bilder an, d.h. in meinen Fall ich stöbere bei Instagram, Pinterest oder tumblr. Ich tauche dann ganz in diese Bilderwelten ab und lasse mich inspirieren. Mit dem Problem oder der Lösung an sich stehen diese Bilder in keinem Zusammenhang (d.h. wenn ich ein Computerproblem habe, schaue ich mir keine Bilder von Computern an), aber sie lenken mich ab, beruhigen mich und stimmen mich positiv. Wieso dieser positive Effekt zustande kommt, weiß ich nicht, aber ich nutze ihn sehr gerne.

Habt Ihr auch einen solchen Notfallkoffer? Was befindet sich darin? 


Meinen Werkzeugkoffer kam an den vergangenen Tagen wieder zum Einsatz (leider). Vielleicht hat es der ein oder andere ja mitbekommen, dass moments of mine am Wochenende immer mal wieder offline war. Wir dachten zunächst, wir hätten das Problem identifiziert und dann sehe ich gestern, dass der Blog schon wieder offline ist. Also haben wir weiterhin versucht, die Ursache zu finden und dementsprechende Lösungen, aber so richtig funktionierte nichts. 
Ich muss gestehen, dass ich kurz darüber nachgedacht habe, es einfach zu lassen und zu sagen, dass wars dann halt mit dem Blog. Ich war frustriert. So habe ich mir den Neustart mit einem neuen Blog nicht vorgestellt. Der Gedanke erschreckte mich, denn er entspricht mir so gar nicht. Also: Notfallkoffer raus und Abstand gewinnen... Meine Lösung am Ende des Tages: Alles, wirklich alles (nicht nur das Template) wird jetzt komplett neu aufgesetzt, Tabula rasa sozusagen und ein kompletter Neustart gewagt. 

Ich bin jetzt ziemlich geschafft, aber erleichtert und zufrieden, dass ich mich der Aufgabe gestellt habe. Denn: Aufgeben gilt nicht! 


Das Schöne an einer neuen Umgebung ist: es gibt viel zu entdecken. Seit wir umgezogen sind – von der Großstadt in eine Kleinstadt umringt von Naturschutzgebieten – bin ich schon unzählige Male losgezogen und habe die neue Heimat erkundet, meist dabei: meine Kamera (oder eben einfach das Smartphone).
Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn fast immer vergessen habe, etwas zu fotografieren, weil es einfach so schön ist, (fast) mitten in der Natur zu leben und Herr Otto und ich haben die Umgebung einfach erst einmal so erkundet (wer einen Hund hat, weiß was ich meine). Und das war auch okay so. Denn hin und wieder erlebe und genieße ich Neues oder besondere Momente oftmals ganz bewusst ohne meine Kamera; ich möchte sie – all die schönen Eindrücke und Gefühle – einfach in mir abspeichern, auf meiner eigenen, internen Festplatte sozusagen. Das ist für mich eine ganz andere Art des Erlebens.
Wieder andere Momente möchte ich unbedingt mit der Kamera einfangen, festhalten und teilen. Besonders dann, wenn ich mal wieder dabei bin, meinen Fokus zu verlieren, mein Kopf einfach zu laut ist. Gerade hier in der neuen Heimat habe ich gemerkt, dass es mir ungemein hilft, die Kamera in die Hand zu nehmen und mich zu konzentrieren. Es wird stiller in mir, ich werde ruhiger, entspannter und komme schneller wieder bei mir an. Fotografieren hilft mir sozusagen dabei, mich wieder in der Realität zu verankern. Und wenn das Ergebnis auch noch ein schönes Bild ist, dann freue mich darauf, es mit anderen Teilen zu können. Ich schicke die Bilder Freunden von uns, die fast alle (noch) in einer Großstadt leben, die kaum glauben können, wie schön es hier ist und dass aus uns „Städtern“ richtige Kleinstadtliebhaber geworden sind (die sich mittlerweile sogar vorstellen können, in einem klitzekleinen Dorf mitten im Wald zu leben). Oder ich teile meine Bilder mit Euch, auf Instagram oder hier auf dem Blog; es werden also noch einige Bilderreihen folgen.

Aber ganz gleich, ob ich nun mit oder ohne Kamera losziehe: Oftmals wünsche ich mir, dass meine Augen Fotos machen könnten. Denn es ist doch so: Entweder man ist gar nicht schnell genug, um den Moment mit der Kamera festzuhalten oder man genießt ihn so sehr, dass er schon wieder vorbei ist. Kennt Ihr das?

Keep calm and take photos


Das Schöne an einer neuen Umgebung ist: es gibt viel zu entdecken. Seit wir umgezogen sind – von der Großstadt in eine Kleinstadt umringt von Naturschutzgebieten – bin ich schon unzählige Male losgezogen und habe die neue Heimat erkundet, meist dabei: meine Kamera (oder eben einfach das Smartphone).
Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn fast immer vergessen habe, etwas zu fotografieren, weil es einfach so schön ist, (fast) mitten in der Natur zu leben und Herr Otto und ich haben die Umgebung einfach erst einmal so erkundet (wer einen Hund hat, weiß was ich meine). Und das war auch okay so. Denn hin und wieder erlebe und genieße ich Neues oder besondere Momente oftmals ganz bewusst ohne meine Kamera; ich möchte sie – all die schönen Eindrücke und Gefühle – einfach in mir abspeichern, auf meiner eigenen, internen Festplatte sozusagen. Das ist für mich eine ganz andere Art des Erlebens.
Wieder andere Momente möchte ich unbedingt mit der Kamera einfangen, festhalten und teilen. Besonders dann, wenn ich mal wieder dabei bin, meinen Fokus zu verlieren, mein Kopf einfach zu laut ist. Gerade hier in der neuen Heimat habe ich gemerkt, dass es mir ungemein hilft, die Kamera in die Hand zu nehmen und mich zu konzentrieren. Es wird stiller in mir, ich werde ruhiger, entspannter und komme schneller wieder bei mir an. Fotografieren hilft mir sozusagen dabei, mich wieder in der Realität zu verankern. Und wenn das Ergebnis auch noch ein schönes Bild ist, dann freue mich darauf, es mit anderen Teilen zu können. Ich schicke die Bilder Freunden von uns, die fast alle (noch) in einer Großstadt leben, die kaum glauben können, wie schön es hier ist und dass aus uns „Städtern“ richtige Kleinstadtliebhaber geworden sind (die sich mittlerweile sogar vorstellen können, in einem klitzekleinen Dorf mitten im Wald zu leben). Oder ich teile meine Bilder mit Euch, auf Instagram oder hier auf dem Blog; es werden also noch einige Bilderreihen folgen.

Aber ganz gleich, ob ich nun mit oder ohne Kamera losziehe: Oftmals wünsche ich mir, dass meine Augen Fotos machen könnten. Denn es ist doch so: Entweder man ist gar nicht schnell genug, um den Moment mit der Kamera festzuhalten oder man genießt ihn so sehr, dass er schon wieder vorbei ist. Kennt Ihr das?

Ich habe lange darüber nachgedacht, wie dieser Post aussehen könnte: Eine allgemeine Definition zum Minimalismus, gefolgt von einer spezielleren Definition, dann ein Überblick über die verschiedenen Richtungen des Minimalismus (z.B. Lifesytle- oder Ökominimalismus), diverse Erkläungen halt und so weiter und so fort. Ich habe mich für einen anderen Weg entschieden. Die diversen Definitionen findet Ihr selbst sehr schnell im Netz, gefolgt von diversen Tipps, Weisheiten und Dogmen. Wenn Ihr mögt, lest sie und bildet Euch Eure eigene Meinung, findet Euren Weg. 

Als ich damit begann, mich mit dem Thema Mininmalismus zu beschäftigen, hatte ich mir viele Fragen notiert und nach Antworten gesucht (siehe dazu auch HIER). Jedoch fand ich zumeist widersprüchliche Antworten, sodass ich auf mich selbst zurückgeworfen war: Ich musste selbst Antworten für mich finden. Ich konzentrierte mich dabei auf das, was mir wichtig war: Struktur, Ordnung, Ballast abwerfen, Leichtigkeit und Entspannung. Auf diesen Themen lag - und liegt! - mein Fokus und ich reduziere diese dabei nicht ausschließlich auf mein Konsumverhalten oder auf das Aufräumen/Entsorgen von Dingen usw. Sicherlich: Beides sind wichtige, geradezu zentrale Themen, wenn man an Minimalismus denkt, aber es geht (mir) um so viel mehr. Für ist es wichtig, mein Leben und auch mich als Person (kontinuierlich) zu reflektieren und zu hinterfragen: Wie möchte ich leben, wer möchte ich sein und was möchte ich mir gönnen und warum. Dabei verstehe ich Minimalismus nicht als Verzicht, sondern als einen Weg, mir das Richtige zu gönnen - und das in allen Lebensbereichen. Oder anders ausgedrückt: Mir nutzt es nichts, meine Wohnung komplett zu entrümpeln, wenn ich mein Verhalten nicht ändere, denn dann ist die Wohnung in einem halben Jahr wieder voll und die Frustration groß (dieses Beispiel lässt sich auch auf Angewohnheiten o.ä. übertragen).

Minimalismus: (m)ein Weg

Ich habe lange darüber nachgedacht, wie dieser Post aussehen könnte: Eine allgemeine Definition zum Minimalismus, gefolgt von einer spezielleren Definition, dann ein Überblick über die verschiedenen Richtungen des Minimalismus (z.B. Lifesytle- oder Ökominimalismus), diverse Erkläungen halt und so weiter und so fort. Ich habe mich für einen anderen Weg entschieden. Die diversen Definitionen findet Ihr selbst sehr schnell im Netz, gefolgt von diversen Tipps, Weisheiten und Dogmen. Wenn Ihr mögt, lest sie und bildet Euch Eure eigene Meinung, findet Euren Weg. 

Als ich damit begann, mich mit dem Thema Mininmalismus zu beschäftigen, hatte ich mir viele Fragen notiert und nach Antworten gesucht (siehe dazu auch HIER). Jedoch fand ich zumeist widersprüchliche Antworten, sodass ich auf mich selbst zurückgeworfen war: Ich musste selbst Antworten für mich finden. Ich konzentrierte mich dabei auf das, was mir wichtig war: Struktur, Ordnung, Ballast abwerfen, Leichtigkeit und Entspannung. Auf diesen Themen lag - und liegt! - mein Fokus und ich reduziere diese dabei nicht ausschließlich auf mein Konsumverhalten oder auf das Aufräumen/Entsorgen von Dingen usw. Sicherlich: Beides sind wichtige, geradezu zentrale Themen, wenn man an Minimalismus denkt, aber es geht (mir) um so viel mehr. Für ist es wichtig, mein Leben und auch mich als Person (kontinuierlich) zu reflektieren und zu hinterfragen: Wie möchte ich leben, wer möchte ich sein und was möchte ich mir gönnen und warum. Dabei verstehe ich Minimalismus nicht als Verzicht, sondern als einen Weg, mir das Richtige zu gönnen - und das in allen Lebensbereichen. Oder anders ausgedrückt: Mir nutzt es nichts, meine Wohnung komplett zu entrümpeln, wenn ich mein Verhalten nicht ändere, denn dann ist die Wohnung in einem halben Jahr wieder voll und die Frustration groß (dieses Beispiel lässt sich auch auf Angewohnheiten o.ä. übertragen).



Tschüss Juli. Hallo August!

Der Juli ist gefühlt wie im Flug vergangen und schon ist der August da. Das ging etwas zu schnell für mich. So viele Projekte, die abgeschlossen werden möchten. So viele Dinge, die darauf warten, erledigt zu werden. Eine recht lange To-do-Liste lächelt mich jeden Tag keck an, so als würde sie ahnen, dass wir noch etwas länger Zeit miteinander verbringen werden. 

Aber einen Punkt kann ich jetzt offiziell mit einem dicken rosa Haken (ja, bei mir sind sie rosa) versehen: Ich habe es endlich geschafft, mir wieder ein Wallpaper selbst zu gestalten. Das mag banal klingen, aber für mich ist das was Tolles. Ich bin nämlich kein Grafikprofi und nur mäßig diesbezüglich kreativ. Ich beneide Menschen wie meine liebe Bloggerfreundin Kirsten von gelbkariert, die vor Kreativität nur so sprudelt und ein tolles Lettering nach dem anderen zaubert. Mir ist das nicht vergönnt, aber das hält mich nicht davon ab, weiterzumachen. Denn es macht Spaß! Und meistens ist das einfach alles, was zählt, oder?!

August Wallpaper-Freebies



Tschüss Juli. Hallo August!

Der Juli ist gefühlt wie im Flug vergangen und schon ist der August da. Das ging etwas zu schnell für mich. So viele Projekte, die abgeschlossen werden möchten. So viele Dinge, die darauf warten, erledigt zu werden. Eine recht lange To-do-Liste lächelt mich jeden Tag keck an, so als würde sie ahnen, dass wir noch etwas länger Zeit miteinander verbringen werden. 

Aber einen Punkt kann ich jetzt offiziell mit einem dicken rosa Haken (ja, bei mir sind sie rosa) versehen: Ich habe es endlich geschafft, mir wieder ein Wallpaper selbst zu gestalten. Das mag banal klingen, aber für mich ist das was Tolles. Ich bin nämlich kein Grafikprofi und nur mäßig diesbezüglich kreativ. Ich beneide Menschen wie meine liebe Bloggerfreundin Kirsten von gelbkariert, die vor Kreativität nur so sprudelt und ein tolles Lettering nach dem anderen zaubert. Mir ist das nicht vergönnt, aber das hält mich nicht davon ab, weiterzumachen. Denn es macht Spaß! Und meistens ist das einfach alles, was zählt, oder?!


Draussen regnet es in Strömen. Ich schaue aus dem Fenster und find es wunderbar. Denn mitten im Sommer (so gar nicht meine Jahreszeit) ist es plötzlich Herbst, meine liebste Jahreszeit. Nein, ich bin kein Fan von Dauerregen, falls das nun jemand meint. Aber das jetzige Wetter ist eine Wohltat nach der Hitze der letzten Wochen.
Eine sehr willkommende Einladung, um mal wieder mehr Zeit drinnen zu verbringen - auch für Herrn Otto. Denn auch wenn wir gerne draussen sind - und das sind wir oft, schließlich geht es 4x am Tag mit Herrn Otto raus, ganz gleich, welches Wetter herrscht -, so sind wir eben auch gerne Zuhause und machen es uns gemütlich. Lazy Day(s) eben. Dabei gibt es keinen festen Plan, sondern wir folgen unserem Gefühl. Hauptsache gemütlich.

Nach Hause kommen, in den Kuschelpulli schlüpfen, am Küchentisch sitzen, Cappuccino trinken, Granola-Joghurt mit Otto teilen (ungesüßten Naturjoghurt für ihn, Granola für mich: Win-Win-Situation), Moodboards basteln, an Postingideen tüfteln, meine Bilderwelt füllen, mich inspirieren lassen ... Oder einfach auf die Couch kuscheln, mit dem neuem Lieblingsmagazin oder einen Lieblingsfilm schauen... Oder einfach nur dem Regen lauschen, wie er gegen die Fenster prasselt und träumen... Und Herr Otto liegt zu meinen Füßen auf seinem geliebten Flauscheteppich - sowohl in der Küche als auch im Wohnzimmer (vorausschauenderweise haben wir den Teppich gleich zweimal gekauft, wir ahnten schon, dass er Herr Ottos Lieblingsplatz werden wird und lagen genau richtig). Früher oder später liege ich dann kuschelnd neben Herrn Otto, genieße sein wohliges Rottibrummen in vollen Zügen und bin ganz im Hier und Jetzt. 

Ich mag solche Tage. Sie zeigen mir ganz deutlich, wie wenig es braucht, um mich glücklich zu machen.

Und nebenbei bemerkt: Ich freue mich auf den Herbst.

Lazy Day(s)


Draussen regnet es in Strömen. Ich schaue aus dem Fenster und find es wunderbar. Denn mitten im Sommer (so gar nicht meine Jahreszeit) ist es plötzlich Herbst, meine liebste Jahreszeit. Nein, ich bin kein Fan von Dauerregen, falls das nun jemand meint. Aber das jetzige Wetter ist eine Wohltat nach der Hitze der letzten Wochen.
Eine sehr willkommende Einladung, um mal wieder mehr Zeit drinnen zu verbringen - auch für Herrn Otto. Denn auch wenn wir gerne draussen sind - und das sind wir oft, schließlich geht es 4x am Tag mit Herrn Otto raus, ganz gleich, welches Wetter herrscht -, so sind wir eben auch gerne Zuhause und machen es uns gemütlich. Lazy Day(s) eben. Dabei gibt es keinen festen Plan, sondern wir folgen unserem Gefühl. Hauptsache gemütlich.

Nach Hause kommen, in den Kuschelpulli schlüpfen, am Küchentisch sitzen, Cappuccino trinken, Granola-Joghurt mit Otto teilen (ungesüßten Naturjoghurt für ihn, Granola für mich: Win-Win-Situation), Moodboards basteln, an Postingideen tüfteln, meine Bilderwelt füllen, mich inspirieren lassen ... Oder einfach auf die Couch kuscheln, mit dem neuem Lieblingsmagazin oder einen Lieblingsfilm schauen... Oder einfach nur dem Regen lauschen, wie er gegen die Fenster prasselt und träumen... Und Herr Otto liegt zu meinen Füßen auf seinem geliebten Flauscheteppich - sowohl in der Küche als auch im Wohnzimmer (vorausschauenderweise haben wir den Teppich gleich zweimal gekauft, wir ahnten schon, dass er Herr Ottos Lieblingsplatz werden wird und lagen genau richtig). Früher oder später liege ich dann kuschelnd neben Herrn Otto, genieße sein wohliges Rottibrummen in vollen Zügen und bin ganz im Hier und Jetzt. 

Ich mag solche Tage. Sie zeigen mir ganz deutlich, wie wenig es braucht, um mich glücklich zu machen.

Und nebenbei bemerkt: Ich freue mich auf den Herbst.


 "Nimm Dir Zeit und geh' langsam vor". Diesen Satz verwende ich bei der Arbeit mit Menschen und  Hunden sehr oft. Dabei spielt es keine Rolle, ob es darum geht, Studenten das wissenschaftliche Schreiben beizubringen, oder aus einem Menschen, der eher in die Gruppe der Empfänger einzuordnen ist, einen Sender zu entwickeln, weil es beruflich notwendig ist, oder ob man bei einem Hund unerwünschtes Verhalten korrigieren und langfristig unterbinden möchte. In all diesen Situationen ist langsames Vorgehen zielführend(er).

Langsames und achtsames Vorgehen hat viele Vorteile, z.B. ist die Fehlerquote geringer, man erschafft Raum für mehr Flexibilität und erreicht ein hohes Maß an Nachhaltigkeit. Ein Vorteil ist für mich aber besonders interessant: Wer sich Zeit nimmt und langsam vorgeht, erkennt, was für einen wirklich wichtig ist und somit auch funktioniert. Ich kann mein Wissen zwar weitergeben, aber letztlich muss jeder Mensch schauen, was in welcher Form für ihn funktioniert (oder eben nicht). Ich kann mein Wissen bei Hunden anwenden, aber nur durch langsames Vorgehen und die damit verbundene Flexibilität bin ich in der Lage, mich auf jeden einzelnen Hund und seine speziellen Bedürfnisse einzulassen.

Was in den eingangs genannten Beispielen sehr gut funktioniert, bereitet mir im Privaten das ein oder andere Mal Probleme. Sicherlich: Auch hier gehe ich langsam vor und lasse mir Zeit, um zu schauen, was für mich wichtig ist und was für mich funktionert. Aber manchmal stehe ich mir auch selbst im Weg, denn ich neige manchmal zur Hektik (die sich naturgemäß nicht gut mit der Langsamkeit versteht). Und damit meine ich nicht zwingend Situationen, die eine schnelle Lösung fordern (das ist wieder etwas ganz anderes), sondern Situationen, in denen ich die Wahl habe: eine schnelle Lösung und eine für mich passende Lösung zu finden.Wenn die Hektik einsetzt, entscheide ich mich für die schnelle Lösung und ärgere mich in der Regel hinterher darüber.

Obwohl ich all dies mittlerweile weiß, passiert es mir dennoch hin und wieder, dass ich auf mich selbst und die Hektik reinfalle. Aber mehr und mehr gelingt es mir, dass ich nicht panisch nach einer schnellen Lösung suche, sondern erst einmal wieder zur Ruhe komme. In solchen Momenten trete ich einen Schritt zurück: sowohl körperlich als auch geistig. So verlasse ich beispielsweise die Situation und mache etwas ganz anderes, z.B. erst einmal in Ruhe einen Kaffee, gehe eine Runde um den Block oder setze mich einfach ganz aufrecht hin und zähle drei Minuten meine Atmung (sage 1 beim Einatmen und 2 beim Ausatmen). Erst dann begebe ich mich wieder in die Situation und suche in Ruhe nach einer Lösung.

Ich bin nicht perfekt, also klappt das je nach Situation nicht immer, aber eben immer öfter - und nur das zählt. Für die Zukunft bleibt mir nur zu hoffen, dass ich es immer öfter schaffe, mein "Hektikdilemma" zum umgehen. Denn eines hat es mich gelehrt:  Hektik ist ein schlechter Ratgeber.






Bildnachweis: Photo by Alex Loup on Unsplash

Hektik ist ein schlechter Ratgeber


 "Nimm Dir Zeit und geh' langsam vor". Diesen Satz verwende ich bei der Arbeit mit Menschen und  Hunden sehr oft. Dabei spielt es keine Rolle, ob es darum geht, Studenten das wissenschaftliche Schreiben beizubringen, oder aus einem Menschen, der eher in die Gruppe der Empfänger einzuordnen ist, einen Sender zu entwickeln, weil es beruflich notwendig ist, oder ob man bei einem Hund unerwünschtes Verhalten korrigieren und langfristig unterbinden möchte. In all diesen Situationen ist langsames Vorgehen zielführend(er).

Langsames und achtsames Vorgehen hat viele Vorteile, z.B. ist die Fehlerquote geringer, man erschafft Raum für mehr Flexibilität und erreicht ein hohes Maß an Nachhaltigkeit. Ein Vorteil ist für mich aber besonders interessant: Wer sich Zeit nimmt und langsam vorgeht, erkennt, was für einen wirklich wichtig ist und somit auch funktioniert. Ich kann mein Wissen zwar weitergeben, aber letztlich muss jeder Mensch schauen, was in welcher Form für ihn funktioniert (oder eben nicht). Ich kann mein Wissen bei Hunden anwenden, aber nur durch langsames Vorgehen und die damit verbundene Flexibilität bin ich in der Lage, mich auf jeden einzelnen Hund und seine speziellen Bedürfnisse einzulassen.

Was in den eingangs genannten Beispielen sehr gut funktioniert, bereitet mir im Privaten das ein oder andere Mal Probleme. Sicherlich: Auch hier gehe ich langsam vor und lasse mir Zeit, um zu schauen, was für mich wichtig ist und was für mich funktionert. Aber manchmal stehe ich mir auch selbst im Weg, denn ich neige manchmal zur Hektik (die sich naturgemäß nicht gut mit der Langsamkeit versteht). Und damit meine ich nicht zwingend Situationen, die eine schnelle Lösung fordern (das ist wieder etwas ganz anderes), sondern Situationen, in denen ich die Wahl habe: eine schnelle Lösung und eine für mich passende Lösung zu finden.Wenn die Hektik einsetzt, entscheide ich mich für die schnelle Lösung und ärgere mich in der Regel hinterher darüber.

Obwohl ich all dies mittlerweile weiß, passiert es mir dennoch hin und wieder, dass ich auf mich selbst und die Hektik reinfalle. Aber mehr und mehr gelingt es mir, dass ich nicht panisch nach einer schnellen Lösung suche, sondern erst einmal wieder zur Ruhe komme. In solchen Momenten trete ich einen Schritt zurück: sowohl körperlich als auch geistig. So verlasse ich beispielsweise die Situation und mache etwas ganz anderes, z.B. erst einmal in Ruhe einen Kaffee, gehe eine Runde um den Block oder setze mich einfach ganz aufrecht hin und zähle drei Minuten meine Atmung (sage 1 beim Einatmen und 2 beim Ausatmen). Erst dann begebe ich mich wieder in die Situation und suche in Ruhe nach einer Lösung.

Ich bin nicht perfekt, also klappt das je nach Situation nicht immer, aber eben immer öfter - und nur das zählt. Für die Zukunft bleibt mir nur zu hoffen, dass ich es immer öfter schaffe, mein "Hektikdilemma" zum umgehen. Denn eines hat es mich gelehrt:  Hektik ist ein schlechter Ratgeber.






Bildnachweis: Photo by Alex Loup on Unsplash

Der heutige Tag war ganz anders geplant: Eigentlich standen einige Erledigungen und Treffen an, eigentlich wollte ich mit Herrn Otto einen langen ausgedehnten Spaziergang machen und eine neue Route erkunden, eigentlich hatte ich noch vor...

Eigentlich halt. Aber wie das so ist mit Plänen: Nur weil man sie macht, heißt das noch lange nicht, dass sie auch in die Tat umgesetzt werden können. Bis vor gar nicht so langer Zeit hätte mich das genervt und mir die Stimmung verdorben. Denn: Ich mache sehr gerne Pläne und mag es, sie umzusetzen. Doch wenn ich eins in den letzten Monaten gelernt habe, dann dass es oft anders kommt, als man denkt - oder eben plant. Und was noch viel wichtiger ist: Ich habe gelernt, dass das nicht automatisch schlecht sein muss oder ein Verlust; vielleicht ist das "anders-als-geplant" auch ein Gewinn. Könnte ja möglich sein, oder?!

Das beste Beispiel hierfür: Herr Otto. Wir hatten nicht geplant, ihn zu adoptieren. Wir hatten ebensowenig geplant umzuzuiehen. Und wir hatten schon gar nicht geplant, unser Leben zu verändern. Und doch sitzte ich heute hier: In einer neuer Wohnung, in einer neuen (Klein-)Stadt, an einem neuen Küchentisch, auf dem Kaffee und Cantuccini auf mich warten, während Herr Otto unter dem Tisch auf meinen Füßen liegt und friedlich schläft und Artus zufrieden sein Heu knabbert. All das war vor einigen Monaten nicht geplant und es ist dennoch geschehen. Und es ist schön. Sehr schön sogar. Ich mag mein neues Leben sehr. 

Ich lerne immer mehr, Dinge anzunehmen wie sie nunmal sind - oder eben trotz der schönsten Pläne einfach passieren (dazu habe ich HIER bereits etwas geschrieben).  Das heißt nicht, dass ich passiv alles hinnehmen. Im Gegenteil: Ich passe mich zwar an die Gegebenheiten an, aber ich gestalte sie auch aktiv mit - und selbst wenn es "nur" meine innere Haltung zu den Umständen ist. Das macht mich glücklicher und zufriedener, statt grummelnd eine Schnute zu ziehen und mich darüber zu ärgern, dass es doch - wieder einmal - anders gekommen ist, als geplant. Natürlich klappt das nicht immer, natürlich hängt es von den Plänen (der Sache, der Umstände etc.) ab. Aber dennoch gefällt mir meine Einstellung und sie hilft mir. Das ist letztlich alles, was zählt, oder?

About Plans


Der heutige Tag war ganz anders geplant: Eigentlich standen einige Erledigungen und Treffen an, eigentlich wollte ich mit Herrn Otto einen langen ausgedehnten Spaziergang machen und eine neue Route erkunden, eigentlich hatte ich noch vor...

Eigentlich halt. Aber wie das so ist mit Plänen: Nur weil man sie macht, heißt das noch lange nicht, dass sie auch in die Tat umgesetzt werden können. Bis vor gar nicht so langer Zeit hätte mich das genervt und mir die Stimmung verdorben. Denn: Ich mache sehr gerne Pläne und mag es, sie umzusetzen. Doch wenn ich eins in den letzten Monaten gelernt habe, dann dass es oft anders kommt, als man denkt - oder eben plant. Und was noch viel wichtiger ist: Ich habe gelernt, dass das nicht automatisch schlecht sein muss oder ein Verlust; vielleicht ist das "anders-als-geplant" auch ein Gewinn. Könnte ja möglich sein, oder?!

Das beste Beispiel hierfür: Herr Otto. Wir hatten nicht geplant, ihn zu adoptieren. Wir hatten ebensowenig geplant umzuzuiehen. Und wir hatten schon gar nicht geplant, unser Leben zu verändern. Und doch sitzte ich heute hier: In einer neuer Wohnung, in einer neuen (Klein-)Stadt, an einem neuen Küchentisch, auf dem Kaffee und Cantuccini auf mich warten, während Herr Otto unter dem Tisch auf meinen Füßen liegt und friedlich schläft und Artus zufrieden sein Heu knabbert. All das war vor einigen Monaten nicht geplant und es ist dennoch geschehen. Und es ist schön. Sehr schön sogar. Ich mag mein neues Leben sehr. 

Ich lerne immer mehr, Dinge anzunehmen wie sie nunmal sind - oder eben trotz der schönsten Pläne einfach passieren (dazu habe ich HIER bereits etwas geschrieben).  Das heißt nicht, dass ich passiv alles hinnehmen. Im Gegenteil: Ich passe mich zwar an die Gegebenheiten an, aber ich gestalte sie auch aktiv mit - und selbst wenn es "nur" meine innere Haltung zu den Umständen ist. Das macht mich glücklicher und zufriedener, statt grummelnd eine Schnute zu ziehen und mich darüber zu ärgern, dass es doch - wieder einmal - anders gekommen ist, als geplant. Natürlich klappt das nicht immer, natürlich hängt es von den Plänen (der Sache, der Umstände etc.) ab. Aber dennoch gefällt mir meine Einstellung und sie hilft mir. Das ist letztlich alles, was zählt, oder?


In der Regel denke ich in Bildern (manchmal sogar in ganzen Filmszenen) und gestalte immer wieder Moodboards, wenn ich mich mit etwas Neuem beschäftige. Begonnen habe ich damit während meines Studiums, um die teilweise recht komplexen und trockenen Inhalte besser zu verstehen und vor allem, um erst einmal Zugang zu ihnen zu bekommen. Diese Vorgehensweise hilft mir sehr und ist mir ans Herz gewachsen.

Als ich anfing, mich über die Themen Minimalismus und Einfach leben zu informieren, wurde ich regelrecht erschlagen von Informationen, "Tipps", Handlungsanweisungen und Dogmen. Ich wurde von der Fülle an Informationen schlicht und ergreifend überrollt und fühlte mich überfordert. 

Ich brauchte eine Pause. Ich versuchte (fast schon verzweifelt), all diese Informationen zu verarbeiten, aber es gelang mir kaum. All diese "ultimativen Wege" waren etwas zu viel. Wie oft las ich Sätze wie "Wie Minimalismus Dein Leben rettet" oder "Vereinfache Dein Leben und Du wirst ein besserer Mensch" und dachte nur: Ich muss nicht gerettet werden, mein Leben ist nicht in Gefahr und ein besserer Mensch muss ich auch nicht werden, denn ich bin - so wie ich bin - genau richtig. Vieles von dem, was ich las, war so ernst, so dogmatisch, so kompromisslos. Was mir hier fehlte, war die Leichtigkeit (des Seins), die Freude und der Fokus auf das "Glücklich-sein". Ich brauche so etwas.

Minimalismus & einfach leben {Moodboard}


In der Regel denke ich in Bildern (manchmal sogar in ganzen Filmszenen) und gestalte immer wieder Moodboards, wenn ich mich mit etwas Neuem beschäftige. Begonnen habe ich damit während meines Studiums, um die teilweise recht komplexen und trockenen Inhalte besser zu verstehen und vor allem, um erst einmal Zugang zu ihnen zu bekommen. Diese Vorgehensweise hilft mir sehr und ist mir ans Herz gewachsen.

Als ich anfing, mich über die Themen Minimalismus und Einfach leben zu informieren, wurde ich regelrecht erschlagen von Informationen, "Tipps", Handlungsanweisungen und Dogmen. Ich wurde von der Fülle an Informationen schlicht und ergreifend überrollt und fühlte mich überfordert. 

Ich brauchte eine Pause. Ich versuchte (fast schon verzweifelt), all diese Informationen zu verarbeiten, aber es gelang mir kaum. All diese "ultimativen Wege" waren etwas zu viel. Wie oft las ich Sätze wie "Wie Minimalismus Dein Leben rettet" oder "Vereinfache Dein Leben und Du wirst ein besserer Mensch" und dachte nur: Ich muss nicht gerettet werden, mein Leben ist nicht in Gefahr und ein besserer Mensch muss ich auch nicht werden, denn ich bin - so wie ich bin - genau richtig. Vieles von dem, was ich las, war so ernst, so dogmatisch, so kompromisslos. Was mir hier fehlte, war die Leichtigkeit (des Seins), die Freude und der Fokus auf das "Glücklich-sein". Ich brauche so etwas.


Herzlich willkommen auf moments of mine. Ich bin ein wenig aufgeregt, dass es heute soweit ist: moments of mine geht online. Mein kleines "Projekt", an dem ich schon einige Zeit gearbeitet habe. 

Die Idee zu einem neuen Blog hatte ich während unseres Umzuges vor einigen Monaten. Unser Leben hat sich schlagartig geändert: Eine neue Stadt (eigentlich ein größeres Dorf) mitten im Grünen, ein neues Familienmitglied und mit all dem ein neuer Alltag. Doch der Weg zu moments of mine startete schon viel früher...

Als ich mit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Tierheim begann (siehe HIER) und diese Arbeit recht zügig einen großen Teil meines turbulenten Alltags einnahm, änderte sich mein Leben: Prioritäten verschoben sich, alte Denkmuster wurden hinterfragt und neue Einsichten bereicherten mein Leben. Trotz der straffen Organisation meines Alltags wurde mein Leben "einfacher", simpler. Ich fokussierte meinen Blickwinkel auf die alltäglichen kleinen Freunden, die einfachen Dinge im Leben, und merkte, dass sie es sind, die mich glücklich machen. Das alles spiegelte sich in vielen Aspekten meines täglichen Lebens wider, z.B. in der Kleidung, die ich trug, und meiner Sprache (ja, genau, meiner Sprache und meine damit die Art und Weise wie ich spreche und welche Worte ich verwende). Mein Leben bekam also eine neue Richtung, nicht nur organisatorisch, sondern vor allem innerlich. Ich veränderte mich und mit und mit etablierte sich ein neues Lebensgefühl.

Ich spürte die Veränderungen Tag für Tag mehr und schon vor und auch während unseres spontanen Umzugs beschäftigte ich mich intensiver damit. Achtsamkeit im Umgang mit anderen und mir bekam eine neue Bedeutung. Ich setzte mich mit Reduktion, Minimalismus (simple live, simple living) und Einfachheit (simplicity) auseinander, dachte intensiv über das Leben im Hier und Jetzt nach und wie ich es aktiv - ohne unnötigen Ballast - gestalten kann. Wie viel Ballast sich in den letzten Jahren - materiell und emotional - angesammelt hatte, wurde mir während der Zeit des Umzuges ganz deutlich vor Augen geführt. Ich stand vor all diesen Dingen und fragte mich: Brauche ich das noch oder passt das längst nicht mehr zu meinem Leben? Bin ich das noch? Kann ich mich noch damit identifizieren?

Ich beschloss, der neuen Richtung, die mein Leben ungeplant (!) genommen hat, weiter zu folgen. Und auch wenn sich das alles jetzt sehr easypeasy "anhört", ganz so einfach war und ist es nicht. Es ist manchmal schmerzhaft, sich selbst zu hinterfragen und Gewohntes und "Bewährtes" hinter sich zu lassen und neues, unbekanntes Terrain zu beschreiten, einen neuen Weg zu nehmen. Aber es fühlt sich auch gut und richtig an: Mehr zu mir zu kommen, bei mir ankommen. Ich beschreite den Weg langsam, achtsam, in Ruhe und lasse mir Zeit. Ich nehme mir die Freiheit, aus all dem, was ich zu Minimalismus, Slow Living, Simple Life usw. entdecke und darüber lerne, das zu verwenden, was für mich im richtigen Maße passt.

Ich mag den Weg, den ich eingeschlagen habe. Und genau diesen Weg (oder sollen wir es Reise nennen?) möchte ich hier auf moments of mine dokumentieren. Also sind wir nun hier: mein neuer Blog und ich. Und vielleicht auch Ihr? Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mich auf meinem neuen Weg begleiten würdet. Ob nun als stiller oder aktiver Leser, Unterstützer, Ratgeber oder was auch immer - gemeinsam macht der Weg bestimmt noch mehr Freude.

Note: Einige Posts von meinem ersten Blog StreifenLiebe habe ich mitgenommen. Sie zählen zu meinen Lieblingen, zeigen, wer ich bin, und passen einfach zu moments of mine.

Hello & welcome


Herzlich willkommen auf moments of mine. Ich bin ein wenig aufgeregt, dass es heute soweit ist: moments of mine geht online. Mein kleines "Projekt", an dem ich schon einige Zeit gearbeitet habe. 

Die Idee zu einem neuen Blog hatte ich während unseres Umzuges vor einigen Monaten. Unser Leben hat sich schlagartig geändert: Eine neue Stadt (eigentlich ein größeres Dorf) mitten im Grünen, ein neues Familienmitglied und mit all dem ein neuer Alltag. Doch der Weg zu moments of mine startete schon viel früher...

Als ich mit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Tierheim begann (siehe HIER) und diese Arbeit recht zügig einen großen Teil meines turbulenten Alltags einnahm, änderte sich mein Leben: Prioritäten verschoben sich, alte Denkmuster wurden hinterfragt und neue Einsichten bereicherten mein Leben. Trotz der straffen Organisation meines Alltags wurde mein Leben "einfacher", simpler. Ich fokussierte meinen Blickwinkel auf die alltäglichen kleinen Freunden, die einfachen Dinge im Leben, und merkte, dass sie es sind, die mich glücklich machen. Das alles spiegelte sich in vielen Aspekten meines täglichen Lebens wider, z.B. in der Kleidung, die ich trug, und meiner Sprache (ja, genau, meiner Sprache und meine damit die Art und Weise wie ich spreche und welche Worte ich verwende). Mein Leben bekam also eine neue Richtung, nicht nur organisatorisch, sondern vor allem innerlich. Ich veränderte mich und mit und mit etablierte sich ein neues Lebensgefühl.

Ich spürte die Veränderungen Tag für Tag mehr und schon vor und auch während unseres spontanen Umzugs beschäftigte ich mich intensiver damit. Achtsamkeit im Umgang mit anderen und mir bekam eine neue Bedeutung. Ich setzte mich mit Reduktion, Minimalismus (simple live, simple living) und Einfachheit (simplicity) auseinander, dachte intensiv über das Leben im Hier und Jetzt nach und wie ich es aktiv - ohne unnötigen Ballast - gestalten kann. Wie viel Ballast sich in den letzten Jahren - materiell und emotional - angesammelt hatte, wurde mir während der Zeit des Umzuges ganz deutlich vor Augen geführt. Ich stand vor all diesen Dingen und fragte mich: Brauche ich das noch oder passt das längst nicht mehr zu meinem Leben? Bin ich das noch? Kann ich mich noch damit identifizieren?

Ich beschloss, der neuen Richtung, die mein Leben ungeplant (!) genommen hat, weiter zu folgen. Und auch wenn sich das alles jetzt sehr easypeasy "anhört", ganz so einfach war und ist es nicht. Es ist manchmal schmerzhaft, sich selbst zu hinterfragen und Gewohntes und "Bewährtes" hinter sich zu lassen und neues, unbekanntes Terrain zu beschreiten, einen neuen Weg zu nehmen. Aber es fühlt sich auch gut und richtig an: Mehr zu mir zu kommen, bei mir ankommen. Ich beschreite den Weg langsam, achtsam, in Ruhe und lasse mir Zeit. Ich nehme mir die Freiheit, aus all dem, was ich zu Minimalismus, Slow Living, Simple Life usw. entdecke und darüber lerne, das zu verwenden, was für mich im richtigen Maße passt.

Ich mag den Weg, den ich eingeschlagen habe. Und genau diesen Weg (oder sollen wir es Reise nennen?) möchte ich hier auf moments of mine dokumentieren. Also sind wir nun hier: mein neuer Blog und ich. Und vielleicht auch Ihr? Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mich auf meinem neuen Weg begleiten würdet. Ob nun als stiller oder aktiver Leser, Unterstützer, Ratgeber oder was auch immer - gemeinsam macht der Weg bestimmt noch mehr Freude.

Note: Einige Posts von meinem ersten Blog StreifenLiebe habe ich mitgenommen. Sie zählen zu meinen Lieblingen, zeigen, wer ich bin, und passen einfach zu moments of mine.
Das neue Jahr ist nun schon einen Monat und vier Tage „alt“ (wie schnell ging das denn bitte?) und ging genauso turbulent los wie das alte endete. Im Dezember dachte ich daran, einen Jahresrückblick zu schreiben, aber so viel ist 2016 passiert, in meinem Leben hat sich so viel verändert, dass ich gar nicht wusste, wo ich beginnen und wo ich enden sollte.

Betrachte ich 2016 in „Fakten“, so kommt es mir eigentlich gar nicht so spektakulär: 

6 – Derzeit betreue ich sechs Hunde pro Tag.
7 – An sieben Tagen bin ich jeweils sechs Stunden pro Tag im Tierheim, außer sonntags, da sind es nur vier.
15 – Knapp 15 Kilo habe ich 2016 abgenommen. Einfach so, einfach durch die viele Bewegung. Und das Essen: Ich esse mehr als vorher und mit Vorliebe immer noch Kuchen, Schoki und Co.
40 – Ungefähr vierzig Kilometer gehe ich pro Tag. Und das mit einer Leichtigkeit, die ich nie für möglich gehalten hätte. Aber nur mit einem Hund an meiner Seite. Der Weg von unserer Wohnung bis zum Supermarkt (ca. 2 Kilometer) ist mir immer noch zu weit.
61 – Genau einundsechzig Posts gab es auf StreifenLiebe 2016. Wenige, bedenke ich, dass es 2015 über die Hälfte mehr waren. Das hat mich eine gewisse Zeit lang sehr traurig gemacht und ich fühlte mich schlecht, schuldig und unsicher. So sehr, dass das Bloggen beinahe zu Last wurde. Ich musste für mich einen neuen Weg finden (siehe HIER) – und das habe ich; er macht mich glücklich.

2016. Eine einfache Zahl, aber kein einfaches Jahr, denn ich habe viel zu wenig an mich gedacht – und dennoch ein wunderschönes, das mich bereichert und verändert hat. Ich habe in dem Jahr so viel über mich gelernt, meine Stärken und Schwächen – und eine (nennen wir es) Aufgabe gefunden, dass mich in einer Weise glücklich macht und befriedigt, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte: die Arbeit mit Hunden.

Zunächst war ich ganz normale Hundepatin, eine Gassigängerin. Doch sehr schnell vertraute man mir auch die vermeintlich schwierigen Hunde an und ich verstand schnell, dass Gassigehen hier nicht ausreicht. Denn ein pöbelnder Rottweiler an der Leine macht das Gassigehen schwer. Also wurde aus dem Gassigehen ganz schnell Arbeit. Arbeit am Hund und Arbeit an mir. Mir jeder Herausforderung habe ich mehr an mir gearbeitet, mehr dazu gelernt und mehr Erfolge verbuchen können. Und zu all dem kam das Glücklichsein über all dies. Die Arbeit mit den Hunden, ja sogar die blauen Flecken, die damit hin und wieder verbunden sind, machen mich unheimlich glücklich – und mindestens genauso dankbar. So sehr, dass ich sogar darüber nachdenke, mein „Hobby“ zum Beruf zu machen – wenn mir da nicht meine Selbstzweifel im Wege stehen würden.
Und das Beste daran: Ich teile diese Leidenschaft mit dem Helden, was das Ganze noch schöner und zu etwas ganz Besonderem macht. Wir ergänzen uns sehr gut, verfolgen den gleichen Ansatz und gehen doch im Einzelnen oft anders vor (was meist daran liegt, dass ich nicht die gleiche körperliche Präsenz habe wie der Held). Wir lernen von und miteinander und wachsen so gemeinsam an jeder neuen Aufgabe. Ein wunderbares Gefühl.

Und so kommen wir zum neuen Jahr. Wie schon angedeutet, begann das Jahr recht turbulent, aufregend, (emotional) stressig und nervenzehrend. Es gibt Konflikte zu klären, Stellung zu beziehen, mich selbst abzugrenzen und bei all dem mir selbst treu zu bleiben.
Ihr wisst ja, ich treffe keine „guten Vorsätze“ für ein neues Jahr, sondern lasse es lieber auf mich zukommen und nehme es so, wie es ist. Und dennoch habe ich mir bestimmte Dinge für 2017 vorgenommen:

Offener, achtsamer und liebevoller mit mir selbst, meinen Ängsten und Unsicherheiten umgehen
Mehr Zeit für mich selbst – und somit auch für StreifenLiebe nehmen
„Nein“ sagen, wenn mir danach ist
Mir weniger Gedanken darüber machen, was andere von mir denken
Weniger an das Morgen denken, sondern das Heute mehr genießen
Mir selbst mehr ver- und zutrauen

Allerdings betrachte ich sie nicht als „gute Vorsätze“, sondern als eher als Leitideen. Kein Druck, einfach „nur“ Denkanstöße. Und was alles weitere betrifft: Ich freue mich auf all die schönen Momente, die da kommen und darauf, im neuen Jahr noch mehr über mich selbst zu erfahren.

In diesem Sinne ein spätes, aber herzliches und fröhliches: Hallo 2017!



Note: Diesen Post habe ich von meinem ersten Blog StreifenLiebe importiert, da er zu meinen Lieblingen gehört. Leider hat der Import der Kommentare zu diesem Post nicht geklappt...

Hallo 2017

Das neue Jahr ist nun schon einen Monat und vier Tage „alt“ (wie schnell ging das denn bitte?) und ging genauso turbulent los wie das alte endete. Im Dezember dachte ich daran, einen Jahresrückblick zu schreiben, aber so viel ist 2016 passiert, in meinem Leben hat sich so viel verändert, dass ich gar nicht wusste, wo ich beginnen und wo ich enden sollte.

Betrachte ich 2016 in „Fakten“, so kommt es mir eigentlich gar nicht so spektakulär: 

6 – Derzeit betreue ich sechs Hunde pro Tag.
7 – An sieben Tagen bin ich jeweils sechs Stunden pro Tag im Tierheim, außer sonntags, da sind es nur vier.
15 – Knapp 15 Kilo habe ich 2016 abgenommen. Einfach so, einfach durch die viele Bewegung. Und das Essen: Ich esse mehr als vorher und mit Vorliebe immer noch Kuchen, Schoki und Co.
40 – Ungefähr vierzig Kilometer gehe ich pro Tag. Und das mit einer Leichtigkeit, die ich nie für möglich gehalten hätte. Aber nur mit einem Hund an meiner Seite. Der Weg von unserer Wohnung bis zum Supermarkt (ca. 2 Kilometer) ist mir immer noch zu weit.
61 – Genau einundsechzig Posts gab es auf StreifenLiebe 2016. Wenige, bedenke ich, dass es 2015 über die Hälfte mehr waren. Das hat mich eine gewisse Zeit lang sehr traurig gemacht und ich fühlte mich schlecht, schuldig und unsicher. So sehr, dass das Bloggen beinahe zu Last wurde. Ich musste für mich einen neuen Weg finden (siehe HIER) – und das habe ich; er macht mich glücklich.

2016. Eine einfache Zahl, aber kein einfaches Jahr, denn ich habe viel zu wenig an mich gedacht – und dennoch ein wunderschönes, das mich bereichert und verändert hat. Ich habe in dem Jahr so viel über mich gelernt, meine Stärken und Schwächen – und eine (nennen wir es) Aufgabe gefunden, dass mich in einer Weise glücklich macht und befriedigt, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte: die Arbeit mit Hunden.

Zunächst war ich ganz normale Hundepatin, eine Gassigängerin. Doch sehr schnell vertraute man mir auch die vermeintlich schwierigen Hunde an und ich verstand schnell, dass Gassigehen hier nicht ausreicht. Denn ein pöbelnder Rottweiler an der Leine macht das Gassigehen schwer. Also wurde aus dem Gassigehen ganz schnell Arbeit. Arbeit am Hund und Arbeit an mir. Mir jeder Herausforderung habe ich mehr an mir gearbeitet, mehr dazu gelernt und mehr Erfolge verbuchen können. Und zu all dem kam das Glücklichsein über all dies. Die Arbeit mit den Hunden, ja sogar die blauen Flecken, die damit hin und wieder verbunden sind, machen mich unheimlich glücklich – und mindestens genauso dankbar. So sehr, dass ich sogar darüber nachdenke, mein „Hobby“ zum Beruf zu machen – wenn mir da nicht meine Selbstzweifel im Wege stehen würden.
Und das Beste daran: Ich teile diese Leidenschaft mit dem Helden, was das Ganze noch schöner und zu etwas ganz Besonderem macht. Wir ergänzen uns sehr gut, verfolgen den gleichen Ansatz und gehen doch im Einzelnen oft anders vor (was meist daran liegt, dass ich nicht die gleiche körperliche Präsenz habe wie der Held). Wir lernen von und miteinander und wachsen so gemeinsam an jeder neuen Aufgabe. Ein wunderbares Gefühl.

Und so kommen wir zum neuen Jahr. Wie schon angedeutet, begann das Jahr recht turbulent, aufregend, (emotional) stressig und nervenzehrend. Es gibt Konflikte zu klären, Stellung zu beziehen, mich selbst abzugrenzen und bei all dem mir selbst treu zu bleiben.
Ihr wisst ja, ich treffe keine „guten Vorsätze“ für ein neues Jahr, sondern lasse es lieber auf mich zukommen und nehme es so, wie es ist. Und dennoch habe ich mir bestimmte Dinge für 2017 vorgenommen:

Offener, achtsamer und liebevoller mit mir selbst, meinen Ängsten und Unsicherheiten umgehen
Mehr Zeit für mich selbst – und somit auch für StreifenLiebe nehmen
„Nein“ sagen, wenn mir danach ist
Mir weniger Gedanken darüber machen, was andere von mir denken
Weniger an das Morgen denken, sondern das Heute mehr genießen
Mir selbst mehr ver- und zutrauen

Allerdings betrachte ich sie nicht als „gute Vorsätze“, sondern als eher als Leitideen. Kein Druck, einfach „nur“ Denkanstöße. Und was alles weitere betrifft: Ich freue mich auf all die schönen Momente, die da kommen und darauf, im neuen Jahr noch mehr über mich selbst zu erfahren.

In diesem Sinne ein spätes, aber herzliches und fröhliches: Hallo 2017!



Note: Diesen Post habe ich von meinem ersten Blog StreifenLiebe importiert, da er zu meinen Lieblingen gehört. Leider hat der Import der Kommentare zu diesem Post nicht geklappt...

Es gibt so Momente, die ansich gar nicht so wirklich besonders sind. Aber ganz plötzlich kribbelt es im Bauch, es stellt sich ein wohlig-warmes Gefühl ein und man lächelt zufrieden. Einfach so. Einfach, weil sich in diesem Moment alles richtig und gut anfühlt und man einfach so glücklich ist.


Solche Momente sind herrlich und wertvoll. Man kann sie nicht wirklich planen, sie passieren einfach - was sie meiner Meinung nach noch wertvoller und schöner macht. 

Genau so einen Moment hatte ich im Dezember beim Fotografieren auf der morgendlichen Hunderunde. Es war bitterkalt, meine Nase leuchtete rot, meine Finger waren fast blau, weil ich mal wieder meine Handschuhe vergessen hat. Eigentlich nicht unbedingt ein Wohlfühlmoment. Aber dann sah ich meinen Lieblingsrottweiler an, er schnupperte gerade an an einem Strauch, das Eis kitzelte seine Nase und dann sah er mich mit diesem "Toller Strauch! Eis, das die Nase kitzelt, ist witzig. Ich bin glücklich."-Blick an. Ich lächelte und betrachtete den Strauch - und plötzlich viel mir auf, wie wunderschön und friedlich die Szenerie ist. Und das wollte ich festhalten. Also Handy raus und schnell ein Bild gemacht. Und ganz plötzlich war es da: Dieses Kribbeln im Bauch, dieses wohlig-warme Gefühl und dieses zufriedene Lächeln. Ein Moment, in dem sich einfach alles richtig anfühlt - ein Moment voller Zufriedenheit und Gelassenheit. Und das Beste war, dass dieses Gefühl nicht flüchtig war (wie leider so oft), sondern für eine Weile anhielt und meinen Blick auf die Dinge und mich selbst für diese Weile änderte. 

Diese Erfahrung war so wunderbar und wertvoll. Und auch wenn es (leider!) nicht von Dauer war, so habe ich gemerkt, dass ich auch anders kann. Ich kann die Perspektive ändern. Ich kann aus meinen negativen Denkmustern ausbrechen. Dadurch werden die Sorgen, Ängste und Nöte nicht weniger, aber meine innere (Be-)Wertung von Begebenheiten, vermeintlich nicht so schönen Momenten, schwierigen Situationen, Gefühlen und Gedanken. Ich kann mich entscheiden, wie ich die Dinge sehen möchte. 

Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, sondern wie wir sind. - Talmud

Meine Gedanken zeigen Wirkung - in die ein oder andere Richtung: Aber ich kann mich für eine Richtung entscheiden. Meine Gedanken bestimmen mein Handeln. Warum also nicht mal die andere Seite wählen, eine andere Perspektive wählen? Warum nicht einfach mal in einer schwierigen Situation die Bewertung ändern? Warum nicht einfach mal sagen "Okay, das war jetzt doof, beim nächsten Mal wirds besser" statt "War ja wieder klar, dass mir das wieder passiert, so ist es immer und so wirds auch immer bleiben"? Warum meine Gedanken nicht positiv ausrichten, auch wenn eigentlich alles in mir dagegen spricht? Warum nicht einfach mal sagen "Es ist, wie es ist" und die Schwierigkeiten mit einer gewissen Gelassenheit und einem Lächeln bewältigen?

Leben ist nicht so, wie es sein sollte. Leben ist so, wie es ist. Wie du damit umgehst, macht den Unterschied. - Virginia Satir

Das bedeutet ja nicht, dass mir plötzlich alles egal ist oder die Welt nur noch naiv durch die berühmte rosarote Brille sehe. Für mich bedeutet es lediglich: Dinge, die ich nicht sofort oder überhaupt ändern kann, zu akzeptieren und mir die Möglichkeit zu geben, einen anderen (positiven) Weg zu finden, mit ihnen umzugehen, eben den bestmöglichen Weg für mich


Perspektivwechsel


Es gibt so Momente, die ansich gar nicht so wirklich besonders sind. Aber ganz plötzlich kribbelt es im Bauch, es stellt sich ein wohlig-warmes Gefühl ein und man lächelt zufrieden. Einfach so. Einfach, weil sich in diesem Moment alles richtig und gut anfühlt und man einfach so glücklich ist.


Solche Momente sind herrlich und wertvoll. Man kann sie nicht wirklich planen, sie passieren einfach - was sie meiner Meinung nach noch wertvoller und schöner macht. 

Genau so einen Moment hatte ich im Dezember beim Fotografieren auf der morgendlichen Hunderunde. Es war bitterkalt, meine Nase leuchtete rot, meine Finger waren fast blau, weil ich mal wieder meine Handschuhe vergessen hat. Eigentlich nicht unbedingt ein Wohlfühlmoment. Aber dann sah ich meinen Lieblingsrottweiler an, er schnupperte gerade an an einem Strauch, das Eis kitzelte seine Nase und dann sah er mich mit diesem "Toller Strauch! Eis, das die Nase kitzelt, ist witzig. Ich bin glücklich."-Blick an. Ich lächelte und betrachtete den Strauch - und plötzlich viel mir auf, wie wunderschön und friedlich die Szenerie ist. Und das wollte ich festhalten. Also Handy raus und schnell ein Bild gemacht. Und ganz plötzlich war es da: Dieses Kribbeln im Bauch, dieses wohlig-warme Gefühl und dieses zufriedene Lächeln. Ein Moment, in dem sich einfach alles richtig anfühlt - ein Moment voller Zufriedenheit und Gelassenheit. Und das Beste war, dass dieses Gefühl nicht flüchtig war (wie leider so oft), sondern für eine Weile anhielt und meinen Blick auf die Dinge und mich selbst für diese Weile änderte. 

Diese Erfahrung war so wunderbar und wertvoll. Und auch wenn es (leider!) nicht von Dauer war, so habe ich gemerkt, dass ich auch anders kann. Ich kann die Perspektive ändern. Ich kann aus meinen negativen Denkmustern ausbrechen. Dadurch werden die Sorgen, Ängste und Nöte nicht weniger, aber meine innere (Be-)Wertung von Begebenheiten, vermeintlich nicht so schönen Momenten, schwierigen Situationen, Gefühlen und Gedanken. Ich kann mich entscheiden, wie ich die Dinge sehen möchte. 

Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, sondern wie wir sind. - Talmud

Meine Gedanken zeigen Wirkung - in die ein oder andere Richtung: Aber ich kann mich für eine Richtung entscheiden. Meine Gedanken bestimmen mein Handeln. Warum also nicht mal die andere Seite wählen, eine andere Perspektive wählen? Warum nicht einfach mal in einer schwierigen Situation die Bewertung ändern? Warum nicht einfach mal sagen "Okay, das war jetzt doof, beim nächsten Mal wirds besser" statt "War ja wieder klar, dass mir das wieder passiert, so ist es immer und so wirds auch immer bleiben"? Warum meine Gedanken nicht positiv ausrichten, auch wenn eigentlich alles in mir dagegen spricht? Warum nicht einfach mal sagen "Es ist, wie es ist" und die Schwierigkeiten mit einer gewissen Gelassenheit und einem Lächeln bewältigen?

Leben ist nicht so, wie es sein sollte. Leben ist so, wie es ist. Wie du damit umgehst, macht den Unterschied. - Virginia Satir

Das bedeutet ja nicht, dass mir plötzlich alles egal ist oder die Welt nur noch naiv durch die berühmte rosarote Brille sehe. Für mich bedeutet es lediglich: Dinge, die ich nicht sofort oder überhaupt ändern kann, zu akzeptieren und mir die Möglichkeit zu geben, einen anderen (positiven) Weg zu finden, mit ihnen umzugehen, eben den bestmöglichen Weg für mich


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