Es gibt so Momente, die ansich gar nicht so wirklich besonders sind. Aber ganz plötzlich kribbelt es im Bauch, es stellt sich ein wohlig-warmes Gefühl ein und man lächelt zufrieden. Einfach so. Einfach, weil sich in diesem Moment alles richtig und gut anfühlt und man einfach so glücklich ist.


Solche Momente sind herrlich und wertvoll. Man kann sie nicht wirklich planen, sie passieren einfach - was sie meiner Meinung nach noch wertvoller und schöner macht. 

Genau so einen Moment hatte ich im Dezember beim Fotografieren auf der morgendlichen Hunderunde. Es war bitterkalt, meine Nase leuchtete rot, meine Finger waren fast blau, weil ich mal wieder meine Handschuhe vergessen hat. Eigentlich nicht unbedingt ein Wohlfühlmoment. Aber dann sah ich meinen Lieblingsrottweiler an, er schnupperte gerade an an einem Strauch, das Eis kitzelte seine Nase und dann sah er mich mit diesem "Toller Strauch! Eis, das die Nase kitzelt, ist witzig. Ich bin glücklich."-Blick an. Ich lächelte und betrachtete den Strauch - und plötzlich viel mir auf, wie wunderschön und friedlich die Szenerie ist. Und das wollte ich festhalten. Also Handy raus und schnell ein Bild gemacht. Und ganz plötzlich war es da: Dieses Kribbeln im Bauch, dieses wohlig-warme Gefühl und dieses zufriedene Lächeln. Ein Moment, in dem sich einfach alles richtig anfühlt - ein Moment voller Zufriedenheit und Gelassenheit. Und das Beste war, dass dieses Gefühl nicht flüchtig war (wie leider so oft), sondern für eine Weile anhielt und meinen Blick auf die Dinge und mich selbst für diese Weile änderte. 

Diese Erfahrung war so wunderbar und wertvoll. Und auch wenn es (leider!) nicht von Dauer war, so habe ich gemerkt, dass ich auch anders kann. Ich kann die Perspektive ändern. Ich kann aus meinen negativen Denkmustern ausbrechen. Dadurch werden die Sorgen, Ängste und Nöte nicht weniger, aber meine innere (Be-)Wertung von Begebenheiten, vermeintlich nicht so schönen Momenten, schwierigen Situationen, Gefühlen und Gedanken. Ich kann mich entscheiden, wie ich die Dinge sehen möchte. 

Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, sondern wie wir sind. - Talmud

Meine Gedanken zeigen Wirkung - in die ein oder andere Richtung: Aber ich kann mich für eine Richtung entscheiden. Meine Gedanken bestimmen mein Handeln. Warum also nicht mal die andere Seite wählen, eine andere Perspektive wählen? Warum nicht einfach mal in einer schwierigen Situation die Bewertung ändern? Warum nicht einfach mal sagen "Okay, das war jetzt doof, beim nächsten Mal wirds besser" statt "War ja wieder klar, dass mir das wieder passiert, so ist es immer und so wirds auch immer bleiben"? Warum meine Gedanken nicht positiv ausrichten, auch wenn eigentlich alles in mir dagegen spricht? Warum nicht einfach mal sagen "Es ist, wie es ist" und die Schwierigkeiten mit einer gewissen Gelassenheit und einem Lächeln bewältigen?

Leben ist nicht so, wie es sein sollte. Leben ist so, wie es ist. Wie du damit umgehst, macht den Unterschied. - Virginia Satir

Das bedeutet ja nicht, dass mir plötzlich alles egal ist oder die Welt nur noch naiv durch die berühmte rosarote Brille sehe. Für mich bedeutet es lediglich: Dinge, die ich nicht sofort oder überhaupt ändern kann, zu akzeptieren und mir die Möglichkeit zu geben, einen anderen (positiven) Weg zu finden, mit ihnen umzugehen, eben den bestmöglichen Weg für mich


Perspektivwechsel


Es gibt so Momente, die ansich gar nicht so wirklich besonders sind. Aber ganz plötzlich kribbelt es im Bauch, es stellt sich ein wohlig-warmes Gefühl ein und man lächelt zufrieden. Einfach so. Einfach, weil sich in diesem Moment alles richtig und gut anfühlt und man einfach so glücklich ist.


Solche Momente sind herrlich und wertvoll. Man kann sie nicht wirklich planen, sie passieren einfach - was sie meiner Meinung nach noch wertvoller und schöner macht. 

Genau so einen Moment hatte ich im Dezember beim Fotografieren auf der morgendlichen Hunderunde. Es war bitterkalt, meine Nase leuchtete rot, meine Finger waren fast blau, weil ich mal wieder meine Handschuhe vergessen hat. Eigentlich nicht unbedingt ein Wohlfühlmoment. Aber dann sah ich meinen Lieblingsrottweiler an, er schnupperte gerade an an einem Strauch, das Eis kitzelte seine Nase und dann sah er mich mit diesem "Toller Strauch! Eis, das die Nase kitzelt, ist witzig. Ich bin glücklich."-Blick an. Ich lächelte und betrachtete den Strauch - und plötzlich viel mir auf, wie wunderschön und friedlich die Szenerie ist. Und das wollte ich festhalten. Also Handy raus und schnell ein Bild gemacht. Und ganz plötzlich war es da: Dieses Kribbeln im Bauch, dieses wohlig-warme Gefühl und dieses zufriedene Lächeln. Ein Moment, in dem sich einfach alles richtig anfühlt - ein Moment voller Zufriedenheit und Gelassenheit. Und das Beste war, dass dieses Gefühl nicht flüchtig war (wie leider so oft), sondern für eine Weile anhielt und meinen Blick auf die Dinge und mich selbst für diese Weile änderte. 

Diese Erfahrung war so wunderbar und wertvoll. Und auch wenn es (leider!) nicht von Dauer war, so habe ich gemerkt, dass ich auch anders kann. Ich kann die Perspektive ändern. Ich kann aus meinen negativen Denkmustern ausbrechen. Dadurch werden die Sorgen, Ängste und Nöte nicht weniger, aber meine innere (Be-)Wertung von Begebenheiten, vermeintlich nicht so schönen Momenten, schwierigen Situationen, Gefühlen und Gedanken. Ich kann mich entscheiden, wie ich die Dinge sehen möchte. 

Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, sondern wie wir sind. - Talmud

Meine Gedanken zeigen Wirkung - in die ein oder andere Richtung: Aber ich kann mich für eine Richtung entscheiden. Meine Gedanken bestimmen mein Handeln. Warum also nicht mal die andere Seite wählen, eine andere Perspektive wählen? Warum nicht einfach mal in einer schwierigen Situation die Bewertung ändern? Warum nicht einfach mal sagen "Okay, das war jetzt doof, beim nächsten Mal wirds besser" statt "War ja wieder klar, dass mir das wieder passiert, so ist es immer und so wirds auch immer bleiben"? Warum meine Gedanken nicht positiv ausrichten, auch wenn eigentlich alles in mir dagegen spricht? Warum nicht einfach mal sagen "Es ist, wie es ist" und die Schwierigkeiten mit einer gewissen Gelassenheit und einem Lächeln bewältigen?

Leben ist nicht so, wie es sein sollte. Leben ist so, wie es ist. Wie du damit umgehst, macht den Unterschied. - Virginia Satir

Das bedeutet ja nicht, dass mir plötzlich alles egal ist oder die Welt nur noch naiv durch die berühmte rosarote Brille sehe. Für mich bedeutet es lediglich: Dinge, die ich nicht sofort oder überhaupt ändern kann, zu akzeptieren und mir die Möglichkeit zu geben, einen anderen (positiven) Weg zu finden, mit ihnen umzugehen, eben den bestmöglichen Weg für mich


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