"Nimm Dir Zeit und geh' langsam vor". Diesen Satz verwende ich bei der Arbeit mit Menschen und  Hunden sehr oft. Dabei spielt es keine Rolle, ob es darum geht, Studenten das wissenschaftliche Schreiben beizubringen, oder aus einem Menschen, der eher in die Gruppe der Empfänger einzuordnen ist, einen Sender zu entwickeln, weil es beruflich notwendig ist, oder ob man bei einem Hund unerwünschtes Verhalten korrigieren und langfristig unterbinden möchte. In all diesen Situationen ist langsames Vorgehen zielführend(er).

Langsames und achtsames Vorgehen hat viele Vorteile, z.B. ist die Fehlerquote geringer, man erschafft Raum für mehr Flexibilität und erreicht ein hohes Maß an Nachhaltigkeit. Ein Vorteil ist für mich aber besonders interessant: Wer sich Zeit nimmt und langsam vorgeht, erkennt, was für einen wirklich wichtig ist und somit auch funktioniert. Ich kann mein Wissen zwar weitergeben, aber letztlich muss jeder Mensch schauen, was in welcher Form für ihn funktioniert (oder eben nicht). Ich kann mein Wissen bei Hunden anwenden, aber nur durch langsames Vorgehen und die damit verbundene Flexibilität bin ich in der Lage, mich auf jeden einzelnen Hund und seine speziellen Bedürfnisse einzulassen.

Was in den eingangs genannten Beispielen sehr gut funktioniert, bereitet mir im Privaten das ein oder andere Mal Probleme. Sicherlich: Auch hier gehe ich langsam vor und lasse mir Zeit, um zu schauen, was für mich wichtig ist und was für mich funktionert. Aber manchmal stehe ich mir auch selbst im Weg, denn ich neige manchmal zur Hektik (die sich naturgemäß nicht gut mit der Langsamkeit versteht). Und damit meine ich nicht zwingend Situationen, die eine schnelle Lösung fordern (das ist wieder etwas ganz anderes), sondern Situationen, in denen ich die Wahl habe: eine schnelle Lösung und eine für mich passende Lösung zu finden.Wenn die Hektik einsetzt, entscheide ich mich für die schnelle Lösung und ärgere mich in der Regel hinterher darüber.

Obwohl ich all dies mittlerweile weiß, passiert es mir dennoch hin und wieder, dass ich auf mich selbst und die Hektik reinfalle. Aber mehr und mehr gelingt es mir, dass ich nicht panisch nach einer schnellen Lösung suche, sondern erst einmal wieder zur Ruhe komme. In solchen Momenten trete ich einen Schritt zurück: sowohl körperlich als auch geistig. So verlasse ich beispielsweise die Situation und mache etwas ganz anderes, z.B. erst einmal in Ruhe einen Kaffee, gehe eine Runde um den Block oder setze mich einfach ganz aufrecht hin und zähle drei Minuten meine Atmung (sage 1 beim Einatmen und 2 beim Ausatmen). Erst dann begebe ich mich wieder in die Situation und suche in Ruhe nach einer Lösung.

Ich bin nicht perfekt, also klappt das je nach Situation nicht immer, aber eben immer öfter - und nur das zählt. Für die Zukunft bleibt mir nur zu hoffen, dass ich es immer öfter schaffe, mein "Hektikdilemma" zum umgehen. Denn eines hat es mich gelehrt:  Hektik ist ein schlechter Ratgeber.






Bildnachweis: Photo by Alex Loup on Unsplash

Hektik ist ein schlechter Ratgeber


 "Nimm Dir Zeit und geh' langsam vor". Diesen Satz verwende ich bei der Arbeit mit Menschen und  Hunden sehr oft. Dabei spielt es keine Rolle, ob es darum geht, Studenten das wissenschaftliche Schreiben beizubringen, oder aus einem Menschen, der eher in die Gruppe der Empfänger einzuordnen ist, einen Sender zu entwickeln, weil es beruflich notwendig ist, oder ob man bei einem Hund unerwünschtes Verhalten korrigieren und langfristig unterbinden möchte. In all diesen Situationen ist langsames Vorgehen zielführend(er).

Langsames und achtsames Vorgehen hat viele Vorteile, z.B. ist die Fehlerquote geringer, man erschafft Raum für mehr Flexibilität und erreicht ein hohes Maß an Nachhaltigkeit. Ein Vorteil ist für mich aber besonders interessant: Wer sich Zeit nimmt und langsam vorgeht, erkennt, was für einen wirklich wichtig ist und somit auch funktioniert. Ich kann mein Wissen zwar weitergeben, aber letztlich muss jeder Mensch schauen, was in welcher Form für ihn funktioniert (oder eben nicht). Ich kann mein Wissen bei Hunden anwenden, aber nur durch langsames Vorgehen und die damit verbundene Flexibilität bin ich in der Lage, mich auf jeden einzelnen Hund und seine speziellen Bedürfnisse einzulassen.

Was in den eingangs genannten Beispielen sehr gut funktioniert, bereitet mir im Privaten das ein oder andere Mal Probleme. Sicherlich: Auch hier gehe ich langsam vor und lasse mir Zeit, um zu schauen, was für mich wichtig ist und was für mich funktionert. Aber manchmal stehe ich mir auch selbst im Weg, denn ich neige manchmal zur Hektik (die sich naturgemäß nicht gut mit der Langsamkeit versteht). Und damit meine ich nicht zwingend Situationen, die eine schnelle Lösung fordern (das ist wieder etwas ganz anderes), sondern Situationen, in denen ich die Wahl habe: eine schnelle Lösung und eine für mich passende Lösung zu finden.Wenn die Hektik einsetzt, entscheide ich mich für die schnelle Lösung und ärgere mich in der Regel hinterher darüber.

Obwohl ich all dies mittlerweile weiß, passiert es mir dennoch hin und wieder, dass ich auf mich selbst und die Hektik reinfalle. Aber mehr und mehr gelingt es mir, dass ich nicht panisch nach einer schnellen Lösung suche, sondern erst einmal wieder zur Ruhe komme. In solchen Momenten trete ich einen Schritt zurück: sowohl körperlich als auch geistig. So verlasse ich beispielsweise die Situation und mache etwas ganz anderes, z.B. erst einmal in Ruhe einen Kaffee, gehe eine Runde um den Block oder setze mich einfach ganz aufrecht hin und zähle drei Minuten meine Atmung (sage 1 beim Einatmen und 2 beim Ausatmen). Erst dann begebe ich mich wieder in die Situation und suche in Ruhe nach einer Lösung.

Ich bin nicht perfekt, also klappt das je nach Situation nicht immer, aber eben immer öfter - und nur das zählt. Für die Zukunft bleibt mir nur zu hoffen, dass ich es immer öfter schaffe, mein "Hektikdilemma" zum umgehen. Denn eines hat es mich gelehrt:  Hektik ist ein schlechter Ratgeber.






Bildnachweis: Photo by Alex Loup on Unsplash

Der heutige Tag war ganz anders geplant: Eigentlich standen einige Erledigungen und Treffen an, eigentlich wollte ich mit Herrn Otto einen langen ausgedehnten Spaziergang machen und eine neue Route erkunden, eigentlich hatte ich noch vor...

Eigentlich halt. Aber wie das so ist mit Plänen: Nur weil man sie macht, heißt das noch lange nicht, dass sie auch in die Tat umgesetzt werden können. Bis vor gar nicht so langer Zeit hätte mich das genervt und mir die Stimmung verdorben. Denn: Ich mache sehr gerne Pläne und mag es, sie umzusetzen. Doch wenn ich eins in den letzten Monaten gelernt habe, dann dass es oft anders kommt, als man denkt - oder eben plant. Und was noch viel wichtiger ist: Ich habe gelernt, dass das nicht automatisch schlecht sein muss oder ein Verlust; vielleicht ist das "anders-als-geplant" auch ein Gewinn. Könnte ja möglich sein, oder?!

Das beste Beispiel hierfür: Herr Otto. Wir hatten nicht geplant, ihn zu adoptieren. Wir hatten ebensowenig geplant umzuzuiehen. Und wir hatten schon gar nicht geplant, unser Leben zu verändern. Und doch sitzte ich heute hier: In einer neuer Wohnung, in einer neuen (Klein-)Stadt, an einem neuen Küchentisch, auf dem Kaffee und Cantuccini auf mich warten, während Herr Otto unter dem Tisch auf meinen Füßen liegt und friedlich schläft und Artus zufrieden sein Heu knabbert. All das war vor einigen Monaten nicht geplant und es ist dennoch geschehen. Und es ist schön. Sehr schön sogar. Ich mag mein neues Leben sehr. 

Ich lerne immer mehr, Dinge anzunehmen wie sie nunmal sind - oder eben trotz der schönsten Pläne einfach passieren (dazu habe ich HIER bereits etwas geschrieben).  Das heißt nicht, dass ich passiv alles hinnehmen. Im Gegenteil: Ich passe mich zwar an die Gegebenheiten an, aber ich gestalte sie auch aktiv mit - und selbst wenn es "nur" meine innere Haltung zu den Umständen ist. Das macht mich glücklicher und zufriedener, statt grummelnd eine Schnute zu ziehen und mich darüber zu ärgern, dass es doch - wieder einmal - anders gekommen ist, als geplant. Natürlich klappt das nicht immer, natürlich hängt es von den Plänen (der Sache, der Umstände etc.) ab. Aber dennoch gefällt mir meine Einstellung und sie hilft mir. Das ist letztlich alles, was zählt, oder?

About Plans


Der heutige Tag war ganz anders geplant: Eigentlich standen einige Erledigungen und Treffen an, eigentlich wollte ich mit Herrn Otto einen langen ausgedehnten Spaziergang machen und eine neue Route erkunden, eigentlich hatte ich noch vor...

Eigentlich halt. Aber wie das so ist mit Plänen: Nur weil man sie macht, heißt das noch lange nicht, dass sie auch in die Tat umgesetzt werden können. Bis vor gar nicht so langer Zeit hätte mich das genervt und mir die Stimmung verdorben. Denn: Ich mache sehr gerne Pläne und mag es, sie umzusetzen. Doch wenn ich eins in den letzten Monaten gelernt habe, dann dass es oft anders kommt, als man denkt - oder eben plant. Und was noch viel wichtiger ist: Ich habe gelernt, dass das nicht automatisch schlecht sein muss oder ein Verlust; vielleicht ist das "anders-als-geplant" auch ein Gewinn. Könnte ja möglich sein, oder?!

Das beste Beispiel hierfür: Herr Otto. Wir hatten nicht geplant, ihn zu adoptieren. Wir hatten ebensowenig geplant umzuzuiehen. Und wir hatten schon gar nicht geplant, unser Leben zu verändern. Und doch sitzte ich heute hier: In einer neuer Wohnung, in einer neuen (Klein-)Stadt, an einem neuen Küchentisch, auf dem Kaffee und Cantuccini auf mich warten, während Herr Otto unter dem Tisch auf meinen Füßen liegt und friedlich schläft und Artus zufrieden sein Heu knabbert. All das war vor einigen Monaten nicht geplant und es ist dennoch geschehen. Und es ist schön. Sehr schön sogar. Ich mag mein neues Leben sehr. 

Ich lerne immer mehr, Dinge anzunehmen wie sie nunmal sind - oder eben trotz der schönsten Pläne einfach passieren (dazu habe ich HIER bereits etwas geschrieben).  Das heißt nicht, dass ich passiv alles hinnehmen. Im Gegenteil: Ich passe mich zwar an die Gegebenheiten an, aber ich gestalte sie auch aktiv mit - und selbst wenn es "nur" meine innere Haltung zu den Umständen ist. Das macht mich glücklicher und zufriedener, statt grummelnd eine Schnute zu ziehen und mich darüber zu ärgern, dass es doch - wieder einmal - anders gekommen ist, als geplant. Natürlich klappt das nicht immer, natürlich hängt es von den Plänen (der Sache, der Umstände etc.) ab. Aber dennoch gefällt mir meine Einstellung und sie hilft mir. Das ist letztlich alles, was zählt, oder?


In der Regel denke ich in Bildern (manchmal sogar in ganzen Filmszenen) und gestalte immer wieder Moodboards, wenn ich mich mit etwas Neuem beschäftige. Begonnen habe ich damit während meines Studiums, um die teilweise recht komplexen und trockenen Inhalte besser zu verstehen und vor allem, um erst einmal Zugang zu ihnen zu bekommen. Diese Vorgehensweise hilft mir sehr und ist mir ans Herz gewachsen.

Als ich anfing, mich über die Themen Minimalismus und Einfach leben zu informieren, wurde ich regelrecht erschlagen von Informationen, "Tipps", Handlungsanweisungen und Dogmen. Ich wurde von der Fülle an Informationen schlicht und ergreifend überrollt und fühlte mich überfordert. 

Ich brauchte eine Pause. Ich versuchte (fast schon verzweifelt), all diese Informationen zu verarbeiten, aber es gelang mir kaum. All diese "ultimativen Wege" waren etwas zu viel. Wie oft las ich Sätze wie "Wie Minimalismus Dein Leben rettet" oder "Vereinfache Dein Leben und Du wirst ein besserer Mensch" und dachte nur: Ich muss nicht gerettet werden, mein Leben ist nicht in Gefahr und ein besserer Mensch muss ich auch nicht werden, denn ich bin - so wie ich bin - genau richtig. Vieles von dem, was ich las, war so ernst, so dogmatisch, so kompromisslos. Was mir hier fehlte, war die Leichtigkeit (des Seins), die Freude und der Fokus auf das "Glücklich-sein". Ich brauche so etwas.

Minimalismus & einfach leben {Moodboard}


In der Regel denke ich in Bildern (manchmal sogar in ganzen Filmszenen) und gestalte immer wieder Moodboards, wenn ich mich mit etwas Neuem beschäftige. Begonnen habe ich damit während meines Studiums, um die teilweise recht komplexen und trockenen Inhalte besser zu verstehen und vor allem, um erst einmal Zugang zu ihnen zu bekommen. Diese Vorgehensweise hilft mir sehr und ist mir ans Herz gewachsen.

Als ich anfing, mich über die Themen Minimalismus und Einfach leben zu informieren, wurde ich regelrecht erschlagen von Informationen, "Tipps", Handlungsanweisungen und Dogmen. Ich wurde von der Fülle an Informationen schlicht und ergreifend überrollt und fühlte mich überfordert. 

Ich brauchte eine Pause. Ich versuchte (fast schon verzweifelt), all diese Informationen zu verarbeiten, aber es gelang mir kaum. All diese "ultimativen Wege" waren etwas zu viel. Wie oft las ich Sätze wie "Wie Minimalismus Dein Leben rettet" oder "Vereinfache Dein Leben und Du wirst ein besserer Mensch" und dachte nur: Ich muss nicht gerettet werden, mein Leben ist nicht in Gefahr und ein besserer Mensch muss ich auch nicht werden, denn ich bin - so wie ich bin - genau richtig. Vieles von dem, was ich las, war so ernst, so dogmatisch, so kompromisslos. Was mir hier fehlte, war die Leichtigkeit (des Seins), die Freude und der Fokus auf das "Glücklich-sein". Ich brauche so etwas.


Herzlich willkommen auf moments of mine. Ich bin ein wenig aufgeregt, dass es heute soweit ist: moments of mine geht online. Mein kleines "Projekt", an dem ich schon einige Zeit gearbeitet habe. 

Die Idee zu einem neuen Blog hatte ich während unseres Umzuges vor einigen Monaten. Unser Leben hat sich schlagartig geändert: Eine neue Stadt (eigentlich ein größeres Dorf) mitten im Grünen, ein neues Familienmitglied und mit all dem ein neuer Alltag. Doch der Weg zu moments of mine startete schon viel früher...

Als ich mit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Tierheim begann (siehe HIER) und diese Arbeit recht zügig einen großen Teil meines turbulenten Alltags einnahm, änderte sich mein Leben: Prioritäten verschoben sich, alte Denkmuster wurden hinterfragt und neue Einsichten bereicherten mein Leben. Trotz der straffen Organisation meines Alltags wurde mein Leben "einfacher", simpler. Ich fokussierte meinen Blickwinkel auf die alltäglichen kleinen Freunden, die einfachen Dinge im Leben, und merkte, dass sie es sind, die mich glücklich machen. Das alles spiegelte sich in vielen Aspekten meines täglichen Lebens wider, z.B. in der Kleidung, die ich trug, und meiner Sprache (ja, genau, meiner Sprache und meine damit die Art und Weise wie ich spreche und welche Worte ich verwende). Mein Leben bekam also eine neue Richtung, nicht nur organisatorisch, sondern vor allem innerlich. Ich veränderte mich und mit und mit etablierte sich ein neues Lebensgefühl.

Ich spürte die Veränderungen Tag für Tag mehr und schon vor und auch während unseres spontanen Umzugs beschäftigte ich mich intensiver damit. Achtsamkeit im Umgang mit anderen und mir bekam eine neue Bedeutung. Ich setzte mich mit Reduktion, Minimalismus (simple live, simple living) und Einfachheit (simplicity) auseinander, dachte intensiv über das Leben im Hier und Jetzt nach und wie ich es aktiv - ohne unnötigen Ballast - gestalten kann. Wie viel Ballast sich in den letzten Jahren - materiell und emotional - angesammelt hatte, wurde mir während der Zeit des Umzuges ganz deutlich vor Augen geführt. Ich stand vor all diesen Dingen und fragte mich: Brauche ich das noch oder passt das längst nicht mehr zu meinem Leben? Bin ich das noch? Kann ich mich noch damit identifizieren?

Ich beschloss, der neuen Richtung, die mein Leben ungeplant (!) genommen hat, weiter zu folgen. Und auch wenn sich das alles jetzt sehr easypeasy "anhört", ganz so einfach war und ist es nicht. Es ist manchmal schmerzhaft, sich selbst zu hinterfragen und Gewohntes und "Bewährtes" hinter sich zu lassen und neues, unbekanntes Terrain zu beschreiten, einen neuen Weg zu nehmen. Aber es fühlt sich auch gut und richtig an: Mehr zu mir zu kommen, bei mir ankommen. Ich beschreite den Weg langsam, achtsam, in Ruhe und lasse mir Zeit. Ich nehme mir die Freiheit, aus all dem, was ich zu Minimalismus, Slow Living, Simple Life usw. entdecke und darüber lerne, das zu verwenden, was für mich im richtigen Maße passt.

Ich mag den Weg, den ich eingeschlagen habe. Und genau diesen Weg (oder sollen wir es Reise nennen?) möchte ich hier auf moments of mine dokumentieren. Also sind wir nun hier: mein neuer Blog und ich. Und vielleicht auch Ihr? Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mich auf meinem neuen Weg begleiten würdet. Ob nun als stiller oder aktiver Leser, Unterstützer, Ratgeber oder was auch immer - gemeinsam macht der Weg bestimmt noch mehr Freude.

Note: Einige Posts von meinem ersten Blog StreifenLiebe habe ich mitgenommen. Sie zählen zu meinen Lieblingen, zeigen, wer ich bin, und passen einfach zu moments of mine.

Hello & welcome


Herzlich willkommen auf moments of mine. Ich bin ein wenig aufgeregt, dass es heute soweit ist: moments of mine geht online. Mein kleines "Projekt", an dem ich schon einige Zeit gearbeitet habe. 

Die Idee zu einem neuen Blog hatte ich während unseres Umzuges vor einigen Monaten. Unser Leben hat sich schlagartig geändert: Eine neue Stadt (eigentlich ein größeres Dorf) mitten im Grünen, ein neues Familienmitglied und mit all dem ein neuer Alltag. Doch der Weg zu moments of mine startete schon viel früher...

Als ich mit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Tierheim begann (siehe HIER) und diese Arbeit recht zügig einen großen Teil meines turbulenten Alltags einnahm, änderte sich mein Leben: Prioritäten verschoben sich, alte Denkmuster wurden hinterfragt und neue Einsichten bereicherten mein Leben. Trotz der straffen Organisation meines Alltags wurde mein Leben "einfacher", simpler. Ich fokussierte meinen Blickwinkel auf die alltäglichen kleinen Freunden, die einfachen Dinge im Leben, und merkte, dass sie es sind, die mich glücklich machen. Das alles spiegelte sich in vielen Aspekten meines täglichen Lebens wider, z.B. in der Kleidung, die ich trug, und meiner Sprache (ja, genau, meiner Sprache und meine damit die Art und Weise wie ich spreche und welche Worte ich verwende). Mein Leben bekam also eine neue Richtung, nicht nur organisatorisch, sondern vor allem innerlich. Ich veränderte mich und mit und mit etablierte sich ein neues Lebensgefühl.

Ich spürte die Veränderungen Tag für Tag mehr und schon vor und auch während unseres spontanen Umzugs beschäftigte ich mich intensiver damit. Achtsamkeit im Umgang mit anderen und mir bekam eine neue Bedeutung. Ich setzte mich mit Reduktion, Minimalismus (simple live, simple living) und Einfachheit (simplicity) auseinander, dachte intensiv über das Leben im Hier und Jetzt nach und wie ich es aktiv - ohne unnötigen Ballast - gestalten kann. Wie viel Ballast sich in den letzten Jahren - materiell und emotional - angesammelt hatte, wurde mir während der Zeit des Umzuges ganz deutlich vor Augen geführt. Ich stand vor all diesen Dingen und fragte mich: Brauche ich das noch oder passt das längst nicht mehr zu meinem Leben? Bin ich das noch? Kann ich mich noch damit identifizieren?

Ich beschloss, der neuen Richtung, die mein Leben ungeplant (!) genommen hat, weiter zu folgen. Und auch wenn sich das alles jetzt sehr easypeasy "anhört", ganz so einfach war und ist es nicht. Es ist manchmal schmerzhaft, sich selbst zu hinterfragen und Gewohntes und "Bewährtes" hinter sich zu lassen und neues, unbekanntes Terrain zu beschreiten, einen neuen Weg zu nehmen. Aber es fühlt sich auch gut und richtig an: Mehr zu mir zu kommen, bei mir ankommen. Ich beschreite den Weg langsam, achtsam, in Ruhe und lasse mir Zeit. Ich nehme mir die Freiheit, aus all dem, was ich zu Minimalismus, Slow Living, Simple Life usw. entdecke und darüber lerne, das zu verwenden, was für mich im richtigen Maße passt.

Ich mag den Weg, den ich eingeschlagen habe. Und genau diesen Weg (oder sollen wir es Reise nennen?) möchte ich hier auf moments of mine dokumentieren. Also sind wir nun hier: mein neuer Blog und ich. Und vielleicht auch Ihr? Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mich auf meinem neuen Weg begleiten würdet. Ob nun als stiller oder aktiver Leser, Unterstützer, Ratgeber oder was auch immer - gemeinsam macht der Weg bestimmt noch mehr Freude.

Note: Einige Posts von meinem ersten Blog StreifenLiebe habe ich mitgenommen. Sie zählen zu meinen Lieblingen, zeigen, wer ich bin, und passen einfach zu moments of mine.

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