Darauf freue ich mich zur Weihnachtszeit immer sehr: Weihnachtspost schreiben. Ich zelebriere das richtig: Ich nehme mir einen Nachmittag Zeit, mache es mir mit Tee und Plätzchen am Schreibtisch gemütlich, zünde meine Weihnachtskerze an, entwerfe Karten und beschrifte sie dann mit meinem Lieblingsfüller (ja, genau: Füller, wie damals in der Schule). Ich genieße diese Zeit mit der Weihnachtspost; es ist eine meiner liebsten Weihnachtstraditionen. Sie macht mich jedes Jahr aufs Neue glücklich. 

Und falls Ihr auch so gerne Weihnachtspost schreibt und noch keine Karten habt, dann könnt Ihr meine unter dem Bild downloaden. Ich habe alle Karten (A5) mit einem dünnen grauen Rand versehen, der als Schnittmarke dient. 

Weihnachtspost (Freebies)

Darauf freue ich mich zur Weihnachtszeit immer sehr: Weihnachtspost schreiben. Ich zelebriere das richtig: Ich nehme mir einen Nachmittag Zeit, mache es mir mit Tee und Plätzchen am Schreibtisch gemütlich, zünde meine Weihnachtskerze an, entwerfe Karten und beschrifte sie dann mit meinem Lieblingsfüller (ja, genau: Füller, wie damals in der Schule). Ich genieße diese Zeit mit der Weihnachtspost; es ist eine meiner liebsten Weihnachtstraditionen. Sie macht mich jedes Jahr aufs Neue glücklich. 

Und falls Ihr auch so gerne Weihnachtspost schreibt und noch keine Karten habt, dann könnt Ihr meine unter dem Bild downloaden. Ich habe alle Karten (A5) mit einem dünnen grauen Rand versehen, der als Schnittmarke dient. 

Ich sehne mich nach Ruhe und Stille, nach Rückzug, Innehalten und Klarheit, nach Reduktion, um mich auf das zu konzentrieren, was mir gerade wichtig ist und was ich brauche. Ich träume von Weihnachten im Schnee, in einer Hütte inmitten eines verschneiten Waldes. Nach langen Spaziergängen im tiefen Schnee, nur das Knirschen des Schnees unter unseren Füßen und knackende Äste sind zu hören - und natürlich Ottos freudiges Quietschen, der die Schneelandschaft in vollen Zügen genießt, Einkehr in die wohlige Wärme der Hütte.
In ihr duftet es nach Eukalyptus und Tannengrün, nach heißem Kakao,  selbstgebackenen Plätzchen und Kaminfeuer. Hier und Jetzt ist die Zeit, um es sich gemütlich zu machen: sich gemeinsam auf die Couch zu kuscheln, zu lesen, lange, intensive Gespräche zu führen, die gemeinsame Zeit in vollen Zügen zu genießen. Zeit und Ruhe, um jeden Moment intensiv zu erleben und einfach ganz bei sich zu sein, während man den Schneeflocken beim Tanzen zuschaut.

Auch wenn die warme Hütte im Wald und wohl auch die glitzernde Schneelandschaft dieses Jahr noch nicht in Erfüllung gehen, so weiß ich, dass alles andere an Weihnachten auf mich wartet. Hier in meinem Zuhause. Und das nicht nur an Weihnachten... Ein gutes Gefühl.

Weihnachtstraum oder: ein gutes Gefühl

Ich sehne mich nach Ruhe und Stille, nach Rückzug, Innehalten und Klarheit, nach Reduktion, um mich auf das zu konzentrieren, was mir gerade wichtig ist und was ich brauche. Ich träume von Weihnachten im Schnee, in einer Hütte inmitten eines verschneiten Waldes. Nach langen Spaziergängen im tiefen Schnee, nur das Knirschen des Schnees unter unseren Füßen und knackende Äste sind zu hören - und natürlich Ottos freudiges Quietschen, der die Schneelandschaft in vollen Zügen genießt, Einkehr in die wohlige Wärme der Hütte.
In ihr duftet es nach Eukalyptus und Tannengrün, nach heißem Kakao,  selbstgebackenen Plätzchen und Kaminfeuer. Hier und Jetzt ist die Zeit, um es sich gemütlich zu machen: sich gemeinsam auf die Couch zu kuscheln, zu lesen, lange, intensive Gespräche zu führen, die gemeinsame Zeit in vollen Zügen zu genießen. Zeit und Ruhe, um jeden Moment intensiv zu erleben und einfach ganz bei sich zu sein, während man den Schneeflocken beim Tanzen zuschaut.

Auch wenn die warme Hütte im Wald und wohl auch die glitzernde Schneelandschaft dieses Jahr noch nicht in Erfüllung gehen, so weiß ich, dass alles andere an Weihnachten auf mich wartet. Hier in meinem Zuhause. Und das nicht nur an Weihnachten... Ein gutes Gefühl.
Die vergangenen Wochen waren vollgepackt mit Aufgaben, Terminen und übervollen To-do-Listen. Der Tag hat einfach zu wenige Stunden, dachte ich oft und hüpfte von einer Aufgabe zur nächsten. Es fühlte sich anfangs gut an und alles machte Spaß, aber dann kam Anfang November der erste freie Tag und ich fühlte mich schlecht: Ich konnte einfach nicht abschalten, weder mein Körper noch mein Kopf, und gleichzeitig fühlte ich mich erschöpft. Und recht schnell meldete sich auch das schlechte Gewissen zurück, dass mir sagte, dass Zeit für mich ein Luxus sei, den ich mir nicht leisten darf.

Veränderung beginnt im Kopf 

Das war der Punkt, an dem ich merkte, dass ich in alte und sehr bekannte Verhaltensmuster zurückgefallen bin. Und genau an diesem Tag beschloss ich, wieder regelmäßig innezuhalten und einfach mal weniger und manchmal sogar nichts zu tun. Kurzum: Mir Zeit für mich zu nehmen. Schließlich sind Zeiten der Ruhe, in denen ich mir selbst eine kleine Auszeit schenke, nicht nur essentiell für meinen Körper, sondern vor allem für mein seelisches Gleichgewicht.

Sicherlich, das ist einfacher gesagt als getan. Ich neige in stressigen Zeiten immer noch dazu, mich zu überfordern und gar nicht zu merken, was gerade mit mir passiert. Die alten Muster sind zu vertraut und fühlen sich auch gut an, schließlich ist dies auch genau das, was uns überall und stetig suggeriert wird: ständiges Tun ist gut, Langsamkeit oder gar Stillstand sind schlecht. Leistungsgesellschaft eben: das Tempo immer schön hoch halten und nach mehr streben.
In solchen Zeiten fällt mir dann schwer, einfach mal innezuhalten und nichts zu tun, einfach eine gewisse Zeit, ganz gleich wie kurz sie auch ist, mich auf mich zu konzentrieren, einfach mal in mich hinein zu hören und zu erkennen, was ich gerade brauche. Vorallem dann nicht, wenn die To-do-Liste voll ist. Aber das sollte uns nicht davon anhalten, es dennoch zu versuchen. Denn das Gute ist: Man kann lernen, Ruhe- und Entspannungszeiten einzuhalten und vor allem auch anzunehmen, sodass sie einem wirklich guttun. Alles eine Frage der Übung. 

Mein Notfallkoffer

Was mir in den letzten Wochen - neben dem Innehalten und Nichtstun - geholfen hat, wieder Ruhe und Entspannung in meinen Alltag einzubauen: 

// Stille: Ich habe mich bewusst aus dem Leben 2.0 herausgenommen und auch in meinem Alltag deutlich weniger gesprochen. 

// Nein-sagen: Ich sagte öfter Nein zu etwas, wenn mein Tagesplan sowieso schon zu voll war, auch wenn mein schlechtes Gewissen innerlich lautstark protestierte.

// Akzeptanz: Ich kann nicht alles gleichzeitig machen, ich muss priorisieren und ich kann nicht alles immer perfekt machen. Das zu akzeptieren, war eine Wohltat. 

// Wohlwollend mit mir selbst umgehen: Nicht ständig über mein eigenes Verhalten urteilen und mich ständig unter Druck setzen, sondern einfach mal nett zu mir sein und mir selbst auch zugestehen, dass es mir gut gehen darf. 

//  Spazierengehen und dabei einfach nichts wollen, sondern einfach nur sein.

// Monotasking: Nur einer Sache gleichzeitig meine volle Aufmerksamkeit schenken und mich auf sie konzentrieren, ganz gleich, wie laut alle anderen Sachen "HIER, HIER" schreien.

Sollte ich es nicht besser wissen?

Warum schreibe ich das? Schließlich habe ich doch schon oft darüber geschrieben, wie wichtig Ruhephasen und Auszeiten sind. Sollte ich es dann nicht besser wissen? Warum passiert mir es mir überhaupt noch, dass ich nicht mehr abschalten kann?

Meine Antwort ist einfach: Ich schreibe das hier, weil ich einfach nur ein Mensch bin, der eben auch mal strauchelt und jederzeit in alte und so vertraute Verhaltensmuster zurückfallen kann. Ich bin nicht perfekt, mir fällt nicht alles immer leicht. Und auch ich muss mich immer wieder an das erinnern, was ich weiß und konstant an mir arbeiten. Aber genau das ist der kleine, feine Unterschied zu meinem "alten" Ich: Ich habe es gelernt und habe heute die Möglichkeit, mich daran zu erinnern, was ich weiß, weil ich heute weiß, wie wichtig und notwendig Auszeiten für mein inneres Gleichgewicht sind.


Credits: Photo by rocknwool on Unsplash

Alte Muster erkennen und wieder Ruhe in den Alltag bringen

Die vergangenen Wochen waren vollgepackt mit Aufgaben, Terminen und übervollen To-do-Listen. Der Tag hat einfach zu wenige Stunden, dachte ich oft und hüpfte von einer Aufgabe zur nächsten. Es fühlte sich anfangs gut an und alles machte Spaß, aber dann kam Anfang November der erste freie Tag und ich fühlte mich schlecht: Ich konnte einfach nicht abschalten, weder mein Körper noch mein Kopf, und gleichzeitig fühlte ich mich erschöpft. Und recht schnell meldete sich auch das schlechte Gewissen zurück, dass mir sagte, dass Zeit für mich ein Luxus sei, den ich mir nicht leisten darf.

Veränderung beginnt im Kopf 

Das war der Punkt, an dem ich merkte, dass ich in alte und sehr bekannte Verhaltensmuster zurückgefallen bin. Und genau an diesem Tag beschloss ich, wieder regelmäßig innezuhalten und einfach mal weniger und manchmal sogar nichts zu tun. Kurzum: Mir Zeit für mich zu nehmen. Schließlich sind Zeiten der Ruhe, in denen ich mir selbst eine kleine Auszeit schenke, nicht nur essentiell für meinen Körper, sondern vor allem für mein seelisches Gleichgewicht.

Sicherlich, das ist einfacher gesagt als getan. Ich neige in stressigen Zeiten immer noch dazu, mich zu überfordern und gar nicht zu merken, was gerade mit mir passiert. Die alten Muster sind zu vertraut und fühlen sich auch gut an, schließlich ist dies auch genau das, was uns überall und stetig suggeriert wird: ständiges Tun ist gut, Langsamkeit oder gar Stillstand sind schlecht. Leistungsgesellschaft eben: das Tempo immer schön hoch halten und nach mehr streben.
In solchen Zeiten fällt mir dann schwer, einfach mal innezuhalten und nichts zu tun, einfach eine gewisse Zeit, ganz gleich wie kurz sie auch ist, mich auf mich zu konzentrieren, einfach mal in mich hinein zu hören und zu erkennen, was ich gerade brauche. Vorallem dann nicht, wenn die To-do-Liste voll ist. Aber das sollte uns nicht davon anhalten, es dennoch zu versuchen. Denn das Gute ist: Man kann lernen, Ruhe- und Entspannungszeiten einzuhalten und vor allem auch anzunehmen, sodass sie einem wirklich guttun. Alles eine Frage der Übung. 

Mein Notfallkoffer

Was mir in den letzten Wochen - neben dem Innehalten und Nichtstun - geholfen hat, wieder Ruhe und Entspannung in meinen Alltag einzubauen: 

// Stille: Ich habe mich bewusst aus dem Leben 2.0 herausgenommen und auch in meinem Alltag deutlich weniger gesprochen. 

// Nein-sagen: Ich sagte öfter Nein zu etwas, wenn mein Tagesplan sowieso schon zu voll war, auch wenn mein schlechtes Gewissen innerlich lautstark protestierte.

// Akzeptanz: Ich kann nicht alles gleichzeitig machen, ich muss priorisieren und ich kann nicht alles immer perfekt machen. Das zu akzeptieren, war eine Wohltat. 

// Wohlwollend mit mir selbst umgehen: Nicht ständig über mein eigenes Verhalten urteilen und mich ständig unter Druck setzen, sondern einfach mal nett zu mir sein und mir selbst auch zugestehen, dass es mir gut gehen darf. 

//  Spazierengehen und dabei einfach nichts wollen, sondern einfach nur sein.

// Monotasking: Nur einer Sache gleichzeitig meine volle Aufmerksamkeit schenken und mich auf sie konzentrieren, ganz gleich, wie laut alle anderen Sachen "HIER, HIER" schreien.

Sollte ich es nicht besser wissen?

Warum schreibe ich das? Schließlich habe ich doch schon oft darüber geschrieben, wie wichtig Ruhephasen und Auszeiten sind. Sollte ich es dann nicht besser wissen? Warum passiert mir es mir überhaupt noch, dass ich nicht mehr abschalten kann?

Meine Antwort ist einfach: Ich schreibe das hier, weil ich einfach nur ein Mensch bin, der eben auch mal strauchelt und jederzeit in alte und so vertraute Verhaltensmuster zurückfallen kann. Ich bin nicht perfekt, mir fällt nicht alles immer leicht. Und auch ich muss mich immer wieder an das erinnern, was ich weiß und konstant an mir arbeiten. Aber genau das ist der kleine, feine Unterschied zu meinem "alten" Ich: Ich habe es gelernt und habe heute die Möglichkeit, mich daran zu erinnern, was ich weiß, weil ich heute weiß, wie wichtig und notwendig Auszeiten für mein inneres Gleichgewicht sind.


Credits: Photo by rocknwool on Unsplash

Ende Oktober (!) war es soweit: Der Sommer zog aus dem Kleiderschrank aus und der Herbst und Winter zog freudig ein. Da das Wetter sich recht launig zeigt, sodass wir temperatumäßig ständig zwischen Herbst und Winter - je nach Tageszeit - schwanken, habe ich mich entschieden, diese Jahr die Kleidung nicht mehr nach Herbst und Winter zu trennen, sondern gleich beides vom Speicher zu holen. 
Bei diesen Wetterverhältnissen bin ich mehr als glücklich darüber, dass meine Capsule Wardrobe so flexibel ist und ausschließlich aus Teilen besteht, die miteinander (oder treffender formuliert: übereinander) kombinierbar sind. Bei der ein oder anderen morgendlichen Hunderunde benötigte ich tatsächlich schon Handschuhe und bei den Abendspaziergängen sind Schal und Mütze fast schon obligatorisch. Tagsüber werden es aber hin und wieder milde 17 Grad, sodass die dicke Jacke und Co. durch einen Hoodie ersetzt werden können.

Capsule Wardrobe: Herbst/Winter

Ende Oktober (!) war es soweit: Der Sommer zog aus dem Kleiderschrank aus und der Herbst und Winter zog freudig ein. Da das Wetter sich recht launig zeigt, sodass wir temperatumäßig ständig zwischen Herbst und Winter - je nach Tageszeit - schwanken, habe ich mich entschieden, diese Jahr die Kleidung nicht mehr nach Herbst und Winter zu trennen, sondern gleich beides vom Speicher zu holen. 
Bei diesen Wetterverhältnissen bin ich mehr als glücklich darüber, dass meine Capsule Wardrobe so flexibel ist und ausschließlich aus Teilen besteht, die miteinander (oder treffender formuliert: übereinander) kombinierbar sind. Bei der ein oder anderen morgendlichen Hunderunde benötigte ich tatsächlich schon Handschuhe und bei den Abendspaziergängen sind Schal und Mütze fast schon obligatorisch. Tagsüber werden es aber hin und wieder milde 17 Grad, sodass die dicke Jacke und Co. durch einen Hoodie ersetzt werden können.

Als wir umgezogen sind, habe ich rigoros entrümpelt. Nichts sollte mit in unser neues Zuhause, was wir nicht mehr wollten, brauchten und was einfach nicht mehr zu unserem Leben passte. So kamen unzählige Kisten mit Dingen zusammen, die wir gespendet oder entsorgt haben. Wir sind quasi mit leichtem Gepäck in unser neues Leben gestartet und es hat sich unfassbar gut angefühlt und vor allem auch befreiend.
Ich habe mir damals vorgenommen, dass ich es erst gar nicht mehr so weit kommen lasse, dass sich so viel Überflüssiges ansammelt. Und an dieses "Versprechen", das ich mir selbst gegeben habe, halte ich mich: Mein Kaufverhalten hat sich geändert (darüber habe ich HIER geschrieben) und alle vier Monate gehe ich durch jedes Zimmer und schaue nach, ob sich nicht doch etwas "eingeschlichen" hat. Mittlerweile fällt mir dieses quartalsmäßige Entrümpeln richtig leicht. Doch es hat mich auch nachdenklich werden lassen: 

Warum fällt es mir so leicht, überflüssige, nutzlose Dinge so einfach zu entsorgen, ohne groß darüber nachzudenken, wenn es mir gleichzeitig so schwerfällt, meinen Kopf zu entrümpeln? Warum kann ich mich nicht ebenso leicht von negativen Gedankenmustern, Selbstzweifeln und Co. befreien, die mir nichts bringen und mir das Leben nur schwerer machen?

 

Wie entrümpelt man denn überhaupt den Kopf?

Natürlich weiß ich, dass es einfacher ist, einen alten Toaster zu entsorgen (vor allem, wenn man sowieso nie Toast isst), als jahrelang gewachsene Selbstzweifel einfach loszulassen. Aber dennoch: Es muss doch möglich sein! Also habe ich vor einiger Zeit damit begonnen, mich intensiver mit der Entrümpelung meines Kopfes - oder Gefühlslebens, wie man es auch nennen mag - zu beschäftigen. Und genau wie beim Entrümpeln meines Zuhauses, habe ich erst einmal genau hingesehen, mich mit mir selbst beschäftigt und das, was mir wichtig ist, und anschließend alles identifiziert, was ich entsorgen möchte.

Meine Kopf-entrümpeln-Liste (Auszug):

  • Perfektionismus ablegen: Nicht immer 100% geben, sondern sinnvoll mit den eigenen Kräften haushalten und lernen, dass "gut genug" auch genügt. Und mich auch nicht mehr für alles und jeden verantwortlich fühlen; ich bin nicht dazu da, die Probleme anderer für sie zu lösen. 
  • Energievampire und negative Menschen loslassen: Menschen konsequent aus meinem Leben streichen, die ständig alles nur schwarz sehen, die für jede Lösung ein weiteres Problem finden und erst dann zufrieden sind, wenn man nach einem Gespräch mit ihnen selbst niedergeschlagen und gereizt ist.
  • die Vergangenheit ruhenlassen: Die Vergangenheit ist vergangen, ich kann sie nicht mehr ändern. Also ist es unnötige Zeit- und Energieverschwendung, wenn ich ständig mit meinen Gedanken in der Vergangenheit verharre, Ereignisse, Fehler und Gesagtes wieder und wieder in meinem Kopf noch einmal erlebe. Aus der Vergangenheit lernen, aber sie nicht immer und immer wieder durchleben.
  • Negative "Wahrheiten" prüfen: In meinem Post Glaub nicht alles, was Du denkst habe ich bereits darüber geschrieben, dass ich meinen Gedanken zu viel Glauben schenke und Wahrheiten zu erkennen glaube, die eigentlich keine sind. Diese negativen "Wahrheiten" setzen sich in meinem Kopf fest und engen mich ein. Also künftig weiterhin genauer hinsehen und sie hinterfragen.
  • Weniger werten und (ver)urteilen: Damit meine ich nicht nur mein Urteil über andere, sondern vor allem auch die harten Urteile, die ich über mich fälle. Andere und mich selbst so akzeptieren, wie wir nunmal sind und nicht alles ständig bewerten.
  • Schluss mit endlosen Gedankenspielen: Mich vom Konjunktiv und somit von überflüssigen Gedankenspielen (was wäre wenn...) verabschieden und stattdessen der Gegenwart meine Aufmerksamkeit schenken. Weniger denken, mehr handeln.

Hauptsache, man legt los

Mir ist vollkommen klar, dass den Kopf zu entrümpeln Zeit und Geduld benötigt und sicherlich auch einiges nicht so leicht loszulassen ist wie erhofft. Aber hier denke ich genauso wie bei anderen Dingen in meinem Leben auch: Ich mache das jetzt einfach und schaue, was draus wird. Und ich werde hier darüber schreiben...

Den Kopf entrümpeln

Als wir umgezogen sind, habe ich rigoros entrümpelt. Nichts sollte mit in unser neues Zuhause, was wir nicht mehr wollten, brauchten und was einfach nicht mehr zu unserem Leben passte. So kamen unzählige Kisten mit Dingen zusammen, die wir gespendet oder entsorgt haben. Wir sind quasi mit leichtem Gepäck in unser neues Leben gestartet und es hat sich unfassbar gut angefühlt und vor allem auch befreiend.
Ich habe mir damals vorgenommen, dass ich es erst gar nicht mehr so weit kommen lasse, dass sich so viel Überflüssiges ansammelt. Und an dieses "Versprechen", das ich mir selbst gegeben habe, halte ich mich: Mein Kaufverhalten hat sich geändert (darüber habe ich HIER geschrieben) und alle vier Monate gehe ich durch jedes Zimmer und schaue nach, ob sich nicht doch etwas "eingeschlichen" hat. Mittlerweile fällt mir dieses quartalsmäßige Entrümpeln richtig leicht. Doch es hat mich auch nachdenklich werden lassen: 

Warum fällt es mir so leicht, überflüssige, nutzlose Dinge so einfach zu entsorgen, ohne groß darüber nachzudenken, wenn es mir gleichzeitig so schwerfällt, meinen Kopf zu entrümpeln? Warum kann ich mich nicht ebenso leicht von negativen Gedankenmustern, Selbstzweifeln und Co. befreien, die mir nichts bringen und mir das Leben nur schwerer machen?

 

Wie entrümpelt man denn überhaupt den Kopf?

Natürlich weiß ich, dass es einfacher ist, einen alten Toaster zu entsorgen (vor allem, wenn man sowieso nie Toast isst), als jahrelang gewachsene Selbstzweifel einfach loszulassen. Aber dennoch: Es muss doch möglich sein! Also habe ich vor einiger Zeit damit begonnen, mich intensiver mit der Entrümpelung meines Kopfes - oder Gefühlslebens, wie man es auch nennen mag - zu beschäftigen. Und genau wie beim Entrümpeln meines Zuhauses, habe ich erst einmal genau hingesehen, mich mit mir selbst beschäftigt und das, was mir wichtig ist, und anschließend alles identifiziert, was ich entsorgen möchte.

Meine Kopf-entrümpeln-Liste (Auszug):

  • Perfektionismus ablegen: Nicht immer 100% geben, sondern sinnvoll mit den eigenen Kräften haushalten und lernen, dass "gut genug" auch genügt. Und mich auch nicht mehr für alles und jeden verantwortlich fühlen; ich bin nicht dazu da, die Probleme anderer für sie zu lösen. 
  • Energievampire und negative Menschen loslassen: Menschen konsequent aus meinem Leben streichen, die ständig alles nur schwarz sehen, die für jede Lösung ein weiteres Problem finden und erst dann zufrieden sind, wenn man nach einem Gespräch mit ihnen selbst niedergeschlagen und gereizt ist.
  • die Vergangenheit ruhenlassen: Die Vergangenheit ist vergangen, ich kann sie nicht mehr ändern. Also ist es unnötige Zeit- und Energieverschwendung, wenn ich ständig mit meinen Gedanken in der Vergangenheit verharre, Ereignisse, Fehler und Gesagtes wieder und wieder in meinem Kopf noch einmal erlebe. Aus der Vergangenheit lernen, aber sie nicht immer und immer wieder durchleben.
  • Negative "Wahrheiten" prüfen: In meinem Post Glaub nicht alles, was Du denkst habe ich bereits darüber geschrieben, dass ich meinen Gedanken zu viel Glauben schenke und Wahrheiten zu erkennen glaube, die eigentlich keine sind. Diese negativen "Wahrheiten" setzen sich in meinem Kopf fest und engen mich ein. Also künftig weiterhin genauer hinsehen und sie hinterfragen.
  • Weniger werten und (ver)urteilen: Damit meine ich nicht nur mein Urteil über andere, sondern vor allem auch die harten Urteile, die ich über mich fälle. Andere und mich selbst so akzeptieren, wie wir nunmal sind und nicht alles ständig bewerten.
  • Schluss mit endlosen Gedankenspielen: Mich vom Konjunktiv und somit von überflüssigen Gedankenspielen (was wäre wenn...) verabschieden und stattdessen der Gegenwart meine Aufmerksamkeit schenken. Weniger denken, mehr handeln.

Hauptsache, man legt los

Mir ist vollkommen klar, dass den Kopf zu entrümpeln Zeit und Geduld benötigt und sicherlich auch einiges nicht so leicht loszulassen ist wie erhofft. Aber hier denke ich genauso wie bei anderen Dingen in meinem Leben auch: Ich mache das jetzt einfach und schaue, was draus wird. Und ich werde hier darüber schreiben...

Upps. Ich bin ein wenig spät dran, um meinen Lieblingsmonat zu begrüßen, schließlich ist er schon fünf Tage "alt". Den Monatswechsel habe ich einfach nicht mitbekommen, da die letzten zwei Wochen so voll mit Leben waren. Heute ist der erste ruhigere Tag und beim morgendlichen Blick in meinen Kalender, den ich seit zwei Wochen nicht mehr aufgeschlagen habe, fiel mir auf, dass der Oktober schon da ist.

Hallo Oktober (Freebies)

Upps. Ich bin ein wenig spät dran, um meinen Lieblingsmonat zu begrüßen, schließlich ist er schon fünf Tage "alt". Den Monatswechsel habe ich einfach nicht mitbekommen, da die letzten zwei Wochen so voll mit Leben waren. Heute ist der erste ruhigere Tag und beim morgendlichen Blick in meinen Kalender, den ich seit zwei Wochen nicht mehr aufgeschlagen habe, fiel mir auf, dass der Oktober schon da ist.

Ich habe schon oft darüber geschrieben, wie sehr mir Achtsamkeit in den letzten Jahren geholfen hat. So auch in meinem Post Was ich in den letzten Jahren durch Achtsamkeit gelernt habe. Die erste Erkenntnis lautete: "Glaub nicht alles, was du denkst." Oder anders ausgedrückt: Meine Gedanken sind nicht zwingend Fakten.

Ein Beispiel

Früher habe ich mir oft Gedanken darüber gemacht, was bestimmte Menschen von mir denken. Über das, was ich sage, was ich tue, was ich trage, wer ich bin. Jede noch so kleine Reaktion, jeder Blick, jedes Wort eines anderen wurde von mir genau unter die Lupe genommen und am Ende fiel ihre mögliche (!) Meinung über mich nicht gerade nett aus. Und ich war fest davon überzeugt, dass das, was ich denke, auch der Realität entspricht.
Und so ging es mir mit vielen Gedanken, die in meinem Kopf rumspukten. Ich war ein konstanter Grübler, nahm jede noch so kleine Sorge, noch so kleine Unsicherheit usw. unfassbar ernst und das machte alles nur schlimmer. Ich kaute Vergangenes wieder und wieder in meinem Kopf durch und erlebte unangenehme Momente immer und immer wieder erneut, mit all den negativen Gefühlen, die ich damals in der Situation eben auch fühlte. Mein Gedankenkarussell  schien sich zu verselbstständigen und ich fühlte mich oft hilflos und ergab mich meist, indem ich meinen Gedanken glaubte und ihnen erlaubte, mein Fühlen und Handeln zu bestimmen. Ein wirklich zermürbender Zustand.

Glaub nicht alles, was du denkst

Ich habe schon oft darüber geschrieben, wie sehr mir Achtsamkeit in den letzten Jahren geholfen hat. So auch in meinem Post Was ich in den letzten Jahren durch Achtsamkeit gelernt habe. Die erste Erkenntnis lautete: "Glaub nicht alles, was du denkst." Oder anders ausgedrückt: Meine Gedanken sind nicht zwingend Fakten.

Ein Beispiel

Früher habe ich mir oft Gedanken darüber gemacht, was bestimmte Menschen von mir denken. Über das, was ich sage, was ich tue, was ich trage, wer ich bin. Jede noch so kleine Reaktion, jeder Blick, jedes Wort eines anderen wurde von mir genau unter die Lupe genommen und am Ende fiel ihre mögliche (!) Meinung über mich nicht gerade nett aus. Und ich war fest davon überzeugt, dass das, was ich denke, auch der Realität entspricht.
Und so ging es mir mit vielen Gedanken, die in meinem Kopf rumspukten. Ich war ein konstanter Grübler, nahm jede noch so kleine Sorge, noch so kleine Unsicherheit usw. unfassbar ernst und das machte alles nur schlimmer. Ich kaute Vergangenes wieder und wieder in meinem Kopf durch und erlebte unangenehme Momente immer und immer wieder erneut, mit all den negativen Gefühlen, die ich damals in der Situation eben auch fühlte. Mein Gedankenkarussell  schien sich zu verselbstständigen und ich fühlte mich oft hilflos und ergab mich meist, indem ich meinen Gedanken glaubte und ihnen erlaubte, mein Fühlen und Handeln zu bestimmen. Ein wirklich zermürbender Zustand.

Zuversicht. Grob zusammengefasst lautet die Definition: Das feste Vertrauen darauf, dass etwas Gutes passieren wird. Ich war nie eine zuversichtliche Person. Ich habe gehofft, dass Gutes passieren wird, bin aber vom Gegenteil ausgegangen. Diese Sicht das Leben mochte ich nie an mir. Lange Zeit bin ich davon ausgegangen, dass ich daran auch nichts ändern kann. Realistisch und vorsichtig optimistisch, das war in Ordnung für mich, aber der grundsätzliche Mangel an Zuversicht machte mich traurig und ich fühlte mich schlecht, denn so wollte ich nicht sein. Ich wollte etwas ändern und habe es geschafft. 

Was hat sich geändert? 

Ich habe mich verändert, denn ich habe meinen Mangel an Zuversicht hinterfragt und ihn nicht mehr als "genetisch" gegeben angesehen. Ich wollte verstehen, warum es mir an Zuversicht mangelt und habe ganz genau hingesehen. Ich habe meine Gedanken und Gefühle nicht einfach mehr so stehenlassen, sondern sie mir genauer angeschaut und meine Entscheidungen hinterfragt. Das alles verdanke ich der Achtsamkeit: Sie hat mir ermöglicht, mich mit mir selbst auseinanderzusetzen ohne Wertung und ohne Selbstvorwürfe, einfach nur mit dem festen Willen, mich selbst besser zu verstehen. 
In den letzten Jahren habe ich gelernt, dass ich nicht so sein muss, ich habe die Wahl, ich kann mich dafür entscheiden, zuversichtlich zu sein. Im Laufe der Zeit habe ich so einiges erkannt und vor allem ausgemacht, wie ich meine eigene Zuversicht stärken kann: 

Sich selbst zu mögen: Mich selbst als die Person zu akzeptieren, die ich bin, und mich vor allem auch zu mögen, wie ich bin - mit all den Fehlern -, damit hat es begonnen und das war sicherlich auch das Schwerste. Vor allem, wenn man wie ich zum Perfektionismus neigt und immer das "Haar in der Suppe" sucht und dann letztlich auch findet. Mich selbst nicht mehr zu verurteilen, weil ich so oder so bin, und einfach netter und freundlich mit mir selbst zu sein, das war mein Weg.

Sich nicht mehr vergleichen: Mich nicht mehr ständig mit anderen zu vergleichen und zu schauen, was andere so viel besser können als ich, sondern mich auf mich zu konzentrieren und auf meine Stärken (und Schwächen!), war ein unheimlich wichtiger Schritt zu mehr Zuversicht. 

Sich entspannen und das Leben entschleunigen: Das Leben nicht immer so ernst zu sehen, nicht immer 100% geben zu wollen und mich nicht mehr von Kleinigkeiten und Unwichtigem stressen zu lassen, sondern mir selbst zu erlauben, mich zu entspannen, das Tempo rauszunehmen und mein Leben selbst zu gestalten wie ich es möchte (nämlich einfach und nicht komplizierter als es sein muss).

Sich mit Positivität umgeben: Positiv denken (und damit meine ich nicht, die rosarote Brille nicht mehr abzusetzen) und mich auf das konzentieren, was man mir wirklich wichtig ist und was ich liebe. Und letztlich auch: Sich von Energieräubern (ja, auch Menschen) trennen, die einem das Leben nur schwer machen. 

Sicherlich: Ich bin immer noch ("nur") eine Teilzeitoptimistin. Aber heute habe ich die Hoffnung auf eine Vollzeitstelle als Optimistin. Es kann durchaus möglich sein; ich bin zuversichtlich. 


Zuversicht kann man lernen

Zuversicht. Grob zusammengefasst lautet die Definition: Das feste Vertrauen darauf, dass etwas Gutes passieren wird. Ich war nie eine zuversichtliche Person. Ich habe gehofft, dass Gutes passieren wird, bin aber vom Gegenteil ausgegangen. Diese Sicht das Leben mochte ich nie an mir. Lange Zeit bin ich davon ausgegangen, dass ich daran auch nichts ändern kann. Realistisch und vorsichtig optimistisch, das war in Ordnung für mich, aber der grundsätzliche Mangel an Zuversicht machte mich traurig und ich fühlte mich schlecht, denn so wollte ich nicht sein. Ich wollte etwas ändern und habe es geschafft. 

Was hat sich geändert? 

Ich habe mich verändert, denn ich habe meinen Mangel an Zuversicht hinterfragt und ihn nicht mehr als "genetisch" gegeben angesehen. Ich wollte verstehen, warum es mir an Zuversicht mangelt und habe ganz genau hingesehen. Ich habe meine Gedanken und Gefühle nicht einfach mehr so stehenlassen, sondern sie mir genauer angeschaut und meine Entscheidungen hinterfragt. Das alles verdanke ich der Achtsamkeit: Sie hat mir ermöglicht, mich mit mir selbst auseinanderzusetzen ohne Wertung und ohne Selbstvorwürfe, einfach nur mit dem festen Willen, mich selbst besser zu verstehen. 
In den letzten Jahren habe ich gelernt, dass ich nicht so sein muss, ich habe die Wahl, ich kann mich dafür entscheiden, zuversichtlich zu sein. Im Laufe der Zeit habe ich so einiges erkannt und vor allem ausgemacht, wie ich meine eigene Zuversicht stärken kann: 

Sich selbst zu mögen: Mich selbst als die Person zu akzeptieren, die ich bin, und mich vor allem auch zu mögen, wie ich bin - mit all den Fehlern -, damit hat es begonnen und das war sicherlich auch das Schwerste. Vor allem, wenn man wie ich zum Perfektionismus neigt und immer das "Haar in der Suppe" sucht und dann letztlich auch findet. Mich selbst nicht mehr zu verurteilen, weil ich so oder so bin, und einfach netter und freundlich mit mir selbst zu sein, das war mein Weg.

Sich nicht mehr vergleichen: Mich nicht mehr ständig mit anderen zu vergleichen und zu schauen, was andere so viel besser können als ich, sondern mich auf mich zu konzentrieren und auf meine Stärken (und Schwächen!), war ein unheimlich wichtiger Schritt zu mehr Zuversicht. 

Sich entspannen und das Leben entschleunigen: Das Leben nicht immer so ernst zu sehen, nicht immer 100% geben zu wollen und mich nicht mehr von Kleinigkeiten und Unwichtigem stressen zu lassen, sondern mir selbst zu erlauben, mich zu entspannen, das Tempo rauszunehmen und mein Leben selbst zu gestalten wie ich es möchte (nämlich einfach und nicht komplizierter als es sein muss).

Sich mit Positivität umgeben: Positiv denken (und damit meine ich nicht, die rosarote Brille nicht mehr abzusetzen) und mich auf das konzentieren, was man mir wirklich wichtig ist und was ich liebe. Und letztlich auch: Sich von Energieräubern (ja, auch Menschen) trennen, die einem das Leben nur schwer machen. 

Sicherlich: Ich bin immer noch ("nur") eine Teilzeitoptimistin. Aber heute habe ich die Hoffnung auf eine Vollzeitstelle als Optimistin. Es kann durchaus möglich sein; ich bin zuversichtlich. 


Ich bewundere Menschen, die scheinbar immer kreativ sind, einfach so, scheinbar aus dem Nichts heraus. In meiner Vorstellung bekamen diese Menschen schon ganz früh in ihrem Leben einen richtig dicken Kuss von der Muse und der wirkt und wirkt und wirkt. Der Rest der Menschheit hatte - so meine Idee - nicht so viel Glück und musste daher immer auf einen flüchtigen Musenkuss hoffen und dann - ganz schnell - das Beste daraus machen. Und manchmal hat man einfach Pech: Der Kuss bleibt aus. Ich war davon überzeugt, dass mich die Muse in der Regel übersieht und somit hielt ich mich schlichtweg für einen wenig kreativen Menschen. 

Während meines Studiums lernte ich viel über Inspiration und Kreativität - und auch so einiges über den Kuss der Muse. Mit der Zeit wurden mir zwei Dinge ganz klar: 

1. Dass Kreativität auch nur ein Muskel ist und den kann man trainieren, so wie jeden anderen Muskel auch. 
2. Dass Kreativität etwas sehr persönliches ist und dass ich nur lernen musste, wie ich mit all der Inspiration und somit mit meiner Kreativität um mich herum umgehe.

Inspiration

Und genau das war der Schlüssel: Inspiration und wie ich sie für mich richtig kanalisiere, sodass sie letztlich in Kreativität mündet und nicht in Frustration. Inspiration finde ich nahezu überall, ich muss nur achtsam sein. Meist löst das, was ich sehe, höre oder rieche (ja, auch bestimmte Gerüche inspirieren mich, z.B. Seife), ein bestimmtes Gefühl bei mir aus und meine Gedanken beginnen zu sprudeln.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die beste Inspirationsquelle das echte Leben ist. Hier wartet die Inspiration überall, zeigt sich in den unterschiedlichsten Formen und alles kann im richtigen Moment einen wahren Inspirationsschub auslösen. Aus diesem Grund trage ich auch immer ein kleines Notizbuch mit mir (ja, selbst auf der Hunderunde), damit ich meine Gedanken aufschreiben kann. Manches Mal sprudeln die Gedanken so sehr, dass ich das, was ich in das Notizbuch schreibe, später kaum noch entziffern kann; ich habe schon Stunden damit verbracht, vor meinem Notizbuch zu sitzen und dem Rätsel meiner eigenen Schrift nachzugehen.
Aber auch online werde ich fündig und mag die diversen Inspirationsquellen, die ich im Netz so nutze. Wobei ich einschränkend sagen muss, dass ich vorsichtiger geworden bin, was den Umgang mit dieser Art der Inspiration angeht. Denn hier passiert sehr schnell eines: Ich gerate in die Vergleichsspirale. Ich weiß genau, dass mir das nicht guttut und Vergleiche meist nur zu Frustration führen (im Sinne von: der Nachbarsgarten ist irgendwie immer grüner) und mir meine eigenen Ideen letzlich klein und unbedeutend vorkommen, wenn ich mich auf diese Gedankenspirale einlasse. Also habe ich meine Einstellung zur wundertollen Onlineinspirationswelt und somit meinen Umgang damit geändert.


Kreativität

Ich hatte kurzzeitig überlegt, ob ich diesem Post folgenden Titel gebe: "Warum ich immer so lange zum Spülen brauche." Das wäre dann der merkwürdigste Titel gewesen, den ich je geschrieben hätte. Und gerade frage ich mich: Warum hätte jemand diesen Post anklicken sollen? Naja, vielleicht aus Neugier. Denn dann hättet Ihr sehen können, dass es hier nur nebenbei ums Spülen geht, wenngleich das Spülen offensichtlich sehr wichtig für meine Kreativität ist. Warum das so ist, kann ich mir nur so erklären: Spülen bedeutet für mich Entspannung (aus diesem Grund weigere ich mich auch, das Spülen einer Maschine zu überlassen) und hat schon fast etwas Meditatives für mich (klingt komisch, ist aber so). Und da Entspannung für meine Kreativität überaus förderlich zu sein scheint, kommen mir beim Spülen die besten Ideen. So entstand beispielsweise auch meine Idee zu meiner Doktorarbeit beim Spülen: Nach zwei Stunden war das Wasser zwar kalt, aber ich hatte bereits die komplette Einleitung sowie das Inhaltsverzeichnis (ohne das es schon fertigen Inhalt gab) für die Doktorarbeit geschrieben. Ich sags ja: Spülen macht mich kreativ(er).

Mit der Zeit habe ich gelernt, dass es - neben dem Spülen, also Entspannung - aber auch noch drei weitere elementare "Dinge" gibt, die für meine Kreativität notwendig sind: Minimalismus, Ruhe und Zeit für mich. So bin ich beispielsweise in einem vollgestellten Raum (z.B. mein damaliges Büro, dass ich mir mit einem Kollegen teilte), einer lauten, turbulenten Umgebung und in stressigen Zeiten wenig bis gar nicht kreativ und zwinge mich auch nicht mehr dazu oder fühle mich schuldig, dass ich gerade so gar nichts Kreatives schaffe. So bin ich nun mal und das erkannt zu haben, ist ein riesengroßer Schritt in die richtige Richtung.

Inspiration und Kreativität

Ich bewundere Menschen, die scheinbar immer kreativ sind, einfach so, scheinbar aus dem Nichts heraus. In meiner Vorstellung bekamen diese Menschen schon ganz früh in ihrem Leben einen richtig dicken Kuss von der Muse und der wirkt und wirkt und wirkt. Der Rest der Menschheit hatte - so meine Idee - nicht so viel Glück und musste daher immer auf einen flüchtigen Musenkuss hoffen und dann - ganz schnell - das Beste daraus machen. Und manchmal hat man einfach Pech: Der Kuss bleibt aus. Ich war davon überzeugt, dass mich die Muse in der Regel übersieht und somit hielt ich mich schlichtweg für einen wenig kreativen Menschen. 

Während meines Studiums lernte ich viel über Inspiration und Kreativität - und auch so einiges über den Kuss der Muse. Mit der Zeit wurden mir zwei Dinge ganz klar: 

1. Dass Kreativität auch nur ein Muskel ist und den kann man trainieren, so wie jeden anderen Muskel auch. 
2. Dass Kreativität etwas sehr persönliches ist und dass ich nur lernen musste, wie ich mit all der Inspiration und somit mit meiner Kreativität um mich herum umgehe.

Inspiration

Und genau das war der Schlüssel: Inspiration und wie ich sie für mich richtig kanalisiere, sodass sie letztlich in Kreativität mündet und nicht in Frustration. Inspiration finde ich nahezu überall, ich muss nur achtsam sein. Meist löst das, was ich sehe, höre oder rieche (ja, auch bestimmte Gerüche inspirieren mich, z.B. Seife), ein bestimmtes Gefühl bei mir aus und meine Gedanken beginnen zu sprudeln.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die beste Inspirationsquelle das echte Leben ist. Hier wartet die Inspiration überall, zeigt sich in den unterschiedlichsten Formen und alles kann im richtigen Moment einen wahren Inspirationsschub auslösen. Aus diesem Grund trage ich auch immer ein kleines Notizbuch mit mir (ja, selbst auf der Hunderunde), damit ich meine Gedanken aufschreiben kann. Manches Mal sprudeln die Gedanken so sehr, dass ich das, was ich in das Notizbuch schreibe, später kaum noch entziffern kann; ich habe schon Stunden damit verbracht, vor meinem Notizbuch zu sitzen und dem Rätsel meiner eigenen Schrift nachzugehen.
Aber auch online werde ich fündig und mag die diversen Inspirationsquellen, die ich im Netz so nutze. Wobei ich einschränkend sagen muss, dass ich vorsichtiger geworden bin, was den Umgang mit dieser Art der Inspiration angeht. Denn hier passiert sehr schnell eines: Ich gerate in die Vergleichsspirale. Ich weiß genau, dass mir das nicht guttut und Vergleiche meist nur zu Frustration führen (im Sinne von: der Nachbarsgarten ist irgendwie immer grüner) und mir meine eigenen Ideen letzlich klein und unbedeutend vorkommen, wenn ich mich auf diese Gedankenspirale einlasse. Also habe ich meine Einstellung zur wundertollen Onlineinspirationswelt und somit meinen Umgang damit geändert.


Kreativität

Ich hatte kurzzeitig überlegt, ob ich diesem Post folgenden Titel gebe: "Warum ich immer so lange zum Spülen brauche." Das wäre dann der merkwürdigste Titel gewesen, den ich je geschrieben hätte. Und gerade frage ich mich: Warum hätte jemand diesen Post anklicken sollen? Naja, vielleicht aus Neugier. Denn dann hättet Ihr sehen können, dass es hier nur nebenbei ums Spülen geht, wenngleich das Spülen offensichtlich sehr wichtig für meine Kreativität ist. Warum das so ist, kann ich mir nur so erklären: Spülen bedeutet für mich Entspannung (aus diesem Grund weigere ich mich auch, das Spülen einer Maschine zu überlassen) und hat schon fast etwas Meditatives für mich (klingt komisch, ist aber so). Und da Entspannung für meine Kreativität überaus förderlich zu sein scheint, kommen mir beim Spülen die besten Ideen. So entstand beispielsweise auch meine Idee zu meiner Doktorarbeit beim Spülen: Nach zwei Stunden war das Wasser zwar kalt, aber ich hatte bereits die komplette Einleitung sowie das Inhaltsverzeichnis (ohne das es schon fertigen Inhalt gab) für die Doktorarbeit geschrieben. Ich sags ja: Spülen macht mich kreativ(er).

Mit der Zeit habe ich gelernt, dass es - neben dem Spülen, also Entspannung - aber auch noch drei weitere elementare "Dinge" gibt, die für meine Kreativität notwendig sind: Minimalismus, Ruhe und Zeit für mich. So bin ich beispielsweise in einem vollgestellten Raum (z.B. mein damaliges Büro, dass ich mir mit einem Kollegen teilte), einer lauten, turbulenten Umgebung und in stressigen Zeiten wenig bis gar nicht kreativ und zwinge mich auch nicht mehr dazu oder fühle mich schuldig, dass ich gerade so gar nichts Kreatives schaffe. So bin ich nun mal und das erkannt zu haben, ist ein riesengroßer Schritt in die richtige Richtung.

Ich habe durch die Arbeit mit Hunden sehr viel gelernt und zu den wichtigsten Dingen gehört definitiv: sich Zeit zu nehmen; einfach mal zu sagen: "Nein, jetzt nicht." Für mich eine große Sache, denn diesen auf den ersten Blick recht unscheinbar wirkenden Satz, der aber eine große Aussagekraft besitzt, hätte ich vor Jahren nicht einfach so über die Lippen bekommen.

Hätte es eine Wahl zur "Miss Mach-ich-sofort" gegeben, ich hätte sie gewinnen können. Denn so kannte ich es und so habe ich funktioniert. Sobald mich jemand um etwas gebeten hat, habe ich es (wenn möglich) sofort erledigt. Ich war immer auf dem Sprung zum nächsten Projekt, zur nächsten Aufgabe, zum nächsten "Was als nächstes?" Mitten im Hamsterrad eben, das mir von außen und innen vorgegeben wurde.

Durch die Arbeit mit den Hunden merkte ich schnell, dass das nicht funktioniert und ich damit niemandem - weder den Hunden noch mir - wirklich gerecht werde. Achtsame Arbeit mit Hunden sieht anders aus und achtsam leben sowieso, das habe ich mit und mit verstanden. Ich spürte, dass das Hamsterrad zu klein, zu unflexibel geworden ist, also stieg ich hin und wieder einfach aus - und das mit dem so lapidar klingenden Satz: "Nein, jetzt nicht."

Sicher: Den Satz zu sagen - vor allem das erste Mal - erfordert etwas Mut und manchmal auch eine weitere Erklärung (gerade beruflich), aber meine ganzen Befürchtigen und Sorgen, was alles Schlimmes passieren könnte, wenn ich ihn laut ausspreche, habe sich nicht bewahrheitet. Seitdem ich erkannt habe, dass es durchaus in meiner Macht liegt, aus dem Hamsterrad auszusteigen - und sei es auch nur für kurze Zeit -, geht es mir deutlich besser und bin motivierter, konzentrierter und letztlich auch effektiver.
Denn durch diesen kleinen Satz gebe ich mir Zeit und Raum und ziehe eine klare Grenze. So erhalte ich die Möglichkeit, achtsamer mit mir und mit all dem, was um mich herum passiert, umzugehen, eine kleine Atempause einzulegen und eine neue Perspektive einzunehmen. So gebe ich mir selbst die Chance, zu spüren, wie es mir geht, darüber nachzudenken, wie ich weiter machen möchte, meine nächsten Schritte zu planen, etwas zu resümieren und Situationen zu überdenken. Oder ganz einfach mal "im Moment zu sein" und nichts weiter zu wollen oder zu machen. 

Für mich ist das meine kleine, aber so wichtige Entschleunigung im Alltag: das Tempo rausnehmen, kurz stehenbleiben und innehalten. Und oftmals ist das alles, was nötig ist, um weiterzumachen. 

Nein, jetzt nicht. {Entschleunigung im Alltag}

Ich habe durch die Arbeit mit Hunden sehr viel gelernt und zu den wichtigsten Dingen gehört definitiv: sich Zeit zu nehmen; einfach mal zu sagen: "Nein, jetzt nicht." Für mich eine große Sache, denn diesen auf den ersten Blick recht unscheinbar wirkenden Satz, der aber eine große Aussagekraft besitzt, hätte ich vor Jahren nicht einfach so über die Lippen bekommen.

Hätte es eine Wahl zur "Miss Mach-ich-sofort" gegeben, ich hätte sie gewinnen können. Denn so kannte ich es und so habe ich funktioniert. Sobald mich jemand um etwas gebeten hat, habe ich es (wenn möglich) sofort erledigt. Ich war immer auf dem Sprung zum nächsten Projekt, zur nächsten Aufgabe, zum nächsten "Was als nächstes?" Mitten im Hamsterrad eben, das mir von außen und innen vorgegeben wurde.

Durch die Arbeit mit den Hunden merkte ich schnell, dass das nicht funktioniert und ich damit niemandem - weder den Hunden noch mir - wirklich gerecht werde. Achtsame Arbeit mit Hunden sieht anders aus und achtsam leben sowieso, das habe ich mit und mit verstanden. Ich spürte, dass das Hamsterrad zu klein, zu unflexibel geworden ist, also stieg ich hin und wieder einfach aus - und das mit dem so lapidar klingenden Satz: "Nein, jetzt nicht."

Sicher: Den Satz zu sagen - vor allem das erste Mal - erfordert etwas Mut und manchmal auch eine weitere Erklärung (gerade beruflich), aber meine ganzen Befürchtigen und Sorgen, was alles Schlimmes passieren könnte, wenn ich ihn laut ausspreche, habe sich nicht bewahrheitet. Seitdem ich erkannt habe, dass es durchaus in meiner Macht liegt, aus dem Hamsterrad auszusteigen - und sei es auch nur für kurze Zeit -, geht es mir deutlich besser und bin motivierter, konzentrierter und letztlich auch effektiver.
Denn durch diesen kleinen Satz gebe ich mir Zeit und Raum und ziehe eine klare Grenze. So erhalte ich die Möglichkeit, achtsamer mit mir und mit all dem, was um mich herum passiert, umzugehen, eine kleine Atempause einzulegen und eine neue Perspektive einzunehmen. So gebe ich mir selbst die Chance, zu spüren, wie es mir geht, darüber nachzudenken, wie ich weiter machen möchte, meine nächsten Schritte zu planen, etwas zu resümieren und Situationen zu überdenken. Oder ganz einfach mal "im Moment zu sein" und nichts weiter zu wollen oder zu machen. 

Für mich ist das meine kleine, aber so wichtige Entschleunigung im Alltag: das Tempo rausnehmen, kurz stehenbleiben und innehalten. Und oftmals ist das alles, was nötig ist, um weiterzumachen. 

Vor einigen Monaten erhielt ich eine großartige Nachricht, die mich sehr glücklich machte. Zunächst. Dann geschah etwas, eigentlich Unbedeutendes, aber plötzlich waren sie wieder da: die alten Selbstzweifel aus der (fast schon vergessenen) Mottenkiste. Einfach so, nur wegen eines eigentlich unbedeutenden Ereignisses. Und schon war meine Freude über die Nachricht (und das was mit ihr noch folgen sollte) nahezu weg. Geblieben sind nur altbekannten Selbstzweifel.

In solchen Situationen muss ich an dieses Zitat von Suzy Kassem denken: 

"Doubt kills more dreams than failure ever will."

Etwas, das auf mich wirklich zutrifft. Ich zerdenke Dinge oft und konzentriere mich auf noch so kleine Misserfolge, auf noch so kleine Fehler, die eigentlich keine große Sache sind, statt mich auf die Erfolge zu konzentrieren, auf das, was ich bisher geschafft habe und auf das, was ich kann. Ganz unverhofft stehen sie dann plötzlich riesengroß vor mir: die Selbstzweifel. Die, die alles in Frage stellen, meinen Blick für die Realität vernebeln und mir leise, aber kontinuierlich zuflüstern, dass es doch besser wäre, gleich aufzugeben, da sowieso keine Chance auf Erfolg besteht. 

Selbstzweifel & Perfektionismus

Vor einigen Monaten erhielt ich eine großartige Nachricht, die mich sehr glücklich machte. Zunächst. Dann geschah etwas, eigentlich Unbedeutendes, aber plötzlich waren sie wieder da: die alten Selbstzweifel aus der (fast schon vergessenen) Mottenkiste. Einfach so, nur wegen eines eigentlich unbedeutenden Ereignisses. Und schon war meine Freude über die Nachricht (und das was mit ihr noch folgen sollte) nahezu weg. Geblieben sind nur altbekannten Selbstzweifel.

In solchen Situationen muss ich an dieses Zitat von Suzy Kassem denken: 

"Doubt kills more dreams than failure ever will."

Etwas, das auf mich wirklich zutrifft. Ich zerdenke Dinge oft und konzentriere mich auf noch so kleine Misserfolge, auf noch so kleine Fehler, die eigentlich keine große Sache sind, statt mich auf die Erfolge zu konzentrieren, auf das, was ich bisher geschafft habe und auf das, was ich kann. Ganz unverhofft stehen sie dann plötzlich riesengroß vor mir: die Selbstzweifel. Die, die alles in Frage stellen, meinen Blick für die Realität vernebeln und mir leise, aber kontinuierlich zuflüstern, dass es doch besser wäre, gleich aufzugeben, da sowieso keine Chance auf Erfolg besteht. 

Sich auf die kleinen Momente des Alltags - das kleine Glück - zu konzentrieren, macht auf Dauer glücklich. Denn wer auf das große Glück wartet, der wartet vielleicht ewig. So oder so ähnlich hat das ein kluger Mensch einmal festgehalten. Und ich weiß das auch und dennoch: Manchmal fehlt mir der Blick für diese Momente. So wie in den vergangenen Wochen: Die Hitzewelle setzte meinem Körper sehr zu und mit und mit übertrug sich das auch auf mein Gemüht. Ich fühlte mich oftmals gestresst, gereizt und unachtsam, vor allem im Umgang mit mir selbst. Also genau der richtige Zeitpunkt, um genauer hinzusehen, um die kleinen Momente des Alltags - das kleine Glück - wahrzunehmen und festzuhalten. Und erstaunlicherweise sind viele schöne Momente zusammengekommen und hier ein kleiner Auszug davon.


Für alle, die neu hier sind: Jeden Tag notiere ich mir die schönsten Momente, die kleinen Freuden des Tages. Ganz gleich wie klein und unbedeutend sie mir (oder auch anderen) manchmal erscheinen mögen, im Rückblick sind es genau diese Momente, genau diese kleinen Freuden und Dinge des Alltags, die mich wirklich glücklich machen. Das schriftliche (oder manchmal auch bildliche) Festhalten dieser Momente und das spätere Erinnern daran ist wie ein kleiner Gute-Laune-Booster und irgendwie auch mein Realitätsanker, der mir gerade in nicht so guten Zeiten zeigt, wie schön mein Leben ist, wenn ich es nur „richtig“ betrachte, nämlich mit meinen Augen, nicht mit den Augen anderer. Und auf moments of mine sammel und dokumentiere ich viele dieser Momente und teile sie mit Euch.

// neue Freunde für Herrn Otto: Schafe (er findet sie wunderbar)
// wilde Beeren im Wald naschen
// Artus in Kuschellaune
// Pusteblumen am Wegesrand 
// die Zeit vergessen
// Hummeln beobachten 
// mich in meine Bettdecke kuscheln (passiert leider selten im Moment, aber wenn, dann ist es fabelhaft)
// morgens die Fenster öffnen und die kühle Luft genießen
// Sandalen tragen
// entspannte Stunden am Lieblingsweiher verbringen
// Otto beim Spielen mit Welpen beobachten und Bauchkrämpfe vor Lachen zu bekommen, weil die Winzlinge den großen Rottweiler fest im Griff haben
// kalten Milchschaum im Cappuccino genießen
// ein überraschendes  Kompliment von jemandem, von dem ich das so gar nicht erwartet hätte
// Eis. Eis. Eis.
// selbstgemachte Dinkel-Joghurtflakes zum Frühstück
// das leise Surren des Ventilators
// Eiscafèdates mit dem Lieblingsmenschen
// mit frischen Kräutern kochen
// durchatmen können
// mich auf den Herbst freuen



moments IX

Sich auf die kleinen Momente des Alltags - das kleine Glück - zu konzentrieren, macht auf Dauer glücklich. Denn wer auf das große Glück wartet, der wartet vielleicht ewig. So oder so ähnlich hat das ein kluger Mensch einmal festgehalten. Und ich weiß das auch und dennoch: Manchmal fehlt mir der Blick für diese Momente. So wie in den vergangenen Wochen: Die Hitzewelle setzte meinem Körper sehr zu und mit und mit übertrug sich das auch auf mein Gemüht. Ich fühlte mich oftmals gestresst, gereizt und unachtsam, vor allem im Umgang mit mir selbst. Also genau der richtige Zeitpunkt, um genauer hinzusehen, um die kleinen Momente des Alltags - das kleine Glück - wahrzunehmen und festzuhalten. Und erstaunlicherweise sind viele schöne Momente zusammengekommen und hier ein kleiner Auszug davon.


Für alle, die neu hier sind: Jeden Tag notiere ich mir die schönsten Momente, die kleinen Freuden des Tages. Ganz gleich wie klein und unbedeutend sie mir (oder auch anderen) manchmal erscheinen mögen, im Rückblick sind es genau diese Momente, genau diese kleinen Freuden und Dinge des Alltags, die mich wirklich glücklich machen. Das schriftliche (oder manchmal auch bildliche) Festhalten dieser Momente und das spätere Erinnern daran ist wie ein kleiner Gute-Laune-Booster und irgendwie auch mein Realitätsanker, der mir gerade in nicht so guten Zeiten zeigt, wie schön mein Leben ist, wenn ich es nur „richtig“ betrachte, nämlich mit meinen Augen, nicht mit den Augen anderer. Und auf moments of mine sammel und dokumentiere ich viele dieser Momente und teile sie mit Euch.

// neue Freunde für Herrn Otto: Schafe (er findet sie wunderbar)
// wilde Beeren im Wald naschen
// Artus in Kuschellaune
// Pusteblumen am Wegesrand 
// die Zeit vergessen
// Hummeln beobachten 
// mich in meine Bettdecke kuscheln (passiert leider selten im Moment, aber wenn, dann ist es fabelhaft)
// morgens die Fenster öffnen und die kühle Luft genießen
// Sandalen tragen
// entspannte Stunden am Lieblingsweiher verbringen
// Otto beim Spielen mit Welpen beobachten und Bauchkrämpfe vor Lachen zu bekommen, weil die Winzlinge den großen Rottweiler fest im Griff haben
// kalten Milchschaum im Cappuccino genießen
// ein überraschendes  Kompliment von jemandem, von dem ich das so gar nicht erwartet hätte
// Eis. Eis. Eis.
// selbstgemachte Dinkel-Joghurtflakes zum Frühstück
// das leise Surren des Ventilators
// Eiscafèdates mit dem Lieblingsmenschen
// mit frischen Kräutern kochen
// durchatmen können
// mich auf den Herbst freuen




Ein kurzes Hallo aus meiner Sommerpause. Es ist noch früh, die Fenster sind weit geöffnet, kühle Luft strömt ein; ich sitze am Küchentisch, trinke meinen zweiten Cappuccino und bin entspannt und glücklich. Zu jeder anderen Jahreszeit wäre das nicht wirklich etwas Besonderes, aber es ist Sommer und aufgrund der Hitzewelle der letzten zwei Wochen ist heute eben etwas ganz Besonderes für mich: Denn heute ist der erste Tag seit zwei Wochen, an dem wir nicht im Dunkeln wohnen und uns wünschen, auf den Färöer-Inseln zu leben (dort ist es auch im Sommer durchschnittlich um die 15 Grad).

Hallo Sommer (Freebies)


Ein kurzes Hallo aus meiner Sommerpause. Es ist noch früh, die Fenster sind weit geöffnet, kühle Luft strömt ein; ich sitze am Küchentisch, trinke meinen zweiten Cappuccino und bin entspannt und glücklich. Zu jeder anderen Jahreszeit wäre das nicht wirklich etwas Besonderes, aber es ist Sommer und aufgrund der Hitzewelle der letzten zwei Wochen ist heute eben etwas ganz Besonderes für mich: Denn heute ist der erste Tag seit zwei Wochen, an dem wir nicht im Dunkeln wohnen und uns wünschen, auf den Färöer-Inseln zu leben (dort ist es auch im Sommer durchschnittlich um die 15 Grad).

Mein idealer Sommer sieht so aus: Sonnenschein, 25 Grad (also perfektes Füßewetter), Eiscreme, luftige Kleidung,  Eiskaffee und lächelnde, gut gelaunte und entspannte Menschen. Ja, das ist mein idealer Sommer. 

Aber der Sommer, welcher es sich derzeit bei uns gemütlich macht, ist anders. 35 Grad im Schatten, brüllende Hitze in der Sonne, der Asphalt glüht, jedes Stück Kleidung fühlt sich nach "zu viel" an und rund um sieht man nur stöhnende Menschen, die in klimatisierte Cafés stürmen, um diesem Sommer zu entkommen.
 Ein solcher Sommer, diese hohen Temperaturen, führt bei mir zur Dauermigräne (das ist jetzt keine Übertreibung), bei der auch die der Ausblick auf Eiscreme oder Eiskaffee nicht unbedingt die Laune hebt. Mein Kopf macht sozusagen Pause - und ich schließe mich jetzt einfach mal an. Also werde ich die nächste Zeit das machen, was ich derzeit immer (meist vergeblich) versuche: Diesem hitzigen Sommer zu entfliehen (natürlich inkl. Eiscreme und Eiskaffee) und mich auf meinen Sommer freuen, der hoffentlich bald kommen wird (Sorry an alle, die die Hitze gerade wunderbar finden).  

Also wird es auch hier in den kommenden Tagen etwas ruhiger werden. Bis zu unserem "Wiedersehen" wünsche ich Euch eine wunderbare Zeit, mit viel Eiscreme und Eiskaffee oder was immer Euch in diesen Tagen glücklich macht.

Kleine Sommerauszeit

Mein idealer Sommer sieht so aus: Sonnenschein, 25 Grad (also perfektes Füßewetter), Eiscreme, luftige Kleidung,  Eiskaffee und lächelnde, gut gelaunte und entspannte Menschen. Ja, das ist mein idealer Sommer. 

Aber der Sommer, welcher es sich derzeit bei uns gemütlich macht, ist anders. 35 Grad im Schatten, brüllende Hitze in der Sonne, der Asphalt glüht, jedes Stück Kleidung fühlt sich nach "zu viel" an und rund um sieht man nur stöhnende Menschen, die in klimatisierte Cafés stürmen, um diesem Sommer zu entkommen.
 Ein solcher Sommer, diese hohen Temperaturen, führt bei mir zur Dauermigräne (das ist jetzt keine Übertreibung), bei der auch die der Ausblick auf Eiscreme oder Eiskaffee nicht unbedingt die Laune hebt. Mein Kopf macht sozusagen Pause - und ich schließe mich jetzt einfach mal an. Also werde ich die nächste Zeit das machen, was ich derzeit immer (meist vergeblich) versuche: Diesem hitzigen Sommer zu entfliehen (natürlich inkl. Eiscreme und Eiskaffee) und mich auf meinen Sommer freuen, der hoffentlich bald kommen wird (Sorry an alle, die die Hitze gerade wunderbar finden).  

Also wird es auch hier in den kommenden Tagen etwas ruhiger werden. Bis zu unserem "Wiedersehen" wünsche ich Euch eine wunderbare Zeit, mit viel Eiscreme und Eiskaffee oder was immer Euch in diesen Tagen glücklich macht.

Die letzten Wochen waren eine kunterbunte Achterbahnfahrt, mit all den Höhen und Tiefen, die (wohl) dazu gehören. Da blieb nur wenig Zeit für das Leben 2.0 und somit auch für die Beantwortung der 1000 Fragen an mich selbst von Johanna (Link zu einer externen Seite). Aber mittlerweile gefällt mir die Idee (die eigentlich keine war, sondern sich so ergeben hat), die Fragen zu sammeln und daraus einen etwas längeren Post zu machen. So wie heute. Und weil es diesmal doch recht viele Fragen sind (die ich im Laufe der letzten Wochen immer mal wieder in ruhigen Minuten beantwortet habe), schreibe ich jetzt nicht mehr viel dazu, sondern komme gleich zu den Fragen und meinen Antworten:

1000 Fragen an mich selbst (20-28)

Die letzten Wochen waren eine kunterbunte Achterbahnfahrt, mit all den Höhen und Tiefen, die (wohl) dazu gehören. Da blieb nur wenig Zeit für das Leben 2.0 und somit auch für die Beantwortung der 1000 Fragen an mich selbst von Johanna (Link zu einer externen Seite). Aber mittlerweile gefällt mir die Idee (die eigentlich keine war, sondern sich so ergeben hat), die Fragen zu sammeln und daraus einen etwas längeren Post zu machen. So wie heute. Und weil es diesmal doch recht viele Fragen sind (die ich im Laufe der letzten Wochen immer mal wieder in ruhigen Minuten beantwortet habe), schreibe ich jetzt nicht mehr viel dazu, sondern komme gleich zu den Fragen und meinen Antworten:

Der Sommer ist nun schon seit Wochen hier bei uns angekommen, aber ich habe meine Capsule Wardrobe für den besagten Sommer jetzt erst fertiggestellt. Woran  lag es? Ganz einfach: Einige Teile aus der Capsule Wardrobe vom letzten Sommer (zwei Hosen, zwei Paar Sandalen und vier T-Shirts) mussten ausgetauscht werden, da sie entweder komplett "abgetragen", aus der Form oder defekt waren. Das ist die "Schattenseite" einer Capsule Wardrobe: Sie besteht zwar nur noch aus Lieblingsteile, aber man trägt sie eben auch oft, dementsprechend oft werden sie auch gewaschen und so halten sie - auch bei sehr guter Qualität - nicht ewig. 

Capsule Wardrobe: Sommer

Der Sommer ist nun schon seit Wochen hier bei uns angekommen, aber ich habe meine Capsule Wardrobe für den besagten Sommer jetzt erst fertiggestellt. Woran  lag es? Ganz einfach: Einige Teile aus der Capsule Wardrobe vom letzten Sommer (zwei Hosen, zwei Paar Sandalen und vier T-Shirts) mussten ausgetauscht werden, da sie entweder komplett "abgetragen", aus der Form oder defekt waren. Das ist die "Schattenseite" einer Capsule Wardrobe: Sie besteht zwar nur noch aus Lieblingsteile, aber man trägt sie eben auch oft, dementsprechend oft werden sie auch gewaschen und so halten sie - auch bei sehr guter Qualität - nicht ewig. 

Seitdem ich mich mit Minimalismus beschäftigte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Ich habe alte Denkmuster und Handlungsweisen hinterfragt und lebe heute viel bewusster als früher. Das spiegelt sich in vielen Bereichen meines Lebens wider, so auch in meinem "Konsumverhalten". Ich war zwar nie eine "Shoppingqueen", aber dennoch habe ich viel zu häufig einfach etwas gekauft, ohne groß darüber nachzudenken, ob ich das wirklich benötige und was mich dazu bewegt, XY jetzt unbedingt haben zu wollen.

Das Aha-Erlebnis

So richtig bewusst wurde mir das, als ich vor zwei Jahren meinen Make up-Koffer (ja, richtig gelesen: Koffer!) reinigte. Ich packte alles aus und war fast schon erschrocken darüber, wie viel dekorative Kosmetik ich besaß. Bei all dem, was da vor mir lag, hätte man auf die Idee kommen können, dass ich ein Make up-Artist  bin und damit meinen Lebensunterhalt verdiene. Aber nein, all das hatte ich nur für mich gekauft: unzählige Lidschatten, Kajalstifte, Mascaras, diverse Pinsel und Unmengen an Lippenstiften usw. Alleine die ganzen Lippenstifte schockierten mich, da ich nie Lippenstifte benutze. Ich sortierte alles aus, was ich nicht benötigte und behielt nur das, was ich wirklich nutze: Mineralpuder, Mascara, einen Lidschatten und einen Kajalstift. Aus dem Koffer (den heute mein Mann für sein Werkzeug nutzt) wurde ein kleines Kosmetiktäschchen, das in jede Handtasche passt.

Perspektivwechsel: die richtigen Fragen stellen

Die darauffolgenden Wochen beschäftigen mich viele Fragen: Warum habe ich all das überhaupt gekauft? Insbesondere in Hinblick darauf, dass 2/3 davon unbenutzt waren. Und ich fragte mich: Geht mir das mit anderen Dingen ebenso? Ich begab mich auf die Suche. Und die Antwort lautete: Ja, ich kaufte vieles einfach unbedacht, weil ich es hübsch fand, es eine Momententscheidung war, ich einfach spontan Lust auf etwas Neues hatte, ich dachte, das brauche ich, weil ich es noch nicht habe (was niemals richtig war: ich hatte so etwas bereits, wusste es nur nicht mehr), es aus einer Gewohnheit heraus passierte usw.   

Nachdem mir das bewusst wurde, veränderte sich mein Kaufverhalten komplett. Ich erkannte, dass Spontanität und Einkaufen für mich keine gute Kombi ist. Heute denke ich wirklich darüber nach, was und vor allem warum ich etwas kaufen möchte. Ich achte mehr auf mich, meine Bürfnisse und meine Stimmungen. Aus all dem hat sich ein kleiner, aber wichtiger Fragenkatalog für mich ergeben und den ich im Kopf mittlerweile automatisch durchlaufe, wenn ich etwas kaufen möchte, was nicht auf meiner Einkaufsliste steht: 

  • Warum möchte ich das jetzt kaufen? (Hier achte ich besonders auf meine Stimmung.)
  • Brauche ich es wirklich?
  • Werde ich es wirklich nutzen? Wenn ja, wie oft werde ich es nutzen? 
  • Passt es zu mir? 
  • Kann ich es kombinieren?
  • Habe ich so etwas nicht schon längst?

Es passiert mir allerdings auch heute noch, dass ich etwas sehe, was ich ganz fabelhaft finde und mich selbst ein wenig austrickse, indem ich richtig gute Gründe finde, warum ich das haben muss. Aber heute ist da eben auch die kleine Stimme, die mich (vor mir selbst) warnt. Passiert so etwas, dann warte ich 24 Stunden; möchte ich es danach immer noch kaufen, dann mache ich das. Aber das ist bisher vielleicht ein, zwei Male vorgekommen.

Was ich heute nicht mehr einfach so kaufe

Es war eine überaus wohltuende Erkenntnis und eine, die mein Kaufverhalten nachhaltig änderte. Heute achte ich viel mehr darauf, was ich kaufe und ich kaufe nur noch das, was zu mir un meinem Leben passt  (insbesondere gilt dies für Kleidung; siehe dazu HIER) und  was ich benötige. Die Liste der Dinge, die ich aus unerfindlichen Gründen einfach so kaufte ist lang; hier eine Auswahl: 

Zeitschriften: Ich war so etwas wie ein treuer Leser. Ich kaufte diverse Zeitschriften ohne darüber nachzudenken oder reinzuschauen, ob mir der Inhalt zusagt. Kurzum: Ich kaufte sie  einfach aus Gewohnheit. Zuhause habe ich sie dann entweder nur kurz durchgeblättert und war enttäuscht, oder ich habe sie in den Zeitschriftenständer gepackt und meist vergessen. Das passiert mir heute nicht mehr. Ich kaufe nicht mehr einfach so eine Zeitschrift, sondern schaue sie mir vorher kurz an, ob mich der Inhalt interessiert und dann erst kaufe ich sie. 

Notizbücher: Es gab Zeiten, in denen ich nicht an hübschen Notizbüchern vorbeigehen konnte. Ein kurzer Blick genügte und schon kaufte ich das x-te Notizbuch, ohne groß darüber nachzudenken. Die Konsequenz: Zuhause stapelten sich leere oder kaum beschriebene Notizbücher. Als wir letztes Jahr "spontan" umgezogen sind, wurde mir das Ausmaß erst richtig bewusst: Ganze 42 (!) Notizbücher lagen vor mir, davon über die Hälfte leer. Heute sind davon gerade einmal vier Stück übrig (der Rest wurde entweder entsorgt oder gespendet) und davon sind zwei bereits in Gebrauch. Erst wenn alle vier voll sind, werde ich neue besorgen. 

Tassen: Ebenso wie bei den Notizbüchern verhielt es sich bei Tassen. Ich war ein regelrechter Tassenjunkie. Und mit jeder neuen Tasse fühlte ich mich schlechter, sie stressten mich regelrecht. Kaum ein Morgen verging, an dem ich nicht schon vor dem ersten Kaffee gestresst war, weil ich mich nicht entscheiden konnte, welche Tasse ich heute benutzen möchte. Ich weiß, dass das seltsam klingt, aber das ändert nichts daran, dass es so war. Irgendwann wurde es mir einfach zu viel und ich verabschiedete mich von den Unmengen an Tassen (ganze 38!), habe sie entsorgt oder gespendet. Heute besitze ich nur noch meine Lieblingstassen (4 Stück) und fühlte mich viel befreiter.  Tassen kaufe ich nicht mehr - und wenn mir doch eine gefällt, dann muss eine alte weichen. 

Deko: Obwohl mein Einrichtungsstil immer schon eher minimalistisch war, viel Deko stand nie rum, besaß ich ganze Schränke voll von ungenutzter Dekorationsartikel. Zusammen mit den Notizbüchern und Tassen hätte ich eigentlich einen kleinen Dekoladen eröffnen können, so viel war das. Und ähnlich wie bei den Notizbüchern wurde mir das Ausmaß erst beim Umzug bewusst und auch hier war ich wieder geschockt: Warum habe ich das alles gekauft? Hatte ich insgeheim doch denn Wunsch in ein 18 Zimmer-Haus zu ziehen, damit ich all die Deko nutzen kann? Ich dekoriere lediglich zu den Jahreszeiten um, also wozu all diese Deko? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich den Großteil aus einer Laune heraus  gekauft habe, ohne nachzudenken und ohne mich zu fragen, ob das überhaupt zu dem passt, was ich schon besitze. Also habe ich über 8 XXL-Kisten Deko gespendet und nur das behalten, was ich wirklich nutze und was miteinander kombinierbar ist. Das alles passt heute in eine mittelgroße Box und das macht mich wirklich glücklich. 

Nagellacke: Das ist der abstruseste Tick von allen, wie ich finde. Ich mag Nagellack und habe genau drei Lieblingstöne: dunkelrot, grau und mauve. Die nutze ich regelmäßig und auch nur die. Aber - ähnlich wie beim oben erwähnten Make up - hatte ich unzählige Lacke, viele davon in Farbtönen, die mir gar nicht stehen, oder ein und dieselbe Farbe in zwanzigfacher Ausführung. Um es kurz zu machen: Bis auf drei Lacke - in den oben beschriebenen Farben - kamen alle weg. Und ein neuer Lack wird nur dann gekauft, wenn ein alter Lack leer ist. Und von Farbexperimenten lasse ich heute gleich die Finger. 

Nahrungsmittel auf Vorrat: In unserer alten Wohnung hatten wir einen großen Vorratsschrank, der mit allen möglichen Lebensmitteln vollgestellt war, sogar mit solchen, die wir nur sehr selten bis gar nicht aßen. Daraus ergab sich, dass alle paar Monate eine ganze Menge Lebensmittel im Müll landete, was ich schlimm fand. Und dennoch änderte sich meine Einkaufsstrategie nicht. Ich dachte immerzu: Vielleicht mache ich ja doch mal dieses oder jenes Gericht, dann kann ich XY sehr gut brauchen. Passiert ist es allerdings nie. Eines Tages kam ich mit meinen vollgepackten Einkaufstaschen nach Hause und wollte die Einkäufe in den Schrank räumen. Und da stand ich nun und musste erkennen, dass ich schon wieder viel zu viel gekauft hatte und dazu auch noch vieles, was wir schon längst im Schrank hatten - und was teilweise sogar schon abgelaufen war. In diesem Moment war ich so wütend auf mich selbst und frustriert, dass ich alles, was wir nicht wirklich nutzen, aus dem Schrank holte und spendete. Seit diesem Tag passieren mir solche Einkäufe nicht mehr. Heute plane ich die Mahlzeiten fürs Wochenende (ich esse in der Woche nichts "Warmes"), schaue ins Vorratsregal (das genau zwei Regelbretter hat) und mache mir vor jedem Einkauf einen Einkaufszettel, an den ich mich auch halte. Haben wir spontan doch Lust auf etwas anderes, so kaufe ich das an dem Tag ein.

Freiheit, nicht Beschränkung

Seitdem sich mein Einkaufsverhalten verändert hat, fühle ich mich befreiter und zufriedener, da ich mich nicht mehr von diffusen Gefühlen, Gewohnheiten und Co. leiten lasse. Natürlich kaufe ich hin und wieder etwas Neues und freue mich dann auch darüber, aber eben nur, wenn es wirklich meine Entscheidung ist und nicht die einer spontanen Laune.  Und nein, ich bin nicht perfekt: Auch heute gibt es Fehlkäufe, aber eben nur sehr selten - und nur darauf kommt es an.


Was ich heute nicht mehr kaufe und warum

Seitdem ich mich mit Minimalismus beschäftigte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Ich habe alte Denkmuster und Handlungsweisen hinterfragt und lebe heute viel bewusster als früher. Das spiegelt sich in vielen Bereichen meines Lebens wider, so auch in meinem "Konsumverhalten". Ich war zwar nie eine "Shoppingqueen", aber dennoch habe ich viel zu häufig einfach etwas gekauft, ohne groß darüber nachzudenken, ob ich das wirklich benötige und was mich dazu bewegt, XY jetzt unbedingt haben zu wollen.

Das Aha-Erlebnis

So richtig bewusst wurde mir das, als ich vor zwei Jahren meinen Make up-Koffer (ja, richtig gelesen: Koffer!) reinigte. Ich packte alles aus und war fast schon erschrocken darüber, wie viel dekorative Kosmetik ich besaß. Bei all dem, was da vor mir lag, hätte man auf die Idee kommen können, dass ich ein Make up-Artist  bin und damit meinen Lebensunterhalt verdiene. Aber nein, all das hatte ich nur für mich gekauft: unzählige Lidschatten, Kajalstifte, Mascaras, diverse Pinsel und Unmengen an Lippenstiften usw. Alleine die ganzen Lippenstifte schockierten mich, da ich nie Lippenstifte benutze. Ich sortierte alles aus, was ich nicht benötigte und behielt nur das, was ich wirklich nutze: Mineralpuder, Mascara, einen Lidschatten und einen Kajalstift. Aus dem Koffer (den heute mein Mann für sein Werkzeug nutzt) wurde ein kleines Kosmetiktäschchen, das in jede Handtasche passt.

Perspektivwechsel: die richtigen Fragen stellen

Die darauffolgenden Wochen beschäftigen mich viele Fragen: Warum habe ich all das überhaupt gekauft? Insbesondere in Hinblick darauf, dass 2/3 davon unbenutzt waren. Und ich fragte mich: Geht mir das mit anderen Dingen ebenso? Ich begab mich auf die Suche. Und die Antwort lautete: Ja, ich kaufte vieles einfach unbedacht, weil ich es hübsch fand, es eine Momententscheidung war, ich einfach spontan Lust auf etwas Neues hatte, ich dachte, das brauche ich, weil ich es noch nicht habe (was niemals richtig war: ich hatte so etwas bereits, wusste es nur nicht mehr), es aus einer Gewohnheit heraus passierte usw.   

Nachdem mir das bewusst wurde, veränderte sich mein Kaufverhalten komplett. Ich erkannte, dass Spontanität und Einkaufen für mich keine gute Kombi ist. Heute denke ich wirklich darüber nach, was und vor allem warum ich etwas kaufen möchte. Ich achte mehr auf mich, meine Bürfnisse und meine Stimmungen. Aus all dem hat sich ein kleiner, aber wichtiger Fragenkatalog für mich ergeben und den ich im Kopf mittlerweile automatisch durchlaufe, wenn ich etwas kaufen möchte, was nicht auf meiner Einkaufsliste steht: 

  • Warum möchte ich das jetzt kaufen? (Hier achte ich besonders auf meine Stimmung.)
  • Brauche ich es wirklich?
  • Werde ich es wirklich nutzen? Wenn ja, wie oft werde ich es nutzen? 
  • Passt es zu mir? 
  • Kann ich es kombinieren?
  • Habe ich so etwas nicht schon längst?

Es passiert mir allerdings auch heute noch, dass ich etwas sehe, was ich ganz fabelhaft finde und mich selbst ein wenig austrickse, indem ich richtig gute Gründe finde, warum ich das haben muss. Aber heute ist da eben auch die kleine Stimme, die mich (vor mir selbst) warnt. Passiert so etwas, dann warte ich 24 Stunden; möchte ich es danach immer noch kaufen, dann mache ich das. Aber das ist bisher vielleicht ein, zwei Male vorgekommen.

Was ich heute nicht mehr einfach so kaufe

Es war eine überaus wohltuende Erkenntnis und eine, die mein Kaufverhalten nachhaltig änderte. Heute achte ich viel mehr darauf, was ich kaufe und ich kaufe nur noch das, was zu mir un meinem Leben passt  (insbesondere gilt dies für Kleidung; siehe dazu HIER) und  was ich benötige. Die Liste der Dinge, die ich aus unerfindlichen Gründen einfach so kaufte ist lang; hier eine Auswahl: 

Zeitschriften: Ich war so etwas wie ein treuer Leser. Ich kaufte diverse Zeitschriften ohne darüber nachzudenken oder reinzuschauen, ob mir der Inhalt zusagt. Kurzum: Ich kaufte sie  einfach aus Gewohnheit. Zuhause habe ich sie dann entweder nur kurz durchgeblättert und war enttäuscht, oder ich habe sie in den Zeitschriftenständer gepackt und meist vergessen. Das passiert mir heute nicht mehr. Ich kaufe nicht mehr einfach so eine Zeitschrift, sondern schaue sie mir vorher kurz an, ob mich der Inhalt interessiert und dann erst kaufe ich sie. 

Notizbücher: Es gab Zeiten, in denen ich nicht an hübschen Notizbüchern vorbeigehen konnte. Ein kurzer Blick genügte und schon kaufte ich das x-te Notizbuch, ohne groß darüber nachzudenken. Die Konsequenz: Zuhause stapelten sich leere oder kaum beschriebene Notizbücher. Als wir letztes Jahr "spontan" umgezogen sind, wurde mir das Ausmaß erst richtig bewusst: Ganze 42 (!) Notizbücher lagen vor mir, davon über die Hälfte leer. Heute sind davon gerade einmal vier Stück übrig (der Rest wurde entweder entsorgt oder gespendet) und davon sind zwei bereits in Gebrauch. Erst wenn alle vier voll sind, werde ich neue besorgen. 

Tassen: Ebenso wie bei den Notizbüchern verhielt es sich bei Tassen. Ich war ein regelrechter Tassenjunkie. Und mit jeder neuen Tasse fühlte ich mich schlechter, sie stressten mich regelrecht. Kaum ein Morgen verging, an dem ich nicht schon vor dem ersten Kaffee gestresst war, weil ich mich nicht entscheiden konnte, welche Tasse ich heute benutzen möchte. Ich weiß, dass das seltsam klingt, aber das ändert nichts daran, dass es so war. Irgendwann wurde es mir einfach zu viel und ich verabschiedete mich von den Unmengen an Tassen (ganze 38!), habe sie entsorgt oder gespendet. Heute besitze ich nur noch meine Lieblingstassen (4 Stück) und fühlte mich viel befreiter.  Tassen kaufe ich nicht mehr - und wenn mir doch eine gefällt, dann muss eine alte weichen. 

Deko: Obwohl mein Einrichtungsstil immer schon eher minimalistisch war, viel Deko stand nie rum, besaß ich ganze Schränke voll von ungenutzter Dekorationsartikel. Zusammen mit den Notizbüchern und Tassen hätte ich eigentlich einen kleinen Dekoladen eröffnen können, so viel war das. Und ähnlich wie bei den Notizbüchern wurde mir das Ausmaß erst beim Umzug bewusst und auch hier war ich wieder geschockt: Warum habe ich das alles gekauft? Hatte ich insgeheim doch denn Wunsch in ein 18 Zimmer-Haus zu ziehen, damit ich all die Deko nutzen kann? Ich dekoriere lediglich zu den Jahreszeiten um, also wozu all diese Deko? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich den Großteil aus einer Laune heraus  gekauft habe, ohne nachzudenken und ohne mich zu fragen, ob das überhaupt zu dem passt, was ich schon besitze. Also habe ich über 8 XXL-Kisten Deko gespendet und nur das behalten, was ich wirklich nutze und was miteinander kombinierbar ist. Das alles passt heute in eine mittelgroße Box und das macht mich wirklich glücklich. 

Nagellacke: Das ist der abstruseste Tick von allen, wie ich finde. Ich mag Nagellack und habe genau drei Lieblingstöne: dunkelrot, grau und mauve. Die nutze ich regelmäßig und auch nur die. Aber - ähnlich wie beim oben erwähnten Make up - hatte ich unzählige Lacke, viele davon in Farbtönen, die mir gar nicht stehen, oder ein und dieselbe Farbe in zwanzigfacher Ausführung. Um es kurz zu machen: Bis auf drei Lacke - in den oben beschriebenen Farben - kamen alle weg. Und ein neuer Lack wird nur dann gekauft, wenn ein alter Lack leer ist. Und von Farbexperimenten lasse ich heute gleich die Finger. 

Nahrungsmittel auf Vorrat: In unserer alten Wohnung hatten wir einen großen Vorratsschrank, der mit allen möglichen Lebensmitteln vollgestellt war, sogar mit solchen, die wir nur sehr selten bis gar nicht aßen. Daraus ergab sich, dass alle paar Monate eine ganze Menge Lebensmittel im Müll landete, was ich schlimm fand. Und dennoch änderte sich meine Einkaufsstrategie nicht. Ich dachte immerzu: Vielleicht mache ich ja doch mal dieses oder jenes Gericht, dann kann ich XY sehr gut brauchen. Passiert ist es allerdings nie. Eines Tages kam ich mit meinen vollgepackten Einkaufstaschen nach Hause und wollte die Einkäufe in den Schrank räumen. Und da stand ich nun und musste erkennen, dass ich schon wieder viel zu viel gekauft hatte und dazu auch noch vieles, was wir schon längst im Schrank hatten - und was teilweise sogar schon abgelaufen war. In diesem Moment war ich so wütend auf mich selbst und frustriert, dass ich alles, was wir nicht wirklich nutzen, aus dem Schrank holte und spendete. Seit diesem Tag passieren mir solche Einkäufe nicht mehr. Heute plane ich die Mahlzeiten fürs Wochenende (ich esse in der Woche nichts "Warmes"), schaue ins Vorratsregal (das genau zwei Regelbretter hat) und mache mir vor jedem Einkauf einen Einkaufszettel, an den ich mich auch halte. Haben wir spontan doch Lust auf etwas anderes, so kaufe ich das an dem Tag ein.

Freiheit, nicht Beschränkung

Seitdem sich mein Einkaufsverhalten verändert hat, fühle ich mich befreiter und zufriedener, da ich mich nicht mehr von diffusen Gefühlen, Gewohnheiten und Co. leiten lasse. Natürlich kaufe ich hin und wieder etwas Neues und freue mich dann auch darüber, aber eben nur, wenn es wirklich meine Entscheidung ist und nicht die einer spontanen Laune.  Und nein, ich bin nicht perfekt: Auch heute gibt es Fehlkäufe, aber eben nur sehr selten - und nur darauf kommt es an.


Achtsamkeit ist ein mittlerweile ein elementarer Bestandteil meines Lebens und das in jeglicher Hinsicht: privat, beruflich, bei der Arbeit mit den Hunden usw. Ein Leben ohne Achtsamkeit kann ich mir nicht mehr vorstellen. Und dennoch passiert es mir, das ist wohl allzu menschlich, dass ich hin und wieder an einen Punkt gerate, an dem ich einfach vergesse, was ich bisher gelernt habe und wieder in alte Denk- und Handlungsmuster zurückfalle, obwohl ich weiß, dass sie mir alles andere als guttun. 

Das sind die Momente, in denen ich denke, dass ich bisher rein gar nichts erfahren und gelernt habe und dass ich noch ganz am Anfang meiner Achtsamkeitsreise stehe. Und obwohl ich weiß, dass das Quatsch ist und ich sehr wohl schon viel gelernt und vor allem verinnerlicht habe, lässt mich dieser negative Gedanke nicht los (Hallo Selbstdemontage!). Aus diesem Grund habe ich vor einiger Zeit damit angefangen, eine Liste mit all' dem zu erstellen, was ich in den letzten Jahren gelernt habe. Erkenntnisse, die nicht immer einfach oder "schmerzfrei" erlangt wurden, aber die der Mühen wert waren. Manche davon habe ich schon vollkommen verinnerlicht, mit anderen hadere ich noch, muss sie noch festigen. 

Und hier ist sie nun meine Liste mit all den Erkenntnissen der letzten Jahre (in nicht wertender Reihenfolge):

  1. Glaub nicht alles, was du denkst. 
  2. Lebe dein Leben, nicht das der anderen.
  3. Lebe im Hier und Jetzt.
  4. Sei nett zu dir.
  5. Gönn dir Pausen.
  6. Gelassenheit ist der Schlüssel.
  7. Lerne "nein" zu sagen.
  8. Akzeptiere das, was du nicht verändern kannst.
  9. Sei positiv.
  10. Sei dankbar für das, was du hast.
  11. Verwende eine positive, achtsame Sprache.
  12. Hör auf dich selbst zu sabotieren.
  13. Umgib dich mit positiven Menschen.
  14. Persektivwechsel sind immer eine gute Idee.
  15. Vergleiche dich nicht mit anderen.
  16. Lebe einen Tag nach dem anderen.
  17. Setze dir und anderen klare Grenzen.
  18. Lerne loszulassen. 
  19. Achte auf deinen Körper.
  20. Würdige deine Erfolge, egal wie groß oder klein sie erscheinen. 
  21. Fehler zu machen ist absolut in Ordnung. 
  22. Multitasking ist Unsinn.
  23. Hör auf damit, jemand sein zu wollen, der du nicht bist (nur weil andere dich gerne so hätten).
  24. Konzentriere dich auf das, was du bist.
  25. Veränderung beginnt im Kopf.
Viele Punkte auf der Liste beschäftigen mich konstant und ich habe viele Gedanken dazu. Aus diesem Grund wird es zu diesen Erkenntnissen auch eigene Posts geben. 


Ich fühle deutlich, dass die Liste noch unvollständig ist; es werden sicherlich noch einige Erkenntnisse hinzukommen und andere werden sich vielleicht verändern. Denn eines ist die Liste nicht: statisch. Ich sehe Achtsamkeit als Reise an und nicht als Zustand, sondern als Prozess. Also ist jeder Punkt, jede Erkenntnis auf der Liste Teil dieses Prozesses, der fortwährend andauert. Und dieser Gedanke gefällt mir sehr.

Was ich in den letzten Jahren durch Achtsamkeit gelernt habe

Achtsamkeit ist ein mittlerweile ein elementarer Bestandteil meines Lebens und das in jeglicher Hinsicht: privat, beruflich, bei der Arbeit mit den Hunden usw. Ein Leben ohne Achtsamkeit kann ich mir nicht mehr vorstellen. Und dennoch passiert es mir, das ist wohl allzu menschlich, dass ich hin und wieder an einen Punkt gerate, an dem ich einfach vergesse, was ich bisher gelernt habe und wieder in alte Denk- und Handlungsmuster zurückfalle, obwohl ich weiß, dass sie mir alles andere als guttun. 

Das sind die Momente, in denen ich denke, dass ich bisher rein gar nichts erfahren und gelernt habe und dass ich noch ganz am Anfang meiner Achtsamkeitsreise stehe. Und obwohl ich weiß, dass das Quatsch ist und ich sehr wohl schon viel gelernt und vor allem verinnerlicht habe, lässt mich dieser negative Gedanke nicht los (Hallo Selbstdemontage!). Aus diesem Grund habe ich vor einiger Zeit damit angefangen, eine Liste mit all' dem zu erstellen, was ich in den letzten Jahren gelernt habe. Erkenntnisse, die nicht immer einfach oder "schmerzfrei" erlangt wurden, aber die der Mühen wert waren. Manche davon habe ich schon vollkommen verinnerlicht, mit anderen hadere ich noch, muss sie noch festigen. 

Und hier ist sie nun meine Liste mit all den Erkenntnissen der letzten Jahre (in nicht wertender Reihenfolge):

  1. Glaub nicht alles, was du denkst. 
  2. Lebe dein Leben, nicht das der anderen.
  3. Lebe im Hier und Jetzt.
  4. Sei nett zu dir.
  5. Gönn dir Pausen.
  6. Gelassenheit ist der Schlüssel.
  7. Lerne "nein" zu sagen.
  8. Akzeptiere das, was du nicht verändern kannst.
  9. Sei positiv.
  10. Sei dankbar für das, was du hast.
  11. Verwende eine positive, achtsame Sprache.
  12. Hör auf dich selbst zu sabotieren.
  13. Umgib dich mit positiven Menschen.
  14. Persektivwechsel sind immer eine gute Idee.
  15. Vergleiche dich nicht mit anderen.
  16. Lebe einen Tag nach dem anderen.
  17. Setze dir und anderen klare Grenzen.
  18. Lerne loszulassen. 
  19. Achte auf deinen Körper.
  20. Würdige deine Erfolge, egal wie groß oder klein sie erscheinen. 
  21. Fehler zu machen ist absolut in Ordnung. 
  22. Multitasking ist Unsinn.
  23. Hör auf damit, jemand sein zu wollen, der du nicht bist (nur weil andere dich gerne so hätten).
  24. Konzentriere dich auf das, was du bist.
  25. Veränderung beginnt im Kopf.
Viele Punkte auf der Liste beschäftigen mich konstant und ich habe viele Gedanken dazu. Aus diesem Grund wird es zu diesen Erkenntnissen auch eigene Posts geben. 


Ich fühle deutlich, dass die Liste noch unvollständig ist; es werden sicherlich noch einige Erkenntnisse hinzukommen und andere werden sich vielleicht verändern. Denn eines ist die Liste nicht: statisch. Ich sehe Achtsamkeit als Reise an und nicht als Zustand, sondern als Prozess. Also ist jeder Punkt, jede Erkenntnis auf der Liste Teil dieses Prozesses, der fortwährend andauert. Und dieser Gedanke gefällt mir sehr.


Johannas kleine Reihe 1000 Fragen an mich  selbst mag ich sehr. Ich schaffe es zwar nicht, sie jeden Woche zu beantworten, aber ich freue mich immer auf die Fragen. Eines habe ich allerdings festgestellt: Fragen über mich selbst zu beantworten, ist schwieriger als gedacht.

1000 Fragen an mich selbst (15-19)


Johannas kleine Reihe 1000 Fragen an mich  selbst mag ich sehr. Ich schaffe es zwar nicht, sie jeden Woche zu beantworten, aber ich freue mich immer auf die Fragen. Eines habe ich allerdings festgestellt: Fragen über mich selbst zu beantworten, ist schwieriger als gedacht.

Als ich damals mit meinem ersten Blog StreifenLiebe startete, wollte ich mir mein eigenes kleines Zuhause im Internet schaffen, in dem jeder herzlich willkommen ist. Und dieser Grundgedanke steckt auch hinter moments of mine - und ich teile ihn mit Chiara Ferragni, die ähnliches über ihren Blog sagte:

"When I started my blog, I wanted it to be like my house - my own little place that anyone could come to."

Damit hören die Gemeinsamkeiten zwischen Chiara Ferragni und mir wohl auch schon auf. Sie ist eine der erfolgreichsten Bloggerinnen unserer Zeit und mittlerweile Millionärin - und das hat sie alleine ihrem erfolgreichen Blog zu verdanken. Sie ist also eine professionelle Bloggerin. Ich bin es nicht: moments of mine ist mein Hobby (wenn man einen Blog denn so bezeichnen mag), ich verdiene kein Geld mit meinen Blog. Und ein Hobby sollte Spaß machen. Und ja, bloggen macht mir großen Spaß. Ich liebe die kreative Zeit, die ich in moments of mine investiere. Liebe die schönen Momente, die nur mir gehören, wenn ich meine Posts plane und schreibe. Und ich liebe es, meine Gedanken, Erlebnisse usw. mit Euch zu teilen. Kurzum: Ich mache das alles zum "Vergnügen" wie man so schön sagt.

Wie die DSGVO das Bloggen verändert

Als ich damals mit meinem ersten Blog StreifenLiebe startete, wollte ich mir mein eigenes kleines Zuhause im Internet schaffen, in dem jeder herzlich willkommen ist. Und dieser Grundgedanke steckt auch hinter moments of mine - und ich teile ihn mit Chiara Ferragni, die ähnliches über ihren Blog sagte:

"When I started my blog, I wanted it to be like my house - my own little place that anyone could come to."

Damit hören die Gemeinsamkeiten zwischen Chiara Ferragni und mir wohl auch schon auf. Sie ist eine der erfolgreichsten Bloggerinnen unserer Zeit und mittlerweile Millionärin - und das hat sie alleine ihrem erfolgreichen Blog zu verdanken. Sie ist also eine professionelle Bloggerin. Ich bin es nicht: moments of mine ist mein Hobby (wenn man einen Blog denn so bezeichnen mag), ich verdiene kein Geld mit meinen Blog. Und ein Hobby sollte Spaß machen. Und ja, bloggen macht mir großen Spaß. Ich liebe die kreative Zeit, die ich in moments of mine investiere. Liebe die schönen Momente, die nur mir gehören, wenn ich meine Posts plane und schreibe. Und ich liebe es, meine Gedanken, Erlebnisse usw. mit Euch zu teilen. Kurzum: Ich mache das alles zum "Vergnügen" wie man so schön sagt.

Spontan habe ich mir letztens Herrn Otto und meine Kamera geschnappt und eine kleine Fototour durch unsere kleine Stadt unternommen. Einfach so, ohne Plan bin ich losgezogen, habe mich von den Motiven leiten lassen und mir einfach Zeit gelassen: Zeit, um zu fotografieren und Zeit, um zu genießen. Am Ende unserer kleinen Tour haben wir es uns auf dem Markt mit einem Eis (also ich, nicht der Rottweiler) gemütlich gemacht und das bunte Frühlingstreiben genossen.
Diese spontane Fototour hatte so viele schöne, entspannte Momente und sie hat mich daran erinnert, wie wichtig es ist, einfach mal Tempo aus dem Alltag zu nehmen, achtsam mit seiner Umwelt und sich selbst zu sein und den Momenten Raum zu geben, sie nicht einfach nur beiläufig zu registrieren. Und das habe ich, was ich vor allem daran erkenne, dass ich in den zweieinhalb Stunden nur sehr wenige Fotos gemacht, aber viele schöne Eindrücke und Erinnerungen gesammelt habe. 

Wieder Zuhause angekommen, habe ich die Bilder gesichtet und die schönen Momente in meinem Notizbuch festgehalten. Und da fiel mir ein, dass mein letzter moments-Post ist schon ein Weilchen her. Also höchste Zeit für meine kleine Sammlung von Lieblingsmomenten der vergangenen Wochen. 

Für alle, die neu hier sind: Jeden Tag notiere ich mir die schönsten Momente, die kleinen Freuden des Tages. Ganz gleich wie klein und unbedeutend sie mir (oder auch anderen) manchmal erscheinen mögen, im Rückblick sind es genau diese Momente, genau diese kleinen Freuden und Dinge des Alltags, die mich wirklich glücklich machen. Das schriftliche (oder manchmal auch bildliche) Festhalten dieser Momente und das spätere Erinnern daran ist wie ein kleiner Gute-Laune-Booster und irgendwie auch mein Realitätsanker, der mir gerade in nicht so guten Zeiten zeigt, wie schön mein Leben ist, wenn ich es nur „richtig“ betrachte, nämlich mit meinen Augen, nicht mit den Augen anderer. Und auf moments of mine sammel und dokumentiere ich viele dieser Momente und teile sie mit Euch.


// endlich Frühling
// mit dem Helden und Herrn Otto auf unserem kleinen Marktplatz sitzen, Mokkaeis schlemmen (wir, nicht Otto), Menschen beobachten (vor allem Otto) und uns kleine, lustige Geschichten über sie ausdenken
// entspannte Hunderunden (ohne nervige Hundebegegnungen mit freilaufenden, unerzogenen und unentspannten Hunden)
// kuscheln mit Artus (er war noch nie der große Kuschler, deswegen ist jeder Moment, in dem er Lust auf kuscheln hat, ein ganz besonderer)
// Frühlingsblumen auf dem Küchentisch (z.B. HIER)
// Ruhe im Kopf
// ein wunderbarer Nachmittag mit einer lieben Freundin, mit Kaffee und Kuchen und viel Zeit zum Reden
// der morgendliche Blick in den frühlingsfrischen Kleiderschrank
// gemeinsame Spaziergänge mit Herrn Otto und unserem Lieblingsdackel (HIER
// der erste Tag ohne Schmerzmittel (zur Erklärung: Mein Kniegelenk war mal wieder entzündet, ich konnte nicht mehr gehen und mein Arzt hat mir absolute Ruhe verordnet - und für die Zukunft: weniger Sport.) 
// Otto und Blumenfelder (er liebt es, in Blumenfeldern zu entspannten - warum, weiß ich auch nicht, aber es ist so süß)
// selbstgemachte Granolabrötchen (am liebsten ofenwarm)
// der Frühjahrsputz (gut für die Wohnung und noch besser für den Kopf)
// Rehen beim Spielen zuzusehen
// einfach akzeptieren, das man nicht alles kontrollieren kann #lifehappens
// endlich wieder meine Lieblingspullis tragen zu können
// ein "altes" Lieblingsbuch noch einmal lesen 
// das Lieblingslied im Auto (inkl. laut und schief mitsingen)
// Sonnenaufgänge bei der frühmorgendlichen Hunderunde beobachten
// Ottos Geburtstag 
// einfach mal mutig sein (könnte ja gutgehen)


Und nun wären wir bei der Frage: Warum sieht es hier wieder anders aus? Leider hatte ich beim "alten" (Frühjahrs-)Template wieder die gleichen Probleme wie auch zuvor: Das Hochladen der Bilder klappte nur sporadisch, das Zwischenspeichern von Posts dauert ewig, klappte dann meist nicht und schoß mir gleich den Browser ab... Irgendein Skipt, das im Hintergrund läuft, verträgt sich nicht mit - ja, genau, dass ist die Frage, auf die wir derzeit eine Antwort suchen. Aber wie dem auch sei: So macht das Bloggen nicht wirklich Spaßund bis wir eine Lösung gefunden haben, sieht es hier halt wieder anders aus.

Nun muss ich mich darum nicht mehr kümmern, sondern kann den Frühling (der fast schon ein Sommer ist) genießen und das Bloggen nun auch wieder...








moments VIII

Spontan habe ich mir letztens Herrn Otto und meine Kamera geschnappt und eine kleine Fototour durch unsere kleine Stadt unternommen. Einfach so, ohne Plan bin ich losgezogen, habe mich von den Motiven leiten lassen und mir einfach Zeit gelassen: Zeit, um zu fotografieren und Zeit, um zu genießen. Am Ende unserer kleinen Tour haben wir es uns auf dem Markt mit einem Eis (also ich, nicht der Rottweiler) gemütlich gemacht und das bunte Frühlingstreiben genossen.
Diese spontane Fototour hatte so viele schöne, entspannte Momente und sie hat mich daran erinnert, wie wichtig es ist, einfach mal Tempo aus dem Alltag zu nehmen, achtsam mit seiner Umwelt und sich selbst zu sein und den Momenten Raum zu geben, sie nicht einfach nur beiläufig zu registrieren. Und das habe ich, was ich vor allem daran erkenne, dass ich in den zweieinhalb Stunden nur sehr wenige Fotos gemacht, aber viele schöne Eindrücke und Erinnerungen gesammelt habe. 

Wieder Zuhause angekommen, habe ich die Bilder gesichtet und die schönen Momente in meinem Notizbuch festgehalten. Und da fiel mir ein, dass mein letzter moments-Post ist schon ein Weilchen her. Also höchste Zeit für meine kleine Sammlung von Lieblingsmomenten der vergangenen Wochen. 

Für alle, die neu hier sind: Jeden Tag notiere ich mir die schönsten Momente, die kleinen Freuden des Tages. Ganz gleich wie klein und unbedeutend sie mir (oder auch anderen) manchmal erscheinen mögen, im Rückblick sind es genau diese Momente, genau diese kleinen Freuden und Dinge des Alltags, die mich wirklich glücklich machen. Das schriftliche (oder manchmal auch bildliche) Festhalten dieser Momente und das spätere Erinnern daran ist wie ein kleiner Gute-Laune-Booster und irgendwie auch mein Realitätsanker, der mir gerade in nicht so guten Zeiten zeigt, wie schön mein Leben ist, wenn ich es nur „richtig“ betrachte, nämlich mit meinen Augen, nicht mit den Augen anderer. Und auf moments of mine sammel und dokumentiere ich viele dieser Momente und teile sie mit Euch.


// endlich Frühling
// mit dem Helden und Herrn Otto auf unserem kleinen Marktplatz sitzen, Mokkaeis schlemmen (wir, nicht Otto), Menschen beobachten (vor allem Otto) und uns kleine, lustige Geschichten über sie ausdenken
// entspannte Hunderunden (ohne nervige Hundebegegnungen mit freilaufenden, unerzogenen und unentspannten Hunden)
// kuscheln mit Artus (er war noch nie der große Kuschler, deswegen ist jeder Moment, in dem er Lust auf kuscheln hat, ein ganz besonderer)
// Frühlingsblumen auf dem Küchentisch (z.B. HIER)
// Ruhe im Kopf
// ein wunderbarer Nachmittag mit einer lieben Freundin, mit Kaffee und Kuchen und viel Zeit zum Reden
// der morgendliche Blick in den frühlingsfrischen Kleiderschrank
// gemeinsame Spaziergänge mit Herrn Otto und unserem Lieblingsdackel (HIER
// der erste Tag ohne Schmerzmittel (zur Erklärung: Mein Kniegelenk war mal wieder entzündet, ich konnte nicht mehr gehen und mein Arzt hat mir absolute Ruhe verordnet - und für die Zukunft: weniger Sport.) 
// Otto und Blumenfelder (er liebt es, in Blumenfeldern zu entspannten - warum, weiß ich auch nicht, aber es ist so süß)
// selbstgemachte Granolabrötchen (am liebsten ofenwarm)
// der Frühjahrsputz (gut für die Wohnung und noch besser für den Kopf)
// Rehen beim Spielen zuzusehen
// einfach akzeptieren, das man nicht alles kontrollieren kann #lifehappens
// endlich wieder meine Lieblingspullis tragen zu können
// ein "altes" Lieblingsbuch noch einmal lesen 
// das Lieblingslied im Auto (inkl. laut und schief mitsingen)
// Sonnenaufgänge bei der frühmorgendlichen Hunderunde beobachten
// Ottos Geburtstag 
// einfach mal mutig sein (könnte ja gutgehen)


Und nun wären wir bei der Frage: Warum sieht es hier wieder anders aus? Leider hatte ich beim "alten" (Frühjahrs-)Template wieder die gleichen Probleme wie auch zuvor: Das Hochladen der Bilder klappte nur sporadisch, das Zwischenspeichern von Posts dauert ewig, klappte dann meist nicht und schoß mir gleich den Browser ab... Irgendein Skipt, das im Hintergrund läuft, verträgt sich nicht mit - ja, genau, dass ist die Frage, auf die wir derzeit eine Antwort suchen. Aber wie dem auch sei: So macht das Bloggen nicht wirklich Spaßund bis wir eine Lösung gefunden haben, sieht es hier halt wieder anders aus.

Nun muss ich mich darum nicht mehr kümmern, sondern kann den Frühling (der fast schon ein Sommer ist) genießen und das Bloggen nun auch wieder...









Die Sache mit der Pünktlichkeit muss ich wohl revidieren. Ich bin nämlich schon wieder recht spät dran, was das Beantworten der "1000 Fragen an mich selbst" angeht. Ich bewundere Johanna und alle anderen, die es schaffen, wöchentlich die Fragen zu beantworten. Ich bekomme das (noch?!) nicht so hin. Aber egal: Dann wird aus der Not halt nun ne Tugend - oder anders ausgedrückt: So gibt es hier heute eben viele erhellende Antworten auf die 1000 Fragen über mich.

1000 Fragen an mich selbst (8-14)


Die Sache mit der Pünktlichkeit muss ich wohl revidieren. Ich bin nämlich schon wieder recht spät dran, was das Beantworten der "1000 Fragen an mich selbst" angeht. Ich bewundere Johanna und alle anderen, die es schaffen, wöchentlich die Fragen zu beantworten. Ich bekomme das (noch?!) nicht so hin. Aber egal: Dann wird aus der Not halt nun ne Tugend - oder anders ausgedrückt: So gibt es hier heute eben viele erhellende Antworten auf die 1000 Fragen über mich.
Vor zwei Wochen war es endlich soweit: Ich konnte zum ersten Mal in diesem Jahr zur Hunderunde einen meiner geliebten Hoodies anziehen. Ich war so richtig glücklich! Wegen eines einfachen Pullis. Aber im Grunde steht dieser Pulli stellvertretend dafür, dass der Winter nun offiziell vorbei ist, die Winterkleidung endlich in Kisten verstaut werden kann und die  Frühlingskleidung endlich in den Kleiderschrank einzieht. Kein dickes Einmummeln mehr unter gefühlt 100 Schichten Kleidung. Keine dicken Jacken mehr, keine Mützen, Handschuhe und Schals. Nein, endlich wieder mehr Freiheit.

Capsule Wardrobe: Frühling

Vor zwei Wochen war es endlich soweit: Ich konnte zum ersten Mal in diesem Jahr zur Hunderunde einen meiner geliebten Hoodies anziehen. Ich war so richtig glücklich! Wegen eines einfachen Pullis. Aber im Grunde steht dieser Pulli stellvertretend dafür, dass der Winter nun offiziell vorbei ist, die Winterkleidung endlich in Kisten verstaut werden kann und die  Frühlingskleidung endlich in den Kleiderschrank einzieht. Kein dickes Einmummeln mehr unter gefühlt 100 Schichten Kleidung. Keine dicken Jacken mehr, keine Mützen, Handschuhe und Schals. Nein, endlich wieder mehr Freiheit.


Am vergangenen Wochenende war es soweit: der Frühling zeigte sich (endlich). Sonntags konnte ich zum ersten Mal in diesem Jahr (zur Erinnerung, wir haben Ende März) den Lieblingshoodies zur Hunderunde anziehen. Ein tolles Gefühl. Es waren milde 15 Grad (nur der Wind war noch etwas zu kalt), die Sonne schien und die Laune war dementsprechend sehr gut. Und da hat es mich gepackt: das Frühlingsfieber. 
So stand also diese Woche (endlich!) der Frühjahrsputz auf dem Plan. Etwas, worauf ich mich am Ende des Winteres immer sehr freue. Auf dem Plan standen: die Wohnung, der Kleiderschrank, das Auto, das Smartphone (wobei ich dieses Bild aus dem letzten Jahr entdeckt habe) und der Computer. 

Endlich Frühling! (Freebie)


Am vergangenen Wochenende war es soweit: der Frühling zeigte sich (endlich). Sonntags konnte ich zum ersten Mal in diesem Jahr (zur Erinnerung, wir haben Ende März) den Lieblingshoodies zur Hunderunde anziehen. Ein tolles Gefühl. Es waren milde 15 Grad (nur der Wind war noch etwas zu kalt), die Sonne schien und die Laune war dementsprechend sehr gut. Und da hat es mich gepackt: das Frühlingsfieber. 
So stand also diese Woche (endlich!) der Frühjahrsputz auf dem Plan. Etwas, worauf ich mich am Ende des Winteres immer sehr freue. Auf dem Plan standen: die Wohnung, der Kleiderschrank, das Auto, das Smartphone (wobei ich dieses Bild aus dem letzten Jahr entdeckt habe) und der Computer. 

Schon als Kind hatte ich eine große Schwäche für Notizbücher. Ich habe darin alles Erdenkliche gesammelt: Gedanken, Zeichnungen, tolle Erlebnisse, diverse Listen, Wünsche usw. Ein Sammelsurium meines kindlichen Lebens. Und darin hat sich im Grunde bis heute nicht viel geändert, eben nur, dass es neben den Notizbüchern auch noch Kalender gab. Jahrelang führte ich alles parallel: Notizbücher für diverse Zwecke (z.B. den Blog, berufliche Ideen, wissenschaftliche Arbeiten etc.) und eben meine Kalender, manchmal sogar zwei gleichzeitig: einen für private, einen für berufliche Termine. Irgendwann wuchs mir das alles über den Kopf und ich verlor den Überblick. Frustration machte sich breit; ich suchte nach einer besseren Lösung. Und ich fand sie, dank Ryder Carrolls Idee eines Bullet Journals.


Damals noch ziemlich unbekannt, sorgte Ryder Carroll mit seiner Idee für Furore: Ein Notizbuch für einfach alles. Ein Kalender und Notizbuch in einem, das war keine gänzlich neue Idee. Aber Carroll brachte alles in einer speziellen Struktur zusammen, die vor allem für eines steht: für den Menschen, der das Bullet Journal führt, flexibel und individualisierbar, genauso wie man es eben benötigt. Jeder kann genau das daraus machen, was er möchte. Das hat mich sofort angesprochen. 

Minimalismus: Bullet Journal Inspirationen

Schon als Kind hatte ich eine große Schwäche für Notizbücher. Ich habe darin alles Erdenkliche gesammelt: Gedanken, Zeichnungen, tolle Erlebnisse, diverse Listen, Wünsche usw. Ein Sammelsurium meines kindlichen Lebens. Und darin hat sich im Grunde bis heute nicht viel geändert, eben nur, dass es neben den Notizbüchern auch noch Kalender gab. Jahrelang führte ich alles parallel: Notizbücher für diverse Zwecke (z.B. den Blog, berufliche Ideen, wissenschaftliche Arbeiten etc.) und eben meine Kalender, manchmal sogar zwei gleichzeitig: einen für private, einen für berufliche Termine. Irgendwann wuchs mir das alles über den Kopf und ich verlor den Überblick. Frustration machte sich breit; ich suchte nach einer besseren Lösung. Und ich fand sie, dank Ryder Carrolls Idee eines Bullet Journals.


Damals noch ziemlich unbekannt, sorgte Ryder Carroll mit seiner Idee für Furore: Ein Notizbuch für einfach alles. Ein Kalender und Notizbuch in einem, das war keine gänzlich neue Idee. Aber Carroll brachte alles in einer speziellen Struktur zusammen, die vor allem für eines steht: für den Menschen, der das Bullet Journal führt, flexibel und individualisierbar, genauso wie man es eben benötigt. Jeder kann genau das daraus machen, was er möchte. Das hat mich sofort angesprochen. 


Ich erinnere mich noch sehr gut an die Zeit, in der ich anfing, mich den Themen "Minimalismus" und "Einfach leben" zu beschäftigen. Es ist Jahre her und ich fand zwar eine Flut an Informationen, aber das Meiste, was ich las, entsprach so gar nicht dem, was ich mir vorstellte. Um ehrlich zu sein: Ich fühlte mich regelrecht erschlagen von Informationen, "Tipps", Handlungsanweisungen und Dogmen. Sicherlich: Eine gewisse Ernsthaftigkeit gehört im Leben dazu, aber so ganz ohne Freiraum und Freude? Nein, das ist nicht meins, einen solchen Weg wollte ich nicht einschlagen. 

Seitdem es moments of mine gibt, stellt man mir immer wieder die Frage, wie ich damals den für mich und meinen Lebenstil passenden Einstieg gefunden habe. Offensichtlich geht es vielen heute ähnlich wie mir damals: Das Zurechtfinden in der riesigen Menge an Informationen ist schwer, mühselig und frustrierend. Also dachte ich mir, dass es eine gute Idee wäre, meine Linktipps in einen Post zusammenzufassen.

 
Den Großteil der vorgeschlagenen Seiten besuche ich heute noch regelmäßig und finde sie immer noch genauso inspiriend wie damals. Sie bieten alle einen sehr guten Einstieg in die Themen, mit der nötigen Ernsthaftigkeit, aber ohne Vorschriften, Dogmen oder dergleichen. Soweit ich mich erinnere, findet Ihr dort keine Versprechungen wie "Befolge diese 10 Regeln und Dein Leben wird wunderbar" oder (ebenso haltlos) "Mit diesen ultimativen Schritten verbannst Du Stress für immer aus Deinen Leben". An so etwas glaube ich nicht, denn nur weil etwas für X funktioniert, bedeutet das noch lange nicht, dass das auch für mein Leben genauso funktioniert. Mein Leben ist vielleicht nicht außergewöhnlich, aber es ist meins und nicht das Leben eines anderen. Ich lebe es und es muss zu mir passen. Daher such(t)e ich nach umsetzbaren Inspirationen und nicht nach Versprechungen. Und genau das bieten die Seiten, die ich Euch für den Einstieg vorstellen möchte. 

Meine Linktipps: 











Und ein Magazin (E-Paper), das ich sehr gerne mag: Simplify Magazine. Einfach wunderbare, tiefgründige und inspierende Texte (allerdings nicht kostenlos) rund um die Themen "Minimalismus" und "Einfach, entschleunigt leben".


Anmerkung: Nach derzeitiger Rechtsauffassung gelten jegliche Marken-, Menschen- und Produktnennungen und auch Verlinkungen in einem Beitrag als Werbung; aus diesem Grund sehe ich mich gezwungen, diese Beitrag als Werbung zu bezeichnen. Dieser Beitrag enthält nur meine persönliche Meinung und ist nicht bezahlt.

Minimalismus & Einfach leben: Linktipps zum Einstieg


Ich erinnere mich noch sehr gut an die Zeit, in der ich anfing, mich den Themen "Minimalismus" und "Einfach leben" zu beschäftigen. Es ist Jahre her und ich fand zwar eine Flut an Informationen, aber das Meiste, was ich las, entsprach so gar nicht dem, was ich mir vorstellte. Um ehrlich zu sein: Ich fühlte mich regelrecht erschlagen von Informationen, "Tipps", Handlungsanweisungen und Dogmen. Sicherlich: Eine gewisse Ernsthaftigkeit gehört im Leben dazu, aber so ganz ohne Freiraum und Freude? Nein, das ist nicht meins, einen solchen Weg wollte ich nicht einschlagen. 

Seitdem es moments of mine gibt, stellt man mir immer wieder die Frage, wie ich damals den für mich und meinen Lebenstil passenden Einstieg gefunden habe. Offensichtlich geht es vielen heute ähnlich wie mir damals: Das Zurechtfinden in der riesigen Menge an Informationen ist schwer, mühselig und frustrierend. Also dachte ich mir, dass es eine gute Idee wäre, meine Linktipps in einen Post zusammenzufassen.

 
Den Großteil der vorgeschlagenen Seiten besuche ich heute noch regelmäßig und finde sie immer noch genauso inspiriend wie damals. Sie bieten alle einen sehr guten Einstieg in die Themen, mit der nötigen Ernsthaftigkeit, aber ohne Vorschriften, Dogmen oder dergleichen. Soweit ich mich erinnere, findet Ihr dort keine Versprechungen wie "Befolge diese 10 Regeln und Dein Leben wird wunderbar" oder (ebenso haltlos) "Mit diesen ultimativen Schritten verbannst Du Stress für immer aus Deinen Leben". An so etwas glaube ich nicht, denn nur weil etwas für X funktioniert, bedeutet das noch lange nicht, dass das auch für mein Leben genauso funktioniert. Mein Leben ist vielleicht nicht außergewöhnlich, aber es ist meins und nicht das Leben eines anderen. Ich lebe es und es muss zu mir passen. Daher such(t)e ich nach umsetzbaren Inspirationen und nicht nach Versprechungen. Und genau das bieten die Seiten, die ich Euch für den Einstieg vorstellen möchte. 

Meine Linktipps: 











Und ein Magazin (E-Paper), das ich sehr gerne mag: Simplify Magazine. Einfach wunderbare, tiefgründige und inspierende Texte (allerdings nicht kostenlos) rund um die Themen "Minimalismus" und "Einfach, entschleunigt leben".


Anmerkung: Nach derzeitiger Rechtsauffassung gelten jegliche Marken-, Menschen- und Produktnennungen und auch Verlinkungen in einem Beitrag als Werbung; aus diesem Grund sehe ich mich gezwungen, diese Beitrag als Werbung zu bezeichnen. Dieser Beitrag enthält nur meine persönliche Meinung und ist nicht bezahlt.

Puff und schon ist der Februar vorbei. Er begann mit einer dicken Erkältung, die mich ein paar Tage zur Ruhe zwang. Doch er wurde besser und sogar richtig produktiv, sowohl im Leben 1.0 als auch im Leben 2.0. Ich nahm gleich an zwei wunderbaren Blogparaden teil (HIER und HIER) und es hat großen Spaß gemacht. Sowas mag ich sehr, zumal ich fast ausschließlich (bis auf wenige Ausnahmen) internationale Blogs lese, ist so eine Blogparade eine wunderbare Möglichkeit, neue Blogs zu entdecken und so über den eigenen Tellerrand zu blicken.
Der Februar war ein Monat mit Höhen und Tiefen. Und einer, der gerade am Ende eine emotionale Achterbahn für mich bedeutete - und die Fahrt ist noch nicht zu Ende. Doch darauf möchte ich heute nicht schauen. Denn heute ist er da, der März. Der Monat, in dem der Frühling beginnt. Doch zunächst...

Hallo März (Freebies)


Puff und schon ist der Februar vorbei. Er begann mit einer dicken Erkältung, die mich ein paar Tage zur Ruhe zwang. Doch er wurde besser und sogar richtig produktiv, sowohl im Leben 1.0 als auch im Leben 2.0. Ich nahm gleich an zwei wunderbaren Blogparaden teil (HIER und HIER) und es hat großen Spaß gemacht. Sowas mag ich sehr, zumal ich fast ausschließlich (bis auf wenige Ausnahmen) internationale Blogs lese, ist so eine Blogparade eine wunderbare Möglichkeit, neue Blogs zu entdecken und so über den eigenen Tellerrand zu blicken.
Der Februar war ein Monat mit Höhen und Tiefen. Und einer, der gerade am Ende eine emotionale Achterbahn für mich bedeutete - und die Fahrt ist noch nicht zu Ende. Doch darauf möchte ich heute nicht schauen. Denn heute ist er da, der März. Der Monat, in dem der Frühling beginnt. Doch zunächst...

Im Grunde bin ich immer pünktlich. Und wenn ich mal spät dran bin, dann höchstens im Rahmen der akademischen Viertelsunde. Dass ich aber fast zwei Monate zu spät dran bin, ist eine Ausnahme. Nein, ich spreche hier natürlich nicht von einem Treffen im richtigen Leben, sondern davon, dass ich seit Januar regelmäßig etwas posten wollte, nämlich meine Antworten auf die 1000 Fragen an mich selbst.

Nachdem Johanna HIER zum Mitmachen aufgerufen hat, habe ich fleißig Antworten in mein Notizbuch geschrieben, aber es nie geschafft, sie auch zu posten. Warum, wieso, weshalb das nun so ist, kann ich mir selbst nicht so recht erklären. Ist jetzt aber auch egal, jetzt mache ich es ja. Und weil Johanna nun schon beim siebten Teil ihrer Reihe ist, ich aber nicht sieben einzelne Post schreiben und veröffentlichen wollte, habe ich mir ein Herz gefasst, eine der "goldenen Bloggerregeln" - nicht zu viel Text in einem Post packen - einfach mal komplett ignoriert (wie fast immer eigentlich) und alle bisherigen Fragen in diesen Post gepackt.

Aber keine Sorge: So viel Text ist es nicht, denn ich habe mir vorgenommen, alle Fragen spontan und kurz und knapp zu beantworten. Ich neige nämlich (alleine schon berufsbedingt) dazu, zu viel über alles nachzudenken, immer so ausführlich wie nur möglich zu beantworten und zu erklären. Ich mag das nicht sonderlich und möchte das ändern. Also sehe ich dies hier als Möglichkeit für mich, daran zu arbeiten. 

1000 Fragen an mich selbst

Im Grunde bin ich immer pünktlich. Und wenn ich mal spät dran bin, dann höchstens im Rahmen der akademischen Viertelsunde. Dass ich aber fast zwei Monate zu spät dran bin, ist eine Ausnahme. Nein, ich spreche hier natürlich nicht von einem Treffen im richtigen Leben, sondern davon, dass ich seit Januar regelmäßig etwas posten wollte, nämlich meine Antworten auf die 1000 Fragen an mich selbst.

Nachdem Johanna HIER zum Mitmachen aufgerufen hat, habe ich fleißig Antworten in mein Notizbuch geschrieben, aber es nie geschafft, sie auch zu posten. Warum, wieso, weshalb das nun so ist, kann ich mir selbst nicht so recht erklären. Ist jetzt aber auch egal, jetzt mache ich es ja. Und weil Johanna nun schon beim siebten Teil ihrer Reihe ist, ich aber nicht sieben einzelne Post schreiben und veröffentlichen wollte, habe ich mir ein Herz gefasst, eine der "goldenen Bloggerregeln" - nicht zu viel Text in einem Post packen - einfach mal komplett ignoriert (wie fast immer eigentlich) und alle bisherigen Fragen in diesen Post gepackt.

Aber keine Sorge: So viel Text ist es nicht, denn ich habe mir vorgenommen, alle Fragen spontan und kurz und knapp zu beantworten. Ich neige nämlich (alleine schon berufsbedingt) dazu, zu viel über alles nachzudenken, immer so ausführlich wie nur möglich zu beantworten und zu erklären. Ich mag das nicht sonderlich und möchte das ändern. Also sehe ich dies hier als Möglichkeit für mich, daran zu arbeiten. 



Selfcare. Höre ich mich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis um, so verstehen die meisten darunter eines: Körperpflege. Ein toller Duft, ein Besuch bei der Kosmetikerin oder ein Besuch im Spa. Alles tolle Dinge, die mit großer Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass wir uns (temporär) wohler in unserer Haut fühlen. Aber das ist nicht das, was ich unter dem Begriff verstehe.

Ich verstehe unter Selfcare "das Kümmern um sich selbst" (im Deutschen gibt es den Begriff "Selbstfürsorge", aber den mag ich nicht sonderlich, also bleibe ich bei Selfcare, einfach weil ich das Wort mag). Natürlich hat das auch irgendwie etwas mit all dem zutun, was meine Freunde und Bekannten meinen. Aber ich meine mehr damit: Selfcare bedeutet für mich, ein achtsamerer und gesünderer Umgang mit mir selbst. Dinge, die ich tun kann, um mich selbst wohler zu fühlen. Kurz um: Alles, was mir dabei hilft, entspannter zu werden, mehr Rücksicht auf mich selbst zu nehmen und achtsamer mit mir und meinen Bedürfnissen umzugehen.

Als ich darüber nachdachte, einen Post zum Thema "Selfcare" zu schreiben, wurde mir schnell klar, dass Selfcare für jeden etwas anderes bedeuten kann. Ich verstehe unter Selfcare beispielsweise ein aufgeräumtes, gemütliches Zuhause, auf das ich mich freue, wenn ich unterwegs bin, oder meine kleinen Rituale, die ich in meinen Alltag eingebaut habe und die mir dabei helfen, immer wieder - wenn es auch nur kurz ist - Zeit für mich zu haben (z.B. meinen Nachmittagskaffee, den ich in aller Ruhe trinke und mich dabei auch nicht stören lasse, auch nicht von Herrn Otto).
Bei näherer Betrachtung ergab sich jedoch, dass viele Ideen, die auf meiner persönlichen Selfcare-Liste stehen, durchaus auf andere übertragbar sind  - und sei es nur als Inspiration, um über eine eigene Selfcare-Liste nachzudenken. Manches ist ganz einfach in die Tat umzusetzen, anderes braucht etwas Zeit und das ein oder andere erfordert ein Umdenken und kostet vielleicht etwas Überwindung (hängen wir nicht alle irgendwie an festgefahrenen Strukturen, auch wenn sie nicht gut für uns sind?!). Aber jede einzelne Idee kann dabei helfen, ein wenig mehr auf sich selbst zu achten, sich mehr um das eigene Wohlbefinden zu kümmern und sich selbst wertzuschätzen.

15 Selfcare Ideen + Freebies



Selfcare. Höre ich mich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis um, so verstehen die meisten darunter eines: Körperpflege. Ein toller Duft, ein Besuch bei der Kosmetikerin oder ein Besuch im Spa. Alles tolle Dinge, die mit großer Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass wir uns (temporär) wohler in unserer Haut fühlen. Aber das ist nicht das, was ich unter dem Begriff verstehe.

Ich verstehe unter Selfcare "das Kümmern um sich selbst" (im Deutschen gibt es den Begriff "Selbstfürsorge", aber den mag ich nicht sonderlich, also bleibe ich bei Selfcare, einfach weil ich das Wort mag). Natürlich hat das auch irgendwie etwas mit all dem zutun, was meine Freunde und Bekannten meinen. Aber ich meine mehr damit: Selfcare bedeutet für mich, ein achtsamerer und gesünderer Umgang mit mir selbst. Dinge, die ich tun kann, um mich selbst wohler zu fühlen. Kurz um: Alles, was mir dabei hilft, entspannter zu werden, mehr Rücksicht auf mich selbst zu nehmen und achtsamer mit mir und meinen Bedürfnissen umzugehen.

Als ich darüber nachdachte, einen Post zum Thema "Selfcare" zu schreiben, wurde mir schnell klar, dass Selfcare für jeden etwas anderes bedeuten kann. Ich verstehe unter Selfcare beispielsweise ein aufgeräumtes, gemütliches Zuhause, auf das ich mich freue, wenn ich unterwegs bin, oder meine kleinen Rituale, die ich in meinen Alltag eingebaut habe und die mir dabei helfen, immer wieder - wenn es auch nur kurz ist - Zeit für mich zu haben (z.B. meinen Nachmittagskaffee, den ich in aller Ruhe trinke und mich dabei auch nicht stören lasse, auch nicht von Herrn Otto).
Bei näherer Betrachtung ergab sich jedoch, dass viele Ideen, die auf meiner persönlichen Selfcare-Liste stehen, durchaus auf andere übertragbar sind  - und sei es nur als Inspiration, um über eine eigene Selfcare-Liste nachzudenken. Manches ist ganz einfach in die Tat umzusetzen, anderes braucht etwas Zeit und das ein oder andere erfordert ein Umdenken und kostet vielleicht etwas Überwindung (hängen wir nicht alle irgendwie an festgefahrenen Strukturen, auch wenn sie nicht gut für uns sind?!). Aber jede einzelne Idee kann dabei helfen, ein wenig mehr auf sich selbst zu achten, sich mehr um das eigene Wohlbefinden zu kümmern und sich selbst wertzuschätzen.

Als ich, es ist Jahre her, das erste Mal von dem Konzept "Capsule Wardorbe" hörte, sprach mich das so gar nicht an. Und das nicht aus dem Grund, dass ich Shopping liebe (das Gegenteil trifft eher zu) und ständig neue Kleidung haben möchte (will ich gar nicht). Sondern weil ich mir einfach keine Gedanken um meine Kleidung machen und schon gar keinen "Plan" für meine Kleidung erstellen wollte. Mir erschien das Konzept einfach zu kompliziert und außerdem zu reglementiert, etwas was ich nicht sonderlich mag.

Capsule Wardrobe: Mein Weg

Als ich, es ist Jahre her, das erste Mal von dem Konzept "Capsule Wardorbe" hörte, sprach mich das so gar nicht an. Und das nicht aus dem Grund, dass ich Shopping liebe (das Gegenteil trifft eher zu) und ständig neue Kleidung haben möchte (will ich gar nicht). Sondern weil ich mir einfach keine Gedanken um meine Kleidung machen und schon gar keinen "Plan" für meine Kleidung erstellen wollte. Mir erschien das Konzept einfach zu kompliziert und außerdem zu reglementiert, etwas was ich nicht sonderlich mag.


Ich habe schon nicht mehr damit gerechnet, aber der Winter ist zurück. Sonnenschein, klirrende Kälte und glitzernde Schneelandschaften: So zeigt sich momentan unsere kleine Stadt im Grünen. Ein Traum! Otto und ich haben viel Spaß auf unseren Hunderunden und mein Herz hüpft ein weniger schneller, wenn ich Otto im Schnee beobachte und sehe, wie glücklich und entspannt er ist.



Neben der unerwarteten Rückkehr des Winters gab es noch weitere schöne Momente in den vergangenen Tagen, die ich heute mit Euch teilen möchte. 

Für alle, die neu hier sind: Jeden Tag notiere ich mir die schönsten Momente, die kleinen Freuden des Tages. Ganz gleich wie klein und unbedeutend sie mir (oder auch anderen) manchmal erscheinen mögen, im Rückblick sind es genau diese Momente, genau diese kleinen Freuden und Dinge des Alltags, die mich wirklich glücklich machen. Das schriftliche (oder manchmal auch bildliche) Festhalten dieser Momente und das spätere Erinnern daran ist wie ein kleiner Gute-Laune-Booster und irgendwie auch mein Realitätsanker, der mir gerade in nicht so guten Zeiten zeigt, wie schön mein Leben ist, wenn ich es nur „richtig“ betrachte, nämlich mit meinen Augen, nicht mit den Augen anderer. Und auf moments of mine sammel und dokumentiere ich viele dieser Momente und teile sie mit Euch.


// warmer Apfelstrudel - perfekt nach einer Hunderunde im Winter
// endlich wieder Licht in der Wohnung - Hallo Sonne!
// die Kamera hin und wieder selbst in die Hand nehmen zu können; ich vermisse das Fotografieren sehr (zur Erklärung: Ich habe eine chronische Arthritis in beiden Händen, was es mir oftmals unmöglich macht, Dinge, insbesondere die mit etwas mehr Gewicht, festzuhalten, schon gar nicht über längere Zeit. Je nach Tagesform kann ich gerade so einen Topf von A nach B stellen oder mein Smartphone bedienen. Eine Spiegelreflex über längere Zeit (also mehr als 3 Minuten) in der Hand zu halten und Fotos zu machen ist schwierig für mich; selbst wenn ich es schaffe, sie zu halten, schaffe ich es kaum, keine verwackelten Bilder zu machen. Umso mehr freue ich mich, dass es auch die guten Momente gibt und die nutze ich dann aus.)
// Schnee auf Ottos Nase 
// ein vollkommen überraschendes, von Herzen kommendes Kompliment für Otto und mich - Otto nahm es wie immer locker (er ist sie ja schon gewöhnt) und ich hatte Tränen in den Augen und bin hummerrot angelaufen 
// der perfekt graue Pulli - wenn ich ihn trage, fühle ich mich immer richtig wohl und immer "gut" angezogen
// dieser Shake - jeden Tag nach der großen Hunderunde (zur Erklärung: Otto kommt viermal am Tag raus, zwei kleinere Spaziergänge von je 45 Minuten, ein Spaziergang von einer Stunde und der große Spaziergang von 2-3 Stunden)
// dick eingemummelt im Bett liegen, die Burg im Schnee beobachten und träumen
// ein inspirierendes Gespräch
// ein Überraschungspaket für Otto (und uns) von einer lieben Instagramfreundin
// mein neues Blogdesign ist fast fertig (das eigentlich schon Anfang des Jahres online sein sollte, was aber aus diversen Gründen nicht geklappt hat) - eine kleine Preview: 


Ich bin gespannt: Wie sagt Ihr dazu? Ich finde es wunderhübsch, es entspricht genau meinen Vorstellungen. Allerdings gibts auch ein kleines "aber": Ich habe mich derweil schon sehr an mein "Übergangsdesign" gewöhnt und frage mich nun tatsächlich, ob ich überhaupt wechseln soll. Ich bin wirklich nicht gut darin, mich zu entscheiden. Was denkt Ihr?

Um im WWW:

// diese Blogparade, bei der ich sehr, sehr gerne mitmache
// dieses Bild - Ich liebe lachende Rottweiler
// dieser Artikel - er entspricht genau dem, was ich über diese ganzen "So muss Mininmalismus sein"-Regeln denke: "Leb' nicht das Leben eines anderen, lebe Deins." (siehe dazu auch meine Gedanken über Minimalismus HIER)

moments VII


Ich habe schon nicht mehr damit gerechnet, aber der Winter ist zurück. Sonnenschein, klirrende Kälte und glitzernde Schneelandschaften: So zeigt sich momentan unsere kleine Stadt im Grünen. Ein Traum! Otto und ich haben viel Spaß auf unseren Hunderunden und mein Herz hüpft ein weniger schneller, wenn ich Otto im Schnee beobachte und sehe, wie glücklich und entspannt er ist.



Neben der unerwarteten Rückkehr des Winters gab es noch weitere schöne Momente in den vergangenen Tagen, die ich heute mit Euch teilen möchte. 

Für alle, die neu hier sind: Jeden Tag notiere ich mir die schönsten Momente, die kleinen Freuden des Tages. Ganz gleich wie klein und unbedeutend sie mir (oder auch anderen) manchmal erscheinen mögen, im Rückblick sind es genau diese Momente, genau diese kleinen Freuden und Dinge des Alltags, die mich wirklich glücklich machen. Das schriftliche (oder manchmal auch bildliche) Festhalten dieser Momente und das spätere Erinnern daran ist wie ein kleiner Gute-Laune-Booster und irgendwie auch mein Realitätsanker, der mir gerade in nicht so guten Zeiten zeigt, wie schön mein Leben ist, wenn ich es nur „richtig“ betrachte, nämlich mit meinen Augen, nicht mit den Augen anderer. Und auf moments of mine sammel und dokumentiere ich viele dieser Momente und teile sie mit Euch.


// warmer Apfelstrudel - perfekt nach einer Hunderunde im Winter
// endlich wieder Licht in der Wohnung - Hallo Sonne!
// die Kamera hin und wieder selbst in die Hand nehmen zu können; ich vermisse das Fotografieren sehr (zur Erklärung: Ich habe eine chronische Arthritis in beiden Händen, was es mir oftmals unmöglich macht, Dinge, insbesondere die mit etwas mehr Gewicht, festzuhalten, schon gar nicht über längere Zeit. Je nach Tagesform kann ich gerade so einen Topf von A nach B stellen oder mein Smartphone bedienen. Eine Spiegelreflex über längere Zeit (also mehr als 3 Minuten) in der Hand zu halten und Fotos zu machen ist schwierig für mich; selbst wenn ich es schaffe, sie zu halten, schaffe ich es kaum, keine verwackelten Bilder zu machen. Umso mehr freue ich mich, dass es auch die guten Momente gibt und die nutze ich dann aus.)
// Schnee auf Ottos Nase 
// ein vollkommen überraschendes, von Herzen kommendes Kompliment für Otto und mich - Otto nahm es wie immer locker (er ist sie ja schon gewöhnt) und ich hatte Tränen in den Augen und bin hummerrot angelaufen 
// der perfekt graue Pulli - wenn ich ihn trage, fühle ich mich immer richtig wohl und immer "gut" angezogen
// dieser Shake - jeden Tag nach der großen Hunderunde (zur Erklärung: Otto kommt viermal am Tag raus, zwei kleinere Spaziergänge von je 45 Minuten, ein Spaziergang von einer Stunde und der große Spaziergang von 2-3 Stunden)
// dick eingemummelt im Bett liegen, die Burg im Schnee beobachten und träumen
// ein inspirierendes Gespräch
// ein Überraschungspaket für Otto (und uns) von einer lieben Instagramfreundin
// mein neues Blogdesign ist fast fertig (das eigentlich schon Anfang des Jahres online sein sollte, was aber aus diversen Gründen nicht geklappt hat) - eine kleine Preview: 


Ich bin gespannt: Wie sagt Ihr dazu? Ich finde es wunderhübsch, es entspricht genau meinen Vorstellungen. Allerdings gibts auch ein kleines "aber": Ich habe mich derweil schon sehr an mein "Übergangsdesign" gewöhnt und frage mich nun tatsächlich, ob ich überhaupt wechseln soll. Ich bin wirklich nicht gut darin, mich zu entscheiden. Was denkt Ihr?

Um im WWW:

// diese Blogparade, bei der ich sehr, sehr gerne mitmache
// dieses Bild - Ich liebe lachende Rottweiler
// dieser Artikel - er entspricht genau dem, was ich über diese ganzen "So muss Mininmalismus sein"-Regeln denke: "Leb' nicht das Leben eines anderen, lebe Deins." (siehe dazu auch meine Gedanken über Minimalismus HIER)

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