Otto und ich waren heute einkaufen, natürlich auch in seinem Lieblingsgeschäft (ja, Otto darf hier in nahezu jedes Geschäft und benimmt sich tadellos und nein, sein Lieblingsgeschäft ist kein Tierfuttermittelgeschäft, ganz im Gegenteil). Zu Ottos großer Freude arbeitete heute seine Lieblingsverkäuferin;  sie ist eine lebenslustige Person mit einer beneidenswert positiven Ausstrahlung. Ich kann mehr als gut nachvollziehen, warum Otto sich in ihrer Nähe so wohl fühlt, denn mir geht es ähnlich.

Januarblues


Otto und ich waren heute einkaufen, natürlich auch in seinem Lieblingsgeschäft (ja, Otto darf hier in nahezu jedes Geschäft und benimmt sich tadellos und nein, sein Lieblingsgeschäft ist kein Tierfuttermittelgeschäft, ganz im Gegenteil). Zu Ottos großer Freude arbeitete heute seine Lieblingsverkäuferin;  sie ist eine lebenslustige Person mit einer beneidenswert positiven Ausstrahlung. Ich kann mehr als gut nachvollziehen, warum Otto sich in ihrer Nähe so wohl fühlt, denn mir geht es ähnlich.

Normalerweise freue ich mich darauf, nach der frühmorgendlichen Hunderunde wieder nach Hause zu kommen: Von der beißenden Kälte in die wohlige Wärme unserer Wohnung. Doch heute nicht, ebenso wie in den letzten Tagen. Denn bei uns ist diese Woche bereits viermal die Heizung ausgefallen und dieses Mal scheint sie endgültig zu versagen. Also sitzen wir hier nun, dick eingepackt und erneut auf den Handwerker wartend. Nicht unbedingt der beste Start ins Wochenende. Aber eine gute Gelegenheit, sich die schönen Momente der vergangenen Tage wieder in Erinnerung zu rufen...

Für alle, die neu hier sind: Jeden Tag notiere ich mir die schönsten Momente, die kleinen Freuden des Tages. Ganz gleich wie klein und unbedeutend sie mir (oder auch anderen) manchmal erscheinen mögen, im Rückblick sind es genau diese Momente, genau diese kleinen Freuden und Dinge des Alltags, die mich wirklich glücklich machen. Das schriftliche (oder manchmal auch bildliche) Festhalten dieser Momente und das spätere Erinnern daran ist wie ein kleiner Gute-Laune-Booster und irgendwie auch mein Realitätsanker, der mir gerade in nicht so guten Zeiten zeigt, wie schön mein Leben ist, wenn ich es nur „richtig“ betrachte, nämlich mit meinen Augen, nicht mit den Augen anderer. Und auf moments of mine sammel und dokumentiere ich viele dieser Momente und teile sie mit Euch.

 // eine dicke Scheibe frisch gebackenes, noch ofenwarmes Brot mit dem Lieblingskäse (mein absolutes Lieblingsmittagessen)
// ein spontanes und unterhaltsames Gespräch mit einer Unbekannten und eine gemeinsame Hunderunde durch den Wald
// Auf dem Wochenmakrt einen riesengroßen Bund Eucalyptus für 1,50 Euro zu bekommen, nur weil Herr Otto "so süß ist" (Der Bund war so groß, dass nun in fast jedem Zimmer eine Vase mit Eucalyptus steht. Mag ich).
// die erste Seite eines neuen Notizbuches
// den Lieblingsschal nach der Wäsche endlich wieder tragen zu können (Bleibt nur die Frage: Warum braucht Wolle nur immer so lange, um zu trocknen?!)
// das Glitzern in den Augen der Menschen, die mit Herrn Otto kuscheln (Glück kann so einfach sein)
// neue Bilder an den Wänden (HIER und siehe unten)
// sich für eine Person einsetzen, allen Widerständen zum Trotz 
// Milchschaum, der an der Nasespitze kitzelt 
// frühmorgens eine unerwartete Post-it-Nachricht vom Helden mit einer tollen Neuigkeit (zur Erklärung: Mein Rechner hatte beschlossen, ein Eigenleben und führen, womit ich selbstverständlich nicht einverstanden war. Der Held hat sich um das Problem gekümmert und zu meiner Überraschung gings schneller als erwartet.)
// ein Besuch beim Zahnarzt (Ja, richtig gelesen. Die (Routine-)Besuche bei ihm machen Spaß: um ein gutes Gespräch reicher und mit blitzsauberen Zähnen verlässt man die fröhlich die Praxis. Mag ich.)

Und im WWW:

// Dieses Video! Wir sind glücklich und stolz, dass Herr Otto ein Teil dieser wunderbaren Botschaft sein durfte und weiterhin sein wird.
// Dieses winterliche Freebie
// Dieser Instagramaccount
// Diese Fuchstorte. Viel zu schön, um sie zu essen.
// Charlotte Little Wolf - Eine wunderbare Fotografin. Ich könnte den ganzen Tag damit verbringen, mir ihre Bilder anzusehen.



moments VI

Normalerweise freue ich mich darauf, nach der frühmorgendlichen Hunderunde wieder nach Hause zu kommen: Von der beißenden Kälte in die wohlige Wärme unserer Wohnung. Doch heute nicht, ebenso wie in den letzten Tagen. Denn bei uns ist diese Woche bereits viermal die Heizung ausgefallen und dieses Mal scheint sie endgültig zu versagen. Also sitzen wir hier nun, dick eingepackt und erneut auf den Handwerker wartend. Nicht unbedingt der beste Start ins Wochenende. Aber eine gute Gelegenheit, sich die schönen Momente der vergangenen Tage wieder in Erinnerung zu rufen...

Für alle, die neu hier sind: Jeden Tag notiere ich mir die schönsten Momente, die kleinen Freuden des Tages. Ganz gleich wie klein und unbedeutend sie mir (oder auch anderen) manchmal erscheinen mögen, im Rückblick sind es genau diese Momente, genau diese kleinen Freuden und Dinge des Alltags, die mich wirklich glücklich machen. Das schriftliche (oder manchmal auch bildliche) Festhalten dieser Momente und das spätere Erinnern daran ist wie ein kleiner Gute-Laune-Booster und irgendwie auch mein Realitätsanker, der mir gerade in nicht so guten Zeiten zeigt, wie schön mein Leben ist, wenn ich es nur „richtig“ betrachte, nämlich mit meinen Augen, nicht mit den Augen anderer. Und auf moments of mine sammel und dokumentiere ich viele dieser Momente und teile sie mit Euch.

 // eine dicke Scheibe frisch gebackenes, noch ofenwarmes Brot mit dem Lieblingskäse (mein absolutes Lieblingsmittagessen)
// ein spontanes und unterhaltsames Gespräch mit einer Unbekannten und eine gemeinsame Hunderunde durch den Wald
// Auf dem Wochenmakrt einen riesengroßen Bund Eucalyptus für 1,50 Euro zu bekommen, nur weil Herr Otto "so süß ist" (Der Bund war so groß, dass nun in fast jedem Zimmer eine Vase mit Eucalyptus steht. Mag ich).
// die erste Seite eines neuen Notizbuches
// den Lieblingsschal nach der Wäsche endlich wieder tragen zu können (Bleibt nur die Frage: Warum braucht Wolle nur immer so lange, um zu trocknen?!)
// das Glitzern in den Augen der Menschen, die mit Herrn Otto kuscheln (Glück kann so einfach sein)
// neue Bilder an den Wänden (HIER und siehe unten)
// sich für eine Person einsetzen, allen Widerständen zum Trotz 
// Milchschaum, der an der Nasespitze kitzelt 
// frühmorgens eine unerwartete Post-it-Nachricht vom Helden mit einer tollen Neuigkeit (zur Erklärung: Mein Rechner hatte beschlossen, ein Eigenleben und führen, womit ich selbstverständlich nicht einverstanden war. Der Held hat sich um das Problem gekümmert und zu meiner Überraschung gings schneller als erwartet.)
// ein Besuch beim Zahnarzt (Ja, richtig gelesen. Die (Routine-)Besuche bei ihm machen Spaß: um ein gutes Gespräch reicher und mit blitzsauberen Zähnen verlässt man die fröhlich die Praxis. Mag ich.)

Und im WWW:

// Dieses Video! Wir sind glücklich und stolz, dass Herr Otto ein Teil dieser wunderbaren Botschaft sein durfte und weiterhin sein wird.
// Dieses winterliche Freebie
// Dieser Instagramaccount
// Diese Fuchstorte. Viel zu schön, um sie zu essen.
// Charlotte Little Wolf - Eine wunderbare Fotografin. Ich könnte den ganzen Tag damit verbringen, mir ihre Bilder anzusehen.



Seit knapp drei Jahren möchte ich nun schon einen Post über Morgenseiten schreiben und dennoch habe ich es nicht getan. Erklären kann ich mir das selbst nicht, aber ich habe eine Ahnung: Morgenseiten zu schreiben ist ein fester Bestandteil meiner Morgenroutine; ich denke gar nicht weiter darüber nach, sondern mache es einfach. So wie ich mir morgens einen Kaffee mache, darüber denke ich ja auch nicht weiter nach. Aber im Grunde ist es auch ganz gleich, warum ich es bisher nicht gemacht habe, jetzt schreibe ich den Post endlich. 

Morgenseiten sind schnell erklärt: Julia Cameron (eine amerikanische Schriftstellerin) entwickelte die Methode, jeden Morgen, direkt nach dem Aufstehen, auf drei DIN A4-Seiten handschriftlich alles aufzuschreiben, was einem in den Kopf kommt, ohne weiter darüber nachzudenken, eben intuitiv. Nach drei Seiten ist Schluss. Orthographie, Grammatik, Interpunktion, vollständige Sätze, Logik etc. bleiben vollkommen unbeachtet, man schreibt einfach drauflos. Jede Art von Zensur würde die Idee der Morgenseiten zunichtemachen. 

Und genau da lag zu Beginn mein Problem: Ich bin Literaturwissenschaftlerin, also eben auch Germanistin. Unkontrolliertes "drauflos-schreiben" ohne auf alles zu achten, was ich über Sprache gelernt habe, schien mir schlicht ein Ding der Unmöglichkeit. Ich habe fast zwei Monate benötigt, bis ich mich wirklich auf die Morgenseiten einlassen konnte. Ihr könnt' Euch vielleicht vorstellen, wie frustrierend diese Zeit war und die Frustration nicht unbedingt dazu beigetragen hat, dass ich mich weiterhin mit den Morgenseiten beschäftigen wollte. Aber mich faszinierte die Methode und sie versprach so viel, also blieb ich dran.
Mit der Zeit klappte es auch immer besser, wenngleich ich sagen muss, dass meine ersten Morgenseiten schon sehr seltsam waren. Am Anfang stand auf manchen Seiten einfach nur ein Wort, das ich immer wieder wiederholt habe (z.B. Blaaablubbb). Mit der Zeit wurde mehr daraus und ich habe für mich entschieden, dass ich keine DIN A4-Blätter verwende, sondern meine Morgenseiten in A5-Notizhefte schreibe und so jeden Morgen sechs Seiten.

Morgenseiten, so Cameron, sollte man erst nach Wochen noch einmal lesen. So mache ich es auch und manchmal lese ich sie einfach gar nicht mehr. Ich bewahre die Notizhefte ein Jahr auf, nehme mir dann bewusst einen Nachmittag Zeit und blättere sie alle durch. Ganz intuitiv entscheide ich, was ich noch einmal lesen möchte und was eben nicht. Danach wandern die Notizhefte ins Altpapier, es sei denn, ich möchte das Heft unbedingt behalten, was bisher aber nur selten vorkam.


Heute weiß ich die Vorteile der Morgenseiten sehr zu schätzen; sie helfen mir dabei lästige Gedanken loszuwerden. Ich stehe morgens verschlafen auf, schaffe es gerade so ins Bad ohne zu stolpern (meistens zumindest), aber "mein Kopf" ist schon hellwach und hunderte von Gedanken prasseln auf mich ein. Meistens total unnötige Gedanken, Ängste, Sorgen, Ärgernisse usw., die sich aber festbeißen und wie Ballons, die man gerade aufbläst, immer größer werden und mich den ganzen Tag über verfolgen. Mit Hilfe der Morgenseiten kann ich diese Gedankenflut zu Papier bringen, muss mich erst einmal nicht weiter mit ihnen beschäftigen und kann sie oftmals sogar vollkommen loslassen. In meinem Kopf wird es ruhiger und erreiche mehr Klarheit, um ruhig und entspannt in den Tag zu starten.

Ich empfehle diese Methode schon seit Jahren weiter (insbesondere meine Studenten haben davon in Prüfungsphasen profitiert) und werde immer wieder gefragt, wie viel Zeit man für das Schreiben von Morgenseiten "braucht", schließlich zählt für viele gerade morgens jede Minute. Pauschal kann ich diese Frage nicht beantworten, da ich max. 15 Minuten dafür benötige (ich schreibe sehr schnell und wenn ich weder auf die Orthographie noch Grammatik achten muss, dann noch schneller). Wenn der Morgen immer schon sehr knapp zeitlich kalkuliert ist, dann könnte man beispielsweise ein wenig früher aufstehen oder die Morgenroutine anders planen. Aber im Grunde ist es auch gleich: Es geht darum, sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen. Wie viel ist einem diese Zeit für sich selbst wert? Diese Frage muss jeder für sich beantworten.

Und auch wenn es nicht so ganz im Sinne Camerons ist: Spirituell ist an den Morgenseiten für mich nichts. Ich habe (noch?) keine Verbindung zu meinem "höheren Selbst" erfahren oder dergleichen und habe auch noch keinen größeren Sinn in meiner Existenz erkannt, nur weil ich Morgenseiten schreibe. Ich sehe das schlicht und ergreifend pragmatisch, so bin ich eben. Habe ich mal keine Zeit oder einfach keine Lust zum Schreiben, weil ich viel lieber mit dem Rottweiler in seinem Körbchen kuscheln möchte? Dann ist das so. Das Schöne ist, dass ich immer wieder gerne zu den Morgenseiten zurückkehre, weil sie mir guttun. Das macht sie für mich so besonders. 


Und wer nun noch mehr über Camerons Morgenseiten wissen möchte: 

// in diesem Video erklärt Julia Cameron selbst die Idee der Morgenseiten 
//  HIER und HIER gibt sie Tipps, wie man das Schreiben von Morgenseiten praktizierten kann
// HIER schreibt sie darüber, was sie in 25 Jahren schreiben von Morgenseiten "gelernt" hat



Anmerkung: Nach derzeitiger Rechtsauffassung gelten jegliche Marken-, Menschen- und Produktnennungen und auch Verlinkungen in einem Beitrag als Werbung; aus diesem Grund sehe ich mich gezwungen, diese Beitrag als Werbung zu bezeichnen. Dieser Beitrag enthält nur meine persönliche Meinung und ist nicht bezahlt.

Morgenseiten

Seit knapp drei Jahren möchte ich nun schon einen Post über Morgenseiten schreiben und dennoch habe ich es nicht getan. Erklären kann ich mir das selbst nicht, aber ich habe eine Ahnung: Morgenseiten zu schreiben ist ein fester Bestandteil meiner Morgenroutine; ich denke gar nicht weiter darüber nach, sondern mache es einfach. So wie ich mir morgens einen Kaffee mache, darüber denke ich ja auch nicht weiter nach. Aber im Grunde ist es auch ganz gleich, warum ich es bisher nicht gemacht habe, jetzt schreibe ich den Post endlich. 

Morgenseiten sind schnell erklärt: Julia Cameron (eine amerikanische Schriftstellerin) entwickelte die Methode, jeden Morgen, direkt nach dem Aufstehen, auf drei DIN A4-Seiten handschriftlich alles aufzuschreiben, was einem in den Kopf kommt, ohne weiter darüber nachzudenken, eben intuitiv. Nach drei Seiten ist Schluss. Orthographie, Grammatik, Interpunktion, vollständige Sätze, Logik etc. bleiben vollkommen unbeachtet, man schreibt einfach drauflos. Jede Art von Zensur würde die Idee der Morgenseiten zunichtemachen. 

Und genau da lag zu Beginn mein Problem: Ich bin Literaturwissenschaftlerin, also eben auch Germanistin. Unkontrolliertes "drauflos-schreiben" ohne auf alles zu achten, was ich über Sprache gelernt habe, schien mir schlicht ein Ding der Unmöglichkeit. Ich habe fast zwei Monate benötigt, bis ich mich wirklich auf die Morgenseiten einlassen konnte. Ihr könnt' Euch vielleicht vorstellen, wie frustrierend diese Zeit war und die Frustration nicht unbedingt dazu beigetragen hat, dass ich mich weiterhin mit den Morgenseiten beschäftigen wollte. Aber mich faszinierte die Methode und sie versprach so viel, also blieb ich dran.
Mit der Zeit klappte es auch immer besser, wenngleich ich sagen muss, dass meine ersten Morgenseiten schon sehr seltsam waren. Am Anfang stand auf manchen Seiten einfach nur ein Wort, das ich immer wieder wiederholt habe (z.B. Blaaablubbb). Mit der Zeit wurde mehr daraus und ich habe für mich entschieden, dass ich keine DIN A4-Blätter verwende, sondern meine Morgenseiten in A5-Notizhefte schreibe und so jeden Morgen sechs Seiten.

Morgenseiten, so Cameron, sollte man erst nach Wochen noch einmal lesen. So mache ich es auch und manchmal lese ich sie einfach gar nicht mehr. Ich bewahre die Notizhefte ein Jahr auf, nehme mir dann bewusst einen Nachmittag Zeit und blättere sie alle durch. Ganz intuitiv entscheide ich, was ich noch einmal lesen möchte und was eben nicht. Danach wandern die Notizhefte ins Altpapier, es sei denn, ich möchte das Heft unbedingt behalten, was bisher aber nur selten vorkam.


Heute weiß ich die Vorteile der Morgenseiten sehr zu schätzen; sie helfen mir dabei lästige Gedanken loszuwerden. Ich stehe morgens verschlafen auf, schaffe es gerade so ins Bad ohne zu stolpern (meistens zumindest), aber "mein Kopf" ist schon hellwach und hunderte von Gedanken prasseln auf mich ein. Meistens total unnötige Gedanken, Ängste, Sorgen, Ärgernisse usw., die sich aber festbeißen und wie Ballons, die man gerade aufbläst, immer größer werden und mich den ganzen Tag über verfolgen. Mit Hilfe der Morgenseiten kann ich diese Gedankenflut zu Papier bringen, muss mich erst einmal nicht weiter mit ihnen beschäftigen und kann sie oftmals sogar vollkommen loslassen. In meinem Kopf wird es ruhiger und erreiche mehr Klarheit, um ruhig und entspannt in den Tag zu starten.

Ich empfehle diese Methode schon seit Jahren weiter (insbesondere meine Studenten haben davon in Prüfungsphasen profitiert) und werde immer wieder gefragt, wie viel Zeit man für das Schreiben von Morgenseiten "braucht", schließlich zählt für viele gerade morgens jede Minute. Pauschal kann ich diese Frage nicht beantworten, da ich max. 15 Minuten dafür benötige (ich schreibe sehr schnell und wenn ich weder auf die Orthographie noch Grammatik achten muss, dann noch schneller). Wenn der Morgen immer schon sehr knapp zeitlich kalkuliert ist, dann könnte man beispielsweise ein wenig früher aufstehen oder die Morgenroutine anders planen. Aber im Grunde ist es auch gleich: Es geht darum, sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen. Wie viel ist einem diese Zeit für sich selbst wert? Diese Frage muss jeder für sich beantworten.

Und auch wenn es nicht so ganz im Sinne Camerons ist: Spirituell ist an den Morgenseiten für mich nichts. Ich habe (noch?) keine Verbindung zu meinem "höheren Selbst" erfahren oder dergleichen und habe auch noch keinen größeren Sinn in meiner Existenz erkannt, nur weil ich Morgenseiten schreibe. Ich sehe das schlicht und ergreifend pragmatisch, so bin ich eben. Habe ich mal keine Zeit oder einfach keine Lust zum Schreiben, weil ich viel lieber mit dem Rottweiler in seinem Körbchen kuscheln möchte? Dann ist das so. Das Schöne ist, dass ich immer wieder gerne zu den Morgenseiten zurückkehre, weil sie mir guttun. Das macht sie für mich so besonders. 


Und wer nun noch mehr über Camerons Morgenseiten wissen möchte: 

// in diesem Video erklärt Julia Cameron selbst die Idee der Morgenseiten 
//  HIER und HIER gibt sie Tipps, wie man das Schreiben von Morgenseiten praktizierten kann
// HIER schreibt sie darüber, was sie in 25 Jahren schreiben von Morgenseiten "gelernt" hat



Anmerkung: Nach derzeitiger Rechtsauffassung gelten jegliche Marken-, Menschen- und Produktnennungen und auch Verlinkungen in einem Beitrag als Werbung; aus diesem Grund sehe ich mich gezwungen, diese Beitrag als Werbung zu bezeichnen. Dieser Beitrag enthält nur meine persönliche Meinung und ist nicht bezahlt.


3. Januar 2018: Das Thermometer zeigt ca.10 Grad an, ein Orkanausläufer streift uns, es regnet in Strömen. Nein, das ist alles, aber kein Winter. Ich beschwere mich grundsätzlich nicht über das Wetter, es ist vergebene Müh', denn ich kann sowieso nichts daran ändern und als Hundemama muss ich so oder so vor die Türe, Herrn Otto ist das Wetter gleich (obwohl Sturm und Starkregen findet es gruselig).

Mir fehlt der Winter, also der echte Winter: Schnee, Kälte, Sonnenschein. Und wenn ich ihn schon nicht im echten Leben haben kann, dann zumindest im Leben 2.0. Aus diesem Grund hier eine Auswahl meiner Lieblingswinterbilder als eine Art Moodboard und ein paar Wintervideos. Für alle die, die den echten Winter auch vermissen und ein wenig träumen möchten. 

Winter: I miss you



3. Januar 2018: Das Thermometer zeigt ca.10 Grad an, ein Orkanausläufer streift uns, es regnet in Strömen. Nein, das ist alles, aber kein Winter. Ich beschwere mich grundsätzlich nicht über das Wetter, es ist vergebene Müh', denn ich kann sowieso nichts daran ändern und als Hundemama muss ich so oder so vor die Türe, Herrn Otto ist das Wetter gleich (obwohl Sturm und Starkregen findet es gruselig).

Mir fehlt der Winter, also der echte Winter: Schnee, Kälte, Sonnenschein. Und wenn ich ihn schon nicht im echten Leben haben kann, dann zumindest im Leben 2.0. Aus diesem Grund hier eine Auswahl meiner Lieblingswinterbilder als eine Art Moodboard und ein paar Wintervideos. Für alle die, die den echten Winter auch vermissen und ein wenig träumen möchten. 

Hallo 2018 und herzlich willkommen!
Das neue Jahr ist noch ganz frisch, gerade einmal ein paar Stunden alt. 365 Tage neue Tage, die mit Leben gefüllt werden wollen. Neue Abenteuer warten schon...

„Gute Vorsätze“ habe ich keine, hatte ich noch nie. Ich lasse lieber alles auf mich zukommen und versuche, es so zu nehmen, wie es kommt. Das gelingt manchmal gut, manchmal weniger gut. Aber das ist in Ordnung, solange ich mir selbst treu bleibe. Im letzten Jahr (HIER) habe ich mir ein paar Leitideen notiert, auf die ich mich konzentrieren wollte. Manches davon ist mir gut gelungen, manches fällt mir nach wie vor schwer, aber ich „arbeite“ weitere daran.
Einen (für mich) wichtigen Punkt möchte ich der Liste in diesem Jahr noch hinzufügen: Self Care. Und damit meine ich jetzt nicht Hautpflege oder dergleichen. Im Deutschen gibt es dazu einen Begriff, Selbstfürsorge, der mir allerdings nicht sonderlich gefällt (warum, kann ich nicht erklären, es ist einfach so). Wenngleich ich den Begriff nicht mag, so trifft er im Kern das, was ich meine sehr gut: das „Kümmern“ um sich selbst. Denn das ist etwas, was mir nicht immer sonderlich gut gelingt. Es fiel mir schon immer leichter, mich um andere zu kümmern, als um mich selbst. So kenne ich beispielsweise alle Vorsorgetermine des Helden und der beiden Pelzigen auswendig und sorge dafür, dass sie sie auch wahrnehmen. Aber meine eigenen? Hm, naja... 
Darüberhinaus meine ich mit Self Care aber noch mehr als Vorsorgetermine und Ähnliches: Einfach ein besserer und gesünderer Umgang mit mir selbst. Denn nach wie vor neige ich dazu, mich zu überfordern, meine Grenzen zu überschreiten und merke es meist erst hinterher. Und das möchte ich ändern. Ich möchte gnädiger und geduldiger mit mir sein, meine Grenzen anerkennen und nicht ständig mit ihnen hadern. Im Grunde möchte ich, dass ich mich selbst öfter so behandle wie ich andere behandle: freundlich und wohlwollend.
Ich weiß, dass klingt jetzt nicht weltbewegend und mag manchem vielleicht sogar etwas seltsam und unwichtig erscheinen. Aber für mich ist es wichtig und das so deutlich zu „sagen“, es anzuerkennen, ist für mich schon ein großer Schritt.

Hallo 2018 (Freebies)

Hallo 2018 und herzlich willkommen!
Das neue Jahr ist noch ganz frisch, gerade einmal ein paar Stunden alt. 365 Tage neue Tage, die mit Leben gefüllt werden wollen. Neue Abenteuer warten schon...

„Gute Vorsätze“ habe ich keine, hatte ich noch nie. Ich lasse lieber alles auf mich zukommen und versuche, es so zu nehmen, wie es kommt. Das gelingt manchmal gut, manchmal weniger gut. Aber das ist in Ordnung, solange ich mir selbst treu bleibe. Im letzten Jahr (HIER) habe ich mir ein paar Leitideen notiert, auf die ich mich konzentrieren wollte. Manches davon ist mir gut gelungen, manches fällt mir nach wie vor schwer, aber ich „arbeite“ weitere daran.
Einen (für mich) wichtigen Punkt möchte ich der Liste in diesem Jahr noch hinzufügen: Self Care. Und damit meine ich jetzt nicht Hautpflege oder dergleichen. Im Deutschen gibt es dazu einen Begriff, Selbstfürsorge, der mir allerdings nicht sonderlich gefällt (warum, kann ich nicht erklären, es ist einfach so). Wenngleich ich den Begriff nicht mag, so trifft er im Kern das, was ich meine sehr gut: das „Kümmern“ um sich selbst. Denn das ist etwas, was mir nicht immer sonderlich gut gelingt. Es fiel mir schon immer leichter, mich um andere zu kümmern, als um mich selbst. So kenne ich beispielsweise alle Vorsorgetermine des Helden und der beiden Pelzigen auswendig und sorge dafür, dass sie sie auch wahrnehmen. Aber meine eigenen? Hm, naja... 
Darüberhinaus meine ich mit Self Care aber noch mehr als Vorsorgetermine und Ähnliches: Einfach ein besserer und gesünderer Umgang mit mir selbst. Denn nach wie vor neige ich dazu, mich zu überfordern, meine Grenzen zu überschreiten und merke es meist erst hinterher. Und das möchte ich ändern. Ich möchte gnädiger und geduldiger mit mir sein, meine Grenzen anerkennen und nicht ständig mit ihnen hadern. Im Grunde möchte ich, dass ich mich selbst öfter so behandle wie ich andere behandle: freundlich und wohlwollend.
Ich weiß, dass klingt jetzt nicht weltbewegend und mag manchem vielleicht sogar etwas seltsam und unwichtig erscheinen. Aber für mich ist es wichtig und das so deutlich zu „sagen“, es anzuerkennen, ist für mich schon ein großer Schritt.

ni.cole.ma.ri@instagram

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