7. April 2018

Capsule Wardrobe: Frühling

Vor zwei Wochen war es endlich soweit: Ich konnte zum ersten Mal in diesem Jahr zur Hunderunde einen meiner geliebten Hoodies anziehen. Ich war so richtig glücklich! Wegen eines einfachen Pullis. Aber im Grunde steht dieser Pulli stellvertretend dafür, dass der Winter nun offiziell vorbei ist, die Winterkleidung endlich in Kisten verstaut werden kann und die  Frühlingskleidung endlich in den Kleiderschrank einzieht. Kein dickes Einmummeln mehr unter gefühlt 100 Schichten Kleidung. Keine dicken Jacken mehr, keine Mützen, Handschuhe und Schals. Nein, endlich wieder mehr Freiheit.

Hallo Frühling!

Ich verbrachte den halben Sonntag damit, meine Winterkleidung in die besagten Kisten zu packen und die Frühlingskleidung in den Kleiderschrank zu räumen. Ein herrliches Gefühl. Aber bevor die Hoodies, Longsleeves, leichten Pullis und Co. endlich wieder in Schrank einziehen konnten, hieß es erst einmal: Planung. Wie soll meine Frühlings-Capsule-Wardrobe dieses Jahr aussehen? Bleibt alles beim Alten (also so wie letztes Jahr) oder möchte ich etwas verändert. Also tat ich das, was ich immer in einem solchen Moment mache: ein Moodboard erstellen.
Mit diesem "Plan" in der Hand ging es los: Jedes einzelne Stück wurde die Hand genommen, um zu schauen, ob es noch passt, defekt ist oder ich es überhaupt noch tragen möchte. Und so entstand meine diesjährige Capsule Wardrobe für den Frühling. Und hier ist sie:



Vielleicht denkt der ein oder andere nun: Das sind aber recht viele Teile für eine Capsule Wardrobe. Und vielleicht stimmt das auch. Aber ich habe ja bereits HIER geschrieben, dass ich mich nicht streng an irgendwelche "Capsule Wardrobe-Gesetze" halte. Für mich ist nur eines wichtig: Sie muss zu meinem Leben passen. Und zu meinem Leben gehört es nun einmal, dass ich kleidungstechnisch flexibel sein muss. Das bedeutet: Ich benötige zum einem Kleidung für den Alltag und Kleidung für die Hunderunden. Und da die Hunderunden mit Herrn Otto nicht bedeuten, "mal kurz um den Block zu gehen", sondern immer länge Spaziergänge quer durch die Natur (davon haben wir hier viel, da wir von Naturschutzgebieten umgeben sind) bedeutet, ergibt sich daraus auch, dass ich mich oftmals mind. zwei Mal pro Tag alleine schon aufgrund der Hunderunden umziehen muss.
Alles, was Ihr auf dem Bild seht, ist also eingeteilt in Alltagskleidung und Hunderundenkleidung, wobei ich hierbei darauf geachtet habe, dass die Stücke auch untereinander kombinierbar sind und flexibel eingesetzt werden können.

Des Weiteren gehören noch folgende Standardstücke zu meiner Capsule Wardrobe:

// ein zweites Paar Gummistiefel mit stärkerem Profil für Waldspaziergänge
// eine weitere Regenjacke (egal wie dicht die Jacken sind, trocknen müssen sie dennoch und das braucht Zeit)
// zwei Paar Wanderschuhe
// eine weitere Tasche für die Hunderunde (falls die eine aufgrund von Regen erst einmal ordentlich trocknen muss)
// meine Sport- und Mümmelkleidung (Leggings, Shirts)


Vieles, was ich in meine Capsule Wardrobe für den Frühling integriert habe, trage ich auch zu anderen Jahreszeiten. Zum Beispiel die Longsleeves, die im Winter als zusätzliche wärmende Schicht unter dickem Pullis zum Einsatz kommen. Denn darum geht es im Grunde bei einer Capsule Wardrobe: Lieblingsstücke, die sich immer wieder neu kombiniere lassen.


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1 Kommentar on "Capsule Wardrobe: Frühling"

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