Capsule Wardrobe: Sommer

3. Juli 2018

Der Sommer ist nun schon seit Wochen hier bei uns angekommen, aber ich habe meine Capsule Wardrobe für den besagten Sommer jetzt erst fertiggestellt. Woran  lag es? Ganz einfach: Einige Teile aus der Capsule Wardrobe vom letzten Sommer (zwei Hosen, zwei Paar Sandalen und vier T-Shirts) mussten ausgetauscht werden, da sie entweder komplett "abgetragen", aus der Form oder defekt waren. Das ist die "Schattenseite" einer Capsule Wardrobe: Sie besteht zwar nur noch aus Lieblingsteile, aber man trägt sie eben auch oft, dementsprechend oft werden sie auch gewaschen und so halten sie - auch bei sehr guter Qualität - nicht ewig. 

Die Suche nach guten T-Shirts

Ich musste ich mich also auf die Suche nach neuen Teilen begeben und das hat wirklich lange gedauert. Die Hosen und Schuhe waren sehr schnell gefunden, aber die T-Shirts waren eine Herausforderung. Ich kam nicht umhin mich zu fragen: Wo sind nur all die guten T-Shirts hin? Die, die aus tragbaren, guten Materialien bestehen, die formbeständig sind (und nicht schon bei der ersten Anprobe die Form verlieren) und die den ganzen Tag gut sitzen?
Ich habe eine Unmenge an T-Shirts ausprobiert, aber mit jedem neuen Shirt wurde die Suche  frustrierender. Meist scheiterte es schon an Material, das entweder so dünn war, dass es schon beim Gedanken an die Waschmaschine (im Schonwaschgang!) zerfledderte, oder so rau, kratzig und knittrig (ist das überhaupt ein Wort?!) war, dass ich es noch nicht einmal anfassen, geschweige denn mehrere Stunden am Körper tragen wollte. 
Stimmte das Material, so war es oft der Schnitt, der mich gruselte. Ich bin recht zierlich, habe sehr schmale Schultern, aber insgesamt eine weibliche Figur, also naturgemäß eine geschwungene Hüfte und einen runden Po. Kurzum: Ich bin ganz normal gebaut, also dachte ich bisher zumindest immer: Ich bin mit diesen Merkmalen absolut durchschnittlich und somit für Bekleidungshersteller keine Herausforderung. Aber das war ein Irrtum, wie sich herausstellte. Scheinbar darf man heute keine Rundungen mehr haben, denn die meisten T-Shirts, die ich anprobierte, waren wohl eher für Frauen hergestellt worden, die weder Brust noch Hüfte noch Po haben. Ergo: Ich bin nicht durchschnittlich. Was mich in fast jedem anderen Bereich meines Lebens sehr freuen würde, führte hier doch eher zur Frustration.

Meine Sommer-Capsule Wardrobe

Aber nach einer sehr langen Suche wurde ich doch noch fündig und ein paar neue Shirts durften meine Capsule Wardorbe bereichern. Und hier ist sie, meine minimalistische Capsule Wardorbe für den Sommer: 



Auch bei dieser Capsule Wardorbe gilt: Sie besteht aus etwas mehr Teilen, als vielleicht üblich. Aber das hat bei mir einen einfachen Grund: Meine Capsule Wardorbe muss flexibel sein, ich muss mich häufig umziehen. So ist mein Leben eben. 
Aus der vorherigen Capsule Wardorbe (Frühling) habe ich einige Teile mitgenommen, insbesondere hinsichtlich der Hunderunden:
  • Gummistiefel
  • Regenjacke
  • Wanderschuhe
  • Wasserdichte Tasche
  • Longsleeves für die kühlen Morgenrunden mit Herrn Otto
Bis auf wenige Teile ist es noch die Capsule Wardorbe aus den letzten zwei Jahren. An meinem "Farbschema", insofern ich davon sprechen kann, da ich nie wirklich darüber nachgedacht habe, hat sich nichts geändert. Und auch nicht an meinem Stil: Ich mag es casual und zeitlos; trendy oder ausgefallen ist nicht so meins. Gerade bei Hosen mag ich es im Sommer eher weit und luftig, was mich immer wieder zur guten alten Leinenhose zurückkehren lässt. 


...und ein Fehlkauf 

Und um das Thema "Fehlkäufe" aus meinen letzten Post (HIER) aufzugreifen: Beim Zusammenstellen der Capsule Wardrobe für den Sommer ist mir einer "passiert". Ein T-Shirt, das bei der ersten Anprobe ganz toll saß und wirklich bequem schien, ist im Alltag total durchgefallen; aus diesem Grund habe ich es auch nicht in die Zusammenstellung mit aufgenommen. Nach dem ersten (vorm Gebrauch) Waschen hat es schon etwas an Form verloren, aber das war nicht weiter tragisch, damit hätte ich leben können. Aber das T-Shirt war einfach nicht alltagstauglich: Es verrutschte bei etwas mehr Bewegung (also alles außer sitzen und kurze Strecken wie z.B. zwischen Küchentisch und Kaffeemaschine) ständig und fühlte sich nach längerem Tragen einfach nicht mehr gut auf der Haut an. Wirklich schade, aber das passiert halt, ganz gleich wie sehr man bei der Anprobe auch auf alles Mögliche achtet. Aber das Gute ist, dass Fehlkäufe immer seltener werden und das nicht nur, weil ich seltener Neues kaufe, sondern weil ich bewusster einkaufe.


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