Ich bewundere Menschen, die scheinbar immer kreativ sind, einfach so, scheinbar aus dem Nichts heraus. In meiner Vorstellung bekamen diese Menschen schon ganz früh in ihrem Leben einen richtig dicken Kuss von der Muse und der wirkt und wirkt und wirkt. Der Rest der Menschheit hatte - so meine Idee - nicht so viel Glück und musste daher immer auf einen flüchtigen Musenkuss hoffen und dann - ganz schnell - das Beste daraus machen. Und manchmal hat man einfach Pech: Der Kuss bleibt aus. Ich war davon überzeugt, dass mich die Muse in der Regel übersieht und somit hielt ich mich schlichtweg für einen wenig kreativen Menschen. 

Während meines Studiums lernte ich viel über Inspiration und Kreativität - und auch so einiges über den Kuss der Muse. Mit der Zeit wurden mir zwei Dinge ganz klar: 

1. Dass Kreativität auch nur ein Muskel ist und den kann man trainieren, so wie jeden anderen Muskel auch. 
2. Dass Kreativität etwas sehr persönliches ist und dass ich nur lernen musste, wie ich mit all der Inspiration und somit mit meiner Kreativität um mich herum umgehe.

Inspiration

Und genau das war der Schlüssel: Inspiration und wie ich sie für mich richtig kanalisiere, sodass sie letztlich in Kreativität mündet und nicht in Frustration. Inspiration finde ich nahezu überall, ich muss nur achtsam sein. Meist löst das, was ich sehe, höre oder rieche (ja, auch bestimmte Gerüche inspirieren mich, z.B. Seife), ein bestimmtes Gefühl bei mir aus und meine Gedanken beginnen zu sprudeln.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die beste Inspirationsquelle das echte Leben ist. Hier wartet die Inspiration überall, zeigt sich in den unterschiedlichsten Formen und alles kann im richtigen Moment einen wahren Inspirationsschub auslösen. Aus diesem Grund trage ich auch immer ein kleines Notizbuch mit mir (ja, selbst auf der Hunderunde), damit ich meine Gedanken aufschreiben kann. Manches Mal sprudeln die Gedanken so sehr, dass ich das, was ich in das Notizbuch schreibe, später kaum noch entziffern kann; ich habe schon Stunden damit verbracht, vor meinem Notizbuch zu sitzen und dem Rätsel meiner eigenen Schrift nachzugehen.
Aber auch online werde ich fündig und mag die diversen Inspirationsquellen, die ich im Netz so nutze. Wobei ich einschränkend sagen muss, dass ich vorsichtiger geworden bin, was den Umgang mit dieser Art der Inspiration angeht. Denn hier passiert sehr schnell eines: Ich gerate in die Vergleichsspirale. Ich weiß genau, dass mir das nicht guttut und Vergleiche meist nur zu Frustration führen (im Sinne von: der Nachbarsgarten ist irgendwie immer grüner) und mir meine eigenen Ideen letzlich klein und unbedeutend vorkommen, wenn ich mich auf diese Gedankenspirale einlasse. Also habe ich meine Einstellung zur wundertollen Onlineinspirationswelt und somit meinen Umgang damit geändert.


Kreativität

Ich hatte kurzzeitig überlegt, ob ich diesem Post folgenden Titel gebe: "Warum ich immer so lange zum Spülen brauche." Das wäre dann der merkwürdigste Titel gewesen, den ich je geschrieben hätte. Und gerade frage ich mich: Warum hätte jemand diesen Post anklicken sollen? Naja, vielleicht aus Neugier. Denn dann hättet Ihr sehen können, dass es hier nur nebenbei ums Spülen geht, wenngleich das Spülen offensichtlich sehr wichtig für meine Kreativität ist. Warum das so ist, kann ich mir nur so erklären: Spülen bedeutet für mich Entspannung (aus diesem Grund weigere ich mich auch, das Spülen einer Maschine zu überlassen) und hat schon fast etwas Meditatives für mich (klingt komisch, ist aber so). Und da Entspannung für meine Kreativität überaus förderlich zu sein scheint, kommen mir beim Spülen die besten Ideen. So entstand beispielsweise auch meine Idee zu meiner Doktorarbeit beim Spülen: Nach zwei Stunden war das Wasser zwar kalt, aber ich hatte bereits die komplette Einleitung sowie das Inhaltsverzeichnis (ohne das es schon fertigen Inhalt gab) für die Doktorarbeit geschrieben. Ich sags ja: Spülen macht mich kreativ(er).

Mit der Zeit habe ich gelernt, dass es - neben dem Spülen, also Entspannung - aber auch noch drei weitere elementare "Dinge" gibt, die für meine Kreativität notwendig sind: Minimalismus, Ruhe und Zeit für mich. So bin ich beispielsweise in einem vollgestellten Raum (z.B. mein damaliges Büro, dass ich mir mit einem Kollegen teilte), einer lauten, turbulenten Umgebung und in stressigen Zeiten wenig bis gar nicht kreativ und zwinge mich auch nicht mehr dazu oder fühle mich schuldig, dass ich gerade so gar nichts Kreatives schaffe. So bin ich nun mal und das erkannt zu haben, ist ein riesengroßer Schritt in die richtige Richtung.

Inspiration und Kreativität

Ich bewundere Menschen, die scheinbar immer kreativ sind, einfach so, scheinbar aus dem Nichts heraus. In meiner Vorstellung bekamen diese Menschen schon ganz früh in ihrem Leben einen richtig dicken Kuss von der Muse und der wirkt und wirkt und wirkt. Der Rest der Menschheit hatte - so meine Idee - nicht so viel Glück und musste daher immer auf einen flüchtigen Musenkuss hoffen und dann - ganz schnell - das Beste daraus machen. Und manchmal hat man einfach Pech: Der Kuss bleibt aus. Ich war davon überzeugt, dass mich die Muse in der Regel übersieht und somit hielt ich mich schlichtweg für einen wenig kreativen Menschen. 

Während meines Studiums lernte ich viel über Inspiration und Kreativität - und auch so einiges über den Kuss der Muse. Mit der Zeit wurden mir zwei Dinge ganz klar: 

1. Dass Kreativität auch nur ein Muskel ist und den kann man trainieren, so wie jeden anderen Muskel auch. 
2. Dass Kreativität etwas sehr persönliches ist und dass ich nur lernen musste, wie ich mit all der Inspiration und somit mit meiner Kreativität um mich herum umgehe.

Inspiration

Und genau das war der Schlüssel: Inspiration und wie ich sie für mich richtig kanalisiere, sodass sie letztlich in Kreativität mündet und nicht in Frustration. Inspiration finde ich nahezu überall, ich muss nur achtsam sein. Meist löst das, was ich sehe, höre oder rieche (ja, auch bestimmte Gerüche inspirieren mich, z.B. Seife), ein bestimmtes Gefühl bei mir aus und meine Gedanken beginnen zu sprudeln.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die beste Inspirationsquelle das echte Leben ist. Hier wartet die Inspiration überall, zeigt sich in den unterschiedlichsten Formen und alles kann im richtigen Moment einen wahren Inspirationsschub auslösen. Aus diesem Grund trage ich auch immer ein kleines Notizbuch mit mir (ja, selbst auf der Hunderunde), damit ich meine Gedanken aufschreiben kann. Manches Mal sprudeln die Gedanken so sehr, dass ich das, was ich in das Notizbuch schreibe, später kaum noch entziffern kann; ich habe schon Stunden damit verbracht, vor meinem Notizbuch zu sitzen und dem Rätsel meiner eigenen Schrift nachzugehen.
Aber auch online werde ich fündig und mag die diversen Inspirationsquellen, die ich im Netz so nutze. Wobei ich einschränkend sagen muss, dass ich vorsichtiger geworden bin, was den Umgang mit dieser Art der Inspiration angeht. Denn hier passiert sehr schnell eines: Ich gerate in die Vergleichsspirale. Ich weiß genau, dass mir das nicht guttut und Vergleiche meist nur zu Frustration führen (im Sinne von: der Nachbarsgarten ist irgendwie immer grüner) und mir meine eigenen Ideen letzlich klein und unbedeutend vorkommen, wenn ich mich auf diese Gedankenspirale einlasse. Also habe ich meine Einstellung zur wundertollen Onlineinspirationswelt und somit meinen Umgang damit geändert.


Kreativität

Ich hatte kurzzeitig überlegt, ob ich diesem Post folgenden Titel gebe: "Warum ich immer so lange zum Spülen brauche." Das wäre dann der merkwürdigste Titel gewesen, den ich je geschrieben hätte. Und gerade frage ich mich: Warum hätte jemand diesen Post anklicken sollen? Naja, vielleicht aus Neugier. Denn dann hättet Ihr sehen können, dass es hier nur nebenbei ums Spülen geht, wenngleich das Spülen offensichtlich sehr wichtig für meine Kreativität ist. Warum das so ist, kann ich mir nur so erklären: Spülen bedeutet für mich Entspannung (aus diesem Grund weigere ich mich auch, das Spülen einer Maschine zu überlassen) und hat schon fast etwas Meditatives für mich (klingt komisch, ist aber so). Und da Entspannung für meine Kreativität überaus förderlich zu sein scheint, kommen mir beim Spülen die besten Ideen. So entstand beispielsweise auch meine Idee zu meiner Doktorarbeit beim Spülen: Nach zwei Stunden war das Wasser zwar kalt, aber ich hatte bereits die komplette Einleitung sowie das Inhaltsverzeichnis (ohne das es schon fertigen Inhalt gab) für die Doktorarbeit geschrieben. Ich sags ja: Spülen macht mich kreativ(er).

Mit der Zeit habe ich gelernt, dass es - neben dem Spülen, also Entspannung - aber auch noch drei weitere elementare "Dinge" gibt, die für meine Kreativität notwendig sind: Minimalismus, Ruhe und Zeit für mich. So bin ich beispielsweise in einem vollgestellten Raum (z.B. mein damaliges Büro, dass ich mir mit einem Kollegen teilte), einer lauten, turbulenten Umgebung und in stressigen Zeiten wenig bis gar nicht kreativ und zwinge mich auch nicht mehr dazu oder fühle mich schuldig, dass ich gerade so gar nichts Kreatives schaffe. So bin ich nun mal und das erkannt zu haben, ist ein riesengroßer Schritt in die richtige Richtung.

Ich habe durch die Arbeit mit Hunden sehr viel gelernt und zu den wichtigsten Dingen gehört definitiv: sich Zeit zu nehmen; einfach mal zu sagen: "Nein, jetzt nicht." Für mich eine große Sache, denn diesen auf den ersten Blick recht unscheinbar wirkenden Satz, der aber eine große Aussagekraft besitzt, hätte ich vor Jahren nicht einfach so über die Lippen bekommen.

Hätte es eine Wahl zur "Miss Mach-ich-sofort" gegeben, ich hätte sie gewinnen können. Denn so kannte ich es und so habe ich funktioniert. Sobald mich jemand um etwas gebeten hat, habe ich es (wenn möglich) sofort erledigt. Ich war immer auf dem Sprung zum nächsten Projekt, zur nächsten Aufgabe, zum nächsten "Was als nächstes?" Mitten im Hamsterrad eben, das mir von außen und innen vorgegeben wurde.

Durch die Arbeit mit den Hunden merkte ich schnell, dass das nicht funktioniert und ich damit niemandem - weder den Hunden noch mir - wirklich gerecht werde. Achtsame Arbeit mit Hunden sieht anders aus und achtsam leben sowieso, das habe ich mit und mit verstanden. Ich spürte, dass das Hamsterrad zu klein, zu unflexibel geworden ist, also stieg ich hin und wieder einfach aus - und das mit dem so lapidar klingenden Satz: "Nein, jetzt nicht."

Sicher: Den Satz zu sagen - vor allem das erste Mal - erfordert etwas Mut und manchmal auch eine weitere Erklärung (gerade beruflich), aber meine ganzen Befürchtigen und Sorgen, was alles Schlimmes passieren könnte, wenn ich ihn laut ausspreche, habe sich nicht bewahrheitet. Seitdem ich erkannt habe, dass es durchaus in meiner Macht liegt, aus dem Hamsterrad auszusteigen - und sei es auch nur für kurze Zeit -, geht es mir deutlich besser und bin motivierter, konzentrierter und letztlich auch effektiver.
Denn durch diesen kleinen Satz gebe ich mir Zeit und Raum und ziehe eine klare Grenze. So erhalte ich die Möglichkeit, achtsamer mit mir und mit all dem, was um mich herum passiert, umzugehen, eine kleine Atempause einzulegen und eine neue Perspektive einzunehmen. So gebe ich mir selbst die Chance, zu spüren, wie es mir geht, darüber nachzudenken, wie ich weiter machen möchte, meine nächsten Schritte zu planen, etwas zu resümieren und Situationen zu überdenken. Oder ganz einfach mal "im Moment zu sein" und nichts weiter zu wollen oder zu machen. 

Für mich ist das meine kleine, aber so wichtige Entschleunigung im Alltag: das Tempo rausnehmen, kurz stehenbleiben und innehalten. Und oftmals ist das alles, was nötig ist, um weiterzumachen. 

Nein, jetzt nicht. {Entschleunigung im Alltag}

Ich habe durch die Arbeit mit Hunden sehr viel gelernt und zu den wichtigsten Dingen gehört definitiv: sich Zeit zu nehmen; einfach mal zu sagen: "Nein, jetzt nicht." Für mich eine große Sache, denn diesen auf den ersten Blick recht unscheinbar wirkenden Satz, der aber eine große Aussagekraft besitzt, hätte ich vor Jahren nicht einfach so über die Lippen bekommen.

Hätte es eine Wahl zur "Miss Mach-ich-sofort" gegeben, ich hätte sie gewinnen können. Denn so kannte ich es und so habe ich funktioniert. Sobald mich jemand um etwas gebeten hat, habe ich es (wenn möglich) sofort erledigt. Ich war immer auf dem Sprung zum nächsten Projekt, zur nächsten Aufgabe, zum nächsten "Was als nächstes?" Mitten im Hamsterrad eben, das mir von außen und innen vorgegeben wurde.

Durch die Arbeit mit den Hunden merkte ich schnell, dass das nicht funktioniert und ich damit niemandem - weder den Hunden noch mir - wirklich gerecht werde. Achtsame Arbeit mit Hunden sieht anders aus und achtsam leben sowieso, das habe ich mit und mit verstanden. Ich spürte, dass das Hamsterrad zu klein, zu unflexibel geworden ist, also stieg ich hin und wieder einfach aus - und das mit dem so lapidar klingenden Satz: "Nein, jetzt nicht."

Sicher: Den Satz zu sagen - vor allem das erste Mal - erfordert etwas Mut und manchmal auch eine weitere Erklärung (gerade beruflich), aber meine ganzen Befürchtigen und Sorgen, was alles Schlimmes passieren könnte, wenn ich ihn laut ausspreche, habe sich nicht bewahrheitet. Seitdem ich erkannt habe, dass es durchaus in meiner Macht liegt, aus dem Hamsterrad auszusteigen - und sei es auch nur für kurze Zeit -, geht es mir deutlich besser und bin motivierter, konzentrierter und letztlich auch effektiver.
Denn durch diesen kleinen Satz gebe ich mir Zeit und Raum und ziehe eine klare Grenze. So erhalte ich die Möglichkeit, achtsamer mit mir und mit all dem, was um mich herum passiert, umzugehen, eine kleine Atempause einzulegen und eine neue Perspektive einzunehmen. So gebe ich mir selbst die Chance, zu spüren, wie es mir geht, darüber nachzudenken, wie ich weiter machen möchte, meine nächsten Schritte zu planen, etwas zu resümieren und Situationen zu überdenken. Oder ganz einfach mal "im Moment zu sein" und nichts weiter zu wollen oder zu machen. 

Für mich ist das meine kleine, aber so wichtige Entschleunigung im Alltag: das Tempo rausnehmen, kurz stehenbleiben und innehalten. Und oftmals ist das alles, was nötig ist, um weiterzumachen. 

Vor einigen Monaten erhielt ich eine großartige Nachricht, die mich sehr glücklich machte. Zunächst. Dann geschah etwas, eigentlich Unbedeutendes, aber plötzlich waren sie wieder da: die alten Selbstzweifel aus der (fast schon vergessenen) Mottenkiste. Einfach so, nur wegen eines eigentlich unbedeutenden Ereignisses. Und schon war meine Freude über die Nachricht (und das was mit ihr noch folgen sollte) nahezu weg. Geblieben sind nur altbekannten Selbstzweifel.

In solchen Situationen muss ich an dieses Zitat von Suzy Kassem denken: 

"Doubt kills more dreams than failure ever will."

Etwas, das auf mich wirklich zutrifft. Ich zerdenke Dinge oft und konzentriere mich auf noch so kleine Misserfolge, auf noch so kleine Fehler, die eigentlich keine große Sache sind, statt mich auf die Erfolge zu konzentrieren, auf das, was ich bisher geschafft habe und auf das, was ich kann. Ganz unverhofft stehen sie dann plötzlich riesengroß vor mir: die Selbstzweifel. Die, die alles in Frage stellen, meinen Blick für die Realität vernebeln und mir leise, aber kontinuierlich zuflüstern, dass es doch besser wäre, gleich aufzugeben, da sowieso keine Chance auf Erfolg besteht. 

Selbstzweifel & Perfektionismus

Vor einigen Monaten erhielt ich eine großartige Nachricht, die mich sehr glücklich machte. Zunächst. Dann geschah etwas, eigentlich Unbedeutendes, aber plötzlich waren sie wieder da: die alten Selbstzweifel aus der (fast schon vergessenen) Mottenkiste. Einfach so, nur wegen eines eigentlich unbedeutenden Ereignisses. Und schon war meine Freude über die Nachricht (und das was mit ihr noch folgen sollte) nahezu weg. Geblieben sind nur altbekannten Selbstzweifel.

In solchen Situationen muss ich an dieses Zitat von Suzy Kassem denken: 

"Doubt kills more dreams than failure ever will."

Etwas, das auf mich wirklich zutrifft. Ich zerdenke Dinge oft und konzentriere mich auf noch so kleine Misserfolge, auf noch so kleine Fehler, die eigentlich keine große Sache sind, statt mich auf die Erfolge zu konzentrieren, auf das, was ich bisher geschafft habe und auf das, was ich kann. Ganz unverhofft stehen sie dann plötzlich riesengroß vor mir: die Selbstzweifel. Die, die alles in Frage stellen, meinen Blick für die Realität vernebeln und mir leise, aber kontinuierlich zuflüstern, dass es doch besser wäre, gleich aufzugeben, da sowieso keine Chance auf Erfolg besteht. 

Sich auf die kleinen Momente des Alltags - das kleine Glück - zu konzentrieren, macht auf Dauer glücklich. Denn wer auf das große Glück wartet, der wartet vielleicht ewig. So oder so ähnlich hat das ein kluger Mensch einmal festgehalten. Und ich weiß das auch und dennoch: Manchmal fehlt mir der Blick für diese Momente. So wie in den vergangenen Wochen: Die Hitzewelle setzte meinem Körper sehr zu und mit und mit übertrug sich das auch auf mein Gemüht. Ich fühlte mich oftmals gestresst, gereizt und unachtsam, vor allem im Umgang mit mir selbst. Also genau der richtige Zeitpunkt, um genauer hinzusehen, um die kleinen Momente des Alltags - das kleine Glück - wahrzunehmen und festzuhalten. Und erstaunlicherweise sind viele schöne Momente zusammengekommen und hier ein kleiner Auszug davon.


Für alle, die neu hier sind: Jeden Tag notiere ich mir die schönsten Momente, die kleinen Freuden des Tages. Ganz gleich wie klein und unbedeutend sie mir (oder auch anderen) manchmal erscheinen mögen, im Rückblick sind es genau diese Momente, genau diese kleinen Freuden und Dinge des Alltags, die mich wirklich glücklich machen. Das schriftliche (oder manchmal auch bildliche) Festhalten dieser Momente und das spätere Erinnern daran ist wie ein kleiner Gute-Laune-Booster und irgendwie auch mein Realitätsanker, der mir gerade in nicht so guten Zeiten zeigt, wie schön mein Leben ist, wenn ich es nur „richtig“ betrachte, nämlich mit meinen Augen, nicht mit den Augen anderer. Und auf moments of mine sammel und dokumentiere ich viele dieser Momente und teile sie mit Euch.

// neue Freunde für Herrn Otto: Schafe (er findet sie wunderbar)
// wilde Beeren im Wald naschen
// Artus in Kuschellaune
// Pusteblumen am Wegesrand 
// die Zeit vergessen
// Hummeln beobachten 
// mich in meine Bettdecke kuscheln (passiert leider selten im Moment, aber wenn, dann ist es fabelhaft)
// morgens die Fenster öffnen und die kühle Luft genießen
// Sandalen tragen
// entspannte Stunden am Lieblingsweiher verbringen
// Otto beim Spielen mit Welpen beobachten und Bauchkrämpfe vor Lachen zu bekommen, weil die Winzlinge den großen Rottweiler fest im Griff haben
// kalten Milchschaum im Cappuccino genießen
// ein überraschendes  Kompliment von jemandem, von dem ich das so gar nicht erwartet hätte
// Eis. Eis. Eis.
// selbstgemachte Dinkel-Joghurtflakes zum Frühstück
// das leise Surren des Ventilators
// Eiscafèdates mit dem Lieblingsmenschen
// mit frischen Kräutern kochen
// durchatmen können
// mich auf den Herbst freuen



moments IX

Sich auf die kleinen Momente des Alltags - das kleine Glück - zu konzentrieren, macht auf Dauer glücklich. Denn wer auf das große Glück wartet, der wartet vielleicht ewig. So oder so ähnlich hat das ein kluger Mensch einmal festgehalten. Und ich weiß das auch und dennoch: Manchmal fehlt mir der Blick für diese Momente. So wie in den vergangenen Wochen: Die Hitzewelle setzte meinem Körper sehr zu und mit und mit übertrug sich das auch auf mein Gemüht. Ich fühlte mich oftmals gestresst, gereizt und unachtsam, vor allem im Umgang mit mir selbst. Also genau der richtige Zeitpunkt, um genauer hinzusehen, um die kleinen Momente des Alltags - das kleine Glück - wahrzunehmen und festzuhalten. Und erstaunlicherweise sind viele schöne Momente zusammengekommen und hier ein kleiner Auszug davon.


Für alle, die neu hier sind: Jeden Tag notiere ich mir die schönsten Momente, die kleinen Freuden des Tages. Ganz gleich wie klein und unbedeutend sie mir (oder auch anderen) manchmal erscheinen mögen, im Rückblick sind es genau diese Momente, genau diese kleinen Freuden und Dinge des Alltags, die mich wirklich glücklich machen. Das schriftliche (oder manchmal auch bildliche) Festhalten dieser Momente und das spätere Erinnern daran ist wie ein kleiner Gute-Laune-Booster und irgendwie auch mein Realitätsanker, der mir gerade in nicht so guten Zeiten zeigt, wie schön mein Leben ist, wenn ich es nur „richtig“ betrachte, nämlich mit meinen Augen, nicht mit den Augen anderer. Und auf moments of mine sammel und dokumentiere ich viele dieser Momente und teile sie mit Euch.

// neue Freunde für Herrn Otto: Schafe (er findet sie wunderbar)
// wilde Beeren im Wald naschen
// Artus in Kuschellaune
// Pusteblumen am Wegesrand 
// die Zeit vergessen
// Hummeln beobachten 
// mich in meine Bettdecke kuscheln (passiert leider selten im Moment, aber wenn, dann ist es fabelhaft)
// morgens die Fenster öffnen und die kühle Luft genießen
// Sandalen tragen
// entspannte Stunden am Lieblingsweiher verbringen
// Otto beim Spielen mit Welpen beobachten und Bauchkrämpfe vor Lachen zu bekommen, weil die Winzlinge den großen Rottweiler fest im Griff haben
// kalten Milchschaum im Cappuccino genießen
// ein überraschendes  Kompliment von jemandem, von dem ich das so gar nicht erwartet hätte
// Eis. Eis. Eis.
// selbstgemachte Dinkel-Joghurtflakes zum Frühstück
// das leise Surren des Ventilators
// Eiscafèdates mit dem Lieblingsmenschen
// mit frischen Kräutern kochen
// durchatmen können
// mich auf den Herbst freuen



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