Ich habe schon oft darüber geschrieben, wie sehr mir Achtsamkeit in den letzten Jahren geholfen hat. So auch in meinem Post Was ich in den letzten Jahren durch Achtsamkeit gelernt habe. Die erste Erkenntnis lautete: "Glaub nicht alles, was du denkst." Oder anders ausgedrückt: Meine Gedanken sind nicht zwingend Fakten.

Ein Beispiel

Früher habe ich mir oft Gedanken darüber gemacht, was bestimmte Menschen von mir denken. Über das, was ich sage, was ich tue, was ich trage, wer ich bin. Jede noch so kleine Reaktion, jeder Blick, jedes Wort eines anderen wurde von mir genau unter die Lupe genommen und am Ende fiel ihre mögliche (!) Meinung über mich nicht gerade nett aus. Und ich war fest davon überzeugt, dass das, was ich denke, auch der Realität entspricht.
Und so ging es mir mit vielen Gedanken, die in meinem Kopf rumspukten. Ich war ein konstanter Grübler, nahm jede noch so kleine Sorge, noch so kleine Unsicherheit usw. unfassbar ernst und das machte alles nur schlimmer. Ich kaute Vergangenes wieder und wieder in meinem Kopf durch und erlebte unangenehme Momente immer und immer wieder erneut, mit all den negativen Gefühlen, die ich damals in der Situation eben auch fühlte. Mein Gedankenkarussell  schien sich zu verselbstständigen und ich fühlte mich oft hilflos und ergab mich meist, indem ich meinen Gedanken glaubte und ihnen erlaubte, mein Fühlen und Handeln zu bestimmen. Ein wirklich zermürbender Zustand.

Glaub nicht alles, was du denkst

Ich habe schon oft darüber geschrieben, wie sehr mir Achtsamkeit in den letzten Jahren geholfen hat. So auch in meinem Post Was ich in den letzten Jahren durch Achtsamkeit gelernt habe. Die erste Erkenntnis lautete: "Glaub nicht alles, was du denkst." Oder anders ausgedrückt: Meine Gedanken sind nicht zwingend Fakten.

Ein Beispiel

Früher habe ich mir oft Gedanken darüber gemacht, was bestimmte Menschen von mir denken. Über das, was ich sage, was ich tue, was ich trage, wer ich bin. Jede noch so kleine Reaktion, jeder Blick, jedes Wort eines anderen wurde von mir genau unter die Lupe genommen und am Ende fiel ihre mögliche (!) Meinung über mich nicht gerade nett aus. Und ich war fest davon überzeugt, dass das, was ich denke, auch der Realität entspricht.
Und so ging es mir mit vielen Gedanken, die in meinem Kopf rumspukten. Ich war ein konstanter Grübler, nahm jede noch so kleine Sorge, noch so kleine Unsicherheit usw. unfassbar ernst und das machte alles nur schlimmer. Ich kaute Vergangenes wieder und wieder in meinem Kopf durch und erlebte unangenehme Momente immer und immer wieder erneut, mit all den negativen Gefühlen, die ich damals in der Situation eben auch fühlte. Mein Gedankenkarussell  schien sich zu verselbstständigen und ich fühlte mich oft hilflos und ergab mich meist, indem ich meinen Gedanken glaubte und ihnen erlaubte, mein Fühlen und Handeln zu bestimmen. Ein wirklich zermürbender Zustand.

Zuversicht. Grob zusammengefasst lautet die Definition: Das feste Vertrauen darauf, dass etwas Gutes passieren wird. Ich war nie eine zuversichtliche Person. Ich habe gehofft, dass Gutes passieren wird, bin aber vom Gegenteil ausgegangen. Diese Sicht das Leben mochte ich nie an mir. Lange Zeit bin ich davon ausgegangen, dass ich daran auch nichts ändern kann. Realistisch und vorsichtig optimistisch, das war in Ordnung für mich, aber der grundsätzliche Mangel an Zuversicht machte mich traurig und ich fühlte mich schlecht, denn so wollte ich nicht sein. Ich wollte etwas ändern und habe es geschafft. 

Was hat sich geändert? 

Ich habe mich verändert, denn ich habe meinen Mangel an Zuversicht hinterfragt und ihn nicht mehr als "genetisch" gegeben angesehen. Ich wollte verstehen, warum es mir an Zuversicht mangelt und habe ganz genau hingesehen. Ich habe meine Gedanken und Gefühle nicht einfach mehr so stehenlassen, sondern sie mir genauer angeschaut und meine Entscheidungen hinterfragt. Das alles verdanke ich der Achtsamkeit: Sie hat mir ermöglicht, mich mit mir selbst auseinanderzusetzen ohne Wertung und ohne Selbstvorwürfe, einfach nur mit dem festen Willen, mich selbst besser zu verstehen. 
In den letzten Jahren habe ich gelernt, dass ich nicht so sein muss, ich habe die Wahl, ich kann mich dafür entscheiden, zuversichtlich zu sein. Im Laufe der Zeit habe ich so einiges erkannt und vor allem ausgemacht, wie ich meine eigene Zuversicht stärken kann: 

Sich selbst zu mögen: Mich selbst als die Person zu akzeptieren, die ich bin, und mich vor allem auch zu mögen, wie ich bin - mit all den Fehlern -, damit hat es begonnen und das war sicherlich auch das Schwerste. Vor allem, wenn man wie ich zum Perfektionismus neigt und immer das "Haar in der Suppe" sucht und dann letztlich auch findet. Mich selbst nicht mehr zu verurteilen, weil ich so oder so bin, und einfach netter und freundlich mit mir selbst zu sein, das war mein Weg.

Sich nicht mehr vergleichen: Mich nicht mehr ständig mit anderen zu vergleichen und zu schauen, was andere so viel besser können als ich, sondern mich auf mich zu konzentrieren und auf meine Stärken (und Schwächen!), war ein unheimlich wichtiger Schritt zu mehr Zuversicht. 

Sich entspannen und das Leben entschleunigen: Das Leben nicht immer so ernst zu sehen, nicht immer 100% geben zu wollen und mich nicht mehr von Kleinigkeiten und Unwichtigem stressen zu lassen, sondern mir selbst zu erlauben, mich zu entspannen, das Tempo rauszunehmen und mein Leben selbst zu gestalten wie ich es möchte (nämlich einfach und nicht komplizierter als es sein muss).

Sich mit Positivität umgeben: Positiv denken (und damit meine ich nicht, die rosarote Brille nicht mehr abzusetzen) und mich auf das konzentieren, was man mir wirklich wichtig ist und was ich liebe. Und letztlich auch: Sich von Energieräubern (ja, auch Menschen) trennen, die einem das Leben nur schwer machen. 

Sicherlich: Ich bin immer noch ("nur") eine Teilzeitoptimistin. Aber heute habe ich die Hoffnung auf eine Vollzeitstelle als Optimistin. Es kann durchaus möglich sein; ich bin zuversichtlich. 


Zuversicht kann man lernen

Zuversicht. Grob zusammengefasst lautet die Definition: Das feste Vertrauen darauf, dass etwas Gutes passieren wird. Ich war nie eine zuversichtliche Person. Ich habe gehofft, dass Gutes passieren wird, bin aber vom Gegenteil ausgegangen. Diese Sicht das Leben mochte ich nie an mir. Lange Zeit bin ich davon ausgegangen, dass ich daran auch nichts ändern kann. Realistisch und vorsichtig optimistisch, das war in Ordnung für mich, aber der grundsätzliche Mangel an Zuversicht machte mich traurig und ich fühlte mich schlecht, denn so wollte ich nicht sein. Ich wollte etwas ändern und habe es geschafft. 

Was hat sich geändert? 

Ich habe mich verändert, denn ich habe meinen Mangel an Zuversicht hinterfragt und ihn nicht mehr als "genetisch" gegeben angesehen. Ich wollte verstehen, warum es mir an Zuversicht mangelt und habe ganz genau hingesehen. Ich habe meine Gedanken und Gefühle nicht einfach mehr so stehenlassen, sondern sie mir genauer angeschaut und meine Entscheidungen hinterfragt. Das alles verdanke ich der Achtsamkeit: Sie hat mir ermöglicht, mich mit mir selbst auseinanderzusetzen ohne Wertung und ohne Selbstvorwürfe, einfach nur mit dem festen Willen, mich selbst besser zu verstehen. 
In den letzten Jahren habe ich gelernt, dass ich nicht so sein muss, ich habe die Wahl, ich kann mich dafür entscheiden, zuversichtlich zu sein. Im Laufe der Zeit habe ich so einiges erkannt und vor allem ausgemacht, wie ich meine eigene Zuversicht stärken kann: 

Sich selbst zu mögen: Mich selbst als die Person zu akzeptieren, die ich bin, und mich vor allem auch zu mögen, wie ich bin - mit all den Fehlern -, damit hat es begonnen und das war sicherlich auch das Schwerste. Vor allem, wenn man wie ich zum Perfektionismus neigt und immer das "Haar in der Suppe" sucht und dann letztlich auch findet. Mich selbst nicht mehr zu verurteilen, weil ich so oder so bin, und einfach netter und freundlich mit mir selbst zu sein, das war mein Weg.

Sich nicht mehr vergleichen: Mich nicht mehr ständig mit anderen zu vergleichen und zu schauen, was andere so viel besser können als ich, sondern mich auf mich zu konzentrieren und auf meine Stärken (und Schwächen!), war ein unheimlich wichtiger Schritt zu mehr Zuversicht. 

Sich entspannen und das Leben entschleunigen: Das Leben nicht immer so ernst zu sehen, nicht immer 100% geben zu wollen und mich nicht mehr von Kleinigkeiten und Unwichtigem stressen zu lassen, sondern mir selbst zu erlauben, mich zu entspannen, das Tempo rauszunehmen und mein Leben selbst zu gestalten wie ich es möchte (nämlich einfach und nicht komplizierter als es sein muss).

Sich mit Positivität umgeben: Positiv denken (und damit meine ich nicht, die rosarote Brille nicht mehr abzusetzen) und mich auf das konzentieren, was man mir wirklich wichtig ist und was ich liebe. Und letztlich auch: Sich von Energieräubern (ja, auch Menschen) trennen, die einem das Leben nur schwer machen. 

Sicherlich: Ich bin immer noch ("nur") eine Teilzeitoptimistin. Aber heute habe ich die Hoffnung auf eine Vollzeitstelle als Optimistin. Es kann durchaus möglich sein; ich bin zuversichtlich. 


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