Capsule Wardrobe: Basics

In meinem Post Capsule Wardrobe: mein Weg habe ich darüber geschrieben, was eine Capsule Wardrobe für mich bedeutet und dass es mir wichtig ist, sie so zu gestalten, dass sie zu meinem Leben und mir passt. Das halte ich nach wie vor für elementar und ist für mich der beste Rat, den ich zu dem Thema geben kann. 

Was bisher noch fehlte, war eine Art Basics-Post zum Thema Capsule Wardrobe. Ein Post für alle die, die sich für das Thema interessieren, aber nicht so recht wissen, was Capsule Wardrobe eigentlich bedeutet, was sie beinhaltet, welche Vorteile sie bietet usw. Und genau diese Fragen möchte ich heute mit diesem Post beantworten.




Was ist eine Capsule Wardrobe? 

Eine Capsule Wardrobe besteht aus einer Auswahl an Kleidungsstücken (Lieblingsstücken, Basics, Kleidung, die man immer wieder trägt und in denen man sich wohlfühlt), die alle miteinander kombinierbar sind. Die Anzahl der Kleidungsstücke wird in der Regel begrenzt: so geben die meisten Ratgeber zu diesem Thema eine Anzahl zwischen 20 (sehr minimalistisch) bis 33 Kleidungsstücken vor, die in Jahreszeiten eingeteilt werden. Das bedeutet, dass eine Capsule Wardrobe für Frühling, Sommer, Herbst und Winter jeweils aus 20-33 miteinander kombinierbaren Kleidungstücken besteht.  

Besteht die Capsule Wardrobe, so ist das Ziel, dass keine neue Kleidung dazu gekauft werden soll. Die Kleidungsstücke, die defekt sind, nicht mehr passen und nicht mehr zu reparieren sind, können ersetzt werden. 


Die Vorteile einer Capsule Wardrobe

Die Idee hinter einer Capsule Wardrobe ist einfach: Weniger Zeit vorm Kleiderschrank verbringen und sich (schon morgens) gestresst fühlen vom immer gleichen Gefühl "nichts anzuziehen zu haben".

  • weniger, aber dafür nur noch kombinierbare Kleidungstücke zu besitzen, minimiert den (morgendlichen) Stress vorm Kleiderschrank
  • Vermeidung von impulsartigen Shoppingtouren (auf denen man meist sowieso nur etwas kauft, das man so gut wie nie trägt)
  • man achtet mehr auf die Qualität der Kleidung, da man sie länger als nur eine Saison trägt


Woraus besteht eine Capsule Wardrobe?

Eine Capsule Wardrobe besteht aus Kleidung (Hosen, T-Shirts, Pullover, Jacken, Röcke etc.), Accessoires (Taschen, Schals, Schmuck etc.) und Schuhen. Hier nicht mit eingeschlossen sind: Unterwäsche, Sportbekleidung, Socken und Strümpfe, Schmuck mit sentimentalem Wert (z.B. ein Ehering) und Kleidung, die man nur zuhause trägt (z.B. Schlafbekleidung).  

Zwei Beispiele für eine minimalistische Capsule Wardrobe 

Hier zwei Beispiele wie eine Capsule Wardrobe für jeweils zwei zusammengefasste Jahreszeiten (Frühling/Sommer und Herbst/Winter) aussehen kann. Die beiden Beispiele habe ich aus diversen Capsule Wardrobe-Ratgebern zusammengestellt; meine Idee einer 'lebbaren' Capsule Wardrobe treffen diese Beispiele nicht ganz, insofern dienen sie an dieser Stelle lediglich zur Veranschaulichung. 

1. Frühling / Sommer


  1. ein weißes T-Shirt
  2. ein schwarzes T-Shirt
  3. ein Tanktop
  4. eine Bluse
  5. ein farbiges T-Shirt
  6. ein Pullover
  7. ein Cardigan 
  8. ein Tageskleid
  9. ein Abendkleid
  10. eine Jeans
  11. eine leichte Hose (z.B. Chino)
  12. legere Shorts
  13. schicke Shorts
  14. leichte Jacke 
  15. flache Schuhe
  16. High Heels
  17. Sandalen
  18. Übergangsmantel
  19. Hut
  20. leichter Schal
  21. eine kleine Tasche
  22. eine große Tasche
  23. Sonnenbrille
  24. Rock
  25. Badeanzug oder Bikini
  26. eine Kette
  27. ein Gürtel
  28. ein Paar Ohrringe
  29. ein Armreif
  30. eine Uhr
  31. ein Blazer
  32. eine schicke Hose
  33. ein Kostüm oder Hosenanzug

gefunden auf Pinterest - Quelle unbekannt

2. Herbst / Winter


  1. ein weißes Longsleeve
  2. ein schwarzes Longsleeve
  3. ein farbiges Longsleeve
  4. eine Bluse
  5. ein klassischer Pullover
  6. ein legerer Pullover
  7. ein Hoodie
  8. ein Tageskleid
  9. ein Abendkleid
  10. eine legere lange Hose
  11. eine Jeans
  12. eine schicke lange Hose
  13. ein Balzer
  14. ein Kostüm oder Hosenanzug
  15. eine lange Jacke
  16. eine kurze Jacke
  17. ein Wintermantel
  18. ein Rock
  19. einen dicken Schal
  20. einen leichten Schal
  21. Ankle Boots
  22. Hohe Stiefel
  23. Sneakers
  24. Hut oder Mütze
  25. Handschuhe
  26. eine große Tasche
  27. eine Kette
  28. ein Gürtel
  29. ein Paar Ohrringe
  30. ein Armreif
  31. eine Uhr
  32. eine kleine Tasche
  33. ein Cardigan

Muss ich mich an alle Regeln halten? 

Von mir ein klares Nein! Ich sehe es wie die Piraten in "Fluch der Karibik": Die Regeln sind eher Richtlinen. Sie geben einen Rahmen vor, in dem ich mich bewegen kann und in dem ich mir meine eigene Capsule Wardrobe zusammenstellen kann. Bei einer Capsule Wardrobe zählt die Grundidee - eine Gardrobe aus ausgewählten Lieblingsstücken, die miteinander kombinierbar sind und in denen man sich wohlfühlt - und nicht die exakte Anzahl an Kleidungstücken. Ebenso wichtig ist es (für mich), dass eine Capsule Wardrobe zu mir passt und nicht etwa aus vorgegebenen Kleidungstücken besteht, die eine Frau unbedingt besitzen sollte (darüber habe ich HIER bereits etwas geschrieben).

Wie erstelle ich mir eine eigene Capsule Wardrobe? 

Folgt man der Idee von Courtney Carvers Project 333, so wählt man aus seiner bestehenden Gardrobe für alle vier Jahreszeiten jeweils 33 Kleidungsstücke aus. Diese trägt man dann drei Monate, also eine Jahreszeit; alle anderen Kleidungsstücke, die man in den drei Monaten nicht getragen hat, werden aus dem Kleiderschrank (und aus dem Leben) verbannt. 

Bei der Auswahl der Kleidungsstücke, aus denen dann die eigene Capsule Wardrobe bestehen soll, sollte man sich diese vier Fragen stellen:

  • Passt mir das Kleidungsstück, sitzt es wirklich gut? 
  • Fühle ich mich in dem Kleidungsstück wohl?
  • Ist das Kleidungsstück mit anderen kombinierbar?
  • Passt das Kleidungsstück zu meinem Leben?

Können diese Fragen nicht mit einem klaren "Ja" beantwortet werden, so muss es ausziehen.


So viel zu den Basics. Mehr zum Thema Capsule Wardrobe, z.B. wie genau die Erstellung einer Capsule Wardrobe praktisch aussehen kann, erfahrt Ihr in den kommenden Posts.



Anmerkung: Nach derzeitiger Rechtsauffassung gelten jegliche Marken-, Menschen- und Produktnennungen und auch Verlinkungen in einem Beitrag als Werbung; aus diesem Grund sehe ich mich gezwungen, diese Beitrag als Werbung zu bezeichnen. Dieser Beitrag enthält nur meine persönliche Meinung und ist nicht bezahlt.

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