Menschen, die uns in unserem Zuhause besuchen, sind oft überrascht. Sie wissen, dass wir Minimalisten sind (nebenbei bemerkt: ich mehr, er weniger) und haben offensichtlich eine gewisse Erwartungshaltung, wenn sie zu uns kommen: Eine eher karg, lediglich funktional eingerichtete Wohnung, mit ausgewählten Designerstücken und stereotypisch kalt und monochrom. Und dann stehen sie in unserer Wohnung und sind überrascht, dass unsere Wohnung so gar nicht ihren Vorstellungen entspricht.

Minimalistisch wohnen & Tipps zum Ausmisten

Menschen, die uns in unserem Zuhause besuchen, sind oft überrascht. Sie wissen, dass wir Minimalisten sind (nebenbei bemerkt: ich mehr, er weniger) und haben offensichtlich eine gewisse Erwartungshaltung, wenn sie zu uns kommen: Eine eher karg, lediglich funktional eingerichtete Wohnung, mit ausgewählten Designerstücken und stereotypisch kalt und monochrom. Und dann stehen sie in unserer Wohnung und sind überrascht, dass unsere Wohnung so gar nicht ihren Vorstellungen entspricht.


In meinem Jahresrückblick habe ich u.a. folgende Erkenntnis zum Jahr 2014 aufgeschrieben: Ich entscheide, wer an meinem Leben teilhaben darf - und wer nicht. Das war definitiv eine der wichtigsten Erkenntnisse 2014 - und auch eine, die besonders schwierig umzusetzen war und ist. Denn einerseits ging dieser Erkenntnis ein Perspektivwechsel voraus, was ein Umdenken zur Folge hatte. Und andererseits war und ist es nicht leicht, diese Erkenntnis in die Tat umzusetzen. Denn: Ich lebe nicht mitten im Wald, weit außerhalb der Zivilisation in einer einsamen Berghütte und teile mir nur mit meiner kleinen Familie und lustigen Waldbewohnern die kleine Idylle, sondern ich lebe in einer Gesellschaft, habe Verpflichtungen und um mich herum tobt das soziale Leben und darin tummeln sich leider nicht nur nette Menschen, sondern auch schwierige Menschen, die mir ganz und gar nicht gut tun.


Zu erkennen, dass es eben genau solche Menschen in meinem Umfeld gibt, die mir nicht gut tun, war ein großer Schritt in die richtige Richtung. Gleichsam habe ich erkannt, dass es nicht meine Aufgabe ist, diese Menschen zu ändern. Meist ist das eh nicht möglich und ich musste mich von der Vorstellung verabschieden, dass ich wie Agnes (mit Hilfe Ihrer Schwestern) aus einem Gru einen liebenswerten Menschen machen kann. Und obwohl es zwischen Agnes und mir deutliche Parallelen gibt, vor allem, wenn es um etwas Flauschiges geht (da reagiere ich genau wie Agnes HIER; fragt meinen Mann, der kann das bestätigen), lebe ich leider nicht in einer bunten Zeichentrickwelt, in der aus Superschurken wunderbare Menschen werden und in der es immer ein Happy End gibt.

Zu lange habe ich immer wieder aufs Neue versucht, Entschuldigungen für diese Menschen und ihre Verhaltensweisen zu finden ("Sie ist nun mal so.", "Er meint es doch nicht böse, er ist halt schwierig." etc.) - und letztlich damit nur eines getan: ihr schlechtes Verhalten weiterhin unterstützt. Denn genau das macht man nämlich, wenn man ständig Entschuldigungen für diese Menschen erfindet. Auch meine Versuche, mich ihnen anzupassen und mich zu ändern, damit es ihnen besser geht, waren nicht von Erfolg gekrönt. Im Gegenteil: Leider ging es mir dadurch nur schlechter. Als ich das erkannt habe, wurde mir klar: Ich muss etwas ändern. Mir wurde klar: Ich entscheide, wer an meinem Leben teilhaben darf. Und wer nicht.

Wir schreiben nun das Jahr 2019, somit sind seitdem fünf Jahre vergangen. Und ich kann sagen: Ich bin auf einem guten Weg. In den vergangegen Jahren habe ich bestimmte Menschen konsequent aus meinem Leben ausgeschlossen, auch wenn es mir sehr schwerfiel. Und auch für die Menschen, die ich aus diversen Gründen nicht konsequent ausschließen kann, weil man z.B. mit ihnen arbeitet oder sie zur Verwandtschaft gehören, habe ich Wege gefunden: Ich habe den Kontakt und die Zeit, die ich mit Ihnen verbringen muss, auf ein Minimum reduziert und lasse sie nicht mehr an meinem Leben teilhaben (das heißt z.B., dass ich ihnen nichts über mich erzähle). Ich habe mich in jeglicher Hinsicht, vor allem aber emotional von ihnen distanziert. Ich bin ihnen gegenüber weiterhin freundlich und höflich (das gehört sozusagen zu meiner Basisausstattung), aber mehr als das haben sie nicht mehr von mir zu erwarten. Ich habe -sinnbildlich gesprochen - die Türe geschlossen zwischen ihnen und mir - und das ist gut so.

Es war und ist schmerzlich und hart. Das Problem: Ich denke grundsätzlich immer viel zu viel darüber nach, wie es anderen geht und viel zu wenig darüber nach, wie es mir geht - das gehört scheinbar zu meinem Basiscode. Aber das heißt noch lange nicht, dass es so richtig sein muss - also arbeite ich an einer neuen Version.

Des Weiteren muss ich mich konstant daran erinnern, dass Selbstschutz nicht mit Egoismus gleichzusetzen ist und ich kein schlechter Mensch bin, nur weil ich mich selbst (und meine kleine Familie) schütze und dass ich nicht für das Glück oder Unglück anderer Menschen verantwortlich bin. Ebenso muss ich mich ständig daran erinnern, dass es so besser und definitiv gesünder für mich ist. Und ich wiederhole immer wieder meine Erkenntnis: Ich entscheide, wer an meinem Leben teilhaben darf. Und wer nicht. Solange, bis ich sie wirklich verinnerlicht habe.


Anmerkung: Diesen Post habe ich vor einigen Jahren bereits auf meinem ersten Blog veröffentlicht. Ich habe ihn vor Kurzem (siehe HIER) noch einmal gelesen und entschieden, dass ich ihn noch einmal in aktualisierter Form hier auf moments of mine veröffentlichen möchte, da er mir wichtig ist.

Vom Umgang mit schwierigen Menschen


In meinem Jahresrückblick habe ich u.a. folgende Erkenntnis zum Jahr 2014 aufgeschrieben: Ich entscheide, wer an meinem Leben teilhaben darf - und wer nicht. Das war definitiv eine der wichtigsten Erkenntnisse 2014 - und auch eine, die besonders schwierig umzusetzen war und ist. Denn einerseits ging dieser Erkenntnis ein Perspektivwechsel voraus, was ein Umdenken zur Folge hatte. Und andererseits war und ist es nicht leicht, diese Erkenntnis in die Tat umzusetzen. Denn: Ich lebe nicht mitten im Wald, weit außerhalb der Zivilisation in einer einsamen Berghütte und teile mir nur mit meiner kleinen Familie und lustigen Waldbewohnern die kleine Idylle, sondern ich lebe in einer Gesellschaft, habe Verpflichtungen und um mich herum tobt das soziale Leben und darin tummeln sich leider nicht nur nette Menschen, sondern auch schwierige Menschen, die mir ganz und gar nicht gut tun.


Zu erkennen, dass es eben genau solche Menschen in meinem Umfeld gibt, die mir nicht gut tun, war ein großer Schritt in die richtige Richtung. Gleichsam habe ich erkannt, dass es nicht meine Aufgabe ist, diese Menschen zu ändern. Meist ist das eh nicht möglich und ich musste mich von der Vorstellung verabschieden, dass ich wie Agnes (mit Hilfe Ihrer Schwestern) aus einem Gru einen liebenswerten Menschen machen kann. Und obwohl es zwischen Agnes und mir deutliche Parallelen gibt, vor allem, wenn es um etwas Flauschiges geht (da reagiere ich genau wie Agnes HIER; fragt meinen Mann, der kann das bestätigen), lebe ich leider nicht in einer bunten Zeichentrickwelt, in der aus Superschurken wunderbare Menschen werden und in der es immer ein Happy End gibt.

Zu lange habe ich immer wieder aufs Neue versucht, Entschuldigungen für diese Menschen und ihre Verhaltensweisen zu finden ("Sie ist nun mal so.", "Er meint es doch nicht böse, er ist halt schwierig." etc.) - und letztlich damit nur eines getan: ihr schlechtes Verhalten weiterhin unterstützt. Denn genau das macht man nämlich, wenn man ständig Entschuldigungen für diese Menschen erfindet. Auch meine Versuche, mich ihnen anzupassen und mich zu ändern, damit es ihnen besser geht, waren nicht von Erfolg gekrönt. Im Gegenteil: Leider ging es mir dadurch nur schlechter. Als ich das erkannt habe, wurde mir klar: Ich muss etwas ändern. Mir wurde klar: Ich entscheide, wer an meinem Leben teilhaben darf. Und wer nicht.

Wir schreiben nun das Jahr 2019, somit sind seitdem fünf Jahre vergangen. Und ich kann sagen: Ich bin auf einem guten Weg. In den vergangegen Jahren habe ich bestimmte Menschen konsequent aus meinem Leben ausgeschlossen, auch wenn es mir sehr schwerfiel. Und auch für die Menschen, die ich aus diversen Gründen nicht konsequent ausschließen kann, weil man z.B. mit ihnen arbeitet oder sie zur Verwandtschaft gehören, habe ich Wege gefunden: Ich habe den Kontakt und die Zeit, die ich mit Ihnen verbringen muss, auf ein Minimum reduziert und lasse sie nicht mehr an meinem Leben teilhaben (das heißt z.B., dass ich ihnen nichts über mich erzähle). Ich habe mich in jeglicher Hinsicht, vor allem aber emotional von ihnen distanziert. Ich bin ihnen gegenüber weiterhin freundlich und höflich (das gehört sozusagen zu meiner Basisausstattung), aber mehr als das haben sie nicht mehr von mir zu erwarten. Ich habe -sinnbildlich gesprochen - die Türe geschlossen zwischen ihnen und mir - und das ist gut so.

Es war und ist schmerzlich und hart. Das Problem: Ich denke grundsätzlich immer viel zu viel darüber nach, wie es anderen geht und viel zu wenig darüber nach, wie es mir geht - das gehört scheinbar zu meinem Basiscode. Aber das heißt noch lange nicht, dass es so richtig sein muss - also arbeite ich an einer neuen Version.

Des Weiteren muss ich mich konstant daran erinnern, dass Selbstschutz nicht mit Egoismus gleichzusetzen ist und ich kein schlechter Mensch bin, nur weil ich mich selbst (und meine kleine Familie) schütze und dass ich nicht für das Glück oder Unglück anderer Menschen verantwortlich bin. Ebenso muss ich mich ständig daran erinnern, dass es so besser und definitiv gesünder für mich ist. Und ich wiederhole immer wieder meine Erkenntnis: Ich entscheide, wer an meinem Leben teilhaben darf. Und wer nicht. Solange, bis ich sie wirklich verinnerlicht habe.


Anmerkung: Diesen Post habe ich vor einigen Jahren bereits auf meinem ersten Blog veröffentlicht. Ich habe ihn vor Kurzem (siehe HIER) noch einmal gelesen und entschieden, dass ich ihn noch einmal in aktualisierter Form hier auf moments of mine veröffentlichen möchte, da er mir wichtig ist.
Die nachfolgenden Worte stammen nicht von mir, ich habe sie im Internet entdeckt, der Verfasser ist unbekannt. Und dabei würde ich ihm oder ihr von Herzen gerne danken. Danken für die Worte, die mich tief berühren, und danken für die Erinnerung an das, was wirklich zählt: Die Zeit, die ich mit Herrn Otto verbringen darf. Jeden einzelnen Tag, jede einzelne Minute, jeden einzelnen Moment. 

Zeit...{weil Du mir wichtig bist}

Die nachfolgenden Worte stammen nicht von mir, ich habe sie im Internet entdeckt, der Verfasser ist unbekannt. Und dabei würde ich ihm oder ihr von Herzen gerne danken. Danken für die Worte, die mich tief berühren, und danken für die Erinnerung an das, was wirklich zählt: Die Zeit, die ich mit Herrn Otto verbringen darf. Jeden einzelnen Tag, jede einzelne Minute, jeden einzelnen Moment. 

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