Langsam und entspannt ins neue Jahr

11. Februar 2020

Dieses Januargefühl, das gefühlt alle um mich herum berauscht: Aufbruchsstimmung, Neuanfänge, große und kleine Veränderungspläne, getreu dem Motto neues Jahr, neues Ich. Irgendwie schön und irgendwie traurig zugleich. Denn ich frage mich immer: War das alte Ich denn so schlecht, dass es unbedingt geändert werden muss? 

Versteht mich nicht falsch: Ich mag auch nicht alles an mir und auch ich möchte das ein oder andere verändern. Und auch ich halte den Jahreswechsel für eine wunderbare Gelegenheit, genauer auf mich selbst und mein Leben zu schauen. Aber mit den Jahren bin ich vorsichtig geworden, mich überfordert die "Neues Jahr, neues Ich"-Haltung sehr und eines habe ich gelernt über all die großen Hauruck-Veränderungen: Sie sind meist nur ebenso großen Enttäschungen verbunden. Und das scheint leider gerade am Anfang des Jahres weit verbreitet, kurz um: der Januarblues setzt ein (darüber habe ich HIER bereits etwas geschrieben). 

Dem Wunsch nach Veränderung Zeit und Raum geben

Genau das ist der Grund, warum ich den Januar seit vielen, vielen Jahren nun grundsätzlich langsam und entspannt angehe. Was nicht bedeutet, dass ich mir um den Jahreswechsel nicht auch Gedanken über das vergangene Jahr mache und über das, was ich gerne mit ins neue Jahr nehmen möchte und was nicht. Ganz gleich, um was es geht: Dinge, Ideen, Einstellungen, Gefühle... Ich schaue genau hin und denke in Ruhe über meinen Wunsch nach Veränderungen nach, denn jeder Veränderungswunsch hat seine Berechtigung, nur ist das, was ich augenscheinlich verändern möchte, in Wahrheit vielleicht nicht unbedingt das, was ich wirklich ändern möchte. Also lasse ich mir Zeit und gebe meinen Gedanken Raum.

Moodboard

Ich liebe Moodboards und erstelle sie regelmäßig zu allen diversen Themen, die mich beschäftigen (Beispiele findet Ihr auf meinen Pinterestboard). Und seit vielen Jahren gehört es für mich zum Januar dazu, mir ein Moodboard für das neue Jahr zu erstellen (ich glaube, heute nennt man das wohl eher Visionboard); dieses Jahr soll es ähnliches wie dieses werden: 

Lauren Saylor - HIER gefunden

Auf meinem Mooadboard findet alles an Inspiration - recht ungefiltert - seinen Platz, was mir für das neue Jahr wichtig ist. Allerdings fällt mir dieses Jahr die Auswahl schwer und ich bin - jetzt Anfang Februar - immer noch nicht fertig mit meinem eigenen Moodboard für das neue Jahr. Zu vieles ist mir wichtig, zu vieles braust durch meinen Kopf... Also lasse ich mir ein wenig mehr Zeit...


Was mir 2020 wichtig ist

Im vergangenen Jahr habe ich mich mit verschiedenen Themen intensiv beschäftigt, was ich auch dieses Jahr noch fortführen möchte - auch hier auf moments of mine, dazu sammle ich gerade Ideen. Themen, die auch in diesem Jahr für mich wichtig sind, insbesondere weil sie mir noch (!) schwer fallen: 

- Selbstfürsorge
- Social Detox
- Loslassen lernen
- Gelassenheit

Etwas, das mich nun schon seit Jahren fasziniert und mit dem ich mich unglaublich gerne beschäftige, ist: achtsames Sprechen. Ein für mich essentielles Thema, wenn man sich mit Achtsamkeit beschäftigt. Und genau aus diesem Grund möchte ich künftig auch darüber schreiben, vielleicht sogar eine kleine Reihe zu dem Thema starten. Darauf freue ich mich schon sehr.



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