Über mich


Hallo und herzlich willkommen auf moments of mine. 

Ich bin Nicole. Mininmalistin und Teilzeitoptimistin. Normalerweise irgendwo im Wald zu finden, schmusend mit Herrn Otto.

Ich lebe mit meinen drei Männern (meinem Ehemann, unserem kleinen pelzigen Japanischen Teddywidder Artus und unserem Rottweiler Herr Otto) in einer wunderschönen Kleinstadt im Grünen und habe mein Herz an die Arbeit mit Rottweilern, Pitbulls und Co. verloren. Ich liebe die kleinen Momente und Freuden des Alltags und habe vor ein paar Jahren die Lust am einfachen Leben entdeckt.

Ein kleiner Rückblick:

Mein Leben war anders geplant – wesentlich komplexer. Ich wusste, was ich wollte: eine Karriere, ein großes Haus, ein „dickes“ Auto und was sonst halt noch dazu gehört. Und die Sterne standen gut, dass ich all dies auch erreichen würde. Schon während meines Grundstudiums bot mir mein Professor an, nach meinen Studium zu promovieren. Mir gefiel der Gedanke und so studierte ich schnell. Direkt nach meinem Abschluss (und das meine ich wörtlich: einen Tag nach meinem Abschluss) begann ich an der Uni zu arbeiten und zu promovieren; ich bastelte fleißig an meiner Karriere. Ich hatte i.d.R. eine 7-Tage-Woche, habe immer gearbeitet, es gab immer etwas zu tun. Pausen gönnte ich mir kaum, denn ich hatte ja Spaß beim dem, was ich tat. Ich war eine Art Workaholic und es fühlt sich richtig und gut an.
Alles lief nach Plan. Eigentlich hätte ich glücklich sein müssen. War ich aber nicht. Der Traum von der Karriere (der Stück für Stück mehr zum Greifen nah war), dem großen Haus, dem „dicken“ Auto und alles, was sonst noch dazu gehört – all das fühlte sich mehr und mehr nicht mehr nach mir an. Dieses Gefühl war enorm verstörend und verunsicherte mich. Dennoch hielt ich an meinem Plan fest. Eine Zeit lang zumindest und wurde immer unglücklicher.
Eines Tages musste ich mir selber eingestehen, dass ich mich verändert hatte. Ich wollte dieses „komplexe“ Leben nicht mehr. Ich spürte, dass mir all diese Dinge, von denen ich dachte, dass sie mich glücklich machen, nicht gut für mich waren und ich sie auch nicht mehr erreichen wollte.
Der Prozess war schleichend, aber die Veränderung gewaltig. Ich bin heute nicht mehr dieselbe Person wie vor ein paar Jahren. Ich habe mein Leben geändert, einen anderen Weg eingeschlagen und habe heute andere Pläne und Ziele. Ich lasse meinen Leben und mir heute viel mehr Raum. Ich strebe nicht mehr nach etwas, das zwar für mich erreichbar ist, aber mich nicht glücklich macht.

Ich entdeckte die Lust am Einfachen: Achtsamkeit, Minimalismus und ein einfaches, entschleunigtes Leben. Ich möchte heute viel weniger erreichen oder besitzen, lebe insgesamt bewusst reduzierter. Aber ich verzichte auf nichts mehr, was mich glücklich und zufrieden macht, sondern genieße das Leben. Das ist für mich die Lust am Einfachen, danach gestalte ich mein Leben mit Freude und genau darüber schreibe ich hier auf moments of mine.

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