Wieso, weshalb, warum mofmi?

moments of mine entstand aus der Idee, meinen Weg, meine Reise hin zu einem achtsamen, einfachen, entspannten und minimalistischen Lebensstil zu dokumentieren und zu reflektieren. Ich berichte von meiner kleinen Welt und halte die kleinen, aber so wertvollen Momente im Hier und Jetzt fest und folge damit dem Gedanken von Cesare Pavese "We do not remember days, we remember moments".

Wieso, weshalb, warum mofmi? Ein kleiner Rückblick: 

Mein Leben änderte sich in den letzten Jahren drastisch: Prioritäten verschoben sich, alte Denkmuster wurden hinterfragt und neue Einsichten bereicherten mein Leben. Ich gestaltete mein Leben zunehmend "einfacher", simpler. Ich fokussierte meinen Blickwinkel auf die alltäglichen kleinen Freunden, die einfachen Dinge im Leben, und merkte, dass sie es sind, die mich glücklich machen. Das alles spiegelte sich in vielen Aspekten meines täglichen Lebens wider, z.B. in der Kleidung, die ich trug, und meiner Sprache (ja, genau, meiner Sprache und meine damit die Art und Weise wie ich spreche und welche Worte ich verwende). Mein Leben bekam eine neue Richtung, nicht nur äußerlich, sondern vor allem innerlich. Ich veränderte mich und mit und mit etablierte sich ein neues Lebensgefühl. (Wer mehr wissen möchten, wird weiter unten fündig.)

Ich beschloss, der neuen Richtung, die mein Leben genommen hat, weiter zu folgen. Und auch wenn sich das alles jetzt sehr easypeasy "anhört", ganz so einfach war und ist es nicht. Es ist manchmal schmerzhaft, sich selbst zu hinterfragen und Gewohntes und "Bewährtes" hinter sich zu lassen und neues, unbekanntes Terrain zu beschreiten, einen neuen Weg zu nehmen. Aber es fühlt sich auch gut und richtig an: Mehr zu mir zu kommen, bei mir ankommen. Ich beschreite den Weg langsam, achtsam, in Ruhe und lasse mir Zeit. Ich nehme mir die Freiheit, aus all dem, was ich zu Minimalismus, Slow Living, Simple Life usw. entdecke und darüber lerne, das zu verwenden, was für mich im richtigen Maße passt – und das immer mit einem Augenzwinkern, den der Spaß und die Freude an all dem, steht für mich an erster Stelle.

Leben passiert, während du andere Pläne machst

Mein Leben war anders geplant – wesentlich komplexer. Ich wusste, was ich wollte: eine Karriere, ein großes Haus, ein „dickes“ Auto und was sonst halt noch dazu gehört. Und die Sterne standen gut, dass ich all dies auch erreichen würde. Schon während meines Grundstudiums bot mir mein Professor an, nach meinen Studium zu promovieren. Mir gefiel der Gedanke und so studierte ich schnell. Direkt nach meinem Abschluss (und das meine ich wörtlich: einen Tag nach meinem Abschluss) begann ich an der Uni zu arbeiten und zu promovieren; ich bastelte fleißig an meiner Karriere. Ich hatte i.d.R. eine 7-Tage-Woche, habe immer gearbeitet, es gab immer etwas zu tun. Pausen gönnte ich mir kaum, denn ich hatte ja Spaß beim dem, was ich tat. Ich war eine Art Workaholic und es fühlt sich richtig und gut an.
Alles lief nach Plan. Eigentlich hätte ich glücklich sein müssen. War ich aber nicht. Der Traum von der Karriere (der Stück für Stück mehr zum Greifen nah war), dem großen Haus, dem „dicken“ Auto und alles, was sonst noch dazu gehört – all das fühlte sich mehr und mehr nicht mehr nach mir an. Dieses Gefühl war enorm verstörend und verunsicherte mich. Dennoch hielt ich an meinem Plan fest. Eine Zeit lang zumindest und wurde immer unglücklicher.
Eines Tages musste ich mir selber eingestehen, dass ich mich verändert hatte. Ich wollte dieses „komplexe“ Leben nicht mehr. Ich spürte, dass mir all diese Dinge, von denen ich dachte, dass sie mich glücklich machen, nicht gut für mich waren und ich sie auch nicht mehr erreichen wollte.
Der Prozess war schleichend, aber die Veränderung gewaltig. Ich bin heute nicht mehr dieselbe Person wie vor ein paar Jahren. Ich habe mein Leben geändert, einen anderen Weg eingeschlagen und habe heute andere Pläne und Ziele. Ich lasse meinen Leben und mir heute viel mehr Raum. Ich strebe nicht mehr nach etwas, das zwar für mich erreichbar ist, aber mich nicht glücklich macht.

Ich entdeckte die Lust am Einfachen: Achtsamkeit, Minimalismus und ein einfaches, entschleunigtes Leben. Ich möchte heute viel weniger erreichen oder besitzen, lebe insgesamt bewusst reduzierter. Aber ich verzichte auf nichts mehr, was mich glücklich und zufrieden macht, sondern genieße das Leben. Das ist für mich die Lust am Einfachen, danach gestalte ich mein Leben mit Freude und genau darüber schreibe ich hier auf moments of mine.

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